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Tagebuch - August 2012

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Mittwoch, 1. August 2012

[01.08.2012, mi, 7:00]

Draußen sind es 11 Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[8:05]

Gehe ans Wasser.


[9:10]

Bin zurück.


[21:30]

Gehe ans Wasser.


[23:15]

Bin zurück.

Fast die ganze Zeit war ich zu Fuß unterwegs. Gemütlich. Hab oft gehalten und mich umgesehen.

Rund sechs Kilometer war ich unterwegs (gemessen mit Garmin BaseCamp).

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Donnerstag, 2. August 2012

[02.08.2012, do, 6:25]

Draußen sind es 16 Grad Celsius.


[8:00]

Sehe Fotos an, die ich in Deutschland gemacht habe.

Unter anderem mit eine Canon 1Ds. Das war, als ich sie kaufte, eine alte Kamera, aber ich habe sehr gern mit ihr fotografiert.

Oder mit dem Nokia E90 in Greifswald, als ich dort im Juni 2009 zum Norwegisch-Sprachtest war.


[8:15]

Wenn ich die Fotos angucken, frage ich mich: Warum hast du Potsdam verlassen? Dort sieht es doch toll aus.

Ja, Potsdam ist eine schöne Stadt, hat viele Kirchen, Schlösser, Parks und Seen. Trotzdem hatte ich meist kein schönes Leben.

Das fühle ich zwar nicht mehr, ebensowenig wie ich die Verzweiflung, als ich nicht nach Oslo reisen konnten, um dort als Busfahrer zu arbeiten.

Das Wetter hat mich oft sehr geschafft: zu warm, zu stickig.

Aber der Hauptgrund meines Fortgehens war: ich glaubte nicht, daß ich noch einmal in meinem Leben nach Norwegen kommen würde, weil ich keine Arbeit fand, die mich nicht zugrunde richtet, aber trotzdem genug Geld einbringt.

Außerdem hatte ich genug von den Hartz 4-Erniedrungen.

Vermutlich hatte ich auch einfach von Deutschland genug: Was ich auch machte, es ging nicht vorwärts.

Statt es im Osten wie im Westen werden würde, wurde es im Westen wie im Osten.

Wenn 1990 gewußt hätte, wie sich alles entwickelt, hätte ich schon damals nach Norge kommen können.

Jedoch war ich damals noch nicht bereit für solch große Veränderung. Ich hatte es ja noch nicht einmal geschafft, mit dem Trinken aufzuhören.


[12:30]

Habe "Der Graf von Monte Christo" (dtv) bis kurz hinter den "freundlichen Teil" gelesen. Die Rache interessiert mich jedoch nicht besonders.


[13:30]

Das am 24. Juli 2012 bestellte Buch (normaler Versand) ist angekommen: Frank Schätzing "Limit".

Bin gespannt.


[22:30]

Gehe ans Wasser.


[23:55]

Bin zurück.

War rund sechs Kilometer unterwegs (Garmin BaseCamp).

Hat die ganze Zeit geregnet.

Auf einem Friedhof hat mich der Anblick eines frischen Grabes, auf dem acht Kerzen brannten, sehr mitgenommen.

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Freitag, 3. August 2012

[03.08.2012, fr, 22:00]

Lese intensiv "Limit". Bin auch Seite 95 (Taschenbuch).

Nachdem ich mich vom Prolog, in dem mehr geschieht als gesprochen wird, auf den weiteren Text, in dem viel gesprochen wird, eingestellt habe, gibt es keine Kritik meinerseits.

Hin und wieder wurde ich an den Roman "Die Fälschung der Welt" von William Gaddis erinnert, dessen Handlung oft nur aus Gesprächen besteht.


[23:05]

Mußte einkaufen gehen, weil mein Brot geschimmelt war. Das ist der Nachteil, wenn ich wenig esse.

Eigentlich hätte ich erst am Montag oder Dienstag Brot kaufen müssen.

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Samstag, 4. August 2012

[04.08.2012, sa, 6:50]

Draußen sind es 12 Grad Celsius. Sonne scheint.

Meine Messung ergab 15 Grad Ceslsius.


[7:30]

Gehe ans Wasser.


[8:00]

Bin zurück.

Mir war zu warm: die Sonne knallt als würde es kein Morgen geben.

War leider nur rund zwei Kilometer unterwegs (Garmin BaseCamp). Aber ein kleiner Spaziergang ist besser als keiner.


[9:10]

Wolken sind aufgezogen. Da wird es wohl nicht so warm, wie ich befürchtet hatte.


[12:00]

Draußen sind 16 Grad Celsius. Es regnet.


[18:50]

Draußen sind es 17 Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[19:20]

Ich staune immer wieder, wieviel Daten ich im Internet bewege: Datenverkehr.

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Sonntag, 5. August 2012

[05.08.2012, so, 6:30]

Draußen sind es 12 Grad Celsius.

War noch nicht im Bett, obwohl ich vor Mitternacht schlafengehen wollte.

Aber dann bin ich zufällig auf ein Video gestoßen, das hat mich zu einem anderen geführt, das wieder zu einem anderen, und plötzlich war es bereits um fünf.


[7:00]

Gehe ins Bett.


[10:10]

Bin schon wieder munter.

Draußen sind es 16 Grad Celsius. Es sieht nach Regen aus.

Konnte nicht richtig schlafen, war auch im Traum noch dort, wo ich heute nacht war.


[11:00]

Haare geschnitten, geduscht, rasiert, Wasche gewaschen.


[18:05]

Gerade war ich bereit, zu einem Spaziergang aufzubrechen, als der Regen beginnt.


[18:10]

Donner.


[18:45]

Es regnet nicht mehr. Ich gehe los.


[19:40]

Bin zurück.

War rund zweieinhalb Kilometer (Garmin BaseCamp) unterwegs.

Habe einige Fotos gemacht.


Etwas weiter links, in Richtung Regen:


Die Fotos zeigen den Fjord von seiner düsteren Seite und seine häufigste Stimmung: trüb, verregnet, traurig,

Nicht unbedingt für Fotosalbum, aber ebenso wirklich wie wunderbare Sonnenaufgänge.

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Montag, 6. August 2012

[06.08.2012, mo, 4:00]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.


[10:40]

Lese in der Zeitung: LKW stürzt von Brücke - Fahrer tot.

Ein Sattelzug auf einer Autobahnbrücke durch die Schutzplanke gefahren und 20 Meter in die Tiefe gestürzt.

Oft fragte ich nach meiner Krankheit: Was wäre gewesen, wenn ich auf einer der hohen Brücken kurz das Bewußtsein verloren hätte?


[14:45]

Draußen sind es 17 Grad Celsius. Es regnet.


[15:40]

Habe bei Fan Control den unteren Wert auf 45 gestellt.

Vorher war er bei 50, aber da wird mir die Lüfterdrehzahl zu spät erhöht.

Da die Temperatur bei normaler Arbeit 45 Grad Celsius oder weniger beträgt, laufen die Lüften nur schneller, wenn gerendert wird.


[17:00]

Hab den oberen Wert von 80 über 70 auf 65 - weniger geht nicht - verringert, damit die Lüfter beim Rendern eher die Drehzahl erhöhen.


[21:00]

Draußen sind es 15 Grad Celsius. Es regnet immer noch.


[21:35]

Betrache ich Fotos auf meiner Homepage, sehe ich meist nicht, mit welcher Kamera sie aufgenommen wurden: bei einer Verkleinerung auf 1.500 mal 1.000 Pixel zeigt sich nicht, was eine Kamera leisten kann.


[21:45]

Sehe ich die Original-Dateien (RAW) in voller Größe, stechen die Unterschiede ins Auge.

Am besten sind die Bilder der Canon 5D Mark 2.


[22:00]

Schon wieder mußte ich Brot entsorgen, weil es verschimmelt war. (Hatte es am 1. August gekauft.)

Leider ist mein Kühlschrank zu klein, und halbe Brote gibts nicht zu kaufen.


[23:15]

Heute hört der Regen wohl nicht mehr auf.

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Dienstag, 7. August 2012

[07.08.2012, di, 6:40]

Draußen sind es 15 Grad Celsius. Es regnet nicht, die Straßen sind aber noch nicht getrocknet.

Laut Wettervorhersage soll heute die Sonne scheinen. Zur Zeit sieht es aber nicht so aus.


[8:30]

Es ist windig. Trotzdem ist der Himmel voller Wolken.


[12:50]

Draußen sind es 15 Grad Celsius.

Meist scheint die Sonne nicht, versteckt sich hinter Wolken. Hin und wieder regnet es.


[13:50]

Gehe ans Wasser.


[15:10]

Bin zurück.

War rund dreieinhalb Kilometer unterwegs (Garmin BaseCamp).

Es sind zwar immer noch nur 16 Grad Celsius, aber mir war so warm, daß Jacke und ein T-Shirt auszog und nur am Oberkörper nur mit einem T-Shirt bekleidet war. Trotzdem schlief Schweiß von meiner Stirn.

Vielleicht hätte ich vorher nicht essen sollen. Aber es war eine normale und die erste Mahlzeit nach dem Frühstück (eine Stulle), keine Völlerei.

Jedenfall bin ich eher nach Hause. Hatte keinen Rücksack mit und mußte die Kleidung tragen. An sich kein Problem, aber ich hatte eine Fotokamera mitgenommen und wollte fotografieren.


[16:25]

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Mittwoch, 8. August 2012

[08.08.2012, mi, 7:00]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.


[7:45]

Habe die Software Nikon Capure NX2 2.2.6 über die Version 2.3.0 auf 2.3.2 aktualisiert.

Mußte nichts bezahlen, nur den Product Key der Version 2.0 eingeben.


[17:00]

Das erste, was ich an Frank Schätzings "Limit" zu bemängeln haben: Auf Seite 181 sollte es "strecken" statt "spreizen" heißen:

Nach einigen Sekunden spreizte auch [...] einen Zeigefinger und winkelte ihn gleich wieder an.


[17:30]

Draußen sind es 17 Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[17:45]

Gehe ans Wasser.


[19:14]


[19:55]

Bin zurück.

War fünf Kilometer unterwegs (Garmin BaseCamp).

Habe mit der Nikon D700 und Sigma 24-70 mm 2.8 (alter Version) fotografiert.


[21:00]

Hier das Motiv, das ich gestern bei Regen aufgenommen habe, bei Sonnenschein:

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Donnerstag, 9. August 2012

[09.08.2012, mi, 8:30]

Draußen sind es 13 Grad Celsius. Es regnet.


[10:50]

Blick von rechts nach links.


[11:10]

Hatte an die Nikon D700 einen Batteriegriff (mit einer Batterie, die auch in die D3 paßt) angebaut.

Obwohl das zusammen mit dem Objektiv Sigma 24-70 mm 2.8 rund zwei Kilogramm wiegt, war das Fotografieren angenehm:

Ich darf den schweren Apparat nur nicht die ganze Zeit um den Hals gehängt transportieren, wie ich es gern mache.

Gestern transportierte ich ihn in einem Rucksack, hatte ihn nur immer kurze Zeit um den Hals, die meiste Zeit, wenn er nicht im Rucksack war, in den Händen.

Für Touren brauche ich nur noch eine Fototasche, die groß genug ist (durch den Batteriegriff paßt die Kamera in keine, die ich habe).

Daß ich mit dem schweren Apparat so gut klargekommen bin, freut mich deshalb so sehr, weil ich für längere Ausflüge doch keine kleiner Kamera kaufen muß, wodurch ich leider Abstriche an der Bildqualität hinnehmen müßte.


[11:50]

Und wer weiß: vielleicht kaufe ich mir doch eine Nikon D800.


[15:00]

Wobei meine beste Fotokamera für Reisen eine Pentax K-5 mit Objkeitv 18-55 WR war: leicht, sehr widerstandsfähig (keine Probleme mit Regen), gute Bedienung, die Bilder ließen sich gut bearbeiten.

Leider war die Bildqualität an sich nicht besonders. Das sieht man den Fotos auf meiner Website nicht unbedingt an, weil sie klein sind. Betrachtet man sie jedoch in der Bildschirmauslösung, sieht man die Unterschiede zu Bildern der Canon 5D Mark 2, Nikon D700 oder Olympus E-5 deutlich.

Mehr geärgert hab ich mich wohl nur mit der Sony a850, zumal die deutlich teurer war.


[16:50]

Habe einige meine Fotos nach Flickr hochgeladen.

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Freitag, 10. August 2012

[10.08.2012, fr, 0:30]

Wa schon im Bett.

Hatte gelesen, wie fast jeden Tag vorm Einschlafen. Aber ich konnte nicht einschlafen.


[0:50]

Gehe ans Wasser.

Ein kleiner Spaziergang ist besser als vom Computer zu sitzen.


[3:25]

Bin zurück.

War rund neun Kilometer unterwegs (Garmin BaseCamp; hab zweimal gemessen, weil ichs nicht glaubte).

Wollte weder so lange noch so weit unterwegs sein.


[10:30]

Draußen sind es 15 Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[10:40]

Heute nacht hab ich auch in ein Schaufenster eines Foto-Geschäftsgeguckt: dort wurden viele gebrauchte Profi-Kameras zum Verkauf angeboten.

Im Internet sehe ich jetzt: Canon 1D Mark 4 (2x), Nikon D3 (4x), Nikon D3s (4x), Nikon D3x (1x).

Für 20.000 NOK bekommt man die D3x mit 136.500 Auslösungen (Anzeige vom 2. August 2012).

Die D3x hat 24,5 Megapixel, das ist etwas mehr als meine Canon 5D Mark 2 hat (21 MP), aber weniger als eine Nikon D800 (36 Mp). Sie ausgelegt für 300.000 Auslösungen.

Neu kostet sie immer noch 49.990 NOK. Zum Vergleich: eine Nikon D4 kostet zur Zeit 48.185 NOK, eine Canon 1Dx 54.900 NOK.


[12:00]

Wenn ich betrachte, welche Bildqualität die D800 liefert, sind 20.000 NOK für die vor fünf Jahren erschiene D3x wohl noch zu viel.

Für eine Nikon D3s mit 41.000 Auslösungen will derselbe Händler 25.000 NOK, für eine mit 96.000 Auslösungen 21.000 NOK.


[12:10]

Obwohl ich zwei Batterien für eine D3x habe (passen auch in den Batteriegriff der D700, nicht in den der D800) und ein entsprechendes Ladegerät, also doppelte Stromversorgung, kann ich mich nicht wirklich mit dem Gedanken an eine D3x oder D4 anfreunden: diese Kameras sind zu groß, fallen zu sehr auf, erst recht mit angesetzten Nikkor 24-70 mm 2.8.

Das gleiche gilt auch für die D700 oder D800 mit Batteriegriff beziehungsweise ohne Batteriegriff, aber mit Nikkor 24-70 2.8 oder einem ähnlich großen und schweren Objektiv.

Auf Tour in den Bergen oder vor dem Haus am Fjord, wo der Abstand zu den wenigen Menschen weit ist, ist das kein Problem, in der Stadt möchte ich damit jedoch nicht fotografieren.

Da ist eine Pentax K-5 mit 18-55 mm WR (6.585 NOK) ideal: klein, leicht und unauffällig, aber leistungsfähig und wetterfest sowie mit einer guten Bildqualität für die für mich verwendeten Bildgrößen.

Außerdem mag ich die Farben der K-5, und die Dateien bearbeiten sich sehr gut.

Mit einem Objektiv DA* 16-50 mm 2.8 (7.990 NOK), das auch wetterfest ist, würde sich die Bildqualität steigern lassen.

Ein Nikkor 24-70 mm 2.8 allein kostet 12.385 NOK, und es ist nicht perfekt: es bildet Geraden leicht wellig ab (ist bekannt).

In Potsdam guckte ich nicht schlecht, als die gerade Dachkante des Hauses gegenüber auf dem Fotos aussah wie die eines mittelalterlichen: wellig.

Für Landschaftsaufnahme sicherlich kein Problem, aber bei diesem Preis und mit dem Anspruch, ein Profi-Objekitv zu sein, nicht in Ordnung.


[12:30]

Auch von einer Nikon D800 nehme ich Abstand, obwohl sie derzeit die Spiegelreflex-Kamera mit der besten Bildqualität ist.

Zum Preis einer D800 käme der eine neuen Objektives, denn so dolle ist mein Sigma 24-70 mm 2.8 nicht (kein Problem, hat so viel nicht gekostet).

Vermutlich auch ein Batteriegriff, damit sich die Kamera mit einem großen Objektiv hält.

Trotzdem wäre die Bildqualität nicht so gut wie die einer kleinen Mittelformat-Kamera.

Gestern, als ich Fotos nach Flickr hochlud, guckte ich, welche anderen Fotos vom Lysefjord hochgeladen wurden.

Bei einigen Fotos, obwohl nicht größer als 1.000 x 500 Pixel, dachte ich: die sehen aber sehr viel besser aus als meine (aufgenommen mit der Canon 5D Mark 2 und Canon EF 50 mm 1.8).

Aufgenommen wurden sie mit einer Mittelformat-Kamera und dem digitalen Rückteil Phase One P25.

Das ist einige Jahre alt (erschienen 2004) und hat 22 Megapixel.


[21:20]

Gleich wird die Sonne hinter dem Berg untergegangen sein.

Offizieller Sonneruntergang ist 21 Uhr 37.


[21:23]

Den Schein der Sonne sieht man noch hinter dem Berg. Die Sonne selbst jedoch nicht mehr.

Der Sommer ist vorbei. Als ich gestern nacht unterwegs war, war es dunkel. Vor einigen Tagen wäre die Stadt vom Schein der Sonne, die kurz unter dem Horizont gestanden hätte, erhellt worden.


[23:30]

Hatte ich Bett gelegen, konnte aber nicht einschlafen.

Wundert mich nicht.

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Samstag, 11. August 2012

[11.08.2012, sa, 4:45]

Draußen sind es zehn Grad Celsius.


[5:40]

Gehe ans Wasser.

Sieht aus, als wenn es heute einen schönen Sonnenaufgang gibt.


[8:15]

Bin zurück.

Da der Sonnenaufgang hinter Wolken standfand, ging ich in die Stadt.

War mindestens acht Kilometer unterwegs. Die genaue Strecke läßt sich schwer messen, weil ich im Hafen war und habe alte Schiffe fotografiert: deshalb ging ich oft vor und zurück, nach links, nach rechts.


[21:15]

Gehe ans Wasser und danach einkaufen.


[22:00]

Bin zurück.

Schade, daß ich keinen Fotoapparat mitgenommen hatte: der Himmel war nicht mehr hell, aber noch nicht dunkel.


[23:45]

Gehe ans Wasser.

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Sonntag, 12. August 2012

[12.08.2012, so, 0:45]

Bin zurück.


[9:45]

Draußen sind es 14 Grad Celsius.


[11:35]

Sieht nicht aus, als wenn heute schönes Wetter würde.

Es regnet zwar nicht, aber so richtig scheint die Sonne auch nicht.

Trotzdem sind es 17 Grad Celsius, weshalb ich vermute, die Luft ist eher schwül als frisch.


[11:55]

Beim Ansehen einige mit der Canon 5D Mark 2 gemachten Fotos fragte ich mich: Stand die Kamera auf einem Stativ oder hatte ich sie in der Hand?

5D Mark 2, EF 24-70 mm 2.8, aufgenommen bei Blende 2.8 und Belichtungszeit 1/40 Sekunde, ISO 2000.

Bei 1/40 und den 21 Megapixeln dachte ich: die Kamera stand auf einem Stativ, ansonsten würde das Foto nicht so gut aussehen.

Tatsächlich hatte ich die Kamera aber in der Hand.

Nicht nur, weil ich dann nicht mit ISO 2000 aufgenommen hätte, sondern weil in den EXIF "Einzelauslösung" stand nicht "Fernauslösung" wie bei meinen Stativaufnahme.

Das Bild habe bereits in einer anderen Bearbeitung (DvO Optics Pro 7) veröffentlicht (Tagebuch am 21. Dezember 2011, 15 Uhr 10, Bild Haltestelle).

Heute habe ich mit Adobe Camera Raw entwickelt.

Um den Unterschied geht es jedoch nicht, sonderm um die Bildqualität, die die Canon 5D Mark 2 auch unter widrigen Bedingungen liefert.

Wenn ich gewußt hätte, wie sich meine finanzielle Situation entwickelt, hätte ich sie nicht verkauft: auch wenn es nicht einfach war, mit ihr zu fotografieren (weshalb ich sie bereits Ende 2011 verkaufen wollte), hat sie die beste Bildqualität aller meiner Kameras.


[13:00]

Hab bißchen geputzt (Staub gewischt und gesaugt, Fußboden gewischt, Wäsche gewaschen, sowie mich rasiert).

Sauge ungern am Wochenende Staub, weil der Staubsauger so laut ist, aber ich wollte nicht noch lange warten (staubige Luft läßt meine Augen tränen, oder ist es vielleicht sogar schon eine extreme Abneigung gegen meine spezielle "Ordnung"?).


[13:15]

Folgende Fotos hab ich gestern aufgenommen.

Bilder von den alten Schiffe reiche ich vielleicht nach, aber es sind nur alte Schiffe, und so richtig interessieren die mich nicht, jedenfalls nicht als Foto, nur als als Information.

Das Bild hab ich auch mit der Pentax K-5 aufgenommen. Ist aber nicht besonders geworden, weil die K-5 nicht richtig scharfgestellt habe.

Die D700 hatte keine Probleme.

Ich mag diese Häuser sehr. Deshalb das Foto.

Ursprünglich standen sie nahe am Wasser (wie ich auf alten Foto gesehen habe). Vermutlich konnte man teilweise mit dem Gibelkran direkt vom Boot entladen.

Eine Straße in der westlich vom Hafen gelegenen Altstadt.

Dort steigen die Straßen sehr steil an.

Das Stavanger Kulturhaus. Bereits mit der K-5 aufgenommen.

Das Sigma 24-70 mm 2.8, das ich an der Nikon D700 hatte, ist am Rand von 24 mm Breiweite etwas matschig. Deshalb habe ich den Rand rechts weggeschnitten.

Vermutlich hat es dadurch nicht mehr Weitwinkel als das sehr billige Pentax 18-55 mm WR (18 mm bisn 27 mm bei Kleinbild).

Auch mit der K-5 aufgenommen. Der Fokus hatte aber Probleme.

Kein Problem bei der D700.

Hier hat die K-5 wie gewünscht fokussiert, nicht jedoch die D700.

Scharf sollte es bei der Kirche sein.

Hab gestern den Spiegelkasten der D700 und das Prisma gereinigt. Vermutlich war zu viel Staub in der Kamera oder das Prima zu verschmiert, denn beim anschließenden Nahbereich-Test saß der Fokus wie gewünscht.

Kann passieren, wenn man eine Kamera schon einige Jahre hat.


[13:50]

Unterm Strich sind die Fotos mit der D700 besser geworden.

Das sollte auch so sein, denn das Sigma-Objektiv war teurer als K-5 mit 18-55 WR.

Trotzdem wirken die mit der K-5 aufgenommenen Fotos besser (cremiger, nicht so hart) und mehr als wären sie mit einer 5D Mark 2 aufgenommen.

Kann mir vorstellen, wenn die K-5 ein besseres Objektiv hat und der Fokus sitzt, sehe ihre Fotos besser als die mit einer D700 aufgenommenen.

Aber vor allen Dingen: rechtfertigt der Aufpreis weder einer D700 noch einer 5D Mark 2 einschließlich hochfertiger Objektive die Anschaffung, veröffentlich man wie ich seine Fotos fast ausschließlich im Internet in einer Größe von maximal 1.500 x 1.000 Pixel.


[14:00]

"Cremiger, nicht so hart" - ich kanns nicht besser erklären.

Mit der 5D Mark 2 aufgenommene Fotos sind ja ebenso scharf wie die mit der D700 aufgenommene, wirken aber weicher.

Es ist also nicht allein die Unschäfte der mit der K-5 aufgenommenen Fotos in der 100 Prozent Ansicht.

Wie auch immer: zur Zeit habe ich weder 5D Mark 2 noch K-5. Vielleicht bekomme ich beim Bearbeiten die D700 Fotos so hin als wären sie von einer 5D Mark 2 oder K-5, was ich aber nicht glaube.


[14:15]

So gestört wird mein Staubsaugen nicht haben - im Vergleich zur Kreissäge, die ein Nachbar jetzt laufen läßt.


[14:20]

Solche Fotos sind mit der K-5 und dem 18-55 nicht möglich, weil die Blende nicht groß genug ist (3.5 bis 5.6 zu 2.8).

Hier das Sigma 24-70 bei Blende 3.2 und Brennweite 56 mm.

Hier bei 2.8 und bei 62 mm.

Die beiden Fotos zeigen einen Teil der Rückseite des Stavanger Doms.


[21:15]

Die Sonne ist bereits hinter dem Berg untergegangen.


[21:40]

Gehe ans Wasser.


[23:50]

Bin zurück.

War mindestens fünf Kilometer unterwegs.

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Montag, 13. August 2012

[13.08.2012, mo, 1:45]

Einige Fotos, die ich gestern abend gemacht habe.





[8:30]

Draußen sind es 14 Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[11:10]

Gehe ans Wasser.


[12:10]

Bin zurück.

War nur vier Kilometer unterwegs, weil es mir zu warm war.


[12:20]

Draußen sind es 22 Grad Celsius. Im Schatten.


[17:10]

Offiziell sind es 22 Grad Celsius (im Schatten).

In der Sonne sind es 27, wobei die Sonne hin und wieder hinter Wolken verschwindet.

In der Wohnung sind es 23 und 25 Grad Celsius.


[22:30]

Heute abend ist der Himmel bewölkt, so daß es keine "blaue Stunde" gibt.

Deshalb gehe ich heute nicht fotografieren, sondern nur spazieren.

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Dienstag, 14. August 2012

[13.08.2012, mo, 9:15]

Draußen sind es offiziell 18 Grad Celsius. Die Sonne scheint.

Meine Messung (auch im Schatten) ergab 21 Grad.


[10:45]

Gehe ans Wasser.

Zwar ist mir schon zu Hause zu warm, aber ich habe diese Woche vormittags einen Termin, deshalb möchte ich mich an die Temperaturen gewöhnen.


[11:55]

War viereinhalb Kilometer unterwegs plus einen Abstecher in die Felsen am Fjord.

Dort gibt es keinen Weg, und eigentlich sollte man sich dort als "alter, dicker" Mann auch nicht rumtreiben, aber ich wollte ein kleines Kletter-Training einlegen, damit ich nicht ganz aus der übung komme.


[13:00]

So warm wie gestern war es nicht, da viele Wolken am Himmel sind.


[19:10]

Gehe ans Wasser und einkaufen.


[19:50]

Bin zurück.

War zwei Kilometer unterwegs.

Die Sonne scheint zwar nicht mehr stark, aber es sind immer noch 20 Grad Celsius (im Schatten).

Um am Wasser zu sitze, ist es nicht mehr warm genug, wenn man nur leicht bekleidet ist, aber ist man in Bewegung und trägt zwei gefüllte Tüten, ist man froh, wieder zu Hause zu sein, wenn man es lieber kälter als wärmer mag wie ich.

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Mittwoch, 15. August 2012

[15.08.2012, mi, 9:45]

Draußen sind es 16 Grad Celsius.

Nach meiner Messung sind es 19 (im Schatten).


[11:05]

Sehe mir Fotos an, die ich mit der Sony a850 gemacht habe.

Die Dateien habe ich erst gestern von der Lager-Festplatte auf eine Nutz-Festplatte kopiert, weil ich die Fotos nicht mehr sehen wollte: zu sehr habe ich mich über die Kamera geärgert.

Einige Bilder sehen aber gut als. Also hab ich die Raw-Dateien noch einmal für Flickr bearbeitet.

Das war nicht angenehm: die Raw-Dateien der Sony a850 lassen sich nicht gut bearbeiten, obwohl die 24 Megapixel groß sind.

Sie überschärfen schnell, ohne vorher wirklich scharf gewesen zu sein. Beim Verändern der Gradationskurve ist der Spielraum gering.

Daß die Kamera teilweise Probleme beim Fokussieren hatte, sei der Vollständigkeit halber erwähnt.

Raw-Dateien der Pentax K-5 sind meist in einem weniger guten Zustand, lassen sich durch Bearbeitung aber stark verbessern.

Nachdem ich fünf a850-Fotos nach Flickr hochgeladen habe, hab ich keine Lust mehr, weitere zu bearbeiten.

Auf meiner Website zeige ich nur 15 mit der a850 aufgenommene Fotos, obwohl ich insgesamt 6.700 aufgenommen habe.

Mit den Pentax K-5 habe ich 4.000 Aufnahmen gemacht und auf meiner Homepage 89 Bilder veröffentlicht.

Mit der Canon 5d Mark 2 habe ich 5.300 Aufnahmen gemacht und 108 veröffentlicht.


[11:52]

Das Arbeitsamt erinnert mich per SMS an den morigen Termin.

Finde ich gut.


[14:30]

Gehe ans Wasser.


[15:30]

War vier Kilometer unterwegs.

Draußen sind es 20 Grad Celsius. Die Sonne scheint

Als ich alle Besordungen erledigt hatte, bin ich auf den kürzesten Weg nach Hause: bei der Hitze habe ich keine Spaß beim Spazieren.

Dabei sind 20 Grad Celsius und Sonnenschein nicht extrem. Aber ich mochte auch in Deutschland Wärme nicht, und hier in Stavanger finde ich niedrigerer Temperaturen, bei denen ich mich sehr wohl fühle.

Über 30 Grad im Schatten und dann noch Smok, wie es im Sommer in Potsdam normal ist, tue ich mir freiwillig nicht mehr an.

Insofern werde ich wohl nie wieder in Potsdam oder Berlin wohnen.


[21:50]

Das Video "Eine Nachmittagsstunde am Fjord" ist fertig und wird nach Youtube hochgeladen.

Da es 9,73 GB groß ist, wird das eine Weile dauern.

Zuerst hatte ich in ein Video mit 7 Mbps umgewandelt, aber leider wurden das Wasser und die Berge am Horizont "vermatscht" dargestellt.

Also hab ich wieder in 20 Mbps umgewandelt.

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Donnerstag, 16. August 2012

[16.08.2012, do, 5:10]

Draußen sind es 16 Grad Celsius.


[5:15]

Bereits 73 Prozent sind hochgeladen.


[8:45]

Ein Telefon klingelt und weckt mich.


[8:50]

Ist hochgeladen. Wird bearbeitet.


[9:20]

Gehe in die Stadt.

Habe eine Veranstaltung beim Arbeitsamt.


[9:45]

Bin vor dem Arbeitsamt.

Obwohl die Sonne nicht stark scheint, ist es sehr warm. Der Schweiß läuft mir die Stirn herunter.


[10:00]

Die Veranstaltung beginnt.

Im Raum ist es angenehm kühl, die Luft frisch: eine stationäre Klimaanlage scheint zu arbeiten.

Zu Beginn wird mitgeteilt, es ist eine allgemeine Veranstaltung, bei speziellen Fragen soll man sich an die Sachbearbeiter werden.


[10:40]

Die Veranstaltung ist zu Ende.


[10:42]

Gehe durch die Stadt zu dem Elektromarkt Elkøp.


[11:08]

Auf dem Rückweg kaufe ich fünf Umzugskartons, um einige Dinge zu verstauen (habe keine Schränke in der Wohnung außer in der Küche).


[11:35]

Bin wieder zu Hause.

War viereinhalb Kilometer unterwegs.


[11:55]

Wollte einen Luftwäscher kaufen.

Das ist ein Gerät, das Luft reinigt und kalt befeuchtet.

Das ist als wenn man mit der Duschbrause kaltes Wasser in der Wohnung sprüht und besser als ein Luftbefeuchter, der Wasser verdampft.

Das Geschäft hatte aber keine Gerät, hätte bestellen müssen.

Das kann ich auch, und habe sogar einen kurzeren Transportweg.


[12:05]

So trocken wie heute nacht war die Luft in der Wohnung noch nie.

Der Computer lief fast zwei Tage und wandelte ein Video um (mehrere Versuche) und lud es dann nach Youtube hoch, was allein rund zehn Stunden dauerte.

In dieser Zeit erzeugte der Computer viel warme und trockene Luft mit cirka 50 Grad Celsius, die ich nicht mehr erträglich machen konnte durch Lüften der Wohnung oder Wischen des Fußbodens, weil die letzten Tage die Sonne sehr schien, es nicht regnete.


[12:15]

Hatte nicht vermutet, daß sich das so stark auswirkt und habe nicht gegengesteuert, in dem ich feuchte Tücher aufgehängen habe.

Als ich heute nacht schlafen wollte, ging das kaum, weil meine Augen zu trocken waren und schmerzten (ist ein Gefühl wie Sand unter den Lidern).


[12:24]

Habe einen Luftwäscher Beuren LW 110 gekauft.

Ist ein deutsches Gerät, das nach dem Verfahren der Firma Venta arbeitet.

Wollte eigentlich einen Venta kaufen, weil er für verschiedenen Raumgrößen angeboten wird, aber in Norge gibt es keine.

Also hab ich einen Beuren LW 110 bestellt:


[12:50]

Die Luft ist zwar jetzt feuchter (dem Computer hatte Pause, arbeitet jetzt nur wenig, lüfte die Wohnung, habe feuchte Tücher aufgehängt, die Sonne scheint heute nicht stark, es sieht nach Regen aus), aber das Problem besteht weiter, weil ich mit elektrisch heize.

Außerdem ist die Luft noch lange nicht so angenehm wie draußen, meine Augen brenne noch, wenn auch nicht mehr stark wie heute nacht.

Gern erinnere ich mich an meine Klimaanlage in Deutschland: die machte die Luft nicht nur kühl, sondern auch sauber und frisch.

Zu kühlen brauche ich hier nicht, aber die Luft in der Wohnung könnte gereinigt und vor allen Dingen ausreichend bedeutet werden.

Selbst wenn ich Fenster und Türen geöffent lasse, wird die Luft in der Wohnung nie so frisch wie am Fjord oder mit einer Klimaanlage. Vielleicht schafft das ja der Luftwäscher.


[13:10]

Ich könnte einen Venta LW24 bei Amazon kaufen und nach Norge schicken lassen.

Das Gerät selbst kostet 167,23 Euro (ohne Mehrwertsteuer), Verpackung und Versand 42,79 Euro, die Vorauszahlung der Importgebühr 52,50 Euro.

Sind zusammen mindestens 262,52 Euro oder 1.923,78 NOK.

Für den Beueren LW 110 habe ich (einschließlich Versand) 1.555 NOK bezahlt.

Keine Ahnung, ob norwegische Mehrwertsteuer dazukommt oder schon enthalten ist.


[13:35]

Es regnet.


[18:00]

Draußen sind es nur noch 17 Grad Celsius. Die Sonne scheint nicht (muß in der Wohnung Licht anschalten). Es regnet.

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Freitag, 17. August 2012

[17.08.2012, fr, 1:21]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.


[1:50]

Wenn ich Fotos meiner Touren sehen, staune ich immer wieder, was ich in Norge in kurzer Zeit alles erlebt habe.

Zwei noch nicht veröffentlichste Fotos von meinem Ausflug zum Sandvatnet.

Weiter links.

Die Straße führt hinunter zum Lysefjord.


[2:00]

Gut, daß ich vorerst keine Termine habe und munter bleiben kann, so lange ich will.


[9:55]

Frank Schätzings "Limit" habe ich bis Seite 550 gelesen.

Außer bei Kleinigkeiten habe ich nichts zu meckern (der Mond hat wohl keine Erdoberfläche; auf ein sich zu beziehen, heißt "es geht", nicht "sie geht"). Wobei das insgesamt bisher nur drei Dinge sind, die mich aus dem Lesefluß gebracht haben, weil ich dachte, irgendwas ist hier falsch.

Hin und wieder habe ich zwar einige Zeilen übersprungen, aber bei einem 1.300 Seiten starken Buch erwartet ich nicht, daß jedes Wort für jeden wichtig ist.

Sehr freut mich, daß Schätzung gleichbleidend gut schreibt: bisher hatte ich nicht den Eindruck, er hätte sich zum Schreiben gezwungen, weil Text schnell mal abgespult wurde.


[16:10]

Draußen sind es 21 Grad Celsius.

Die Sonne scheint nur selten. Es sieht nach Regen aus.


[16:15]

Gehe ans Wasser.

Merke, daß meine Stimmung Stück für Stück schlechter wird. Keine Ahnung, warum.

Vielleicht hilft ein Spaziergang.


[18:00]

Bin zurück.

Fühle mich besser. Kenne aber das Problem noch nicht, habe nur eine Vermutung.

War mindestens fünfeinhalb Kilometer unterwegs.

Oft ging ich auf kleinen Wege, die in der Karte nicht verzeichnet sind, bestieg kleine Berge.

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Samstag, 18. August 2012

[18.08.2012, sa, 9:40]

Draußens sind es 18 Grad Celsius.


[10:15]

Meine Stimmung wird langsam wieder so wie sie gestern vor meiner kleinen Tour war.

Jeden Tag viele Kilometer zu gehen und auf der Suche nach Orten zu sein, die ich noch nicht kenne, um meine Stimmung anzuheben, ist fast schlimmer als die schlechte Stimmung.


[11:10]

Ich glaube, durch das Lesen von Frank Schätzings Roman "Limit" ist in mit ein Gefühl entstanden, etwas verpaßt zu haben, weil ich bisher viel Zeit und Kraft in alte Kämpfe einbringen mußte.

Aber das ließ sich nicht vermeiden, wenn ich dauerhalt trockener Alkoholiker sein möchte.

Ich hab einfach Pech gehabt.

Es könnte mir aber auch schlechter gehen, wenn ich noch in Deutschland wäre.


[13:10]

Draußen sind es 20 Grad Celsius. Es regnet.


[21:50]

Gehe ans Wasser.


[22:40]

Bin zurück.

War zweieinhalb Kilometer unterwegs.

Draußen sind es 19 Grad Celsius. Mir war so warm, daß ich eher nach Hause gegangen bin.

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Sonntag, 19. August 2012

[12.08.2012, so, 1:30]

Hab den Film "Die Hard 4", USA 2007, gesehen (deutsch: "Stirb langsam 4").

Auch im Original-Ton gute Unterhaltung.


[6:40]

Draußen sind es 17 Grad Celsius. Es ist neblig.


[6:55]

Gehe ans Wasser.


[8:00]

Bin zurück.

War zwei Kilometer unterwegs.


[19:30]

Frank Schätzings "Limit" hab ich bis Seite 873 gelesen.


[20:00]

Draußen sind es 17 Grad Celsius.

In Berlin sind es 34, in Potsdam 33.


[20:05]

Gehe ans Wasser.


[21:40]

Bin zurück.

War sechs Kilometer unterwegs und ging viel kleine Berge hoch und runter.


[21:55]

Draußen sind es 16 Grad Celsius.

In Berlin sind es 30, in Potsdam 28.


[22:00]

Obwohl die meiste Zeit die Sonne nicht schien, war ich nur mit T-Shirt und leichter Sommerhose bekleidet.

Trotzdem schwitze ich. Wie ich mich in Potsdam bei den dortigen Temperaturen gefühlt hätte, möchte ich mir nicht vorstellen.

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Montag, 20. August 2012

[13.08.2012, mo, 9:10]

Draußen sind es 16 Grad Celsius.


[23:30]

Habe Schätzings "Limit" zu Ende gelesen.

Jedoch nicht jeden Satz, weil ich zu neugierig war.

Werde also die nächsten Tag noch im "Limit" lesen, um alle Einzelheiten zu erfahren.

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Dienstag, 21. August 2012

[13.08.2012, mo, 8:15]

Draußen sind es 15 Grad Celsius.


[14:01]

Mein Luftwäscher Beurer LW 110 ist bei der Poststelle ICA angekommen.


[14:50]

Gehe zur Post.


[15:10]

Bin zurück.

War zwei Kilometer unterwegs.


[15:45]

Der Luftwäscher arbeitet.


[22:35]

War einkaufen.


[22:50]

Gehe ans Wasser.

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Mittwoch, 22. August 2012

[15.08.2012, mi, 1:50]

Bin zurück.

War mindestens neun Kilometer unterwegs.

War auch in der Stadt. Habe dort und am Wasser fotografiert.


[2:15]

War auch auf einem Friedhof.

Letzens (Tagebuch vom 2. August 2012, do, 23 Uhr 55) kam ich dort an einem Grab vorbei.

Es war frisch angelegt. Auf dem Erdhügel lag ein kleines T-Shirt. Acht Kerzen in Glasleuchten brannten.

Ein oder zwei Kerzen auf einem Urnen-Grab sieht man oft. Ein mit acht Kerzen geschmücktes kleines Grab hab ich noch nie gesehen.

Zumindeste ein Teil des Schmerzes der Hinterbliebenen übertrug sich auf mich.

Meinen Tod sehe ich als ein leises Gehen und schlußfolgerte, der anderer würde ebenso keine Schmerzen hinterlassen.

An diesem Grab spürte ich meine Fehleinschätzung.

Eigentlich wollte ich am nächsten Abend noch einmal zum Friedhof, um das Grad zu fotografieren, aber ich fand nicht die Kraft, mich diesen Gefühle noch einmal auszusetzen.

Heute fühlte ich mich stark genug. Obwohl keine Kerze brannte, war es ein nachhaltiger Besuch.


[2:35]

Draußen sind es 16 Grad Celsius.

War wieder nur mit T-Shirt und leichter Sommerhose bekleidet. Trotzdem habe ich meist geschwitzt.

Selbstverständlich einschließlich Unterhose, Strumpfe und Schuhe. Wollte nur deutlich machen, wie warm es für mich immer noch ist.


[3:00]

Es regnet.


[9:30]

Draußen sind es 15 Grad Celsius. Es regnet nicht.

Aber die Straßen sind noch naß.


[13:30]

Christa Wolfs "Kindheitsmuster" ist angekommen.

Das Buch beginnt mit folgenden Sätzen:

Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd.

Hatte am 8. Juni 2012 bei bokkilden.no bestellt, um einen 50 NOK Gutschein einzulösen.

Einschließlich Versand habe ich für das Taschenbuch 49 NOK (6,68 Euro) bezahlt.


[19:00]

Draußen sind es 17 Grad Celsius. Hin und wieder regnet es.


[19:15]

Gehe an Wasser.


[19:36]


[19:38]


[20:50]

Bin zurück.

War mindestens fünfeinhalb Kilometer unterwegs. Teileweise hat es geregnet.

Insgesamt so stark, daß meine Kleidung durchnäßt wurde. Allerdings hatte ich ebenso wenig an wie gestern nacht.


[22:00]

Seit gestern läuft der Luftwäscher ununterbrochen in verschiedenen Zimmern.

Bisher hat sich die Anschaffung gelohnt, weil sich nicht nur meine Augen besser fühlen, sondern auch ich: mir scheint, ich muß weniger trinken.

Jedoch hatte ich keine Heizung an, so daß nur der Computer trockene Luft erzeugte.

Seit einer Stunde habe ich die Elektro-Heizung angeschaltet, um eine Sachen zu trocken und mich aufzuwärmem. Jetzt kann der Luftwäscher und Luftbefeuchter zeigen, was er kann.


[22:20]

War auf dem Freidhof und habe fotografiert.

Zum Glück hatte ich Olympus E-5 mit und die Nikon D700 zu Hause gelasen: bei dem starken Regen hätte ich die D700 nicht genutzt.

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Donnerstag, 23. August 2012

[23.08.2012, do, 0:20]

Der Luftwäscher reinigt die Luft tatsächlich.

Eben hab ich das das große Fenster in der Stube geöffnet, um frische, regegrereinigte Luft reinzulassen. Erstaunt stellte ich fest: die Luft ist gar nicht so frisch.

Das stimmt jedoch nicht. Die Luft in der Wohnung ist nur nicht mehr so verbraucht, weil sie der Luftwäscher reinigt.


[0:30]

Weil ich nur ein großes Fenster in der Wohnung habe, kann ich eigentlich nur in der Stube richtig lüften.

Schlafzimmer und Kamer haben nur Dachfenster, die klein sind oder nicht sich nicht richtig öffnen lassen.

Die Küche und Bad haben keine Fenster, nur jeweils einen kleinen Abzug.

Will ich mit Durchzug lüften, muß ich Stubenfenster und Wohnungstür öffen.

Oft kommt vom Flur aber schlechte Luft in die Wohnung.

Durch den Luftwäscher brauchen die Fenster nur etwas geöffnet sein, so daß ausgeatmete Luft ersetzt werden kann. Aus oft stundenlanges Lüften kann ich jetzt verzichten.


[8:00]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.

Heute nacht hat es teilweise sehr stark geregnet.


[12:30]

Schade, Sonnenschein wechelt sich immer wieder mit Regen ab.


[13:55]

Jetzt scheint die Sonne, während es heftig regnet und sehr windig ist.


[14:25]

Am 19. Januar 2010, 11 Uhr 10 während einer Arbeitspause aufgenommen.


[18:10]

Hab eben Staub gesaugt und gewischt: war weniger schmutzig als erwartet.

Vermutlich fehlt der Staub, den der Luftwäscher der Luft entzieht.


[18:20]

Jetzt regnet es, ohne daß die Sonne scheint.


[20:05]

Habe mein kostenloses Flickr-Konto in ein Pro-Account umgewandelt: hatte zwar noch genug Speicherplatz, aber konnte nicht mehr als 200 Fotos hochladen.

Hatte ich bei der Anmeldung übersehen.

Habe für drei Monate abgeschlossen: 6,95 USD.


[23:00]

Mein Flickr Pro ist freigeschaltet.

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Freitag, 24. August 2012

[24.08.2012, fr, 1:30]

Bei Flickr Pro kann man sich auf einer Weltkarte anzeigen lassen, wo man überall schon fotografiert hat.

Da hab ich gleich mal Fotos von meiner Reise nach Sauda nach Flickr hochgeladen, den nördlichsten Ort, den ich besuchte, seit ich in Norge leben.


[5:00]

Wie die Zeit vergeht: ohne daß ich es mitbekommen habe, wird es bereits hell.

So lange wollte ich nicht munter bleiben.


[5:50]

Habe einige Fotos, die ich in Potsdam aufgenommen und nach Flickr hochgeladen habe.

Wir ging es dabei gar nicht um Fotos aus Deutschland, sondern welche, die ich mit einer Canon 1Ds gemacht habe.

Im Park Sanssouci, rechts vom Schloß Charlottenhof.


Das Schloß Charlottenhof.


Das ist der Turm eines ehemaligen Speichers.

Diese vier Fotos nahm ich mit einer Canon 1Ds auf.


[6:10]

Folgende Fotos machte ich mit einer Canon 30D

Das ist keine echte Moschee, sondern das Pumpenhaus, das Wasser zu den Sprungbrunnen im Park Sanssouci befördert hat.


In der Nikolai Kirche.


In der Kirche Peter und Paul.


[6:20]

In Stavanger gibt es leider nur wenig Wohnhäuser, die aus Stein gebaut sind.

So schöne Jugendstil-Villen, wie es sie in Potsdam gibt, hab ich noch gar nicht gesehen.

Auch hab ich bisher keine Kirche gefunden, die so schön war, wie die alten in Potsdam oder Brandenburg.

Das es keinen so großen Dom wie in Berlin gibt, läßt sich verzeichen: immerhin hat allein Berlin ungefähr so viele Einwohner wie ganz Norge.


[6:35]

Sehe eben, in Bergen gibt es viel alte Steinhäuser.

Vielleicht ziehe ich doch nach Bergen.


[6:50]

Na ja, nur um wieder einige schöne alte Steinhäuser zu sehen, sollte ich vielleicht nicht nach Bergen ziehen.

Aber ich könnte die Stadt einmal besuchen.


[6:55]

Ich könnte ohnehin einmal wieder verreisen oder eine größere Tour unternehmen.

Auf der anderen Seite bin ich gern in Stavanger und mit meinen längeren Spaziergängen zufrieden.

Davon abgesehen: seit in der Umgebung, die ich zu Fuß erreiche, entdecke ich immer wieder immer wieder Orte, die mir sehr gefallen.

Und ob ich nun in Stavanger oder Tau oder Bergen unterwegs bin - alles ist der gleichen Kultur entsprungen, und auch die Berge, Wälder, Flüsse, Seen, Fjorde sind nicht wirklich anders.

Im Grunde ist es so, als wenn man vom selben Autor verschiedenen Bücher liest.

Wenn ich verreise, dann sollte ich Ort aufsuchen, die ich wirklich noch nicht kenne. Da gibt es einige: südlicher als Prag oder Regensburg war ich noch nie.


[7:15]

Wollte eigentlich noch Fotos nach Flickr hochladen, die ich in Brandenburg aufgenommen habe, um auf meiner Flickr Weltkarte meine südlichsten zu haben, aber ich merke, langsam komme ich in einen Rauschzustand, und deshalb gehe ich jetzt ins Bett.


[12:15]

Draußen sind es 17 Grad Celsius.


[13:00]

Offiziell sind es immer noch 17 Grad Celsius. Nach meiner Messung (auch im Schatten) sind es 21.


[13:10]

Der Luftwäscher arbeitet toll!

Während ich schlief, stand er im Flur und arbeitet in Stufe eins.

Als ich aufwachte, war im Schlafzimmer die Luft nur wenig verbraucht. Das ist ohne Luftdursche nicht der Fall, weil das Zimmer klein ist und ein Dachschräge hat, also wenig Vorrat an frischer Luft.


[13:45]

Leider mußte ich Kartoffelsalat entsorgen.

Ich werfe ungern Lebensmittel weg, weil dadurch etwas seinen Wert verliert, ohne mir genutzt zu haben.


[15:00]

So gut die Fotos mit meiner Olympus E-5 und dem Objektiv 12-50 mm werden, der kleinen Sensor (Four Thirds, 17,3 x 13 mm, 12 Megapixel) hat nicht nur Vorteile: Fotos rauschen schnell bei niedrigen ISO-Werten sowie an dunklen Stellen.

Zwar entwickelt sich die Signalverarbeitung, aber das verändert nicht den Unterschied zwischen kleinen und großen Sensoren.

Der Four Thirds Sensor der Olympus OM-D E-M5 mit 16 Megapixel (kommt vermutlich in den Nachfolger der E-5) leistest mehr, aber der Kleinbild Sensor (36 x 24 mm) der Nikon D800 übertrifft in den der Nikon D700 auch deutlich, obwohl er statt 12 sagenhafte 36 Megapixel hat.

Vor der D800 waren 36 Megapixel nur mit digitalem Mittelformat zu erreichen.

Obwohl der Sensor einer Pentax 645D (44 x 33 mm) rund 1,7mal größer als der Kleinbild Sensor der Nikon D800 (36 x 23,9 mm) ist, hat die 645D 40 Megapixel oder nur 1,1mal mehr als die D800.

Und kostet nur einen Teil:

wobei die D800 erst seit April 2012 verkauft wird (in Norge bisher nur wenige Stück), während die 645D bereits seit Mai 2010; der Preis der D800 wird also noch fallen.


[16:00]

Vermutlich wird eine Kleinbild Kamera nie solche Fotos erzeugen wie eine Mittelformat Kamera, aber eine Nikon D800 wird immer sehr viel billiger sein als eine Pentax 645D oder eine Hasselblad H4D-40.

Gestern hab ich einige RAW-Dateien der D800 mit DxO entwickelt und war beeindruckt.

Leider wird die D800 das norwegische Wetter nicht so gut vertragen wie die E-5, und ich werde wohl weiterhin mit mehreren Kameras arbeiten müssen.

Nicht, daß mir das keinen Spaß machen würde, so lange ich die Geräte nicht zu weit schleppen muß, aber aus finanziellen Gründen wäre es besser, wenn ich mit einer Kamera alles bekommen.

Auch brauche ich keine 36 Megapixel, aber die 12 der D700 oder E-5 sind zu wenig.


[17:15]

Vielleicht ist der Nachfolger der Olympus E-5, der vermutlich den 16 Megapixel Sensor der Olympus OM-D E-M5 haben wird, ein guter Kompromiß:

Von den Unzulänglichkeiten wegen des kleinen Sensors abgesehen, ist die Olympus E-5 meine beste Kamera:


[17:30]

Wenn der Nachfolger der E-5 bringt, was ich erwarte, würde ich ihn gern kaufen. Außerdem ein Objektiv 50-200 mm.

Ich würde dann eine Kamera mit dem 12-50, eine mit dem 50-200 bestücken.


[18:05]

Die Olympus OM-D E-M5 ist auch staub- und spritzwassergeschützt. Hat aber keine optischen, sondern einen elektronischen Suche.

Wenn der gut ist, nicht so schlecht, wie ich ihn von Sony Foto-Kameras kenne (dachte, ich gucke auf ein altes Mobilteflon), würde er mich nicht vom Kauf abhalten.


[21:10]

Gehe einkaufen, danach ans Wasser.


[23:30]

War dreieinhalb Kilometer unterwegs.

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Samstag, 25. August 2012

[25.08.2012, sa, 1:05]

Übrigens hatte ich einmal eine ehemals kleinste Spiegelreflex-Kamera: Olympus E-450.

Ich kaufte ihn kurz nach der Olympus E-5, um einen kleinen sehr guten Fotoapparat zu haben.

Die Pentax K-7 hatte ich bereits, deren Autofokus nie richtig funktionierte, aber kein Problem mit dem Wetter hatte.

Die Olympus E-450 funktionierte sehr gut, machte tolle Fotos (siehe Tagebuch vom 28. Februar 2011), möchte aber keinen Regen.

Ich glaube, das war der Grund, warum ich die Kamera verkaufte.

Die Olympus E-M5 ist wohl ähnlich kleine, aber wetterfest.


[3:30]

Habe alte Fotos angeguckt.

Digital fotografiere ich seit 2005. Da sind einige Fotos zusammengekommen.

Sehr beeindruckt haben mich wieder die Aufnahmen aus dem Berliner Bode Museum, das kirchliche Skulpuren, Schnitzereien, Schreine, Gemähle aus mehreren Jahrhunderten zeigt.

Wunderschön.


[3:40]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.

Ich gehe ins Bett.


[6:20]

Hab nur kurz geschlafen, bin aber munter.


[6:25]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.


[6:35]

Gehe ans Wasser.


[6:43]


[7:45]

Bin zurück.

War zwei Kilometer unterwegs.


[17:40]

Gestern oder vorgestern hab ich einen Freund und ehemaligen Kollegen angerufen.

Besser gesagt: ich wollte ihn anrufen, es meldetet sich jedoch sein Anrufbeantworter.

Im ersten Moment dachte ich: er hat Norwegen verlassen, ist wieder in seinem Heimatland und sein norwegisches Prepaid Telefelefon einfach ausgeschaltet.

Diese Vorstellung hat mich sehr traurig gemacht. Er ist für mich in Norwegen der wichtigste Mensch und läßt sich nicht ersetzten.

Er war schon sehr schwer für mich, als wir nicht mehr im selben Betrieb gearbeitet haben. Dann ist ist er, bevor ich arbeitslos wurde, von Stavanger nach Bergen gezogen. Und nun ist er vielleicht gar nicht mehr in Norge.

Zum Glück ist das nicht der Fall!

Er hat mich eben angerufen und gesagt: er ist in Norge und wird in Norge bleiben.


[19:25]

Gehe ans Wasser.


[20:31]

Folgende Fotos hab ich mit der Olympus E-5 freihand aufgenommen.

Hier noch mit ISO 640.


[20:49]

Hier schon mit ISO 1600.


[21:00]

Mit ISO 2000.


[21:01]

ISO 2500.


[21:30]

ISO 1600, wobei ich größer Blende und langsamer Belichtungszeit wählte, als ich es wollte, um mit niedrigeren ISO-Werten zu fotografieren.

Statt Blende 3 und 1/30 Sekunde hätte ich lieber Blende 5.6 und 1/60 Sekunden gewählt, um mehr Tiefenschärfe (der Herr vorn rechts sollte eigentlich deutschlich abgebildert werden) und weniger Bewegungsunschäfte (der gehende Herr links in der Mitte sollte nicht unscharf sein) zu bekommen, aber dann wäre das Fotos insgesamt schlechter geworden, weil die E-5 nicht gern bei hohen ISO-Werten arbeitet.

Die Nikon D700 wäre keine Alternative gewesen, obwohl ihre Bildqualität bei hohen ISO-Werten besser ist, weil ich vermutlich mindestens Blende 8 gebraucht hätte (keiner Tiefenschärfe wegen größerem Sensor), vielleicht sogar eine schnellere Belichtungszeit, um die beste Bildqualität zu erhalten (keine Bildstabilisator).

Dadurch wären hätte ich mit zu hohen ISO-Werten fotografieren müssen und der Vorteil der besseren Leistung bei hohen ISO-Werten wäre nur scheinbar.

Daß ich so etwas einmal schreibe, hätte ich nicht gedacht, aber die D700 ist eine alte Kamera. Jetzt schafft die Nikon D800, obwohl statt 12 Megapixel 36, die gleiche oder besser Leistung.

Dabei ist sie aber noch weit von der Leistung einer Canon 1D X oder einer Nikon D4 entfernt.


[21:32]


[21:36]

Das Motiv hab ich schon einige Male gezeigt, aber noch nicht mit der Olympus E-5 fotografiert.

Außerdem: in diesem Geschäft lasse ich wohl das meiste Geld, denn fast alle meine norwegischen Fotoapparate und Videokameras kaufte ich hier.


[21:41]


[21:43]


[21:44]


[22:30]

War neun Kilometer unterwegs.

War in der Stadt.


[23:00]

Bin extra so spät in die Stadt gegangen, um bei höhen ISO-Werten Praxis-Fotos zu machen.

Selbstverständlich hätte ich auch mit der Nikon D700 nehmen können, aber die mag Regen nicht, und tatsächlich hat es mehrmals geregnet, so daß ich die D700 nur teilweise hätte einsetzten können.

Sollte ich wirklich nur noch mit einer Fotokamera unterwegs sein wollen, kommt hier in Norge nur eine wetterfeste in Frage.

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Sonntag, 26. August 2012

[26.08.2012, so, 8:30]

Draußen sind es 13 Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[8:55]

Gestern auf dem Rückweg dachte ich: nicht in eine andere Stadt zu ziehen und noch einmal von vorn anzufangen, sondern in Stavanger zu bleiben und sich hin und wie zu langweilen, hat den Vorteil, Dinge angehen zu können, zu denen die Zeit fehlt, wenn ich mit Täglichkeiten beschäftigt bin.

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Montag, 27. August 2012

[27.08.2012, mo, 0:50]

Draußen sind es 12 Grad Celsius.


[1:15]

Gehe ans Wasser.


[1:50]


[1:51]


[1:53]


Bereits am 25. August 2012 aufgenommen.


[1:58]


[1:59]


[2:00]


[2:01]


[2:02]


[2:04]


[2:05]


[2:14]


[2:15]


[2:22]


[3:55]

Bin zurück.

War achteinhalb Kilometer unterwegs.


[11:45]

Draußen sind es offiziell 14 Grad Celsius, nach meiner Messung (im Schatten) 17.


[21:00]

Habe mein Abonnement Adobe Dreamweaver CS5.5 in Adobe Creative Cloud umgewandelt.


[21:50]

Zwar nutze ich im Moment nur Dreamweaver CS5.5 und Photoshop CS5.1, aber eine Aktualisierung auf Photoshop CS6 (und damit auch von Adobe Camera Raw 6.7 auf 7.1) würde 475 Euro kosten.

Bleibe ich bei Photoshop CS5.1, kann ich Adobe Camera Raw nicht höher als Version 6.7 akualisieren. Das ist neben Dreamweaver aber das Programm, das ich am meisten nutze.

Die neue Version von Dreamweaver ist deutlich schneller bei der Suche und beim überprüfen der Verweise.


[23:45]

Bei Dreamweaver CS6 kann ich bei Bildern nicht mehr im Eigenschaften-Fenster die Stärke des Rahmens eintragen, sondern muß "Tag bearbeiten <img>" aufrufen.

Ist mir zu umständlich. Also lasse ich es.

Vielleicht ist es jetzt modern, Vorschaubilder nicht mehr einzurahmen.

Ein Rahmen hat aber den Vorteil, daß man sieht, ob man ein Foto (als Verweis) schon aufgerufen hat oder nicht.

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Dienstag, 28. August 2012

[28.08.2012, di, 0:30]

Draußen sind es 14 Grad Celsius.

Eigentlich wollte ich heute nach los, um mit der Olympus E-5 auf dem Stativ einige Fotos zu wiederholen, die gestern nichts geworden waren, weil es zu dunkel für Freihand-Aufnahmen war. Aber mir ist heute irgendwie kalt. Deshalb bleibe ich lieber zu Hause.


[2:00]

Eigenartigerweise habe ich warme Füße (trage keine Strümpfe), friere aber ansonsten, so daß ich mir eine lange Hose und eine Jacke (über das T-Shirt) angezogen habe.


[2:20]

Der Aufpreis beim Abo hat sich gelohnt: Dreamweaver und Camera Raw arbeiten in der neuen Version besser.


[4:15]

Adobe Bridge CS6 erkennte TIF-Dateien, die ich mit DxO erstellt habe, als solche, denkt nicht wie Bridge CS5.1, es seinen RAW-Dateien und öffnet sie nur im Adobe Camera Raw, nicht in Photoshop.


[4:30]

Stimmt nicht.

Habe ich dasselbe bereits mit Adobe Camera Raw bearbeitet und wurden die Veränderungen in einer XMP-Datei abgelegt, denkt Adobe Bridge, die DxO TIF-Datei sein eine im RAW-Format.

Fehlt die XMP-Datei, öffnet auch Bridge CS5.1 die DXO TIF-Datei mit Photoshop.

Adobe Bridge CS6 arbeitet in dieser Frage nicht besser als der Vorgänger, aber kenne jetzt das Problem.


[4:45]

Draußen sind es 15 Grad Celsius. Es regnet. Es ist windig.

Da hätte mir mein Fotospaziergang wohl nicht so recht Spaß gemacht.

Ich muß ja auch nicht jeden Tag viele Kilometer Bewegung haben, zumal ich gestern einige Orte erkundet habe, zu denen ich vorher nicht gekommen kam beziehungsweise mich nicht traute, obwohl ich mich schon sehr lange gefragt habe, wie es dort aussieht.


[11:15]

Draußen sind es 16 Grad Celsius. Es regnet.


[13:30]

Haben jetzt auch eigene Seiten: die Textverarbeitungen für Autoren Scrivener und Ulysses.


[13:40]

Gut, daß ich heute nacht nicht unterwegs war: ich hab mich wohl etwas erkältet.

Bei meinem letzten Auflug war es nicht kälter, aber ich ging langsamer, stand oft und war deshalb wohl nicht so warm. Da half wohl auch nicht wirklich, daß ich mehr Kleidung trug.


[16:15]

Habe die images-Verzeichnisse meiner Homepage umgebaut.

Mehr als 500 Dateien liegen jetzt in keinem (vorher teilweise 1.600).

Außerdem hab ich die Verzeichnisse umgenannt, damit weitere folgen können und trotzdem richtig sortiert werden (images in images01).


[21:00]

Gehe ans Wasser und danach einkaufen.


[21:40]

Bin zurück.

War zweieinhalb Kilometer unterwegs.


[21:50]

Gut, daß ich unterwegs war. Gut, daß ich es nicht übertrieben habe, denn ich habe mich tatsächlich erkältet.

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Mittwoch, 29. August 2012

[29.08.2012, mi, 1:20]

Lag schon im Bett, aber kurz bevor ich eingeschlafen wäre, dachte ich an meine Reise nach Kristiansand im Januar 2010 (siehe Tagebuch vom 31. Januar 2010).

Wegen starkem Schneetreiben mußte ich damals vor dem Ziel umkehren. Vielleicht, dachte ich vorhin, sollte ich es demnächst noch einmal versuchen.


[5:00]

Draußen sind es 14 Grad Celsius.

Sonnenaufgang ist heute 6 Uhr 28, Sonnenuntergang 20 Uhr 45.

Der Wind soll mit bis zu 11 Metern pro Sekunde wehen.

Maximaler Niederschlag soll 2,4 Millimeter sein.


[7:30]

Fast eine Million Rentner arbeiten in Deutschland, lese ich, viele nicht aus Not, sondern aus Freunde.

Weiter heißt es: Menschen können nicht untätig zu Hause sitzen, sondern wollen sich gefordert fühlen.

Und was hat das damit zu tun, nicht nur als Rentner, sondern überhaupt zu arbeiten?

Wer nichts mit seiner Zeit anzufangen weiß und Aufgaben erhalten muß, soll arbeiten gehen. Wer sich auch ohne Arbeit gut fühlt, soll zu Hause bleiben.


[7:45]

Ich kann mich an keine Arbeit erinnern, die ich über Jahre freiwillig ausgeübt hätte.

Nach eine oder zwei Jahren wurde jeder Arbeit langweilig. In einigen Betrieben war ich zwar länger beschäftigt, wechselte aber die Bereiche oder Arbeitsaufgaben.


[9:10]

Es regnet. Aber nur leicht.


[18:00]

Er regnet. Aber wieder nur leicht.

Wo bleibt denn der angekündigte starke Regen?


[20:20]

Ein Kollege erzählte eben am Telefon, in Revheim hat es heute morgen sehr stark geregnet.


[20:30]

Während wir telefonierten, wurde mir klar: ich bin zwecklos für die Gesellschaft.

Ob lebe oder nicht, spielt für die Gesellschaft keine Rolle.

Vermutlich werde ich auch nicht in den Himmel kommen, sondern in die Hölle.

An der Himmelspforte wird der lieber Gott wohl zu mir sagen: du hast keine Kinder und die meiste Zeit nur an dich gedacht - dafür wirst du jetzt schmoren.

Ich werde vielleicht sagen: Herr, ich wollte doch einfach nur glücklich sein.

Das ist zu wenig. Du hattest das Paradies auf Erden. Der Himmel ist für die reserviert, die auf Erden in der Hölle gelebt haben. Für dich ist hier kein Platz. Ab in die Hölle!


[20:40]

Ändern werde ich mich aber nicht mehr. Jedenfalls nicht so lange ich davon überzeugt bin, daß die Zeit in der Hölle nur kurz sein wird.

Ich wäre blöd, mein jetziges Glück aufzugeben für ein Paradies, das es vielleicht nicht gibt.

Noch nie habe ich von jemand gehört oder gelesen, der aus dem Himmelreich berichtet.


[21:00]

Adobe Camera Raw 7.1 optimiert Fotos automatisch besser als der Vorgänger.

Besser ist für mich "näher an der Wirklichkeit".

Bei der alten Version mußte ich nach der automatischen Optimierung einige Einstellungen verändern, bei der neuen bin ich mit der Automatik zufrieden.

Links die alte Version, rechts die neue.

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Donnerstag, 30. August 2012

[30.08.2012, do, 1:00]

Draußen sind es 17 Grad Celsius.


[2:25]

Es regnet.

Eigentlich wollte ich den den Nacht-Foto-Spaziergang nachholen, den ich vor einigen Tagen wegen Erkältung habe ausfallen lassen.


[2:30]

War kurz draußen.

Es regnet ziemlich stark. Eine Kopfbedeckung aus Stoff wäre in wenigen Minuten durchnäßt.

Ich müßte also in kompletter Regenkleidung das Haus verlassen.

Das es nicht kalt ist, würde ich aber sehr schwitzen. Das möchte ich mir aber nicht zumuten kurz nachdem ich die Erkältung, bevor sie schlimm geworden ist, auskuriert habe.

Das ist der Vorteil, wenn man nicht tun muß, was man nicht will.


[2:35]

Laut Wettervorhersagen soll es bis sieben Uhr stark regnen.


[2:41]


[3:00]

Der Regen an sich ist vielleicht gar nicht so schlimm. Auch wird mir nicht zu warm, wenn ich mich gemütlich bewege.

Aber ich will auf dem Stativ fotografieren, und bei Belichtungszeiten von mehreren Sekunden, hab ich dann viel mehr Regen auf dem Foto als ich möchte.


[4:10]

Wollte eben schreiben: Es regnet nicht mehr, aber es ist mir zu spät, um aufzubrechen, denn ehe ich vor Ort bin, werden die ersten zur Arbeit gehen, und dann wird es schwer, Fotos zu machen, auf denen keine Menschen sind.

Da beginnt es heftig zu regnen, als sollte ich getröstet werden und froh sein, zu Hause bleiben zu können.


[6:45]

Draußen sind es 14 Grad Celsius.


[8:35]

Die Sonne scheint.


[8:50]

Es regent.


[12:45]

Sonnenschein und Regen wechseln sich so häufig ab, daß die Straßen nicht trocknen.


[14:40]

Gehe in die Stadt.


[16:30]

Habe in Japanphoto eine Olympus E-M5 und eine Pentax K-30 ausprobiert.

Der spiegellose Sucher der E-M5 hat mich nicht überzeugt.

Der Autofokus der K-30 scheint besser zu funktionieren als der der K-5. Leider hab ich nicht in RAW, sondern in JPG fotografiert, aber von der E-M5 habe ich viele RAW-Dateien aus dem Internet auf dem Computer.

Beide Kameras haben bei mir keinen Kaufwunsch ausgelöst.

Der Sensor der E-M5 hat mich interessiert, weil er vermutlich im Nachfolger der E-5 sein wird,


[16:00]

In Fotogeschäft sagt man mir, im nächsten Monat kommt die Nikon D600.

Sie soll 24 Megapixel haben. Ich vermute, sie hat den Sensor der D3x.

Das ist der Sensor, den auch die Sony a850 hat. Auch wenn durch Nikons Software die Bildqualität der D3x etwas besser war, hat sie mich nicht beeindruckt. Wenn einen Kleinbild-Sensor mit vielen Pixeln, dann eine Nikon D800.

Lieber wäre mir aber ein D700-Nachfolger mit dem Sensor der D4: 16 Megapixel und die Qualität bei hochen ISO-Werten mindestens wie die Nikon D3s.

Mit dem Nachfolger der Olympus E-5 mit dem Sensor der E-M5 wäre ich vermutlich aber zufriedener, weil die E-5 (und wohl auch sein Nachfolger) besser mit dem norwegischen Wetter klarkommt als Nikon D800 und auch als Nikon D4.


[17:25]

Bin zurück.

War mindestens sieben Kilometer unterwegs.

Teilweise war der Regen sehr fein und wehte mehr als er fiel.

Hier drei Segelboote, nicht weit entfernt, aber kaum zu erkennen.

Die Segelboote im Hafen sind nur 450 Meter entfernt.

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Freitag, 31. August 2012

[31.08.2012, fr, 0:20]

Draußen sind es 11 Grad Celsius.


[0:45]

Das Wetter ist gut. Ich könnte jetzt zu der Tour aufbrechen, die ich gestern nacht machen wollte. Jedoch fühle ich mich wieder etwas erkältet. Ist vielleicht gesünder, wenn ich zu Hause bleibe.


[1:10]

Wollte für einen Freund einige Fotos aus Potsdam hochladen, aber ich erinnerte zu viele unangenehme Gefühle und hab lieber wieder Fotos aus Norge angesehen.


[1:30]

Gehe ans Wasser.


[3:15]

Bin zurück.

War vier Kilometer unterwegs und habe einige schöne Fotos gemacht.

Hier ein nächtliches Experiment.

Das Fotos werde ich nicht auf Flickr zeigen, sondern nur hier und zwar spaßenshalber. Denn das Foto entstand nur, weil die Kamera auslöste, als ich glaubte, sie würde nicht mehr auslösen.

Lustig siehts aber trotzdem aus.

Vielleicht lade ich es doch nach Flickr hoch.


[3:30]

Die anderen Fotos müssen noch etwas reifen.

Nicht wenige werden wohl nur auf den ersten Blick gut aussehen, weil es sehr windig war und einige Langzeitbelichtungen vermutlich verwackelt sind, obwohl ich das Kamera-Stativ durch mein Gewicht geschwert hatte.


[8:50]

Draußen sind es zehn Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[9:00]

Daß mir einige Fotoapparate nicht mehr gefallen, ist kein Problem. Es gibt genug Auswahl.

Daß ich Fotoapparate aber scheinbar nicht mehr als Droge nutzen kann, wie sie nicht mehr wie eine Droge wirken, sorgt mich jedoch.

Es scheint eine ähnliche Veränderung eingetreten zu sein: einen Freß- beziehungsweise Kaufrausch und den folgenden Glücksrausch habe ich nicht mehr.

Jedoch kann ich darauf wetten, daß ich gute Laune nach einem Spaziergang von mehreren Kilometern bekommen.

Das war nicht immer so. Ich erinnere auch Spaziergängen, nach denen ich schlechte Laune hatte. Allerdings hab dann gute bekommen, wenn ich richtig gut und viel gegessen habe.


[9:30]

So schlimm ist es aber nicht, daß ich keinen Glücksrausch mehr nur durch den Kauf einer Kamera bekomme.

Mit wirklichem Glück hat das ja auch nichts zu tun.


[15:05]

Draußen sind es 15 Grad Celsius (im Schatten).

Nach meiner Messung (in der Sonne) sind es 20 Grad.


[16:40]

Gehe ans Wasser und danach einkaufen.


[17:35]

Bin zurück.

Bin nur zwei Kilometer gegangen, habe aber einige Zeit am Fjord gesessen.

Nur siebenhundert Meter Fußweg von zu Hause sieht es so schön aus.

Durch den leichten, vom Wasser wehenden Wind höre ich das Stadtleben nur dreihundert Meter hinter mir nicht mehr. Natur pur plus einige Segelboote.

Während andere im Boot fahren, sitze ich am Wasser, gucke einfach nur zu und übers Wasser zu den über dreizehn Kilometer Bergen und Wolken.


[17:55]

Eigentlich wollte ich Bratkartoffeln kochen, aber nachdem ich eine Stulle gegessen habe, bin ich schon satt. Also hab ich den Herd wieder ausgeschaltet.

Dabei hatte ich extra Kartoffeln, Pilze und Zwiebeln gekauft. Dazu hätte ich noch Fleisch gebraten.


[23:45]

Draußen sind es 11 Grad Celsius.


[23:50]

Gehe ans Wasser.

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