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Tagebuch - Juni 2012

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Freitag, 1. Juni 2012

[01.06.2012, fr, 3:30]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

 

[8:00]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es ist windig.

Bin aufgewacht, weil mir zu kalt war.

 

[11:45]

Habe eine Seite zur Sarto-Ausgabe der Allioli-Bibel, die den Allioli-Text nicht wiedergibt, erstellt: Sarto-Verlag Allioli-Bibel.

 

[15:10]

Gehe zur Post.

Victor Hugos "Die Elenden" sind angekommen.

 

[15:35]

Bin zurück.

Draußen sind es offiziell nur zehn Grad Celsius, außerdem weht der Wind stark.

Da aber die Sonne gnadenlos brennt, hab ich eines Teil des Wegen die Strickjacke ausgezogen und war im T-Shirt unterwegs.

 

[19:45]

Gehe ans Wasser.

 

[21:00]

Bin zurück.

Am Wasser war es windig und kalt. Obwohl ich in der Sonne stand, habe ich gefroren. Meine Hände wurden so kalt, daß es begann zu schmerzen.

Wäre ich gegangen, hätte ich lange unterwegs sein können, aber um die meiste Zeit im Wind zu stehen, war es zu kalt.

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Samstag, 2. Juni 2012

[02.06.2012, sa, 1:15]

Gehe ans Wasser.

 

[3:00]

Bin zurück.

Draußen sind es sechs Grad Celsius.

 

[10:45]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Die Sonne versteckt sich meist hinter Wolken.

 

[13:20]

So sah das Projekt "cx730 vs cx700 nacht" in Final Cut Pro X aus:

 

[18:00]

War auf der Post und habe Thomas Pynchon's "Against the Day" (Taschenbuch) abgeholt.

Hab zwar schon die englische Erstausgabe (gebunden), allerdings lagert die noch in meiner deutschen Wohnung.

 

[18:15]

Wetter ist gut geworden. Was bißchen unterwegs.

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Sonntag, 3. Juni 2012

[03.06.2012, so, 4:00]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

 

[5:45]

Hatte einen sehr schönen Morgenspaziergang.

 

[15:30]

Hab die Dachfenster des Schlafzimmers neu abgedunkelt.

 

[19:25]

Gehe ans Wasser.

 

[20:45]

Bin zurück.

 

[21:30]

Meine Test der Sony HDR-CX730 sind soweit abgeschlossen, so daß ich wieder auf Tour gehen kann.

Die "zappelnden" Bilder bei Aufnahmen mit anderen Kameras im Gehen haben mir nicht gefallen. Mit einer Steadycam auf Tour zu gehen, wollte ich mir wegen des höheren Gewichts (statt 500 Gramm 1,5 bis 2 Kilo), das ich teilweise Stunden in der Hand halten müßte, nicht antun.

 

[22:00]

Meine Entscheidung, die CX730 zu behalten oder zurück zu geben, ist gereift und getroffen: ich werde sie behalten. Die Sony HDR-CX730 ist zur Zeit meine beste Videokamera.

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Montag, 4. Juni 2012

[04.06.2012, mo, 1:45]

Draußen sind es acht Grad Celsius.

 

[5:30]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Die Sonne lacht.

 

[11:10]

Gehe in die Stadt.

 

[13:40]

Bin zurück.

 

[14:00]

Auf dem Rückweg aus der Stadt verkrampfte meine rechte Wade fast.

Zuerst dachte ich, ich hätte vielleicht zu wenig getrunken. Das war aber wohl nicht der Fall.

Dann dachte ich, während ich Busfahrer war, ging ich fest jeden Arbeitstag vier Kilometer zu Fuß (von zu Hause zum Byterminalen und zurück), nicht selten sogar mehr, wenn ich nach der Arbeit den gesamten Weg von der Garage nach Hause ging (sieben Kilometer plus zwei von zu Hause zum Byterminalen).

Seit ich nicht mehr arbeite, bin ich weniger zu Fuß unterwegs, weil ich keinen Auslauf mehr brauche, um Streß abzubauen.

Dadurch hat aber meine Kondition abgenommen. Dagegen sollte ich etwas tun.

 

[19:05]

Gehe ans Wasser.

 

[21:00]

Bin zurück.

Habe einen kleinen Berg bestiegen und gefilmt, um zu sehen, wie sich der Stabilisator der Sony CX730 im Gelände macht.

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Dienstag, 5. Juni 2012

[05.06.2012, di, 0:15]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es regnet leicht.

 

[9:00]

Draußen sind es acht Grad Celsius.

Wollte noch einmal zu dem kleinen Berg, den ich von der Wasserseite aus bestiegen hatte, aber 11 Uhr 48 ist der höchste Wasserstand (5 Uhr 31 war der niedrigste), und vermutlich werde ich im Wasser stehen.

 

[10:00]

Außerdem hat es in den letzten Stunden mehrmals geregnet. Der Fels, teilweise von Gras bewachsen, wird rutschig sein.

 

[14:15]

Gehe ans Wasser.

 

[15:25]

Bin zurück.

Offiziell sind es nur 11 Grad Celsius. In der Sonne jedoch 20.

Jedoch scheint die Sonne nur hin und wieder. Außer ist es windig. Da werden aus den 11 Grad wohl fünf oder sechs.

Was soll man denn nun anziehen?

 

[22:30]

Habe Adobe Premiere, dessen Testzeit heute abläuft, sowie andere Adobe-Produkte, die ich nicht mehr nutze, obwohl ich sie gekauft hatte, deinstalliert.

 

[22:50]

Lade das Video "Kleines Kletter-Abenteuer" auf meinen Youtube-Kanal.

Es ist der erste Film, in dem ich etwas mehrmals tat, um es aus verschiedenen Sichtweisen zu filmen:

Danach setzte ich meinen Weg fort.

Filme ich mich auf einer Strecke von 250 Metern, lege ich insgesamt 750 Meter zurück.

Selbstverständlich kann ich auch zurerst die Stecke filmen. Aber ich sie zuerst, weiß ich beim Filmen, was mich erwartet und kann besser wählen, was ich filme.

 

[23:20]

Das ist aufwendig (habe gestern noch einmal probiert, aber die Aufnahmen haben mir nicht gefallen) und macht nicht wirklich Spaß, weil ich mich mehr wiederholen als spontan zu sein, aber das Endergebnis ist ansehnlicher.

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Mittwoch, 6. Juni 2012

[06.06.2012, mi, 5:45]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.

 

[11:30]

Draußen sind es 13 Grad Celsius. Die Sonne scheint.

 

[11:45]

Als ich dachte, heute könnte ich doch nach Tau fahren, um die Berge am Hafen zu besteigen, schlug plötzlich meine Stimmung um und wurde sehr schwermütig.

Als ich nachfragte, was der Grund sei, bekam ich folgende Antwort: wenn wir nach Tau fahren und ein tolles Abenteuer haben, wollen wir wieder nicht zurück in die Stadt, und die nächsten Tage, vielleicht sogar Wochen wird unser normales Leben wieder unerträglich, weil wir immer an die Berge und die schöne Zeit denken, die wir dort hatten.

 

[12:00]

Was soll ich dazu sagen.

So ist das eben. Das ist normal.

Das hatten wir übrigens auch schon in Deutschland, nur nicht so oft.

 

[19:40]

Draußen sind es 14 Grad Ceslisus. Die Sonne scheint.

Ich gehe ans Wasser.

 

[22:05]

Bin zurück.

 

[23:00]

Ruhe ist eingekehrt. Die Probleme sind jedoch nicht gelöst.

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Donnerstag, 7. Juni 2012

[07.06.2012, do, 4:40]

Hab wieder von der Armee geträumt.

War so schrecklich, daß ich auch im Traum davon gerannnt bin.

 

[4:45]

Draußen sind es acht Grad Celsius.

 

[5:10]

Gehe ans Wasser.

 

[6:00]

Bin zurück.

 

[18:00]

Werde mich nicht mit mir streiten.

Wenn irgendwelche meiner Seelenteile nicht auf Tour nach Tau gehen wollen und sich extrem dageben wehren, gehe ich eben nicht nach Tau.

Es gibt aber auch keine "Drogen" gegen eventuelle Langeweile wie ein Extra-Essen, Nascherei, die Fresserei ist, eine Kamera oder Software, die nicht gebraucht wird und so weiter.

Wichtig ist, daß ich jeden Tag das Haus verlasse und mehrere Kilometer gehe. Ob ich das in den Bergen von Tau ist oder in den Bergen vor der Haustür oder einfach nur die Straße auf und ab, ist egal.

 

[18:20]

Ich werde auch nicht forschen, was dieser Widerstand im Grunde bedeutet. Daß es tatsächlich mit einer Reise nach Tau zu tun hat, glaube ich nicht.

Vermutich wird sich meine Seele melden, um irgendeinen alten Konflikt aufzuarbeiten, der heute vielleicht keine Bedeutung mehr hat.

Es läßt sich nicht vermeiden, daß man nach einem sehr schönen Erlebnis sehnsüchtig, traurig, resigniert wird, weil man sich im Alltag nicht wohlfühlt.

Trotzdem kann man dieses beglückende Erlebnis nicht nach Bedarf wiederholen, weil man die Zeit oder Kraft nicht hat, weil es zu teuer ist. Außerdem nutzt es sich ab.

Was auch immer diese Reaktion in mir ausgelöst hat, sie ist die eines Kindes in einem 53jährigen Mann, der keine Lust mehr hat, sich um das Kind in ihm zu kümmern als wäre es behindert und könnte nicht für sich selbst sorgen.

 

[18:30]

Davon abgesehen kostet ein Ausflug nach Tau Geld und meist viel Kraft.

 

[18:40]

Viel mehr als diese kindische Weigerung beschäftigt mich, wie ich von meinem nächsten außerstädtischen Abenteuer einen besseren Film drehen kann.

Die Videos "Auf den Bergen am Hafen von Tau" und "Bergsee und andere Entdeckungen" sind schöne persönliche Dokumente, aber keine schönen Filme.

Allein schon deshalb nicht, weil das Ausgangsmaterial zu oft und zu sehr verwackelt ist, Schwenks zu schnell ausgeführt wurden. Im Grunde hab ich "einfach nur gefilmt", während ich untewegs war.

 

[18:55]

Das heißt nicht, ich hätte mir keine Mühe gegeben. Aber das reicht nicht, um etwas gut zu machen.

 

[23:00]

Gehe ans Wasser.

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Freitag, 8. Juni 2012

[08.06.2012, fr, 1:20]

Bin zurück.

Draußen sind es neun Grad Celsius.

 

[10:00]

Draußen sind es 15 Grad Celsius. Die Sonne versteckt sich meist hinter Wolken.

 

[12:40]

Es regnet.

Gehe in die Stadt. Will einen Zahnarzt-Termin absagen.

Die Wurzelbehandlung (März 2012) ist noch nicht lange genug überstanden, um wieder zum Zahnarzt zugehen.

Außerdem macht sich der betreffende Zahn hin und wieder bemerkbar. Könnte sein, daß er noch einmal behandelt werden muß. (Bis jetzt reicht es, wenn ich am Zahn "wackle", um ihn zu behandeln. Kommt mir so vor, als wenn ich "Anschlüsse" oder "Röhren" freischüttle.)

Das kostet dann wieder einige Kronen. Da ist es besser, wenn ich jetzt kein Geld ausgebe für eine Zahnbehandlung, die auch in einigen Monaten gemacht werden kann.

 

[14:10]

Bin zurück.

Draußen sind es 13 Grad Celsius. Es regnet.

 

[17:00]

Habe mich lange geärgert, daß ich mit Final Cut Pro X die Video-Dateien nur lesen kann, wenn ich die im Verzeichnis speichere, in dem sie von den Kameras abgelegt wurden.

Sobald darauf eine MTS-Datei (auf dem Computer) gelöscht wurde, weil ich nie nicht brauchte, konnte Final Cut Pro X die anderen nicht mehr lesen.

Jetzt importiere ich einmal alle MTS-Dateien in Final Cut Pro X. Das Programm wandelt sie dabei in MOV-Dateien um.

Diese Dateien speichere ich dann an Stelle der MTS.

Rufe ich dann das Verzeichnis wieder einmal auf, liest Final Cut Pro X sozusagen eigene Dateien und wandelt sie nicht mehr um, sondern verweist nur noch auf sie.

Das spart auch Platz, weil es von einem Film nicht mehr zwei Dateien wird, wenn ich ihn bearbeiten will.

 

[17:30]

Außerdem lagere ich jetzt die Dateien, die ich bearbeitet, auf der externen Festplatte, auf die durch einen Firewire-Anschluß schnell genug zugegriffen werden kann.

So muß ich nicht laufend Daten löschen, weil die kleine interne keinen Platz mehr hat.

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Samstag, 9. Juni 2012

[09.06.2012, sa, 3:45]

Draußen sind es 11 Grad Celsius.

 

[4:35]

Gehe ans Wasser.

 

[6:25]

Bin zurück.

 

[16:45]

Habe wieder einmal meinen Umfang gemessen.

Da ich keine Waage habe, kann ich nicht sagen, wie schwer ich bin. Aber wenn ich mit meinen anderen Umfängen vergleiche, scheine ich etwas mehr als 115 Kilo zu wiegen.

Ich will gar nicht wissen, was ich gewogen habe, bevor ich mich mit dem Essen einschränken mußte.

Als ich am 13. Juli 2010, di, 9:00 beim Arzt war, wog ich (in Kleidung, ohne Schuhe) 119 Kilo.

Während meiner Krankheit im Oktober und November 2011, habe ich viel gegessen, um wieder zu Kräften zu kommen. Als ich mich einigermaßen erholte hatte, habe ich jedoch nicht weniger gegessen. Vermutlich wog ich Ende 2012 über 125 Kilo.

Eigentlich ist es egal, wieviel ich wiege. Wichtig ist, daß ich nicht so fett bin.

Ein Bauchumfang von 123 Zentimetern ist eindeutig zu fett.

 

[18:30]

Es regnet nur leicht, aber fast den ganzen Tag.

Heute morgen, als ich am Wasser war, hat es zwar nicht geregnet, aber viele dunkle Wolken waren am Himmel.

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Sonntag, 10. Juni 2012

[10.06.2012, so, 0:45]

Draußen sind es 11 Grad Celsius.

 

[0:55]

Gehe ... weiß noch nicht, wohin. Hab unruhige Beine. Brauche Bewegung.

 

[3:50]

Bin zurück.

War neun Kilometer zu Fuß unterwegs.

Draußen sind es 11 Grad Celsius. Es wird hell.

 

[4:00]

Das Geschäft, in dem ich mein tolles Mountain-Bike gekauft habe, gibt es nicht mehr.

 

[6:00]

Nebel liegt über dem Fjord. Die Sonne scheint.

Hab Lust ans Wasser zu gehen, um das "Schauspiel" zu filmen, aber ich werde ins Bett gehen.

 

[17:00]

Ganzen Tag schönes Wetter.

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Montag, 11. Juni 2012

[11.06.2012, mo, 1:15]

Gestern abend hatte ich keine "unruhigen" Beine, sondern gestreßte. So vermute ich jetzt, denn allmählich werden meine Beine "ruhig".

Als ich zu einem Spaziergang aufbrach und dann noch zu einem langen, was das falsch. Auflockerung oder Massage wäre besser gewesen.

So aber hatte ich den ganzen Tag "unruhige" Beine, was genauer gesagt ein starkes Ziehen in den Muskeln war, das so stark gewurde, daß ich überlegte, eine Schmerztablette zu nehmen, obwohl ich kein Freund solcher Tabletten bin.

Nun weiß ich Bescheid.

 

[1:25]

Könnte sein, daß das ein Muskelkater als Folge von Überanstrenung war. Immerhin bin ich die letzten Tage sehr viel gegangen. Meist zweimal am Tag, weshalb meine Muskeln sich weniger gut erholt haben.

Kann mich aber nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen hatte.

Wobei ich aber meine Beine uneingeschränkt bewegen konnte, die Schmerzen beim Gehen nicht stärker, sondnern schwächer wurden. Deshalb glaubte ich, ich sollte mich bewegen, damit es meinen Beinen besser geht.

Aber ihnen geht es jetzt besser, nachdem ich seit dem letzten Spaziergang nicht draußen war.

Wobei es mir schlechter geht, weil ich die Bewegung, die frische Luft vermisse.

Aber ich werde jetzt nicht aufbrechen, sondern warten.

 

[2:30]

Habe das Programm Motion 5 installiert.

 

[3:45]

Habe mit Motion 5 einen Effekt gebaut, mit dem ich über einen Schieberegler den Weißabgleich verändern kann.

So was hat Final Cut Pro X nicht. Bei Final Cut Pro 7 kann man ähnlich einfach den Weißabgleich korrigieren.

Hätte ich ein entsprechendes Plugin gekauft, wäre das fast so teuer gewesen, wie die Sotfware, mit der ich unzählige Plungins erstellen kann (und vieles mehr): Motion 5.

 

[5:00]

Draußen sind es zehn Grad Celsius.

 

[11:45]

Gehe in die Stadt.

 

[13:30]

Bin zurück.

Draußen (im Schatten) sind es 11 Grad Celsius, in der Sonne 16.

 

[15:30]

Ist eigenartig: Hatte ein Video online ("Mißlungener Krebsfang"), das nach einem Tag nicht angeklickt worden war. Dann hab ich es umbenannt ("Unerwartete Begegnung"), und innerhalb eines Tages wurde es über 10mal angeklickt.

Ob das tatsächlich am anderen Namen liegt, kann ich nicht seblstverständlich nicht sagen, kann mir aber vorstellen, daß ein Video mit dem Titel "Ich habe versagt" weniger interssiert als eins, das "Ich habe gewonnen" heißt.

 

[20:05]

Gehe ans Wasser.

 

[20:50]

Bin zurück.

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Dienstag, 12. Juni 2012

[12.06.2012, di, 4:15]

Draußen sind es zehn Grad Celsius.

 

[10:00]

Wenn ich schon nicht auf Tour nach Tau gehen kann, warum fahren ich dann nicht ans Meer, fragte ich mich.

Die Fahrkosten sind geringer. Außerdem war ich vor Monaten zuletzt am Meer und hab in die "Unendlichkeit" geblickt.

Aber in mir protestierte es leise. Dabei ist ein Ausflug zum Meer im Vergleich zu einer Tour in den Bergen von Tau ein gemütlicher Spaziergang. Die innere Stimme, die sagte, das sei viel zu anstrengend, kann nicht die körperliche Belastung meinen.

Die Vorstellung, nur noch auf Tour gehen zu können, wenn ich mich nicht weiter als einige Kilometer von zu Hause entferne, hat mich traurig gemacht.

 

[12:00]

Draußen sind es 12 Grad Celsius. Die Sonne versteckt sich hinter Dunst.

 

[14:00]

Als ich auf dem Weg zu Kiwi war, hab einen ehemaligen Kollegen getroffen.

Die Unterhaltung mit ihm hat mich in meinem Glauben bestärkt, daß der Betrieb mich loswerden wollte.

Obwohl diese Auseinandersetzung schon Monate her ist, betrübt sie mich noch.

 

[18:30]

Einige Zeit beschäftigt mich die Frage, wie ich in Norge zu Rasierseife komme.

Die, die ich meist in Deutschland nutzte (Palmolive Shave Stick), scheint es hier nicht zu geben.

Vielleicht hab ich eine Lösung: hab bei Barbershop.no Rasierseife bestellt. Ist zwar nicht die, die ich seit Jahren nutze, aber ich werde einfach mal andere ausprobieren.

Zwar hab ich noch etwas Rasierseife, aber die reicht nicht mehr lange. Mit Rasiergel oder Rasierschaum kann sich m eine Haut nicht wirklich anfreuden.

 

[20:30]

War keiner schöner Tag heute.

Ich sehe ihn einfach mal als Test, ob ich unangenehme Gefühle auch ohne Drogen leglicher Art überstehen kann.

Bisher hab ich ihn bestanden.

 

[23:20]

Obwohl ich mich heute nicht tatenkräftig fühlte, hab ich (endlich) meinen iMac auf den Scheibtisch gestellt.

Zuvor mußte ich ich freiräumen, denn Platz war kaum für das kleine Windows-Notebook.

 

[23:45]

Umräumen mußte ich auch deshalb, um zu sehen, ob auch ein zweiter iMac auf dem Schreibtisch Platz hat oder ob ich einen weiteren brauche.

Mein iMac 21,5 Zoll ist eigentlich nur der Einstieg. Hätte ja sein können, ich kann mich mit dem iMac nicht anfreunden und möchte lieber einen Windows-PC. Dann hätte ich nicht so viel Geld "verloren".

Hätte ich allerdings gewußt, wie gerne ich mit dem iMac arbeite, hätte ich mir einen 27er gekauft.

Einen zweiten iMac zu haben, ist aber nicht schlimm.

Der kann an die externe Festplatten über Firewire oder Thunderbolt angeschlossen werden und sich mit dem anderen die Videobearbeitung teilen.

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Mittwoch, 13. Juni 2012

[13.06.2012, mi, 2:50]

Draußen sind es 11 Grad Celsius.

 

[9:45]

Draußen sind es 12 Grad Celsius. Hin und wieder scheint die Sonne.

 

[10:35]

Gerade, als ich endlich einmal wieder auf große Tour wollte, regnet es.

Zwar hatte ich mich noch nicht angezogen, aber das hätte ich auf jeden Fall gleich getan. Wenn ich nicht das Fenster geschlossen hätte, weil mir kalt war. Doch dann sah ich es: Regen war auf das angestellte Fenster gefallen.

Oh, Schreck!

Tiefbetrübt setzte ich mich wieder an meinen Computer und schreibe, um meine Seele zu retten.

Und immer wieder die Frage: Warum regnet es gerade jetzt? Warum muß ich wieder zu Hause bleiben?

 

[11:40]

Hab noch bißchen umgeräumt, damit mein Schreibtisch so sehr wie möglich ist.

Das Notebook, was ich selten brauche, liegt links neben dem Schreibtisch auf einem kleinen Hocker.

Auf dem steht auch die externe Festplatte. Die brauche ich auch nicht auf dem Schreibtisch.

 

[11:55]

Hab die Festplatte nicht mehr auf dem Hocker. Sie steht jetzt wieder auf der rechten Seite auf dem Schreibtisch.

Irritiert mich, wenn aus einer ruhigen Ecke Geräusche kommen. Rechts sind Geräusche normal, weil da das zur Straße gerichtete Fenster ist.

Hinter den Schreibtisch will ich sie nicht stellen. Dort ist eine Heizung und außerdem staubig, wie meist an Stellen, die man nicht mit dem Staubsauber erreichen kann.

 

[12:55]

So, weil ich heute ja wieder nicht auf Tour kann, mache ich eben zu Hause noch ein Foto:

 

[13:00]

Gefilmt hab ich auch schon: wie mein Windows-Notebook arbeitet.

Einmal Psychoterror, einmal schlechtes Wetter - dann bleibe ich eben zu Hause.

Ist eben wie im Studio. Brauche ich Bewegung, kann ich die auch auf einem Laufband haben.

Habe überlegt, ob ich ein lustiges Video zum Thema "Windosw vs Mac" drehe.

Könnte durch einen vergleichenden Leistungstest meines alten und schwachen Windows-Notebook und meines aktuellen iMac beweisen, daß Windows nicht aus dem Knick kommt.

Wozu muß ich denn noch auf Tour gehen?

 

[18:20]

Habe mit Novabench mein Windows-Notebook und mein iMac getestet.

Notebook:

 

iMac:

 

Die Ergebnisse zeigen doch eindeutlich, daß Windows unterlegen ist, oder?

 

[19:10]

Beim Test mit Cinebench ergeben sich folgende Werte.

Notebook:

 

iMac:

 

[21:40]

Gehe in die Stadt.

 

[23:55]

Bin zurück.

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Donnerstag, 14. Juni 2012

[14.06.2012, do, 1:00]

Wollte den Sonnenuntergang übern Wasser filmen, aber die Sonne ist in dunklen Wolken verschwunden, bevor sie in Wasser "fallen" konnte.

Hatte nicht gedacht, daß ich vom Hafen Stavanger aus die Sonne im Meer versinken sehen könnte, weil sie ja im Westen untergeht. Aber da es im Sommer keinen wirklichen Sonnenuntergang gibt, sieht man die Sonne nach Norgen "abdriften".

 

[3:45]

Draußen sind es 9 Grad Celsius.

 

[8:15]

Draußen sind es 10 Grad Celsius. Die Sonne versteckt sich.

 

[8:20]

Seit ich gestern eine musikalische Improvisation (Gitarre mit Loopstation) gehört habe, geht mir das Stück nicht mehr aus den Sinn.

Hat mich eben sogar aus dem Schlaf getrieben.

 

[10:30]

Hab wieder mal Logic Pro und MIDM-Keyboard angeschmissen und Musik und Stimme aufgenommen.

Ein MIDI-Keyboard ist jedoch kein Synthesizer und hat leider keinen Arpeggiator.

 

[11:20]

Habe das erste Stück (1/12) der leckeren Schokoladen-Torte gegessen.

Hatte gestern abend schon Appetit, aber kurz vorm Schlafengehen wollte ich nicht soviel naschen und hab dann nur ein Stück Schokolade gegessen.

 

[11:55]

Logic hat einen Arpeggiator.

 

[14:30]

Hab ich gleich mal ausprobiert.

Danach hab ich bißchen Logic und mein MIDI-Keyboard (Oxygen 49 von M-Audio) ausprobiert. Dabei ist kleines, acht Minuten langes Musikstück entstanden.

Und ein Video, das mich dabei zeigt.

 

[14:40]

"Moby-Dick eller Hvalen", die norwegische Ausgabe aus dem Jahr 2009 von "Moby Dick; or, The Whale", ist angekommen.

Der berühmte erste Satz des ersten Kapitels, "Call me Ishmael", lautet im Norwegischen "Kall meg Ismael".

 

[21:30]

Blöd beim Arbeiten am Schreibtisch ist, daß mich abends die Sonne von rechts blendet und ich die Gardieren schließen muß.

Vielleicht räume ich die Sitzecke doch auf die andere Seite der Stube, dann kann ich den Schreibtisch anders stellen.

Wobei ich mag, wo mein Schreibtisch steht.

Ist auch angenehm, in der Sonne zu sitzen.

 

[21:38]

Ist auch schon vorbei.

Jetzt kann ich die Gardiene schon wieder vollkommen öffnen, ohne geblendet zu werden.

Ist eigentlich auch nur deshalb wirklich unangenehm, weil Bindehäute empfindlich sind und sich bei Sonnenbetrahlung schnelle entzünden.

Meine Brille haben deshalb seit Jahren schon Gläser mit "automatischen Sonnenbrillen" (selbsttönende Gläser).

 

[21:45]

Mein Schreibtisch bleibt, wo er steht.

Hatte heute einen chaotischen Tag und bin nervös.

Gestern musizierte ich noch toll, heute habe ich nur "Mist" gespielt.

Die Arbeit mit Software-Synthesizern und Midi-Seqzenzern mag ich nicht, weil die

  1. nicht alle Veränderungen aufzeichnen, man kann also nur eingeschränkt ein zweites Mal hören, was man gespielt hat,
  2. die Bedienung zu "kopflastig" ist, wie alles, was man direkt über Software steuert: statt einen Hebel umzulegen oder eine Rad zu drehen, klickt man mit der Maus und macht im Grunde für das Hirn immer das gleiche, nur an anderen Stellen auf dem Bildschirm, während man beim Umlegen des Hebels fühle, was man tut.

Deswegen werde ich mir wohl einen kleinen Synthesizer bestellen.

Klavier zu spielen über die Midi-Tastatur, ist kein Problem, weil ich nur Noten eingebe, die Klang an sich nicht verändere.

Spiele ich jedoch Synthesizer verändere meist den Sound, indem ich viele Parameter variiere, die "Musik" im Grunde nicht über die Noten spiele, sondern über die Klänge: eine Note wird angeschlagen und gehalten (Hold-Funktion), dann drehe und schiebe an allen Reglern einschließlich Arpeggiator bis das Gerät anfängt zu dampfen.

Das ist auch immer ein körperliches Austoben, weil ich mich viel bewege, nicht nur Mausklicks wiederhole.

 

[22:30]

Trotzdem ist diese Art des Musizieren besser als keine.

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Freitag, 15. Juni 2012

[15.06.2012, fr, 2:15]

Inzwischen kann ich mit den Reglern von Oxygen 49 verschiedene Werte in Logic steuern, aber diese speziellen Midi-Befehle werden nicht gespeichert.

Soweit war ich schon einmal. Deshalb hab ich wohl vergessen, wie ich Logic-Regler mit Reglern am Midi-Controller verbinden kann.

 

[3:15]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

 

[4:10]

Habe eine Demo-Version von Pro Tools installiert.

 

[5:00]

Kann ich aber nicht ausprobieren, weil man auch für die Demo-Version der Software eine Lizenz braucht, die auf einen speziellen Stick, der 40 Euro kostet, geladen werden muß.

 

[5:20]

Das stand zwar auch im Text, aber hab ich erst mitbekommen, nachdem ich die 2,2 GB große Datei runtergeladen und installiert hatte.

 

[7:55]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Die Sonne scheint.

Ich hab seit gestern nachmittag musiziert.

Nachdem ich meine Arbeitsweise den Midi-Besonderheiten angepaßt habe, konnte ich meine Musik einspielen, daß ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.

 

[12:45]

Das Wetter ist schön. Ich sollte bißchen ans Wasser gehen.

 

[14:00]

Wollte Cubase Elements ausprobieren. Ging nicht.

Tja, habe ich auch schon einmal auf dem iMac getestet.

Wenn ich mich richtig erinnere, hat mir das Programm nicht gefallen.

 

[14:40]

Das Wetter ist zwar schön, aber trotzdem muß ich in der Stube Licht anschalten, obwohl die Gardienen vollkommen aufgezogen sind, damit es am Schreibtisch nicht zu dunkel ist

 

[17:45]

Inzwischen kann ich mit Reglern vom Midi-Controller viele Parameter von Logic's Software-Instrumenten verändern.

Die Signale aller Regler werden in Logic angezeigt, kommen also bei der Software an. Aber ich kann sie nur teilweise aufzeichnen.

Ich kann also ein Software-Instrumente vom Controller aus steuern, aber diese Befehle nicht aufnehmen. Dadurch spielt das Instrument auch die ersten Noten mit den Einstellungen, die zuletzt vorgenommen wurden.

Hatte gedacht, daß das bei Pro Tools anders ist, weil der Midi-Controller von derselben Firma hergestellt wird. Deshalb wollte ich es testen. Werde diesen USB-Sicherheitsstick aber bestellen. Gibts auch in Norge für wenig Kronen.

 

[17:55]

Meine Vorstellung ist folgende: ich will die vorhandenen Software-Instrumente mit meinem Midi-Controller steuern und diese Befehle aufzeichnen, so daß ich beim Abspielen der Midi-Datei genau das höre, was ich gespielt habe, so als würde ich eine Audio-Datei wiedergeben.

Das habe ich schon einmal in Deutschland probiert, aber auch Synthesizer mit eingebauten Sequenzer haben nicht alle Midi-Befehle aufgenommen. Deshalb habe ich dann nur noch Audio festgehalten und bearbeitet.

 

[18:00]

Jetzt stelle ich das Software-Insturment so ein, wie ich es spielen will, geben dann nur noch Noten ein und bediene die Regler, deren Befehle aufgezeichnet werden.

 

[18:10]

Ich gehe bißchen Spazieren: zum Briefkasten und zurück.

 

[18:15]

Meine am Dienstag bestellte Rasierseife ist angekommen.

 

[20:00]

Eigenartig finde ich, daß ich, bin ich öfter auf großer Tour, nie das Bedürfnis zum Musizieren hatte.

 

[22:55]

War einkaufen.

Hatte noch alles, aber keine Tomaten mehr. Hab ich meine "großen" Einkauf heute schon erledigt.

 

[23:30]

Es regnet.

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Samstag, 16. Juni 2012

[16.06.2012, sa, 1:00]

Wenn man bei solchem Wetter in den Bergen im Zelt übernachten, hat man nicht viel Spaß.

Ich habe einmal während einer Reise nach Norwegen im Zelt geschlafen. Damals hatte es auch geregnet. Danach hab ich entweder unter freiem Himmel geschlafen oder im Auto.

 

[1:25]

Jetzt kann ich alle Midi-Befehle aufzeichnen.

Die müssen jetzt nur noch gewünschten Funktionen zugewiesen werden.

 

[2:20]

Es regnet immer noch.

 

[3:00]

Leider paßt meine Musik nicht zu meinen Filmen. Jedenfalls nicht zu denen, die ich bereits gedreht habe.

 

[9:30]

Draußen sind es 13 Grad Celsius. Es ist trüb, regnet aber nicht.

 

[10:15]

Habe eine Idee, wie ich ein kurzes Musikstück in einen Film einbinden kann.

Besser gesagt: der Film wird extra für die Musik gedreht.

Muß nur noch ans Wsser gehen, um die einzelnen Filmteile aufzunehmen.

 

[10:40]

Morgentoilette, Frühstück sind beendet, ich bin bereit, um ans Wasser zu gehen. Aber es regnet wieder.

 

[11:25]

Eben das zweite Stück Schokoladen-Torte gegessen (2/12).

Ist ein gutes Kontrast zum Regen.

 

[11:45]

Es regnet nicht mehr.

 

[15:52]

Habe das dritte Stück Schokoladen-Torte gegessen (3/12).

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Sonntag, 17. Juni 2012

[17.06.2012, so, 0:55]

"Samstag-Abenteuer (bei Regen zu Hause)", das Video, an dem ich gestern arbeitet habe, ist fertig, muß nur noch durch den Kompressor.

 

[2:15]

Gehe bißchen raus. Muß mir die Füße vertreten.

War das letzte Mal Freitag abend draußen, aber nur kurz, um einkaufen zu gehen.

 

[3:30]

Bin zurück.

Teilweise hat es geregnet. War aber vorbereitet, hatte meine Regenjacke an.

 

[8:30]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.

 

[8:45]

Das Video "Samstag-Abenteuer (bei Regen zu Hause)" ist gerendert.

Es ist 27 Minuten lang und 75,64 GB groß.

Nach der Kompression ist nur nur 4,23 GB groß. Das entspricht ungefähr der Größe des Original-Materials.

 

[9:00]

So sieht das Video "Samstag-Abenteuer (bei Regen zu Hause)" in Final Cut Pro X aus:

 

[14:50]

Das Video ist hochgeladen.

 

[15:20]

Habe es noch einmal komplett angesehen.

Bin begeistert. Die 27 Minuten veringen schnell. Hätte mehr zeigen können.

Aber das Gefühl, ein Film ist zu kurz, ist besser, als wenn man sich während des Sehens fragt, wann der Scheiß endlich vorbei ist.

Ist also gut, daß ich "gestrafft" habe. Ist ja kein Natur-Film, der das Wachsen des Grases oder das Aufsteigen des Taus zeigt.

 

[21:30]

Was mich nach einer Tour in die Berge so schlecht wieder in ein normales Leben zurückkehren ließ, war nicht die Einsamkeit und Ruhe, sondern die Drogen, die in meinem Körper entstanden sind.

Das gleiche ist mir gestern passiert, während ich mein Video "Samstag-Abenteuer" angefertigt habe.

Wenn zu Hause die gleichen Drogen in mir entstehen wie auf einer Tour, kann ich also auch wieder zu einem Abenteuer in die Berge aufbrechen.

 

[23:45]

Gehe ans Wasser.

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Montag, 18. Juni 2012

[18.06.2012, mo, 0:40]

Bin zurück.

 

[3:00]

Roland Jupiter-80.

Habe schon einige Synthesizer gehört, aber noch nie einen, der wie der Roland Jupiter-80 klingt.

Schlägt mit dem Klavier-Sound eine tiefe Note stark an, hört man den Ton lange nachklingen - ich hab geradezu die Saite schwingen gesehen und mich daran erinnert, wie ich in einem Flügel die Hämmer an die Saiten schlagen sah.

Bei Streichern hört man nicht nur Hin-her, sondern das Aufsetzen bei jedem Hin.

Um Schlagzeugwirbel zu erzeugen, muß man nicht mehr viele kurze Töne schnell spielen (schnellees kurze Anschlagen mehrere Tasten), sondern der Jupiter-80 erzeugt ihn beim Drücken einer Taste.

 

[3:30]

Wenn ich richtig verstehe, erzeugt der Jupiter-80 auf zwei Arten Töne:

Beim normalen Klavier-Ton wird weiterhin ein Sampel abgespielt, das beim Spiel eines echten Klaviers aufgezeichnet wurde.

Schlägt man eine Taste jedoch stark an und hält sie, wird nicht einfach ein Loop erzeugt, sondern der Ton wird nach Anschlagstärke, Schnelligkeit des Anschlags und Dauer des Haltens erzeugt.

Roland nennt das "SuperNatural Synth-Sounds".

 

[5:10]

Draußen sind es 11 Grad Celsius.

 

[11:00]

Ich erinnere, wie ich oft in Geschäften für Musik-Instrumente war und Syntheziser ausprobierte, um ein Instrument zu finden, das besser als mein Roland XP-80 spielte.

Aber irgendwie klangen die gleich, bedienten sich nur anders, meist einfacher: mußte ich beim XP-80 im Software-Menü "schrauben", um einen einzigartigen Klang zu erzeugen, konnte ich bei den angespielten Geräten auf die Paramenter über Dreh- oder Schiebe-Regler zugreifen.

 

[12:00]

Wollte eigentlich einen Synthesizer Korg Mircokorg kaufen. Der kostet nur 3.000 NOK.

Falls meine Interesse am Musizieren nicht stark sein sollte, ist die Investion kein Verlust (habe beim Verkauf von Fotoapparaten mehr verloren).

Aber der Microkorg hat keinen digitalen Ausgang. Was ich auf ihm spielen, kann also nicht direkt in den Computer, sondern muß von analog zu digital umgewandelt werden.

Das sollte man nicht der Sound-Karte des Computers überlassen. Also ist ein Wandler nötig.

Der kostet auch Geld.

Wandler, Kabel, Software (brauche iLok) und Microkorg kosten mehr als ein Roland SH-01, den ich über USB mit dem Computer verbinden kann.

Einen SH-01 schließe ich an den Computer wie mein Midi-Keyboard an und kann ihn auch so nutzen, kann aber zursätzlich außerhalb des Computers Töne erzeugen und in den Computer übertragen.

Software kann ich weiterhin Logic Pro nutzen, muß mich nicht in Pro Tools einarbeiten. Wobei ich Pro Tools gern ausprobieren möchte. Auch deshalb hab ich mein Midi-Keyboard von derselben Firma gewählt: M-Audio.

 

[12:15]

Mit dem Synthi digital direkt in den Computer erspart die Wandlung von analog in digital.

Dazu hatte ich in Deutschland einen DAT-Recorder.

Die Musikbearbeitung brauchte eine eigene Karte, die in den Computer eingebaut werden mußte.

Die konnte analog und digital annehmen (insgesamt vier Spuren oder zweimal Stereo). Für die analogen Signale hatte ich ein Mischpult vorgeschaltet.

Wobei ich die Signale nicht gemischt habe, sondern am liebsten jedes Instrument einzeln aufgenommen, um besser bearbeiten zu können.

Zwei Synthesizer in Stereo aufzunehmen (einmal hab ich mit meinem Bruder gespielt) oder ein Synthesizer und zwei Mikros (jeweils einmal Mono), war kein Problem.

Heute könnte ich ohne Aufwand und zusätliche Kosten mehr als zwei Synthesizer gleichzeitig aufnehmen: einfach die Instrumente mit dem Computer verbinden.

 

[12:40]

Wobei ich mit der Soundkarte des iMac wohl nur eine Spur (mono oder stereo) auf einmal aufnehmen kann.

 

[12:50]

Nein, ich kann nur einmal Audio aufnehmen. Aber zusammen mit einer Midi-Spur.

Vielleicht ändert sich das, wenn andere Treiber installiert oder zusätzlich Eingänge eingerichtet sind.

Kann jetzt nicht nachlesen: hab keine Internet-Verbindung.

 

[12:55]

Endlich regnet es wieder.

Allerdings nicht so schön wie letztens, als ich den Regen filmte.

 

[13:10]

Ja, Spuren sollte Logic Pro genug aufnehmen können, weil es sie auf einzelne Eingänge gibt.

 

[15:30]

Hatte einen schönen Traum.

Aus einer Art Büro-Wohnraum rannte ich über Wiesen einen Berg hinunter, wurde aber langsamer, weil ich Lammer verschreckte, gelangte dann in eine Straße mit alten Häusern, die man hergerichtet hatte.

Alles spielte sich in Norge ab, nur die alten Häuser waren deutsche, wie man sie aus dem Mittelalter kennt oder ich aus Quedlinburg, allerdings in einer gewissen nordischen Anpassung, indem Teile von Wikkinger-Booten verbaut waren.

Eine Inspiration aus dem Buch "Moby Dick"? Oder einfach nur, um die meist nicht sehr spannenden Häusern von Stavanger interessanter zu machen?

 

[16:05]

Oder die Freude darüber, daß ich wieder auf Tour gehen kann, weil meine Probleme nach den Touren mit den in mir entstandenden Drogen zu tun haben, die sich aber auch bilden, wenn ich zu Hause bleibe und ein tolles Video erstelle?

 

[16:10]

Oder hab ich einfach nur toll geschlafen, weil ich zuvor nicht gegessen hatte, obwohl leicht hunrig?

 

[18:03]

Habe einen Synthesizer Korg Microkorg bestellt.

Nachdem ich ein Audio-Computer-Interface gefunden habe, das nur wenige NOK kostet, ist der Gesamtpreis deutlich geringer als der eines Roland SH-01, das über USB direkt mit einem Computer verbunden werden kann.

Diese Variante gefällt mir gut: ich muß nicht warten, und sollte mein Musizierfiber nicht anhalten, sind die Unkosten vernachlässigbar.

 

[19:00]

Es geht schon wieder los: irgendwelche Stimmen melden sich in mir, sagen, ich hätte doch lieber bißchen Geld sparen sollen, statt es für Sinnloses auszugeben.

Wo wart ihr, meine "Beschützer", als ich die Sony CX730 kaufte? Als ob zwei sehr gute Videokameras nicht reichen, um Filme für Youtube zu drehen.

Gut, damit ich kein Schaden entstanden, wurde nur Geld ausgegeben, meine Geld.

Aber: Wo wart ihr letzten Herbst, als ich während des Busfahrens kurz weggetreten bin? Ich wäre nicht der ersten Berufkraftfahrer gewesen, der während der Arbeit einen Herzanfall hat oder ohnmächtig wird und im unvermeidlichen Unfall Menschen tötet!

Wer ihr wirklich nur mein Bestes wollt, hättet ihr damals genug Zeit gehabt, um mich zum Arzt zu drängen.

Ihr seid verlogen!

Vermutlich gefällt euch nicht, daß ich wieder mehr Musik machen will, weil eure Feidlingsstimme bei der Musik, die aus meiner Seele kommt, nicht zu hören ist.

 

[19:30]

Eben denke ich, sollte ich dieser Stimme einer Person zuordnen, würde ich meine Mutter wählen: unter dem Vorwand meine Bestes zu wollen, hat sie meine Seele gespalten und sich in mir eingenistet.

Es reicht also nicht, daß ich sie fast drei Jahre nicht gesehen, nicht mehr mit ihr seit Dezember 2010 gesprochen habe, weil sie in mir ist.

Da werde ich meine Interessen besser durchsetzen müssen.

 

[20:15]

Habe ein Midi-Interface bestellt.

War darauf fixiert, einen Roland SH-01 zu kaufen, der Audio und Midi zum Computer über USB überträgt, so daß ich bei der Bestellung des Microkorg ein Midi-Kabel vergaß.

 

[22:30]

Gehe ans Wasser.

 

[23:00]

Bin zurück.

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Dienstag, 19. Juni 2012

[19.06.2012, di, 1:25]

Elton John & The Who "Pinball Wizard".

 

[2:45]

Draußen sind es neun Grad Celsius.

The Who "Tommy".

 

[4:50]

The Who at The Concert For New York City, October 20, 2001, Madison Square Garden.

 

[6:15]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

 

[10:45]

Hab von Astrid geträumt.

Sie wohnte vor dem Fall der Mauer in der Potsdamer Feuerbachstraße in einer Etagenwohnung. In einem Zimmer stand ein Klavier.

 

[10:51]

4sound.no hat geschrieben: nicht alle Waren sind am Lager, Lieferung an mich erfolgt in fünf bis acht Werktagen.

 

[11:00]

Draußen sind es 13 Grad Celsius. Die Sonne scheint.

 

[11:45]

Gehe ans Wasser.

 

[13:00]

Bin zurück.

 

[13:05]

Das Wasser sah so toll aus, daß ich Lust bekam, ausgerüstet mit Taucherbrille und Schnorchel, näher anzusehen, was unter der Oberfläche passiert.

Zurerst sollte ich überprüfen, wie warm das Wasser ist, dachte ich, bevor ich Geld für Dinge ausgebe, die ich vielleicht nie nutzen werde.

Ich zog Schuhe und Strümpfe auf, schob die Hosenbeine nach oben, setzte mich auf einen Stein und hing die Füße ins Wasser.

Das sollte ich filme, dachte ich. Aber bevor ich die Kamera bereit war, waren meine Füße zu kalt.

Du brauchst etwas Trainung. Ich tauchte die Füße wieder ein.

Aber wieder hielt ich es nur einige Sekunden aus: das Wasser bei Flut direkt in der Strömung war viel kälter als bei Ebbe in der kleinen Bucht, in der ich einen Krebs "kennenlernte".

 

[20:25]

Gehe ans Wasser.

 

[21:45]

Bin zurück.

Leider hat es zu regnen angefangen, und ich mußte die Kamera abbauen.

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Mittwoch, 20. Juni 2012

[20.06.2012, mi, 4:45]

Gehe ans Wasser.

 

[5:50]

Bin zurück.

 

[6:10]

Draußen sind es 12 Grad Celsius.

 

[15:00]

Erste Darmspülung.

Da ich wenig esse, habe ich entsprechend wenig Stuhlgang.

Obwohl ich viel Wasser trinke, ist es für meine Verdaunung wohl zu wenig (vielleicht auch durch die harntreibenden Blutdruck-Medikamente oder weil die Verdauungsrückstände zu lange im Körper bleiben): mein Stuhlgang ist zu fest.

Um Verstopfung oder Darmverschluß vorzubeugen, hab ich mir heute das erste Mal einen Einlauf verpaßt.

Nicht wußte ich, daß Darmspülungen in Ägypten und Gliechenland schon vor Jahrtausenden üblich waren und auch heute noch bei Naturvölkern praktziert werden. Ich dachte, sie seien eine Erfindung von Diät-Spinnern.

 

[17:40]

4sound.no hat geschrieben.

Einige von mir bestellte Produkte werden vom Hersteller nicht mehr angeboten.

Man hat Alternativen vorgeschlagen. Die hab ich angenommen.

Sollte morgen das Paket an mich abgeschickt werden können.

 

[21:30]

Vielleicht ist mein neuer Synthesizer noch diese Woche bei mir.

 

[22:50]

Gehe ans Wasser.

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Donnerstag, 21. Juni 2012

[21.06.2012, do, 0:40]

Bin zurück.

 

[1:15]

War gut, daß ich wieder einmal länger zu Fuß unterwegs war, nicht nur am Wasser gesessen habe.

Langes Gehen entknotet das Hirn: Gedanken werden gradlinig.

 

[1:30]

Draußen sind es 11 Grad Celsius.

 

[2:20]

Habe meinen Film "Samstag-Abenteuer" gesehen.

Find ihn immer noch toll.

Jetzt kann ich mir vorstellen, wie sich ein Hollywood-Star fühlt, wenn er sich im eigenen Kinosaal einen seiner Filme ansieht und sich zurück in die gute alte Zeit träumt.

 

[11:00]

Draußen sind es 18 Grad Celsius.

 

[11:10]

Hatte die Mail von 4sond.no mißverstanden.

Zwar werden zwei Teile nicht mehr vom Produzenten geliefert (und mußten durch Alternativen ersetzt werden), aber auf weitere Teile wird ebenfalls gewartet.

Mein Synthesizer wird also wohl doch erst nächste Woche kommen.

 

[21:33]

Das kleine Paket (Kopfhörer und Midi-Interface) ist in Oslo.

 

[23:10]

Höre das zweitletzte Musikstück, das ich in Deutschland aufgenommen habe: 040312.

Es ist anderthalb Stunden lang.

Mein Gott, wie verloren muß ich mich damals gefühlt haben!

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Freitag, 22. Juni 2012

[22.06.2012, fr, 1:50]

Gehe ans Wasser.

 

[3:22]

Bin zurück.

Habe den gesamte Weg gefilmt.

 

[5:10]

Draußen sind es 18 Grad Celsius.

 

[10:09]

Das kleine Paket ist in Stavanger.

 

[13:58]

Das kleine Paket ist im ICA Supermarked.

 

[19:10]

Gehe das Paket holen.

 

[19:41]

Das kleine Paket wurde an mich ausgehändigt.

 

[20:10]

Bin zurück.

 

[21:10]

Die Kopfhörer klingen gut. Gespart wurde wohl nur am Gehäuse: die Ohrenmuscheln sitzen auf den Ohren, umschließen sie nicht.

Aber das hätten die, die ich bestellt hatte, auch nicht. Ist also kein Problem für mich, zumal ich Kopfhörer sehr selten nutze.

Bestellt hab ich sie hauptsächlich, um den Klang des Microkorg zu hören, falls Audio-Interface (vom Audio-Ausgang des Microkorg zum USB des Computers) und Kabel (vom Audio-Ausgang des Microkorg zum Audio-Eingang des Computers) keine Verbindung herstellen können wegen fehlender Treiber oder Auswahl eines flaschen Kabels.

Zusätzlich wurde mit den Kopfhören ein Adapter von Mini Jack (3,5 mm) auf Jack (6,3 mm) geliefert, mit dem ich meine kleinen Lautsprecher an den Synthesizer anschließen kann.

Das Midi-Interface kann ich nicht ausprobieren, weil mein Midi-Keyboard nur einen USB-Anschluß hat.

 

[22:00]

Die Idee schien sich schnell umsetzen zu lassen: Einen Film heute drehen, aber mit Musik hinterlegen, die vor Jahren gemacht wurde, ohne daß Film und Musik geschitten werden.

Formal auch kein Problem (Tonspur vom Film entfernen und durch Musik-Datei ersetzen), aber das Ergebnis gefällt mir nicht.

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Samstag, 23. Juni 2012

[23.06.2012, sa, 2:30]

Mit der Vertonung von "Musik mit Nachtspaziergang" komme ich nicht weiter.

Zwar habe ich die Musik-Dateien hin- und hergeschoben, die Lautstärke abgesenkt oder angehoben, bis es paßt, aber so richtig gefällt mir das Ergebnis immer noch nicht.

Vielleicht sollte ich die Musik doch schneiden und neu zusammensetzen.

 

[3:50]

Der Arbeitsaufwand wird immer höher.

Vermutlich ist es einfacher, für den Film neue Musik passend einzuspielen.

Allerdings wollte ich Bilder zur Musik haben, nicht Musik zu den Bildern.

 

[5:00]

Während ich mich mit Werkzeugen von Logic Pro befaßt habe, bin ich auf eine Anleitung bestoßen, die die Synthesizer der Software beschreibt.

Und habe gleich etwas gebastelt, was sich gut anhört und vielleicht sich nach Erweiterung (sind bisher nur weniger Sekunden, der Film ist allerdings 1 Stunde und 25 Minuten lang) zum Vertonen des Filmes eignet.

 

[5:15]

Die Sonne scheint und es regnet. Sieht toll aus, aber ich kann es nicht filmen, weil ich keine entsprechende Ausrüstung habe (nicht einmal einen Regenschirm).

 

[8:45]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.

 

[9:30]

So gut finde ich nicht mehr, was ich heute morgen mit Midi-Synthesizers erstellt hatte.

"Erstellt" ist das richtige Wort: Note für Note habe ich mit einem Stift geschrieben, nicht gespielt.

Das kann selbstverständlich das Spiel mit einem Synthesizer nicht ersetzten. Aber ich muß mich noch gedulden.

 

[10:10]

Haare geschnitten.

 

[10:25]

So sieht "Musik mit Nachtspaziergang" in Logic Pro bisher aus:

Final Cut Pro X

 

[12:00]

Auch wenn ich nicht sagen kann, wie schwer ist zur Zeit bin (keine Waage), läßt sich Fettverlust feststellen: ich kann Slip in Größe XXL wieder tragen, ohne ich mich zu foltere.

Daß ich auch eine finanielle Erleichterung: für Kleidergrößen über XXL muß ich in Spezialgeschäfte einkaufen, kann kein Angebot im Supermarkt nutzen.

 

[15:50]

Gehe in die Stadt.

 

[17:20]

Bin zurück.

 

[17:40]

Wollte mich in einem Geschäft auf einer Personenwaage wiegen, aber dort war keine.

Dort, wo ich vor meinem geistigen Auge die Waagen habe stehen sehen, waren keine. Aber man hat umgeräumt. Vielleicht hat man auch zur Zeit keine.

 

[18:30]

Danach besuchte ich einen Apple-Händler und faßte das erste Mal einen Mac Pro an.

Keine Ahnung, was ich an diesen Computern so toll finde, zumal die kleinen Versionen kaum oder nicht mehr leisten als mein iMac.

Aber nachdem ich die ersten Videos vom Mac Pro gesehen habe und weiß, wie es in seinem Inneren aussieht, bin ich begeistert, und wenn ich es mir leisten könnte, würde ich mir einen kaufen. Sofort. Bei Apple Norge.

 

[18:45]

Es ist nicht nur, daß ich Mac Pro mag, ich sorge mich auch, daß ein iMac das stundenlange Arbeiten bei Vollast während des Rendern nicht verträgt.

 

[19:05]

Habe die Größe der Schrift beim 21,5 Zoll und 27 Zoll iMac verglichen.

Die Buchstaben in der obener Leiste sind beim 27er nur wenig kleiner, so daß sich die Menüs und so weiter auf dem 27er fast so lesen lassen wie auf dem 21,5er, allerdings wird auf dem 27er viel mehr Platz.

Viele 27 Zoll Monitore haben die gleiche Auslösung wie 21er. Da bekommt man auf einen 27er nicht mehr raus als auf einen 21er, die Schrift und so weiter ist nur größer.

Da kann ich auf einen 27 Zoll großen Monitor verzichten.

 

[20:00]

Eigentlich ist es jetzt in der Wohnung sehr hell, weil die Sonne in die Stube und in den Flur scheint. Aber es regnet fast den ganzen Tag, und die Sonne ist kaum zu sehen.

Irgendwie hab ich das Gefühl, es ist schon wieder Winter. Da hilft nur eins: viele Lampen in der Wohnung einschalten, auch wenn ich Dunkelheit mag, aber nicht, weil es eigentlich hell sein soll.

 

[22:55]

War einkaufen.

Hatte gestern meinen Wochenend-Einkauf hinter mir. Dachte ich.

Eben merkte ich jedoch, das ich kein Fleisch mehr und nur wenig Wurst habe.

Wäre kein Problem gewesen, wenn es weiterhin so warm gewesen wäre. Aber bei diese "Kälte" werde ich von Käse und Tomaten sowie Reis nicht satt.

 

[23:15]

Draußen sind es 12 Grad Celsius. Es regnet nicht, aber bestimmt bald wieder.

Es ist windig und kalt.

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Sonntag, 24. Juni 2012

[24.06.2012, so, 1:25]

Draußen sind es 12 Grad Celsius.

 

[1:35]

Habe gemessen, wie hoch der Datendurchsatz beim Rendern ist, um herauszufinden, ob mit einer Thunderbolt-Festplatte schneller als mit einer Firewire-Festplatte gerendert würde.

Ist egal, weil bei voller Prozessor-Leistung mit rund 40 MB/s Daten geschrieben werden (rendern ins Format ProRes 422 HD), und diese Geschwindigkeit schafft auch Firewire.

Anders sieht es bei USB 2 aus: da könnte der Prozessor schneller arbeiten, aber die Daten können nicht schnell genug auf die Festplatte geschrieben werden (nur rund 20 MB/s).

Wird ins Format H.264 gerendet, werden nur mit rund 2 MB/s Daten geschrieben. Diese Format reicht vollkommen, um Videos nach Youtube hochzuladen, weil dort die Datei noch einmal komprimiert wird, so daß ein drei Minuten langer Film rund 100 MB groß ist.

Die gleiche Datei war 3,99 GB groß im Format ProRes 422 HD, wurde im Kompressor ins Format H264 umgewandelt und auf 463 MB verkleinert. Wird bereits in Final Cut Pro X ins Format H264 umgewandel, ist sie 293 MB groß.

Sollen ein Video ausschließlich zu Youtube, kann ich mir die Ausgabe in ProRes 422 HD also schenken und kann direkt (in Final Cut Pro X) in H264 ausgeben. Das verkürzt nicht nur das Warten, sondern belastet meinen Computer auch weniger.

 

[6:00]

Damit wird er auch weniger lange auf Vollast laufen und ein Mac Pro ist nicht mehr "nötig".

Außer wenn ich auf die gerenderte Datei weniger lange warten möchte.

Der schnellste iMac mit 3,4 GHz Intel Core i7 ist 1,74mal schneller als der langsamste iMac (habe ich) und kostet 1,81mal mehr.

Soll das Rendern deutlich schneller gehen, wird es teuer: der kleine 12-Kern Mac Pro (zwei 2,4 GHz 6-Kern) kostet ohne Bildschirm 3,27x mehr als der kleinste iMac und ist geschätzte 3mal schneller.

Genauer kann ich es beim 2,66 GHz sagen: 4,28mal teurer und 3,8mal schneller.

Oder beim 3,06 GHz: 5,28mal teurer und 3,89mal schneller.

Der langsamste Mac Pro (3,2 GHz 4-Kern Intel Xeon): 1,3mal schneller und 2,11mal teurer.

Wenn ich den langsamsten Mac Pro mit einem Apple LED Bildschirm kaufe, ist er 2,98mal teurer als der langsamste iMac. Ich muß also rund 3mal so viel Geld ausgeben, um 1,3mal schneller zu sein, habe aber einen größeren Bildschirm (21,5 auf 27 Zoll), eine größere Festplatte (500 auf 1.000 GB), eine größeren Arbeitspeicher (4 auf 6 GB), mehr Anschlüsse und eine bessere Erweitung der Hardware, aber keinen Thunderbold-Anschluß, maximale Geschwindigkeit ist Firewire.

Der Apple LED Bildschirm 27 Zoll kostet übrigens fast so viel wie der kleinste iMac.

Selbstverständlich darf man einen Mac Pro nicht auf Preis und Geschwindigkeit reduzieren (deshalb meine Aufzählung), wenn man mit einem iMac vergleicht. Trotzdem ist beachtlich, was in einem iMac steckt und wie wenig er im Vergleich zu einem Mac Pro kostet.

Das sind einige Gründe, die gegen einen Mac Pro sprechen.

 

[7:00]

Ich finde Mac Pro aber immer noch toll. Was machste denn jetzt?

So lange das Geld nicht vorhanden ist, mache ich mir keine großen Sorgen. Du kannst also weiter von einem 12-Zylinder Computer träumen.

 

[11:20]

Draußen sind es 14 Grad Celsius.

 

[15:00]

Wenn ich oben geschrieben habe, x-mal schneller, bezog ich mich auf die Werte des Cinebench-CPU-Tests.

In einem Artikel [aus macwelt.de "High-End-iMac 27 Zoll Core i7 mit 3,4 GHz (2011)"] sehe ich jetzt Werte verschiedener Tests: Cinebench CPU, Video in H.264 konvertieren, Rendern in Final Cut Pro.

Ich vergleiche folgende Werte: Konvertieren in H.264 (niedrig am besten) * Rendern Final Cut Pro (nierdrig am besten) * Cinebench CPU (hoch am besten).

Was auch immer der Cinebench-Test bedeudet, für meine Arbeit das Rendern in Final Cut Pro und das konvergieren in H.264 oder ProRes 422 wichtig.

Umwandeln in ein anderes Format geschieht nicht nur, wenn ein Film fertig geschnitten ist, sondern auch beim Einlesen des Original-Materials in die Videobearbeitung, egal ob Final Cut Pro oder Premiere.

Rendern in Final Cut Pro ist das Verarbeiten von Veränderungen (Farben, Position) am Film oder das Einarbeiten von Texten (Titel, Abspann).

In diesen beiden Fällen unterscheidet sich die Leistung wenig, insbesondere zwischen dem schnellsten iMac (4-Kern) und dem schnellsten Mac Pro (12-Kern).

Umwandeln: 101 - 70 - 56 (Sekunden).

Rendern: 21 - 14 - 13 (Sekunden).

Deutlich größer der Unterschied beim Cinebench: 3,97 - 6,78 - 15,22 (Punkte, die nach dem CPU-Test angezeigt werden).

Mit meinem iMac habe ich 3,91 erreicht.

In Verhältnissen (bezogen auf den ersten Wert; 100):

Durch die letzten Werte schlußfolgerte ich, der schnellste Mac Pro sei 3,89x schneller als mein Computer (der schnellste ist schneller als der im Vergleich angeführte und hat 3,09 GHz statt 2,93).

Beim Umwandeln ist er aber nur 1,81mal schneller und beim Rendern nur 1,62mal.

Während der sehr viel billigere schnellste iMac nur wenig langsamer ist: beim Rendern nur 12 Prozent, beim Umwandeln 37.

DAS sind Argumente gegen einen Mac Pro. Denn was habe ich von 12 Kernen, wenn ich mit vier Kernen fast ebenso schnell bin, aber 3,41mal mehr bezahlen muß (mit Bildschirm).

Daß ich weiter Festplatten einbauen kann und weiter PCI-Karten einsetzen, nutzt mir nichts, da ich externe Festplatten verwende und keine neue Grafikkarte brauche oder was weiß ich.

Mein iMac hat bisher nur mehr Arbeitspeicher bekommen und eine externe Festplatte.

 

[16:00]

Würde mich nicht wundern, wenn ich mit meinem iMac und dem schnellste iMac zusammen schneller wäre als der schnellste Mac Pro.

Außerdem wäre folgender Vorteil: bei einigen Arbeiten kann ein Programm nicht anderes tut, hat man es aber zweimal, weil auf zwei Computern, ist das kein Problem - man arbeitet einfach mit dem anderen Programm (oder Computer) weiter.

Das erhöht zusätzlich die Geschwindigkeit.

 

[16:10]

Im Grunde will ich folgendes: einen größeren Bildschirm und beim Arbeiten weniger warten.

Heute morgen hab ich einen 1 Stunde und 25 Minuten langen Film umgewandelt. Das hat 2 Stunden 10 Minuten gedauert. In dieser Zeit konnte ich Final Cut Pro nicht nutzen.

Beziehungsweise hätte es nutzen können, wenn ich einen anderen Weg gewählt hätte (was ich aber nicht gern mache, weil oft der Vorgang mit Fehlermeldung abgebrochen wurde), aber beim Umwandeln läuft der Computer bei 80 bis 90 Prozent seiner Leistung, wodurch zügiges Arbeiten nicht möglich ist, wenn Leistung gebraucht wird. Bißchen schreiben oder surfen ist jedoch kein Problem.

So oder so: wird gerendert oder umgewandelt, braucht der Rechner viel Leistung - auf einen zweiten ausweichen zu können, ist die bessere Lösung als mit einem, aber schnelleren zu arbeiten.

Und wenn beide Computer auf dieselben Daten zugreifen können, würde ich einmal auf einen 21,5 Zoll Bildschirm arbeiten, einmal auf einen 27 Zoll.

 

[16:20]

Ich bin froh, daß ich mich so intensiv mit dem Thema befaßt habe, denn ich hätte mich dermaßen auf einen Mac Pro mit 12 Kernen eingeschossen, daß ich ihn hätte kaufen müssen.

So ist mein Interesse zwar noch nicht erloschen, aber sehr viel geringer.

Ist als wenn ich eine schöne Frau sehe und ganz verrückt nach ihr bin. Dann aber redet sie, und ich denke: Mein Gott, ist die blöd!

Das hab ich schon gehabt. Das macht mir nicht lange Freude. Dazu unterhalte ich mich zu gerne. Oder ist Sex nicht wichtig genug für mich. Wie man es sehen will.

 

[19:50]

Die Frage ist: Warum unterscheidet sich die Aussage zwischen den Werten "Umwandeln" und "Rendern" so stark vom "Cinebench"?

Der Wert Cinebench sind die Punkte, die nach dem CPU-Test vergeben werden. Wie die sich ergeben, kann ich nicht sagen.

 

[20:10]

Cinebench testet das gesamte System, einschließlich Grafikkarte. Beim Rendern und Umwandeln wird die jedoch nicht gebraucht.

Der Cinebench-Aussage "rendert 3,8mal schneller" bedeudet nicht, daß der Cinebench-CPU-Test 3,8mal schneller geschafft ist.

In einem Video hat ein Mac Pro, der nach Cinebench 3,8mal schneller rendert 28 Sekunden für den CPU-Test gebraucht.

Ich vermutete, mein iMac, der 3,8mal langsamer rendert, würde 3,8mal mehr Zeit brauchen. Mein CPU-Test war nach 104 Sekunden abgeschlossen. Das ist 3,72mal langsamer. Da es keine Start- und Stopp-Signal gibt, wird man den Unterschied als Meßfehler werten können.

Beim Umwandel- sowie beim Render-Test von macwelt.de werden Sekunden angeben.

Wenn mein iMac 21 Sekunden beim Rendern braucht, würde der schnellste iMac 14 Sekunden brauchen, der Mac Pro 12-Kern 2,93 GHz 13.

 

[21:20]

Würde gern raus, aber leider regnet es immer wieder, so daß ich garantiert naß werden würde bei einem Spaziergang.

 

[21:30]

Die Werte beim Rendern unterscheiden sich zu wenig. Ich hätte eine langes Stück rendern sollen.

In meinem Versuch habe ich zwei 15 Sekunden lange Filme in kleine Filmfenster gebracht. Das Rendern hat 24 Sekunden gedauert.

Wären die Filme 10 Minuten lang, könnte die Aussage genauer sein, weil der Unterschied zwischen iMac und Mac Pro nicht nur eine Sekunde beträgt, bei der ein Meßfehler (ungenaues Drücken der Stoppuhr) mehr wiegt als bei einem Unterschied von 40 Sekunden.

Aber der Unterschied zum kleinsten iMac ist klar: der schnellste iMac rendert 1,5mal schneller als der kleinste iMac, der schnellste Mac Pro 1,62mal schneller.

Beim Umwandeln ist der Unterschied zwischen den iMac kleiner, aber zwischen langsamsten iMac und schnellesten Mac Pro größer: der schnellste iMac wandelt 1,44mal schneller um als der kleinste iMac, der schnellste Mac Pro 1,81mal schneller.

Wichtiger für mich ist die Schnelligkeit beim Rendern, weil das Umwandeln im Hintergrund passieren kann (der Film ist fertig, wird nur noch in ein Ausgabeformat umgewandelt), während ich beim Rendern warten muß, um das Ergebnis meiner Veränderungen in flüssigen Bildern zu sehen, nicht rucklig.

 

[22:20]

Ein vier Minuten langer Film, bestehend aus zwei Filmen in jeweils einem Fenster, brauchte 6:01 Minuten zum Rendern.

Die Umwandlung in H.264 dauerte 4:57 Minuten.

Das Rendern würde mit dem schnellsten iMac 4:01 Minuten dauern (statt 6:01), mit dem schnellsten Mac Pro 3:44 Minuten.

Das Umwandeln würde mit dem schnellsten iMac 3:26 Minuten dauern (statt 4:57), mit dem schnellsten Mac Pro 2:45 Minuten.

 

[22:35]

Um einzuschätzen, was die Leistungssteigerung kosten würde, hier die Mindest-Preise:

Der Mac Pro einschließlich Apple LED Display, der 8.290 NOK kostet.

 

[22:45]

Der langsamste iMac 27 Zoll kostet 13.490 NOK.

Der Prozessor ist ein 4-Kern 2,7 GHz i5.

Der langsamste iMac 21,5 Zoll hat einen 4-Kern 2,5 GHz i5 eingebaut. Also kein großer Unterschied. Auch vom Preis nicht (nur rund 3.500 NOK).

Hätte ich gewußt, wie gern ich mit einem iMac arbeite, hätte ich gleich einen 27er gekauft.

 

[22:55]

Würde ich die Verhältnisse des Cinebench-CPU-Tests anlegen, würden aus 6:01 Minuten beim schnellsten iMac 3:31 Minuten werden, beim schnellsten Mac Pro 1:34 Minuten.

Da würde man schon eher den Mac Pro favorisieren.

Für Computer-Spieler wohl auch die beste Wahl, denn sie brauchen sie schnellste Gesamtleistung, weil das volle Action auch auf dem Bildschirm ankommen soll.

Für mich ist das nicht wichtig, so lange ich Filme gut ansehen kann. Wichtig für mich ist, daß die Bearbeitung schnell geht, ich nicht zu lange auf den Computer warten muß, bevor ich sehe, welche Auswirkungen meiner Veränderungen auf den Film haben.

Ein Mac Pro bringt für mich nicht das, was er mehr kostet.

Außerdem würde ich den Thunderbolt-Anschluß vermissen (der iMac 27 Zoll hat zwei), durch den man mehrer Festplatten in Reihe schalten kann.

 

[23:00]

Analyse mit Schlußfolgerungen beendet.

 

[23:45]

Nachruhe.

Leider ohne Spaziergang, weil es laufend regnet.

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Montag, 25. Juni 2012

[25.06.2012, mo, 4:15]

Draußen sind es 12 Grad Celsius. Es regnet.

 

[4:40]

Habe meine Website seit 21. Juni 2012, do, 2 Uhr 20 nicht mehr aktualisiert.

Ist mir erst jetzt aufgefallen. War wohl ziemlich beschäftigt die letzten Tage.

 

[5:30]

Seit ich Adobe Premiere nicht mehr nutze, ist der inaktive Arbeitsspeicher meist kleiner als 1 GB, wächst nicht mehr an bis kein freier Arbeitsspeicher mehr vorhanden ist.

Vermute ich. Kann es nicht überprüfen, weil ich Premiere nur zum Ausprobieren hatte.

Vielleicht wurde auch etwas am Mac OS X geändert.

Jedenfalls hab ich meist die Hälfte der 16 MB Arbeitsspeicher frei.

Wenn das immer so gewesen wäre, hätte ich niemals den Arbeitsspeicher maximal ausgerüstet, weil es sinnlos ist, mehrere GB freien Arbeitsspeicher zu haben.

Den Befehl purge brachte ich lange nicht mehr im Terminal einzugeben, um inaktiven Arbeitsspeicher zu löschen.

Schließe ich Progamme wie Logic oder Final Cut Pro X, geben sie belegte Arbeitsspeicher wieder frei, so wie es sein soll.

 

[5:45]

Premiere hat sich zu sehr ins System eingemischt.

Was Adobe als Schnelligkeit oder Stärke anpreist, erreicht Premiere durch Unterdrücken anderer Programme.

Man kann in Premiere sogar einstellen, wieviel Arbeitsspeicher man anderen Anwendungen geben möchte oder nicht.

Das geht zu weit.

Reduziert man den für Premiere verfügbaren Arbeitsspeicher auf ein normales Maß, ruckelt die Filmwiedergabe, wenn nicht gerendert wurde.

Wenn Premiere so gut sein würde wie behauptet, würde es auch mit wenig Arbeitsspeicher gut funktionieren.

Hatte ich nicht normal gefunden, daß ich 16 GB Arbeitsspeicher habe, aber laufend keinen freien mehr.

Vor allen Dingen: Was soll dieser große inaktive Arbeitsspeicher?

Das war ärgerlich: noch 250 MB freier Arbeitsspeicher, aber 12 GB inaktiver.

Jetzt habe ich Logic und Final Cut Pro X geöffnet (sowie kleiner Programme wie Dreamveaver, Excel, eMail, Browser usw.) und habe über 10 GB Arbeitsspeicher frei. Dabei wandelt Final Cut Pro X gerade eine über eine Stunde langen Film um.

Premiere hat nicht auf den Mac gepaßt. Ich bin froh, ohne das Programm auszukommen.

 

[13:00]

Die Sonne lacht zwischen weißen Wolken. Hat wohl vorerst genug geregnet.

 

[14:10]

Die Test-Version von Adobe Premiere Pro CS6 auf meinem Windows-Notebook hat folgende, selbstgewählte Speichereinstellungen:

Ohne Kommentar. Das spricht für sich.

 

[14:30]

Und als dann wieder irgendeine Windows-Fehlermeldung auftauchte, hat es mir gereicht: ich habe mit der Faust auf die Tastatur des Windows-Notebook eingeschlagen.

Das hat ihr nicht gefallen: sie war eingebeult.

Was regst du Scheißding dich auf, dachte ich, du kannst gerne mehr haben! Und hab den Netzstecker gezogen, das Windows-Notebook gegriffen, schräg gegen eine Flurwand gestellt und dem blöden Ding voll in die Seite getreten.

Plötzlich keine dummen Sprüchen mehr. Das Ding hat genug gehabt.

Nein, das reicht noch nicht! Für den Ärger, den ich viele Jahre mit Windows gehabt habe, mußt du jetzt büßen!

Und noch eine in die Seite. Und rumgedreht und eine in die andere Seite.

Dann hab ich eine Videokamera angeschaltet und den Versager gefilmt!

NIE WIEDER WINDOWS!

Windows-Notebook (* 10. Juni 2010 † 25. Juni 2012)

 

[18:10]

Das Windows-Notebook noch immer im Flur:

 

Die Rückseite:

 

[19:30]

Zu sehen auch im Video "Windows-Notebook getötet" (Youtube-Titel: "Windows-Notebook zerstört, getötet und geschändet").

 

[22:25]

Ist selbstverständlich blöd, daß ich jetzt keinen zweiten Computer mehr habe.

Auch wenn ich mit dem Windows-Notebook kaum noch arbeitete, war er doch eine Reserve, mit der ich immerhin anderthalb Jahre gearbeitet habe.

 

[22:40]

Das Notebook war Schrott. Wir waren nie Freunde.

Es hat 7.000 NOK gekostet, war nur 2.500 NOK billiger als mein iMac. Eine Schande.

 

[22:50]

Jedoch weiß ich nicht, was der iMac vor zwei Jahren gekostet hat. Der kleinste iMac kostet jetzt 1.449 Euro, 2010 sollen es 1.740 Euro gewesen sein.

Was das Notebook heute kosten würde, läßt sich auch schwer sagen, weil es die gleichen nicht mehr gibt. Einen ähnlichen gibt es für 4.000 NOK. Also ungefähr die Hälfte eines kleinen iMac.

 

[23:20]

Preis hin, Preis her: ich bin mit dem Windows-Notebook nie glücklich geworden.

Es war zu laut. Auch deshalb habe ich es kaum noch eingeschaltet, seit ich den iMac habe.

Selbst wenn das Windows-Notebook nichts tat, einfach nur angeschaltet war, war es sehr laut. Das nervte mich, wenn ich von der Arbeit gekommen bin und Ruhe haben wollte.

Es hat keinen Spaß gemacht, mit dem Windows-Notebook zu arbeiten, auch wenn es mein schnellster Computer war.

Die Abluft kaum aus der linken Seite. Ich bin Linkshänder, und da wo die heiße Luft austrat, lag meine Hand. (Bei Mac-Notebooks tritt die Abluft auf der Rückseite aus.)

Daß Windows keinen Spaß macht, störte mich zwar, aber ich kannte es nicht anders. Nachdem ich mit dem iMac arbeite, will ich aber nicht zurück zu Windows.

Insofern hätte das Windows-Notebook keine Zukunft bei mir gehabt, wäre immer nur Notlösung geblieben.

Und das wohl nicht mal lange, denn der nächste Mac kommt bald.

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Dienstag, 26. Juni 2012

[26.06.2012, di, 2:45]

Draußen sind es 12 Grad Celsius.

 

[6:00]

Habe den Apple Thunderbolt Display genauer angesehen.

Er hat nicht nur USB-Anschlüsse wie der Apple Cinema Display, sondern auch einen Thunderbolt-Anschluß.

Außerdem ein Thunderbolt-Kabel, das man in einen iMac stecken kann, um beide zu verbinden.

 

[7:00]

Probiere Dreamweaver CS6 aus.

Scheint schneller als CCS.5 zu sein beim Überprüfen der Verweise sowie bei der Suche, obwohl noch nicht 64 Bit.

Ansonsten nichts, was für mich wichtig wäre. Jedenfalls hab ich es noch nicht entdeckt.

 

[11:30]

Ein Apple Thunderbolt-Display würde als Erweiterung eigentlich reichen.

Ihn würde ich als Hauptmonitor nutzen, mein iMac 21,5 Zoll als zweiten.

Aber ein iMac 27 Zoll ist nur wenig teurer. Beide iMac kann man auch wie Haupt- und Nebenmonitor nutzen, aber auch einzeln.

Der kleine iMac könnte im Hintergrund rendern, während er im Vordergrund zweiter Display des großen iMac ist.

Die Daten bekäme der kleine iMac über Firewire von der externen Festplatte, die auch der große iMac nutzt.

Im Grunde würde ich auf dem großen iMac der Video bearbeiten, und während ich das nächste Video bearbeite, würde der kleine iMac auf die Daten des ersten Videos zugreifen und es rendern.

Ich brauchte nur einmal kurz den kleinen iMac als zweiten Monitor lösen, um ihm die neue Aufgabe zu geben, und während er stundenlang rendert, kann er wieder zweiter Monitor sein.

In dieser Kombination reicht der langsamste iMac 27 Zoll. Der ist zwar nur schneller als mein iMac. Aber da sich beide die Arbeit teilen, sind sie zusammen schneller als der schnelleste iMac.

 

[12:40]

Nicht nur das: sie sind auch schneller als der schnellste Mac Pro.

Der langsamste iMac 21,5 Zoll braucht 21 Sekunden, der langsamste iMac 27 Zoll braucht 20 Sekunden.

Der schnellste iMac 14, der schnellste Mac Pro 13.

Für das, was beide langsamsten iMac in 21 Sekunden geschafft haben, braucht der schnellste iMac 28 Sekunden, der schnellste Mac Pro 26, weil sie jeweils zwei Aufgaben nacheinander ausführen müssen, was die langsamsten iMac gleichzeitig tun.

 

[12:55]

Theoretisch.

Aber für mich würde reichen, daß ich die lange und monotone Arbeit und hohe Prozessorbelastung an einen "Mitarbeiter" abgeben kann. Der hat dann "alle Zeit der Welt", weil ich ungehindert eine neuen Aufgabe beginnen kann.

 

[13:30]

Draußen sind es 13 Grad Celsius. Es regnet nicht.

Obwohl hin und wieder die Sonne scheint, ist das Wetter nicht viel besser als die letzten verregneten Tage.

Wenn ich aus dem geöffneten Fenster schaue, weht mir kalter Wind entgegen, der mit das bißchen Lust auf einen Spaziergang nimmt.

 

[17:50]

Habe Steinberg Cubase Elements 6 gekauft.

Hat mir keine Ruhe gelassen, daß ich mit Logic Pro bestimmte Midi-Befehle nicht aufzeichnen kann, und ich wollte sehen, ob das mit Cubase besser klappt.

 

[18:40]

Klappt auf Anhieb besser!

Habe einen virtuellen Synthesizer in Cubase gespielt und konnte deutlich mehr Reaktionen durch Regler des Midi-Keyboards hervorrufen UND aufzeichnen.

Und auch beim Abspielen der Aufnahme auch die entsprechend veränderten Töne wiedergeben.

Ich weiß nur noch nicht, welche Werte ich genau verändert habe, höre nur die Veränderung, die sich genauso beim Abspielen anhört wie ich die Aufnahme eingespielt habe.

 

[22:10]

Gehe bißchen raus.

War ziemlich aufregend, weil ich das letzte Mal so ein Gefühl hatte, als ich mit einem echten Synthesizer spielte (2004 oder früher).

 

[22:50]

Bin zurück.

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Mittwoch, 27. Juni 2012

[27.06.2012, mi, 5:00]

Draußen sind es zehn Grad Celsius.

 

[16:40]

Mein Windows-Notebook ist verpackt und entsorgt.

 

[17:30]

Mit Steinberg Cubase lassen sich nicht nur virtuelle Synthesizer über ein Midi-Keyboard mitteln Midi-Befehlen steuern - diese Befehle werden auch aufgezeichnet.

Nur die erste Spur enthält Noten. Alle folgenden zeigen Midi-Befehle, mit denen die Synthesizer-Regler im folgenden Bild über die Regler eines Midi-Keyboards bewegt wurde.

Startet man die Aufnahme, bewegen sich die Regler des Synthesizers wie von "Geisterhand".

 

[18:30]

So richtig komme ich aber mit den Software-Synthesizern von Steinberg nicht klar: eine kleine Musik hab ich heute wieder mit einem Logic-Synthesizer eingespielt.

Die Ergebnis gefällt mir besser. Das Spiel mit dem Cubase-Synthesizer hat aber mehr Spaß gemacht.

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Donnerstag, 28. Juni 2012

[28.06.2012, do, 0:50]

Probiere den Software Synthesizer Reason aus.

Hab ich schon einmal im Januar 2012 getan, bin aber nicht nicht so richtig klargekommen.

Eben hab ich Thor, einen analogen Software-Synthesizer, angespielt: das ist doch schon eher, was ich von einen Synthesizer erwarte, auch von der Handhabung.

 

[1:55]

Habe eben einen virtuellen MiniMoog gespielt. Das erste Mal einen MiniMoog. Das ist ein Grund zum Feiern und für ein Stück Schokoladen-Torte. Aber ich habe leider vor einer Stunde gegessen und bin satt.

Regler meines Midi-Keyboards mit dem MiniMoog zu vernüpfen, ist keine Problem: mein Keyboard hat nur zu wenig.

 

[3:00]

Ich kann den Software-Minimoog in Cubase einbinden, die Midi-Befehle aufnehmen und beim Abspielen den Minimoog ansteuern.

Außerdem kann ich aus der Midi-Datei eine Audio-Datei machen.

 

[3:30]

Der Software-Minimoog hat Sound von Klaus Schulze.

Ist ja irre. Ich sitze am Computer, und was ich spiele, hört sich an wie von Klaus Schulze.

 

[3:40]

Gehe ans Wasser.

 

[5:45]

Bin zurück.

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es ist schönes Wetter.

Direkt am Wasser war es wohl etwas kälter, denn ich hab meinen Atmen gesehen.

 

[14:15]

Draußen sind es 15 Grad Celsius. Das Wetter ist schön.

 

[15:02]

4sound.no schreibt in einer eMail: Mein Korg MiniKorg wurde abgesendet.

Wenn der Versand so lange dauert wie letzten beiden Male, sollte der Synthesizer morgen bei mir sein.

 

[16:20]

Bin gespannt, ob ich ein richtiges Interface (Schnittstellen, Verbindung zwischen Synthesizer und Computer) und die entsprechenden Kabel bestellt habe.

Ansonsten bekommen ich die Kabel vielleicht in den Synthesizer gesteckt, aber nicht ins Interface.

Aber ich habe verschiedene Anschlußmöglichkeiten:

Vier Varianten, um zu hören, was der Synthesizer von sich gibt. Es ist sicher, daß ich höre, was ich spiele, denn den Kopfhörer (mit Stereo-Anschluß 3,5 und 6,3 mm) hab ich schon, und der funktioniert auch.

Das Paket wiegt 4,3 Kilo (für alle, die es genau wissen wollen: 4,3 Kilogramm). Der Transport von der Post nach Hause (850 Meter) sollte nicht zu schwer werden.

 

[17:36]

Mein Paket ist im Terminal 2309 Hamar (kam von 2802 Gjøvik).

 

[19:55]

Heute morgen habe ich drei Vögel, die wohl eine Familie waren, beobachtet: Austernfischer.

 

[21:07]

Mein Paket ist in 0024 Oslo.

 

[21:50]

Gehe ans Wasser.

 

[22:45]

Bin zurück.

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Freitag, 29. Juni 2012

[29.06.2012, fr, 0:45]

Klaus Schulze und Lisa Gerrard "Reingold" live, 2008 Loreley.

 

[5:00]

Draußen sind es 17 Grad Celsius. Es regnet.

 

[10:07]

Mein Paket ist in 4068 Stavanger.

 

[14:30]

Mein Paket ist im ICA Supermarked.

 

[15:15]

Gehe zur Post.

 

[15:31]

Habe das Paket empfangen.

 

[15:45]

Bin zurück.

 

[16:30]

Habe die erste Audio-Datei mit dem Microkorg in Logic Pro erstellt (Musik eingespielt, will ich es nicht nennen).

Cubase erkennt das Audio-Interface nicht oder was weiß ich.

 

[16:55]

Midi vom Microkorg nimmt Cubase problemlos aus (Midi-Interface).

Steuert den Microkorg über die aufgenommenen Midi-Befehle auch an.

 

[19:54]

Erste Audio-Aufnahme mit Cubase vom Microkorg übers Behringer Audio-Interface.

Keine Ahnung, was ich gemacht habe.

Vielleicht mußte ich Cubase nur neu starten, nachdem ich einige Einstellungen verändert habe.

 

[20:30]

Jetzt funktioniert es wieder nicht.

Wenn ich die von Cubase aufgenommen Audio-Dateien abspiele, höre ich sie nicht.

 

[20:40]

Darum kümmere ich mich jetzt nicht. Mit Logig Pro kann ich Audio und Midi aufnehmen.

 

[21:50]

Hab einige tolle Stücke eingespielt.

Sowas hab ich mit meinen alten Synthesizern nicht hinbekommen.

Ich denke, es liegt an dem neuen Synthesizer. Daß ich so viel besser spiele, glaube ich nicht.

 

[22:00]

Gehe ins Bett.

War ziemlich anstrengend.

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Samstag, 30. Juni 2012

[30.06.2012, fr, 0:10]

Hab von meinem Stiefvater geträumt.

Diese Träume sind noch schlimmer als meine Armee-Träume.

 

[1:25]

Ich glaube, in Norwegen war das der erste Stiefvater-Traum.

 

[3:50]

Ich staune, welche tollen Klänge man mit dem Microkorg hinbekommt.

 

[5:40]

Ich verstehe immer besser, wie ich dem Microkorg die Töne entlocken kann, die ich möchte.

 

[6:30]

Draußen sind es 14 Grad Celsius.

 

[7:50]

Ich hab schon wieder von meinem Stiefvater geträumt.

Verteidigte ich im Traum heute nacht meine Interessen, setzte ich mich jetzt für meinen drei- oder vierjährigen Bruder ein.

 

[9:15]

Gehe ins Bett.

Vielleicht kann ich besser und länger schlafen.

 

[14:00]

Wenn ich auch, ohne auf Tour zu gehen, so viel Streß habe, kann ich mich auch wieder einmal in den Bergen quälen.

Dort kommt mein Steifvater nicht hin. Da bin ich munter, voll mit Adrenalin. Er ist zu sehr Feidling, um dort seine Spielchen zu wagen.

Jedoch habe ich vorhin gut geschlafen.

Vor dem Einschlafen sagte ich mir: Wenn er noch was zu sagen hat, soll er es kurz und schmerzlos tun, mir aber nicht wieder den Schlaf verderben.

 

[18:30]

Habe gestern meine Abend-Tablette nicht genommen.

Hab die Einnahme aber vermerkt. Vielleicht hab ich statt der Abend-Tablette eine zweite Morgen-Tablette genommen.

Vielleicht hab die Einnahme auch nur vermerkt, aber nicht durchgeführt.

 

[18:40]

Eine Tablette hab ich aber genommen. Ich dachte jetzt, nimmt deine Tablette, sonst vergiß du sie heute (beim ersten Spielen des MiniKorg).

Aber die Samstag-Tablette ist noch in der Verpackung. Habe eben die Freitag-Tablette genommen.

Wenn ich eine Tablette eingenommen habe, habe ich gestern zwei Morgen-Tabletten genommen.

 

[18:45]

Als ich im Bett lag, dachte ich: Fühlt sich an, als wenn ich zu hohen Blutdruck habe.

Deshalb schrieb ich: Wenn ich zu Hause so viel Streß habe, kann ich auch in die Berge gehen.

Ja, sollte ich mal wieder.

Vorhin hab ich einen Weg in den Bergen vor mir gesehen. Da war es schön, dachte ich. Dann schließ ich ein.

 

[20:30]

War kurz am Wasser.

Besser: habe einig Lebensmittel eingekauft und bin vorher am Wasser vorgegegangen.

 

[22:40]

Als ich heute für nächste Jahr die Gebühr die Domains bezahlte, sah ich: nur noch wenige Tage andreasgunther.net.

Da hätte ich am liebsten verlängert, weil ich andreasgunther.net in guter Erinnerung habe: auf ihren Seiten konnte ich mich von vielem, was mich in Deuschland belastet hat, befreien.

Inzwischen fühle ich mich aber so gut, daß ich auf andreasthieme.net weitermachen kann, ohne mich eingeeingt zu fühlen.

Ich heiße eben nicht nur Andreas Thieme, sondern bin er auch inzwischen. Daß Thieme der Name meines Stiefvaters ist, hält mich nicht auf meinem Weg nach vorn auf.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum mein Stiefvater gerade jetzt wieder in meinen Träumen auftaucht.

 

[21:55]

Gehe ans Wasser.

 

[22:55]

Bin zurück.

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