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Tagebuch - Januar 2017

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Sonntag, 1. Januar 2017

[01.01.2017, so, 1:35]

Draußen sind es vier Grad Celsius.


[1:40]

Spaziergang.


[2:20]

War drei Kilometer unterwegs.


[8:30]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[20:55]

Bin von der Arbeit zurück.

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Montag, 2. Januar 2017

[02.01.2017, mo, 3:25]

Draußen sind es ein Grad Celsius.


[3:45]

Spaziergang.


[5:00]

War drei Kilometer unterwegs.


[9:15]

Draußen sind es null Grad Celsius.


[21:00]

Spaziergang.


[21:25]

War einen Kilometer unterwegs.

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Dienstag, 3. Januar 2017

[03.01.2017, di, 1:50]

Draußen sind es drei Grad Celsius.


[1:55]

Spaziergang.


[3:15]

War fünf Kilometer unterwegs.


[10:40]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.


[16:15]

Spaziergang.


[17:25]

War vier Kilometer unterwegs.

Teilweise sehr starker Wind und Hagel.


[22:50]

Hab den Tisch vom Flur in die Stube gestellt, um einen besseren Platz für mein Doepfer Analog Modular zu haben.


[23:10]

Spaziergang.


[23:30]

War einen Kilometer unterwegs.

Hab einen Tisch angesehen, der seit einigen Tagen zum Abholen draußen steht. Er ist jedoch nicht zu gebrauchen.

Mit ihn wollte ich in den Flur stellen. Hätte gut gepaßt, weil er kleiner ist.

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Mittwoch, 4. Januar 2017

[04.01.2017, mi, 5:50]

Draußen sind es drei Grad Celsius.

In der Nacht: Sturm (bis 15 m/s), Hagel, Regen.


[6:00]

Spaziergang.


[6:45]

War drei Kilometer unterwegs.


[12:30]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[18:05]

Spaziergang.


[18:45]

War drei Kilometer unterwegs.

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Donnerstag, 5. Januar 2017

[05.01.2017, do, 2:35]

Draußen sind es minus drei Grad Celsius.


[2:40]

Spaziergang.


[3:20]

War drei Kilometer unterwegs.


[8:00]

Draußen sind es minus vier Grad Celsius.


[19:55]

Bin von der Arbeit zurück.


[23:00]

Spaziergang.


[23:45]

War drei Kilometer unterwegs.

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Freitag, 6. Januar 2017

[06.01.2017, fr, 8:30]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[16:15]

Bin von der Arbeit zurück.


[21:15]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

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Samstag, 7. Januar 2017

[07.01.2017, sa, 6:10]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.


[6:30]

Spaziergang.


[7:20]

War drei Kilometer unterwegs.


[20:05]

Bin von der Arbeit zurück.


[20:25]

Habe auf meinen Youtube-Kanal "Doepfer Analog Modular - Sehen & Hören (3)" hochgeladen.

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Sonntag, 8. Januar 2017

[08.01.2017, so, 0:25]

Draußen sind es null Grad Celsius.


[0:30]

Spaziergang.


[1:15]

War drei Kilometer unterwegs.


[6:00]

Draußen sind es ein Grad Celsius.

Ich hatte meine Erkältung wohl nicht auskuriert. Oder ich habe mich noch einmal erkältet.

Mein Husten ist war nicht so schlimm wie Mitte Dezember, aber schlimm genug, um normal arbeiten zu können.


[6:20]

Spaziergang.


[6:50]

War anderthalb Kilometer unterwegs.


[10:30]

Draußen sind es vier Grad Celsius.


[20:50]

Bin von der Arbeit zurück.

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Montag, 9. Januar 2017

[08.01.2017, mo, 1:05]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.


[1:15]

Spaziergang.


[2:00]

War drei Kilometer unterwegs.


[10:25]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.

Habe von gestern nach der Arbeit bis eben - mit Aufnahme die Zeit des Spaziergangs, selbstverständlich - geschlafen.


[20:45]

Ich habe Lust, eine Uhr Steinhart GMT zu kaufen.

Welches GMT-Modell weiß ich noch nicht (jeweils 490 Euro):

Schöner finde ich "Aviation Dual Time Premium" (740 Euro), aber sie ist nur spritzwassergeschützt, hat keine verschraubte Krone.


[21:40]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

Regen. Seit Stunden.

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Dienstag, 10. Januar 2017

[10.01.2017, di, 20:30]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.


[20:40]

Spaziergang.


[21:10]

War einen Kilometer unterwegs.


[21:30]

Die Hauptursache meines Stauungsekzems ist nicht zu langes Sitzen (im Taxi) und zu wenig Bewegung, sondern zu hoher Blutdruck, während ich sitze.

Zu diesem Schluß komme ich, wenn ich die Situation analysiere.


Mittwoch, 11. Januar 2017

[11.01.2017, mi, 7:55]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.


[8:25]

Spaziergang.


[8:45]

War einen Kilometer unterwegs.


[14:00]

Habe eine Steinhart Ocean Vintage GMT bestellt (490 Euro).

Das ist eine Automatik-Uhr mit einem zweiten Stunden-Zeiger.


[22:30]

Spaziergang.


[23:00]

War einen Kilometer unterwegs.

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Donnerstag, 12. Januar 2017

[12.01.2017, do, 5:45]

Draußen sind es vier Grad Celsius.


[17:05]

Bin von der Arbeit zurück.


[19:35]

Spaziergang.


[20:05]

War einen Kilometer unterwegs.

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Freitag, 13. Januar 2017

[13.01.2017, fr, 6:10]

Draußen sind es drei Grad Celsius.


[6:35]

Spaziergang.


[7:10]

War drei Kilometer unterwegs.


[19:00]

Bin von der Arbeit zurück.


[19:05]

Die Box mit zehn Filmen von Ingmar Bergman ist angekommen.


[22:30]

Spaziergang.


[23:15]

War drei Kilometer unterwegs.

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Samstag, 14. Januar 2017

[14.01.2017, sa, 9:10]

Draußen sind es null Grad Celsius.


[19:55]

Bin von der Arbeit zurück.


[20:05]

Gestern kam ich von Bergmans Film "Herbstsonate" zur Elfriede Jelineks "Die Klavierspielerin".

Während ich auf Arbeit auf Aufträge wartete, sah ich einige Videos, in denen Elfriede Jelinek erzählte oder vorlas.


[20:20]

Spaziergang.


[21:15]

War drei Kilometer unterwegs.

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Sonntag, 15. Januar 2017

[15.01.2017, so, 3:30]

Draußen sind es minus ein Grad Celsius.


[3:50]

Spaziergang.


[4:35]

War drei Kilometer unterwegs.


[8:40]

Draußen sind es minus zwei Grad Celsius.


[17:05]

Bin von der Arbeit zurück.


[17:25]

Spaziergang.


[18:45]

War fünf Kilometer unterwegs.

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Montag, 16. Januar 2017

[16.01.2017, mo, 8:45]

Draußen sind es minus sieben Grad Celsius.


[11:55]

Spaziergang.


[12:05]

War fünfhundert Meter unterwegs.

War mir zu hell und zu laut. So macht mir ein Spaziergang keinen Spaß. Erinnert mich zu sehr an Arbeit.


[19:55]

Draußen sind es minus vier Grad Celsius.


[20:05]

Spaziergang.


[21:15]

War fünf Kilometer unterwegs.

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Dienstag, 17. Januar 2017

[17.01.2017, di, 5:00]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[5:15]

Spaziergang.


[6:00]

War drei Kilometer unterwegs.


[9:13]

Offizieller Sonnenaufgang.


[16:21]

Offizieller Sonnenuntergang.


[20:10]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.


[20:25]

Spaziergang.


[22:15]

War fünfeinhalb Kilometer unterwegs.

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Mittwoch, 18. Januar 2017

[18.01.2017, mi, 4:20]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.


[4:25]

Spaziergang.


[5:10]

War drei Kilometer unterwegs.


[8:50]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.


[20:15]

Bin von der Arbeit zurück.


[20:30]

Spaziergang.


[21:15]

War drei Kilometer unterwegs.

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Donnerstag, 19. Januar 2017

[19.01.2017, do, 4:30]

Draußen sind es acht Grad Celsius.


[4:50]

Spaziergang.


[5:35]

War drei Kilometer unterwegs.


[5:45]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.


[18:50]

Meine Steinhart Ocean Vintage GMT ist angekommen.


[20:45]

Bin von der Arbeit zurück.


[21:00]

Spaziergang.


[21:45]

War drei Kilometer unterwegs.

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Freitag, 20. Januar 2017

[20.01.2017, fr, 6:25]

Draußen sind es acht Grad Celsius.


[6:30]

Spaziergang.


[7:15]

War drei Kilometer unterwegs.


[7:30]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.


[12:00]

Spaziergang.


[12:20]

War einen Kilometer unterwegs.


[18:35]

Bin von der Arbeit zurück.


[18:45]

Spaziergang.


[19:30]

War drei Kilometer unterwegs.

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Samstag, 21. Januar 2017

[21.01.2017, sa, 2:50]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.


[3:05]

Spaziergang.


[4:05]

War dreieinhalb Kilometer unterwegs.


[10:30]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.


[12:30]

Werde heute und morgen nicht arbeiten.

Wollte zwar am Wochenende jeweils sieben Stunden arbeiten, weil ich zu wenig Geld eingefahren habe. Aber ich kann und will nicht jedesmal mehr arbeiten, wenn die Auftragslage unbefriedigend ist.


[18:45]

Spaziergang.


[19:05]

War einen Kilometer unterwegs.

War nur bei Rema 1000. Habe Brot und Bienenhonig gekauft.


[19:45]

Spaziergang.


[22:10]

War sieben Kilometer unterwegs.

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Sonntag, 22. Januar 2017

[22.01.2017, so, 1:10]

Draußen sind es vier Grad Celsius.

Mußte den Wagen zurückfahren, weil der Parkplatz neben dem Haus teilweise zugestellt war und jemand aus dem Haus nicht zur Arbeit fahren konnte.


[6:45]

Draußen sind es vier Grad Celsius.


[7:15]

Spaziergang.


[8:15]

War drei Kilometer unterwegs.


[16:00]

Mit der Zeit stapeln sich neben meinem Bett immer mehr Bücher.

Die hab ich heute alle wieder ins Regal geräumt.

Außerdem hab ich wieder einmal Staub gesaugt.


[21:45]

Draußen sind es vier Grad Celsius.


[21:55]

Spaziergang.


[22:05]

War drei Kilometer unterwegs.

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Montag, 23. Januar 2017

[23.01.2017, mo, 4:25]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[4:30]

Spaziergang.


[5:55]

War fünf Kilometer unterwegs.


[16:45]

Habe eine Rezension zu Andreas Winters Buch "Was dir deine Angst sagen will" geschrieben.


Drei Sterne von fünf

Seelische Probleme sind vielschichtig - dementsprechende Lösungen braucht es

Je mehr jemand seine Persönlichkeit in einer Lösung einbringt, desto weniger funktioniert diese Lösung ohne die Person: man wird mitgerissen durch die Ausstrahlung des anderen, ist man dann wieder allein, versiegt der Strom, und man bleibt auf der Stelle, oder wird sogar wieder dorthin gespült, wo man vorher war.

Andreas Winter überzeugt bei Vorträgen, in Interview. Aber kann auch ich die Andreas Winter Methoden erfolgreich anwenden?

Andreas Winter schreibt: "Alkoholismus gilt als Gesellschaftsfeind Nummer eins, obwohl dieses Symptom mit modernen tiefenpsychologischen Möglichkeiten relativ leicht und ohne Gefahr aufzulösen ist - und der Alkohol selbst dabei nur eine Nebenrolle spielt. [...] Und danach kann der Mensch aus gesellschaftlichen Anlässen wieder trinken, ohne in sein altes Muster zurückzufallen." (Taschenbuch Seite 126f)

Ich bin Alkoholiker und trinke seit Frühjahr 1993 keinen Alkohol.
Keinen Alkohol zu trinken finde ich ebensowenig gut wie zu viel Alkohol zu trinken. In beiden Situationen ist man ein Außenseiter.
Nachdem ich Andreas Winters Auffassung zum Alkoholismus gelesen hatte, dachte ich: Wenn das funktioniert, dann kann du wieder normal Alkohol trinken, also am Abend mal ein (!) Bier oder ein (!) Glas Wein.
Da ich keinen Durst mehr habe, wie er früher für mich als Trinker typisch war (streßiger Arbeitstag - ein Feierabendbier hilft; super Arbeitstag - zur Belohnung ein Feierabendbier; bißchen schüchtern auf einer Party - ein Partybier hilft; ...), sollte es ja kein Problem mehr für mich sein, ein Bier zu trinken. Was soll schon schiefgehen?
Dann erinnerte ich mich: Vor einigen Monaten kaufte ich Freunden am Freitag ein 6er Pack Bier. Sie tranken und freuten sich, ich trank nicht und freute mich. Am Samstag dachte ich, das kannste noch mal machen - so billig soviel Spaß für so viele ist selten. Ich kaufte noch ein 6er Pack Bier. Bereits auf dem Nachhauseweg spürte ich plötzlich Lust, ein Bier zu trinken. Ich schmeckte Bier auf der Zunge, obwohl ich Jahrzehnte keins mehr getrunken habe. Ich fühlte mich leicht beschwipst, dabei hatte ich keine Dose geöffnet. Wir hatten auch dieses Mal Spaß, aber ich sagte mir: die nächste Zeit solltest du kein Bier mehr kaufen.

Andreas Winter wird vermutlich sagen: da sind Probleme nicht vollständig aufgelöst.

Sicherlich. Aber dieses Problem hatte ich noch nie. Es hat mich überrascht. Ich wußte nicht, was da plötzlich auf mich zukommt. Ich konnte auf nichts zurückgreifen, was mir helfen würde. Dabei habe ich über die Jahrzehnte verschiedenste Probleme gelöst, die mich zum Alkohol führen wollten, habe mich nicht verführen lassen, ohne mich zu zwingen, ohne wirklich zu vernichten: ich habe nur keinen Alkohol mehr getrunken, habe aber alle Dinge getan, die ich früher nur mithilfe des Alkohols tun konnte.

Andreas Winter will das Gesamtproblem durch seine Methode innerhalb weniger Sitzungen lösen. Das kann er aber nicht, weil sich Probleme immer wieder hinter Problemen verstecken. Es gibt kein Gesamtproblem, nach deren Lösung es kein weiteres gibt.

Theoretisch läßt sich auf ein Gesamtproblem zusammenfassen: Angst. Aber Angst ist vielschichtig, und auch über Angst teilt sich die Seele mit.

Ich werde nicht ausprobieren, "aus gesellschaftlichen Anlässen wieder trinken". Da könnte ich ja auch wieder rauchen, wenn es "angebracht" ist.

Ich habe aber weder Lust zum Rauchen noch zum Trinken. Zumal beides die Seele verändert. Ob man süchtig werden kann oder nicht, spielt keine Rolle. Ich nehme eine Substanz, und diese macht etwas mit mir. Mit meinem Körper und mit meiner Seele.

* * *

Ein weiteres Thema hat mich beschäftigt: Höhenangst.

Höhenangst muß nicht negativ sein. Menschen können nicht fliegen. Wenn sie aus großer Höhe fallen, fallen sie bis sie aufschlagen.

Ich war einmal in den Bergen. Es lag Schnee. Ich wollte abkürzen und wählte zurück einen Weg, den ich noch nie gegangen war. Plötzlich bekam ich solche Angst, daß mir schwindlig wurde und ich nicht weitergehen konnte. Da stand ich nun, kilometerweit kein Mensch. Links ging es steil bergan, rechts steil bergab. Der Pfad war zu schmal, um mit beiden Füßen nebeneinander zu stehen. Hier werde ich verrecken, dachte ich. Na ja, besser als auf Arbeit ...
Ich sprach mit meiner Angst. Sie sagte mir, weiterzugehen, ist zu gefährlich. Wir müssen zurück. Ich drehte mich ganz, ganz, ganz vorsichtig um und ging ganz, ganz, ganz langsam zurück. Allmählich wurde meine Angst weniger, ließ der Schwindel nach.
Als ich den neuen Weg verlassen hatte, dankte ich meiner Angst. Sie hatte mir das Leben gerettet. Ich war so voller Adrenalin, daß ich nicht erkannte, wie gefährlich der Weg geworden war. Ich hatte mich angefeuert, weiter, weiter, wollte auf dem "einfachen" Weg schneller wieder vom Berg runter, nachdem ich meinen Lieblingssee besucht hatte.
Wäre meiner Höhenangst generell "reframt" worden, wäre ich weitergegangen, der Weg wäre zu schmal und zu glatt geworden, ich wäre abgerutscht und in die Tiefe gefallen ...

* * *

Ich teile Andreas Winters Ansicht, viele Jahre Psychotiefenanalyse helfen den Therapeuten mehr als den Klienten. Auch sind seine Ansätze erfrischend, machen Mut, neue Lösungen zu suchen.
Aber das Wichtigste für die Gesundung einer kranken Seele ist die tägliche Kommunikation zwischen ihren Teilen.
So verlockend es ist: Aber einmal (oder einige Male) beim Coach etwas umbewerten, und dann wird alles gut, das funktioniert vielleicht bei Angst vor Spinnen, aber wer glaubt denn wirklich, daß jemand in Mitteleuropa Angst vor Spinnen hat?

Wenn ich das Fallbeispiel "Ein Gläschen in Ehren" (Seite 135ff) richtig verstehe, begann Bruno mit dem Trinken erst in gesetzten Jahren, jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, daß ein 20jähriger nach zwei Jahren Arbeit vor einem Burnout steht. Bruno ist vielleicht Mitte 30 oder 40, arbeitet noch wie mit 20, muß aber immer mehr trinken, um diese Leistung zu erbringen. Bruno ist kein typischer Alkoholiker.
Auch wenn Andreas Winter schreibt: "Um Bruno aus diesem Muster endgültig herauszuholen, musste ich tief in die psychologische Trickkiste greifen." ist die Lösung offensichtlich: weniger arbeiten ermöglicht weniger zu trinken, Problem gelöst.
Dabei ist es egal, ob Bruno zuviel arbeitet, um seiner Mutter oder seiner Frau oder seinem Chef zu gefallen: er hat nicht mehr die Kraft, also muß es weniger arbeiten - oder er bezahlt mit seiner Gesundheit. Das ist Allgemeinwissen.

Oder anders: Wenn Bruno weiß, daß er im Grunde seiner Mutter gefallen will, ändert das nichts. Er muß sein Verhalten anpassen, um seine Lage zu verbessern. Dazu muß Bruno mehr mit sich selbst kommunizieren, darf sich nicht darauf verlassen, daß ein anderer in Ordnung, was er vernachlässigt: einmal Reframing, und Guten Tag schöne neue Welt - das bedeutet auch: beim nächsten Problem wieder zum Coach.

Da ist man dann schnell bei dem, was Andreas Winter zurecht kritisiert: bei der Industrie, die mit unseren Krankheiten verdient.

* * *

Zu Beginn war ich begeistert von Andreas Winters Methode (ich habe auch von ihm gelesen: "Heilen durch Erkenntnis", "Abnehmen ist leichter als Zunehmen", "Heilen ohne Medikamente", habe einige Videos gesehen).
Inzwischen neige ich dazu, die Wirksamkeit der Andreas Winter Methode zu großen Teilen auf die Persönlichkeit Andreas Winters zurückzuführen.
Seine Bücher sind mehr transkribierte Vorträge, Werbung, das Andreas Winter Institut aufzusuchen.
Die Fallbeispiele sind oft zu allgemein und zu wenige, um ein umfassendes Bild zu erhalten. Letztendlich Kostproben, um Appetit auf mehr zu machen: ins Institut zu reisen.
Die Andreas Winter Methode wird nicht von den Krankenkasse unterstützt. Man bezahlt jede Sitzung selbst.
Nicht zu vergessen: Auch wenn Andreas Winter Heilung verspricht (bereits in Buchtiteln) ist er kein anerkannter Heiler, sondern Wissenschaftlicher: er hat Pädagogik studiert - er ist kein Psychologe, kein Psychiater, kein Heilpraktiker, kein Therapeut.
Das spricht Andreas Winter nicht Erfolge ab. Ich glaube ihm, was er berichtet. Ich bin überzeugt, er hat schon vielen Menschen geholfen, sie geheilt. Aber eine Methode muß auch funktionieren, wenn der Meister abwesend ist. Ansonsten ist der Meister der Heiler, nicht die Methode.
Daß die Methode heilt, davon haben mich die Bücher nicht überzeugt.
Ich bin angeregt worden, ich hatte neue Ideen, aber die Andreas Winter Methode ersetzt für mich die täglichen, oft nervenden Bemühungen, um meine Seele gesund werden zu lassen, nicht.

* * *

Anmerkung, die relativiert:
Beim Andreas Winter Shop bestellte ich "Edelsteinmischung classic". Es waren Weihnachtsferien, und entsprechend lange wartete ich.
Da fragte ich mich: Warum nimmst du nicht Steine aus den Bergen, um Bergquellwasser zu machen?
Also sammelte ich verschiedene kleine Steine und legte sie in eine Glaskaraffe, in die ich mit verwirbeltem Wasser gefüllt hatte. Und tatsächlich: das Wasser schmeckte nach einige Zeit und einigem Verwirbeln wie das Wasser, das ich in den Bergen an der Quelle trinke.
Als die Edelsteine mit der Post kamen, legte ich sie in eine weitere Glaskaraffe. Auch das Wasser schmeckte nach Quellwasser, allerdings war es ein feines und mildes, während "mein" Quellwasser so cremig und würzig schmeckt, daß ich es manchmal strecken möchte.
So wie mir "mein" Quellwasser lieber ist, so mag ich auch "meine" Methoden mehr: beides ist auf mich abgestimmt, und ich kann beides nach Lust und Laune verändern. Dafür bin ich dann aber auch "schuld", wenn es nicht schmeckt oder nicht funktioniert. Diesen Preis bezahle ich gern.

* * *

Anmerkung zu Rückführungen:
Andreas Winter arbeitet auch mit Rückführungen: der Hilfesuchende wird in Trance versetzt, jedoch nicht hypnotisiert, wodurch er mitbekommt, was geschieht, befindet sich leicht oberhalb des Traumzustandes, ist halb munter, träumt halb. In diesem Zustand wird er auf die Reise zu sich selbst geschickt.

Während einer solchen Reise, zu der mich eine Freundin vor vielen Jahren anleitete, als ich noch nichts von Rückführung, schon gar nicht von früheren oder zukünftigen Leben wußte, ging ich auch durch verschiedene Türen, allerdings hatte ich keine Wahl zwischen mehreren, sondern konnte immer nur eine Tür öffnen oder geschlossen lassen. Als ich die letzte Tür öffnete, trat ich hinein in ein Energiefeld, das mir "befahl", mich aufzurichten (bis dahin lag ich auf dem Rücken). Ich kniete mich hin, streckte meine Hände nach oben und fühlte, wie etwas mich an den Fingerspitzen berührte. Das ließ mich erschauern. Ich fragte: Wer bist du? Eine tiefe Stimme antwortet: Ich bin der, der Alles bestimmt.
Ich bin mir sicher: Gott hat zu mir gesprochen. Er hat auch einige meiner Fragen beantwortet. Und er hat mir von seiner Energie abgegeben. Aber ist das auch der Beweis für die Existenz Gottes?

Während ich träumte, also etwas weiter in Trance war, war ich mehrmals in New York; einmal begleitete mich meine verstorbene Mutter als Tweety (das ist der Vogel aus dem Trickfilm "Sylvester und Tweety"). Tweety fragte mich mit der Stimme meiner Mutter, ob ich wieder ihr Bester sei. Ich dachte, wiedergeboren zu werden, heißt nicht, sich zu entwicklen, und sagte: Dafür, daß du als kleiner Vogel mitten in New York an einer vielgefahrenen Straße auf dem Bordstein hüpfst, bist du sehr mutig. Meine Mutter hat dann nichts mehr gesagt.
Ich war noch nie in den USA, jedenfalls erinnere ich mich nicht. War ich vielleicht in einem früheren Leben dort?
Meine Mutter hat oft Tiere gefüttert, wenn sie in der Wochenendwohnung war. War sie in der Stadtwohnung, hat sie Futter für Vögel verteilt und ihnen am Fenster stehend bei der Mahlzeit zugesehen. Ich war erstaunt, wie viele Vogelarten es in der Stadt gibt. Aber Tweety war nicht unter ihnen. Wurde meine Mutter digital wiedergeboren?

Diese Reisen spiegeln meine Seele wider, sind Antworten auf mich beschäftigende Fragen. Die Erlebnisse als Realität zu nehmen und durch Reframing umzubewerten, ist abenteuerlich. Vielleicht heilt sich die Seele bereits durch diese Reisen: sie hat sich "ausgequatscht" und hofft darauf, das sich etwas ändert. Falls nicht, meldet sie sich wieder. Notfalls mit einem Albtraum. Oder sie belohnt, durch einen sehr schönen Traum. Oder tröstet sie dann, weil es keine Lösung gibt?

Gehe ich mit meinen Sorgen zu einem Psychiater/Psychologen, ordnet der mich in sein System ein. Suche ich Hilfe bei einem Rückführungstherapeuten, sind seine Deutungen auf früherer und zukünftige Leben bezogen. Vertraue ich mich Andreas Winter an, coacht er mich nach der Andreas Winter Methode.
Aber: nur ich weiß, auch wenn ich es nicht verstehe, was wie geschehen muß, damit ich mich wohlfühle. Ich sollte die verschiedenen Methoden der Seelenheilung vergessen und meine Seele sprechen und entscheiden lassen. Denn um sie geht es. Oder um mich. Nicht darum, mich in ein System einzuordnen. Jede Seele hat ihre Sprache. Diese Sprache, die Sprache der eigenen Seele, muß jeder lernen. Wiedererlernen. Den Kontakt zu uns wieder herstellen, so wie wir ihn gehabt haben, bevor uns anderen, die ihre eigenen Interessen verfolgten, nicht unsere, in ihre Systeme gesteckt haben.

Das eigene "System" entdecken und funktionieren lassen: die Seele heilt sich selbst, wenn man ihr und dem Körper, in dem sie wohnt, gibt, was beide zum Wohlfühlen brauchen, und auf das verzichtet, was schadet.


[Anmerkung am 13. Oktober 2017, fr, 10:00]

Heute schrieb B. Vogt:

Was für ein ausgiebiger, persönlicher und weiterführender Kommentar! Reichhaltige Erfahrung spricht daraus, und der Schluss-Satz ist wichtig! Danke!


[17:10]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.


[19:45]

Spaziergang.


[22:30]

War sechs Kilometer unterwegs.

[nach oben]


Dienstag, 24. Januar 2017

[24.01.2017, di, 5:10]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[5:35]

Spaziergang.


[6:20]

War drei Kilometer unterwegs.


[20:10]

Bin von der Arbeit zurück.


[20:30]

Spaziergang.


[21:15]

War drei Kilometer unterwegs.

[nach oben]


Mittwoch, 25. Januar 2017

[25.01.2017, mi, 8:15]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.


[20:55]

Bin von der Arbeit zurück.


[21:15]

Spaziergang.


[22:00]

War drei Kilometer unterwegs.

[nach oben]


Donnerstag, 26. Januar 2017

[26.01.2017, do, 6:15]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.


[6:30]

Spaziergang.


[7:10]

War drei Kilometer unterwegs.


[11:45]

War beim Rolex-Händler.

Hatte genug Geld auf der Sparkasse, um eine Relex zu kaufen. Aber als ich vor dem Schaufenster stand, hatte ich keine Lust mehr, eine Rolex Explorer 2 zu kaufen. Weder mit schwarzem, noch mit weißem Zifferblatt.

Ich stand vor dem Schaufenster, sah auf meine Steinhart Ocean One Vintage GMT, sah auf eine der beiden Rolex, und ich spürte nicht den Wünsch, eine Rolex zu kaufen.

Ich hätte sie als Wertanlage kaufen können, aber das wäre ein rationaler Kauf, nicht die Befriedigung einer Sehnsucht gewesen.

Was sich in mir verändert hat, weiß ich nicht.

Vielleicht hab ich noch zu viel Freunde mit meiner gerade einer Woche alten Steinhart. Vielleicht werde ich mit der Steinhart aber auch noch in Jahren zufrieden sein, zumal sie bisher pro Tag nur rund drei Sekunden vorgeht.

Rolex wirbt und garantiert plus/minus zwei Sekunden am Tag. Das ist nur ein kleiner Unterschied.


[18:40]

Bin von der Arbeit zurück.


[19:20]

Spaziergang.


[20:10]

War drei Kilometer unterwegs.

[nach oben]


Freitag, 27. Januar 2017

[27.01.2017, fr, 0:45]

Draußen sind es ein Grad Celsius.


[0:50]

Spaziergang.


[1:40]

War drei Kilometer unterwegs.


[9:50]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.

Die Sonne soll so schön scheinen wie gestern, bisher ist es aber neblig.


[12:15]

Habe begonnen, ein Regal aufzubauen.


[15:00]

Spaziergang.


[15:55]

War drei Kilometer unterwegs.


[19:30]

Ein schmales Regal ist fertig.

Hab allerdings nicht die ganze Zeit am Regal gearbeitet.


[21:10]

Spaziergang.


[22:05]

War drei Kilometer unterwegs.

[nach oben]


Samstag, 28. Januar 2017

[28.01.2017, sa, 3:45]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[3:50]

Spaziergang.


[4:40]

War drei Kilometer unterwegs.


[15:10]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.


[16:35]

Spaziergang.


[19:05]

War sieben Kilometer unterwegs.

[nach oben]


Sonntag, 29. Januar 2017

[29.01.2017, so, 6:35]

Draußen sind es vier Grad Celsius.


[7:00]

Leider ist es nicht nur windig, sondern es regnet auch.

Morgenspaziergang wird verschoben.


[7:30]

Lese seit gestern wieder einmal in Alexandre Dumas' Roman "Der Graf von Monte Christo", von dem ich mehrere Ausgaben habe, auch die französische.

Dantes wird "in eiskaltes Wasser" geworfen (letzte Zeilen von Kapitel 20 "Der Friedhof von Chateau d'If") und will zu einer eine Meile entfernten Insel schwimmen.

Das würde niemand ohne Schutzanzug schaffen. Aber: die Wassertemperatur vor Marseille beträgt im Februar durchschnittlich dreizehn Grad Celsius.

"Eiskalt" meint wohl den großen Unterschied zur durchschnittlichen Wassertemperatur im Juli von zweiundzwanzig Grad.


[15:00]

Habe meine Besprechung von Andreas Winters Angst-Buch erweitert (siehe 23. Januar 2017).


[21:15]

Es stürmt nicht mehr. Es regnet nicht mehr.

Ich breche zu einem Spaziergang auf.


[21:20]

Spaziergang.


[22:30]

War fünf Kilometer unterwegs.

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Montag, 30. Januar 2017

[30.01.2017, mo, 6:50]

Draußen sind es vier Grad Celsius.


[18:35]

Bin von der Arbeit zurück.


[19:20]

Spaziergang.


[20:05]

War drei Kilometer unterwegs.

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Dienstag, 31. Januar 2017

[31.01.2017, di, 3:25]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[3:30]

Spaziergang.


[4:15]

War drei Kilometer unterwegs.


[6:00]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[19:05]

Bin von der Arbeit zurück.


[21:20]

Spaziergang.


[22:05]

War drei Kilometer unterwegs.

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Mittwoch, 1. Februar 2017

[01.02.2017, mi, 3:50]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[4:10]

Spaziergang.


[4:50]

War drei Kilometer unterwegs.


[19:00]

Bin von der Arbeit zurück.


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