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Tagebuch - Mai 2012

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Dienstag, 1. Mai 2012

[01.05.2012, di, 6:00]

Herrlicher Sonnenaufgang.

 

[6:15]

Gehe ans Wasser.

 

[7:25]

Bin wieder zurück.

 

[7:30]

Draußen sind es sieben Grad Celsius. Die Sonne scheint.

 

[18:30]

Gehe ans Wasser.

 

[21:50]

War am Wasser.

 

[23:30]

Habe das erste Mal nach "Drehbuch" gefilmt.

Die Besteigung des Leuchtturmes sollte aus verschiedenen Kameraperspektiven gedreht werden.

Das bedeutet, da ich alles allein mache, viel Arbeit: auf den Leuchtturm klettern und Kamera aufstellen, zurück, noch einmal hochklettern und filmen. Danach kommt die Kamera an einen andere Stelle, und ich klettere auf den Turm noch einmal , um den Aufsteig aus einer anderen Perspektive zu filmen. Dann alles noch einmal, aber aus einer weiteren Perspektive.

Das war aber nur der Aufstieg und Abstieg über die Leiter.

Gleiche Aufwand gilt auch für das Überqueren der "Fahrrinne". Rundgang auf dem Turm. Und so weiter.

Zu Hause stelle ich dann fest: einmal hatte ich bei einer "Leiterszene" die Kamera nicht eingeschaltet, einmal lecke ich mir während des Ausstieges die Lippen, so als hätte ich etwas Leckeres gegessen. Diese Aufnahmen kann ich also vergessen. Es sei denn, ich will nicht hauptsächlich zeigen, wie ich den Leuchtturm bestiegen habe, sondern was man alles beim Dreh falsch machen kann.

Da muß ich also nachdrehen.

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Mittwoch, 2. Mai 2012

[02.05.2012, mi, 4:15]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.

 

[4:55]

Gehe ans Wasser.

 

[6:09]

Das Paket mit meinen Büchern ist erst in Oslo.

 

[7:10]

Bin zurück.

 

[9:52]

Das Paket mit meinen Büchern ist in Stavanger.

 

[18:38]

Meine Bücher sind angekommen.

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Donnerstag, 3. Mai 2012

[03.05.2012, do, 8:30]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

 

[16:00]

In der Sonne sind es 20 Grad Celsius!

War zweimal auf der Post. In der Hitze hat das keinen Spaß.

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Freitag, 4. Mai 2012

[04.05.2012, fr, 7:00]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.

 

[13:00]

Lese Umberto Ecos Roman "Der Friedhof in Prag".

Der Roman spielt auch in Paris des 19. Jahrhunderts. Da erinnerte ich mich, in meiner Kindheit oder Jugend ein Buch gelesen zu haben, auf dem ein Junge vor einer Barrikade abgebildet ist.

Es hat nicht lange gedauert, bis ich herausgefunden habe, um welches Buch es sich handelt: "Gavroche", so heißt der Junge, als Auszug von Victor Hugos "Die Elenden".

 

[13:15]

Es scheint das einzige Buch zu sein, das ich der Schule besprochen wurde und mich nachhaltig beeindruckt hat, weil ich diesen Jungen vor der Barrikade so deutlich gesehen habe.

Wann das war und was geschrieben stand, erinnere ich nicht.

 

[14:00]

Habe mir Haare geschnitten.

An der rechten Schläfe waren sie schwarz, nur etwas grau auf Höhe des Ohres. Nachdem ich sie geschnitten habe, sind die grau.

Nach dem letzten Haareschneiden am 14. März 2012 sind sehr viel Haare grau geworden. Vermutlich war der Streß wegen nicht gezahltem Arbeitslosengeld zu groß.

 

[16:00]

Habe den Batterielader für Maus und Tastatur von der Post geholt.

 

[21:45]

Die (ersten) Batterien der Tastatur hatte zwar noch 9 Prozent, aber hin und wieder wird gemeldet, sie seien bald leer, außerdem wird die Verbindung zum Computer unterbrochen.

Deshalb habe ich zwei Akkus eingesetzt, die ich mit dem Batterielader aufgeladen hatte.

Nun ist der Batteriestatus der Tastatur wieder 100 Prozent.

Der der Maus beträgt 55 Prozent.

 

[22:20]

Als ich eine warme Wiener esse, reise ich plötzlich zurück mindestens 40 Jahre zurück: mein Großvater geht mit mir in den Crimmitschauer Sahnpark; an einer Hütte am Gondelteich kauft, er mir eine Wiener, zu der es eine halbe Scheibe Schwarzbrot gibt, und eine Limonade.

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Samstag, 5. Mai 2012

[05.05.2012, sa, 2:30]

Hab auch die Batterien (hatten 55 Prozent) der Maus durch Akkus ersetzt.

Der Batteriestatur von Tastatur und Maus beträgt jeweils 100 Prozent.

Jetzt kann ich das dritte Paar Akkus aufladen.

 

[9:15]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.

Es der Nacht war es sehr windig und kalt.

 

[10:30]

Gestern abend hab ich Wäsche gewaschen.

Heute morgen sehe ich, daß ich die Hälfte schmutziger Wäsche vergessen habe.

Wie soll ich nur wieder in einen Arbeitstrott kommen, wenn mich bereits solch unkomplizierte Aufgaben überfordern.

 

[11:15]

Eigentlich wollte ich ja einige Szenen, die am Montag nicht gut geworden sind, am Dienstag oder Mittwoch nachdrehen.

Ist aber nichts geworden. Das Wetter hat nicht gepaßt. Oder was weiß ich alles.

Inzwischen hab ich mich aber rassiert und mir die Haare geschnitten. Wollte eigentlich warten, aber hab mich nicht mehr wohlgefühlt.

Wenn ich jetzt nachdrehe, paßen die Aufnahmen nicht mehr zusammen. Ich muß also alles noch einmal neu drehen.

Dabei würde das viele Material im Endschnitt keine fünf Minuten lang sein.

Und wirklich gefällt mir nur, was ich nach dem Dreh einem "Fan" in die Kamera gesprochen habe. Da bin ich wieder spontan. Außerdem finde ich die Interview-Szene auch interessanter als Treppe hoch, Treppe runter, weil ich in den Aufnahmen nicht vermitteln kann, wie schwierig und teilweise gefährlich der Weg auf den Leutturm ist.

 

[16:00]

Es beginnt zu regnen.

Das kann doch nicht sein. Nicht daß ich heute schon wieder nicht zum Leuchtturm kann!

(Zum Leuchtturm kommt man von Land bei Ebbe.)

 

[16:40]

Bisher dachte ich, Ebbe und Flut kommen jeden Tag zur gleichen Zeit.

Zufällig war ich einmal 18 Uhr am Leuchtturm als der Wasserstand niedrig war.

Als ich am Dienstag (1. Mai 2012) am Leuchtturm ab 19 Uhr filmte, rechnete ich damit, daß das Wasser steigen würde. Aber auf einer Ebbe-Flut-Tabelle sehe ich jetzt: 19 Uhr 6 (Sommerzeit) war der Höchststand.

Trotzdem bin ich zum Leuchtturm gekommen. Aber die Stecke, die ich Tage zuvor ging, stand unter Wasser.

Ich erinnere mich aber, daß das Wasser schon einmal höher stand und ich nicht zum Leuchtturm kam. Vielleicht gibt es verschiedene Höchststände.

 

[17:05]

Ja, nicht nur Ebbe und Flut kommt jeden Tag anders, auch die Höchst- oder Niedrigstände sind nicht gleich.

Bisher dachte ich, mittag würde das Wasser am höchsten stehen, morgens und abends am niedrigsten.

Aber diese Erkennis beruhte nur auf meinen zufälligen Beobachtungen.

 

[17:10]

In Stavanger ist die Tidendiffernz (Unterschied zwischen Wasserstand bei Ebbe und Flut) durchschnittlich nur 20 Zentimeter.

In Bergen jedoch 90 Zentimeter, in Trondheim sogar 1 Meter 62.

Kein Wunder, daß mir nicht so recht klar geworden ist, wann in Stavanger Ebbe oder Flut ist.

 

[17:25]

Ein oder zwei Meter Tidenhub sind allerdings auch noch wenig im Vergleich mit 10 oder 15 oder 20 Meter, die möglich sind.

 

[18:00]

Gehe ans Wasser.

 

[22:30]

Bin zurück.

 

[20:45]

Es schneit!

 

[22:35]

Gehe ans Wasser.

 

[23:45]

Bin zurück.

Wollte sehen, wo das Wasser am Höchststand steht.

Trägt man kein wasserdichtes Schuhwerk, kommt man bei Flut nicht mit trockenen Füßen zum Leuchtturm.

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Sonntag, 6. Mai 2012

[06.05.2012, so, 7:30]

Draußen sind ist es ein Grad Celsius.

 

[8:00]

Meine Messung am Fenster hat fünf Grad Celsius ergeben.

Normalerweise beträgt der Unterschied nur ein bis zwei Grad.

 

[9:30]

Die Aufnahmen, die ich gestern nacht gemacht habe, sind nicht besonders geworden, weil es für die Sony HDR-CX700 trotz Vollmond zu dunkel war.

Vielleicht gehe ich heute abend noch einmal ans Wasser und stelle die Kameras aufs Stativ.

Werde auch statt mit 50p mit 25p aufnehmen.

 

[22:15]

Eigentlich wollte ich gleich ans Wasser gehen, um besser zu filmen, was ich gestern filmte.

Aber eben hat es geregnet, vermutlich wird es bald wieder regnen. Und der Mond ist nicht zu sehen.

Vielleicht hat er sich hinter den Regenwolken versteht oder wird erst noch aufgehen.

 

[22:55]

Mondaufgang war 22 Uhr 36.

Allerdings stand er gestern über dem Lifjell. Das heißt, er wird wohl erst 23 Uhr oder später zu sehen sein.

 

[23:20]

Es schimmert über den Bergen. Da wird sich wohl der aufgehende Mond ankündigen.

 

[23:35]

Der Mond ist aufgegangen und in voller Pracht zu sehen.

Heute werde ich ihn nicht mehr filmen. Aber für morgen weiß ich, wann ich am Wasser sein sollte.

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Montag, 7. Mai 2012

[07.05.2012, mo, 9:30]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

 

[9:50]

Eben war sehr schönes Wetter. Jetzt ist es so dunkel, daß ich in der Stube Licht anschalte.

Davon abgesehen: ich warte noch auf die Batterien für die Panasonic HDC-SD900, die ich 26. April 2012 bestellt habe, damit ich bei meiner nächsten Tour mit der SD900 nicht nur eine Stunde filmen kann.

Zwar hab ich für die Sony HDR-CX700 Batterien, um mindestens sechs Stunden zu filmen, aber von dieser Zeit wird ein großer Teil für Fehllauf verbraucht. Filme ich mich zehn Minuten beim Aufsteig, muß ich diese zehn Minuten auch wieder zur Kamera zurück, um sie auszuschalten.

Außerdem können beide Kamera verschiedene Dinge am besten, so daß es gern annähernd gleiche Aufnahmekapazität haben möchte.

 

[17:00]

Die erste vollständige Zahlung des Arbeitslosengeldes (14 Tage) ist angekommen.

 

[18:30]

Habe eine Test-Version Adobe Premiere Pro CS6 installiert.

Nicht unbedingt, um es zu kaufen, aber um herauszufinden, was ein vier- bis fünfmal so teures Programm zusätzlich kann und ob es bessere Endergebnisse liefert.

Daß ich das Programm heute teste, hat nichts damit zu tun, daß mein Arbeitslosengeld angekommen ist (dazu ist es zu wenig): Adobe hatte mir per eMail vor einiger Zeit die Version CS6 angekündigt, eine Testversion war aber noch nicht verfügbar.

 

[18:45]

Außerdem bringt mich die Arbeit mir anderen Programmen immer auf neue Ideen, was ich mit den vorhandenen auch oder anders machen könnte.

 

[23:15]

Heute ist 23 Uhr 53 Mondaufgang.

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Dienstag, 8. Mai 2012

[08.05.2012, di, 0:10]

Gehe ans Wasser.

 

[1:15]

Bin zurück.

Es war kalt am Wasser.

Der Mond ging auf, verschwand hinter einer Wolke, um sich danach hinter einem Berg zu verstecken.

 

[2:00]

Der Mond steht beim Sendeturm auf dem Lifjell.

 

[9:00]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

 

[16:00]

Hab Victor Hugo's "Die Elenden" bestellt.

Da kann ich nicht nur noch einmal lesen, was mich, so scheint es in meiner Erinnerung, vor vielen Jahren begeistert hat ("Gavroche"), sondern auch eine einhundertseitige Abhandlung über die Pariser Kanalisation.

Das ist das erste Buch, das ich in Norwegen über zvab.com bestellt habe.

 

[21:45]

In der Stadt meiner Kindheit gab es viele unterirdische, begehbare Kanäle, die Abwasser zum Fluß führten.

Gern hätte ich einmal einen inspiziert, aber von allen Seiten wurde mir abgeraten, wegen gesundheitschädlicher Gase.

 

[23:00]

Die Aufnahmen vom aufgehenden Mond sind nicht besonders geworden.

Mit jetziger Technik und Kenntnisstand brauche ich heute nacht nicht noch einmal ans Wasser.

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Mittwoch, 9. Mai 2012

[09.05.2012, mi, 9:15]

Draußen sind es neun Grad Celsius.

Es regnet leicht.

 

[15:00]

Final Cut Pro X kann MTS-Dateien nicht importieren, wenn sie nicht mit dem Verzeichnis-Dateien gespeichtert sind, in dem sie auf dem Camcorder lagerten.

Adobe Premiere Pro (bzw. Elements) für Mac haben damit kein Problem sowie auch Windows-Programme für die Video-Bearbeitung.

Keine Ahnung, warum Final Cut Pro X das nicht kann.

Deshalb wandle ich die originalen Dateien jetzt durch ein Zusatzprogramm um: Von MTS in ProRes 422 HQ (das würde Final Cut Pro X auch tun, würde es MTS auf dem Verzeichnis lesen), danach mit dem Compressor 4 in MOV, wobei die erstellte Datei cirka so groß ist wie die originale.

Um dieses Umwandeln zu vermeiden, testete ich hauptsächlich die Adobe-Programme.

Selbstverständlich hoffte ich, daß mit ihnen die Bearbeitung von Videos einfacher ist oder das Ergebnis eine bessere Qualtiät hat. Bisher wurde ich aber nicht überzeugt.

Daß der Leistungsumfang von Adobe Premiere größer ist, nutzt mir nichts, da ich ihn nicht nutze.

Ist wie bei Adobe Dreamweaver, allerdings kenne ich kein anderes Programm, daß auch interne Verweise so zuverlässig überprüft. (Außer iWeb, aber damit meine einfach gestalteten Seiten zu erstellen, ist umständlich. Nicht zu vergessen: seit vielen Jahren nutze ich Dreamweaver. )

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Donnerstag, 10. Mai 2012

[10.05.2012, do, 9:45]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

 

[12:00]

Ein Feuerwehrmann hat die Wohnung inspiziert: Rauchmelder, Feuerleiter und Feuerlöscher.

Außerdem hat er einiges zum Brandschutz erzählt.

 

[14:50]

Sollte es jetzt im Haus brennen: der Regen würde das Feuer löschen.

 

[21:00]

Hab durch Zufall ein Video vom Rand einer Wüste gesehen.

Dort sah es fast so aus, wie an einigen Stellen in den Bergen, wo ich neulich war.

Da ist mir ganz warm geworden und sehr sehnsüchtig.

Das Problem ist nur: als ich das letzte Mal aus den Bergen zurück gekommen bin, wollte ich immer nur in den Bergen sein, hatte keine Lust mehr auf mein Leben in der Stadt.

 

[21:10]

Ich schrieb "mein Leben", meinte aber "ein Leben".

Wirklich?

Wollte ich tatsächlich "mein Leben" verändern, könnte ich das auch tun, ohne nicht mehr in der Stadt zu leben.

Als ich den Film sah, sehnte ich mich nach Ruhe und Einsamkeit. Von beidem bekomme ich in meinem Stadtleben nicht mehr, denn ich war seit drei Tagen nicht unter Leuten (wenn ich die wenigen Minuten mit dem Feuerwehrmann ausklammere), weil ich die Wohnung nicht verlassen habe, außer zum Briefkasten zu gehen.

Von meinem letzten Ausflug in die Berge ist ein sehr angenehmes Gefühl von "Isolation" geblieben, nur ich und die Natur.

Vielleicht könnte man mein Gefühl auch Freiheit nennen, wobei ich keinen gesellschaftlichen Aspekt meine, sondern nur den natürlichen, im Sinne von nicht "eingesperrt zu sein". Wo auch immer ich hingesehen habe: überall ging es weiter, nirgend war ein Ende zu sehen.

 

[21:30]

Auch vermisse ich die Ruhe.

Wenn ich jetzt schon wieder "aufgeschreckt" werde, weil jemand im Haus die Tür knallt. Oder wenn die Tür im Wind hin- und herschlägt, weil jemand sie nicht geschlossen hat.

Aber auch das laute Zwitschern der Vögel nervt mich, das mich die letzten Tag zwischen vier und fünf Uhr morgens aufwachen läßt.

An sich hört sich das sehr schön an. Aber der Vögel sitzt ganz in der Nähe (ich war zu müde, um nachzusehen, wo genau) und trälltert in dei Morgenstille sein Lied "extrem" laut.

In den Bergen auf waren nur wenig Vögel. Vielleicht sind sie durch mich auch nur aufgeschreckt worden, aber oft habe ich nichts gehört außer den leisen Wind.

NICHTS.

 

[23:00]

Habe wieder einmal mein Notebook angeschaltet.

Das macht vielleicht einen Krach. Der iMac ist auch dann leiser, wenn er mit voller Leistung läuft.

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Freitag, 11. Mai 2012

[11.05.2012, fr, 9:15]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es regnet.

 

[10:45]

Heute muß ich die Wohnung länger verlassen. Ich habe kein Brot mehr, keine Milch, keine Bananen, keine Tomaten, keine Äpfel.

Das letzte Mal war ich Lebensmittel vorigen Samstag, 5. Mai, einkaufen.

Zur Zeit esse ich sehr wenig. Ich möchte gern abspecken. Wäre schön, wenn ich wieder weniger als 100 Kilo wiegen würde.

 

[20:00]

Obwohl es stürmt und regnet, habe ich Lebensmittel eingekauft.

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Samstag, 12. Mai 2012

[12.05.2012, sa, 6:00]

Draußen sind es sechs Grad Celsius. Es regnet nicht, ist aber sehr windig (bis 12 m/s).

 

[6:15]

Gehe ans Wasser.

 

[7:15]

Bin zurück.

 

[7:20]

Habe den "Ruhestörer", der jeden Morgen am fünf Uhr sein langes Lied trällert, gefunden: er saß nur wenige Meter über meinem Schlafzimmer auf der Hausantenne.

 

[15:00]

Die Registrierung der Domain andreasgunther.net werde ich im Sommer nicht verlängern lassen.

Die Seiten sind umgezogen nach andreasgunthernet.

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Sonntag, 13. Mai 2012

[13.05.2012, so, 4:00]

Gehe ans Wasser.

 

[6:10]

Bin wieder zurück.

 

[6:15]

Draußen sind sind es sechs Grad Celsius.

 

[14:00]

Habe Videos über Steadicams und ähnliche Systeme gesehen (Manfrotto Modosteady, Steadywonder, Steadicam Merlin, Glidecam HD 1000).

So toll auch Aufnahmen ohne Stativ damit werden, auch die kleinen Steadicams bedeuten zusätzliches Gewicht, wobei die stabilisierende Wirkung um so geringer ist, je leichter die Steadicam.

Für kurze Aufnahmen kein Problem, aber die Vorstellung, auf einer mehrstündigen Tour in den Bergen beim Filmen das doppelt, dreifache oder mehrfache Gewicht in den Händen zu halten, läßt mich nicht an wirklich bessere Bildqualität glauben.

Was Kameraleute mit Profi-Systemen erreichen, ist jedoch sehr eindruckend.

 

[15:00]

Gut, daß ich heute morgen unterwegs war, denn jetzt regnet es.

 

[18:30]

Es regnet noch immer.

 

[22:00]

Es regnet noch immer.

Das ist eine Ausdauer, vor der man den Hut ziehen muß.

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Montag, 14. Mai 2012

[14.05.2012, mo, 2:15]

Noch immer regnet es.

 

[7:45]

Draußen sind es acht Grad Celsius.

Die Sonne scheint. Und zwar so dolle, daß ich kaum etwas sehe, als ich in die Stube komme und eigentlich eine Sonnenbrille aufsetzten sollte.

Dabei hat es noch bis um drei oder länger geregnet. Als dann die Zeit des "Ruhestörers" angebrochen war (gegen fünf Uhr), hatte es aber aufgehört.

 

[8:15]

Die Sonne versteckt sich schon wieder hinter Wolken.

In der Stube ist es so dunkel geworden, daß ich Licht angeschaltet habe.

 

[13:50]

Gehe in die Stadt.

 

[16:10]

Bin zurück.

War in der Apotheke (neue Blutdruck-Tabletten) und im Fotogeschäft.

Habe eine kleine Steadicam bestellt: Manfrotto Modostady, um auszuprobieren, ob ich deren Vorteile auch auf meinen Touren nutzen kann.

Außerdem wird bald eine Sony HDR-CX730 im Fotogeschäft sein, deren neuen Stabilisator ich dann ausprobieren kann.

 

[19:00]

Leider ist mein Magen noch nicht wieder vollkommen gesund.

Als ich immer und immer wieder auf mein Arbeitsloesengeld wartete, nicht wußte, wann das erste kommt, niemand mir sagen konnte, wann die erste Zahlung erfolgt, ist mir das auf den Magen geschlagen und hat, so vermute ich, meine Magenschleimhaut entzündet.

In Deutschlang hatte ich das oft. In Norge ist es das erste Mal.

Habe ich etwas gegessen, habe ich keine Schmerzen. Aber morgens wache ich fast immer mit Magenschmerzen auf. Auch wenn ich einige Zeit nicht gegessen habe, habe ich Schmerzen.

Also esse ich öfter und mehr als ich möchte, was jedoch das Problem nicht wirklich löst.

Deshalb wird mein Abendbrot heute aus Müsli und etwas Yoghurt bestehen.

 

[23:00]

Zwar habe ich noch Schmerzen, aber sie sind weniger stark.

Vorhin hatte ich überlegt, ob ich nicht eine Schmerztablette nehme. Aber weil ich nicht mitbekommen, wie sich die Lage in meinem Magen verändert, habe ich darauf verzichtet.

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Dienstag, 15. Mai 2012

[15.05.2012, di, 1:00]

Habe ein Video einer Tour auf der Strada delle 52 Gallerie gesehen.

Das ist eine "Straße", die im Ersten Weltkrieg am und im Berg angelegt wurde, um Stellungen in den Dolomiten zu versorgen.

 

[3:10]

Youtube wandelt 50p Videos in 25p um.

Deshalb habe ich von zwei 50p Test-Videos, die den Unterschied zwischen 50p und 25p zeigen sollen, kleinere Versionen angefertigt und auf andreast.net hoch geladen.

 

[10:00]

Draußen sind es neun Grad Celsius. Es regnet leicht.

 

[10:30]

Mein gestriges Spezial-Abendbrot scheint gewirkt zu haben: heute morgen habe ich keine Magenschmerzen.

So schlimm ist es gar nicht, nur Müsli mit wenig Yoghurt zu essen.

Schmeckt besser als das weiße, dickflüssige Zeug, das mit von Ärzten bei Magenscheinhautentzündung verschrieben wurde.

 

[11:30]

Hat es um zehn Uhr nur unmerklich geregnet, fällt jetzt so viel Wasser vom Himmel, daß niemand freiwillig das Haus verläßt.

 

[14:45]

Die am 15. Mai 2012 bestellten Batterien für die Panasonic HDC-SD900 sind heute angekommen.

Sind keine originalen (den Preise muß ich mir nicht antun), scheinen aber wie welchen zu funktionieren.

 

[16:25]

Habe die Akkus meiner Mac-Maus gewechselt.

Batteriestatur war noch 6 Prozent, aber hin und wieder wurde gewarnt: Bald leer.

Jetzt sind es wieder 100 Prozent.

Der Batteriestatus der Tastatur beträgt 82 Prozent.

Batterien habe ich, um Geld zu sparen, immer erst gewechselt, wenn dauerhaft keine Verbindung mehr hergestellt werden konnte, aber bei den Akkus warte ich nicht so lange.

 

[17:00]

Hab bißchen Reis und Brot gegessen.

Mal sehn, wie das meinem Magen bekommt.

 

[19:05]

Ist ihm gut bekommen.

Allerdings bin ich sehr müde geworden und mußte bißchen schlafen.

 

[19:15]

Gehe Plast-Abfall wegbringen.

 

[20:45]

Bin zurück.

Ist bißchen weiter geworden. War 4,5 Kilometer unterwegs.

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Mittwoch, 16. Mai 2012

[16.05.2012, mi, 1:45]

Eigentlich wollte ich ans Wasser, um Segelboote in einem Hafen von Ramsvik zu filmen, aber es regnet, und da brauche ich nicht loszugehen.

Schon einmal war ich nachts im Hafen von Ramsvik (Ende März 2012). Damals hab ich mit der Sony CX360 gefilmt. Die Aufnahmen sind jedoch nicht besonders geworden.

Also, die Bildqualität hat mir nicht gefallen, die Aufnahmen an sich gut geworden: Segelboote, glattes Wasser, ein Bootsschuppen, an dessen Gibel eine Lampe leuchtet, die sich im Wasser spiegelt.

Die Sony CX700 filmt im Dunkeln zwar besser als die CX360 und die Panasonic SD900, aber überzeugt hat sie mich nicht als ich neulich nachts unterwegs war und in einem anderen Hafen filmte. Ich filmte jedoch, um einen besseren Vergleich mit der SD900 zu haben, mit 50p. Kann gut sein, daß bei 25p das Ergebnis besser wird.

Falls nicht, hilft nur eine andere Kamera.

Und da die manuellen Einstellungen der SD900 nicht das zulassen, was ich glaubte, sprechen schon zwei Gründe für eine Canon HF G10.

Ich werde jedoch keine Kamera tauschen, denn die CX700 und die SD900 ergänzen sich toll, können nur das nicht, was die G10 auszeichnet.

Auch möchte ich die SD900 wegen dem 20fachen Zoom nicht missen.

Weil die Camcorder klein und leicht sind, kann ich ohne Problem alle drei mit auf Tour nehmen.

Die Sony CX730 werde ich mir zwar demnächst ansehen, aber wirklich in Frage kommt sie nicht, denn die einzige Verbesserung, zum dem, was ich an Kameras bereits habe, ist der Stabilisator, aber der kann die Erschütterungen beim Gehen nur besser als andere Kameras, aber nicht vollkommen ausgleichen.

 

[7:30]

Draußen sind es sechs Grad Celsius. Es regnet leicht.

 

[8:20]

Nicht nur das Filmmaterial der CX700 wird besser durch eine leichte Bearbeitung, auch das der SD900 gewinnt an Qualität.

 

[8:30]

Sieht so aus, als wäre mein Test von Adobe Premiere beendet: die letzten sechs Tage habe ich das Programm nicht einmal gestartet, arbeite ausschließlich mit Final Cut Pro X.

Mag sein, daß Profis mit Premiere besser bedient sind, wie man oft lesen kann, aber was ich machen will, erreiche ich mit Final Cut Pro X auf angenehmere Weise: Premiere macht auf mich einen verbauten Eindruck.

Wenn die Bildqualität des mit Premiere bearbeiteten Materials besser würde als das mit Final Cut Pro X bearbeitete, würde ich mich vermutlich zu einen Umstieg bewegen lassen, aber das scheint mir nicht der Fall zu sein, jedenfalls nicht bei meinen aus meiner Sicht.

Davon würde mich auch der Preis von Premiere nicht abschrecken, denn auch das Programm kann man abonnieren (der Preis ist nur etwas höher als für Dreamweaver).

Aber für mich bietet Premiere gegenüber Final Cut Pro X keine Verbesserung. Eher das Gegenteil, weil ich mehr Arbeitsschritte und Aufwand habe, um ans Ziel zu kommen.

Das mag bei anspruchsvollen Produktionen anderes sein. Aber mich interessiert nur, was ich brauche.

 

[8:50]

Hatte eben Premiere gestartet, um zu überprüfen, ob stimmt, was ich eben geschrieben habe, aber ich habe abgebrochen: ich mag Premiere einfach nicht - das Programm ist mir zu "rationial", so als wäre es von Mathematikern für Mathematiker entwickelt.

Ich sehe und höre vor meinem geistigen Auge einige Dozenten der Universität Potsdam, die auf Nachfragen, was das alles soll, immer wieder sagen, man sollte Geduld haben, das erschließt sich.

Damit haben sie einige Studenten, die besser als ich in der Schule waren, mächtig genervt, weil die Psychologie studieren wollte, aber Mathematik machen mußten oder sich mit umständlich zu handhabender Analyse-Software beschäftigen mußten.

(Witzig war, daß Dozenten immer wieder Werte gestrichen haben, weil es "Ausreißer" waren und nicht ins Bild paßten. Vorher aber predigten, wissenschaftlich zu arbeiten bedeutet, nicht auf ein Ergenis hin zu untersuchen, sondern die Werte sprechen zu lassen.)

Es stimmt einfach nicht, daß sich komplizierte Vorgänge nur kompliziert ausführen lassen.

Bildbearbeitung an sich ist nicht einfach, denn schnell ist das Ergebnis schlechter als das Ausgangsmaterial. Deswegen sollte die Handhabung der Werkzeuge intuitiv sein, dem Menschen angepaßt. Je mehr das der Fall ist, desto leichter wird die eigentlich Arbeit.

 

[10:00]

Wenn ich mich mit Adobe Premiere nicht anfreunden kann, bedeutet das jedoch nicht, daß ich nichts an dem Programm mag oder mir einige Funktionieren nicht auch in Final Cut Pro X wünschte.

Aber ich arbeite lieber mit Final Cup Pro X. Und da der mit Premiere bearbeitete Film nicht besser als der mit Final Cu Pro X bearbeitete aussieht, gibt es für mich keinen Grund, mich mit den "Macken" von Premiere zu beschäftigen.

Was ich mit meinen Filmen machen will, erreichen ich mit Final Cut Pro X schneller und einfacher.

Die Arbeitsweise von Final Cut Pro X paßt außerdem besser zum Mac.

 

[13:00]

Es regnet immer noch.

 

[13:30]

Warum beschäftigt mich die Frage, wie ich mit Adobe Premiere zurechtkomme, so sehr?

Was hatte ich von Premiere erhofft, aber nicht erhalten?

Oder haben meine vielen Worte nichts mit der Software zu tun?

 

[13:55]

Niemand Lust zum Antworten?

 

[14:00]

Ich langweile mich.

Das ging schon heute nacht los, als ich zum Hafen wollte, aber nicht gegangen bin wegen der Vermutung, die Bildqualität der CX700 würde nicht besser als beim letzten Versuch mit der CX360: die Aufnahmen an sich haben mir gefallen, aber die Bildqualität nicht.

 

[17:10]

Es regnet immer noch.

Die Sonne hat sich heute nicht sehen lassen. In der Stube habe ich den ganzen Tag zwei Lampen angeschaltet.

 

[17:30]

War einkaufen.

Sind nur einige Meter bis zum Geschäft (Kiwi). Meine Turn-Schuhe und Stümpfe waren naß.

Hätte ich keine Regenjacke angehabt, wäre meine Jacke wohl auch durchnäßt.

Dabei regnet es eigentlich nicht stark. Vielleicht hab ich mich auch schon ans Wetter gewöhnt und müßte sagen: für Stavanger regnet es nicht stark.

 

[19:50]

Es gegnet immer noch.

Vorhin hab ich wieder einmal Schokoladen-Milch (Milch mit Nesquik) getrunken. Das hat mir sehr gute Laune gemacht. So würde es nicht regnen.

 

[23:50]

Es regnet immer noch.

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Donnerstag, 17. Mai 2012 - norwegischer Nationalfeiertag - Christi Himmelfahrt

[17.05.2012, do, 2:25]

Es regnet noch immer.

Heute nacht werde ich also auch nicht zum Hafen gehen können.

 

[2:50]

Es regnet nicht mehr.

Ich gehe ans Wasser.

 

[3:55]

Bin zurück.

Es ist schon keine Nacht mehr. Es dämmert zwar noch nicht, ist aber auch nicht mehr wirklich dunkel.

 

[10:00]

Draußen sind es sechs Grad Celsius. Es regnet leicht.

In der Nacht hat es nur kurze Zeit nicht geregnet.

 

[10:20]

Gestern hab ich wohl meine Morgentablette vergessen.

Ich wollte sie 7 Uhr 30 nehmen, nachdem ich geschrieben hatte, welche Temperatur draußen ist, sah aber, daß ich am Vortag die Tablette erst 10 Uhr genommen hatte und habe gewartet.

Um zehn hab ich sie aber nicht genommen.

 

[10:25]

War ich gestern deshalb so "aufgeregt" und hab ich mich mit unnötigen Fragen (Adobe Premiere) beschäftigt, zu denen mich niemand als ich selbst gedrängt habe, weswegen ich bis abends aufgeregter Stimmung war?

 

[10:40]

Hab mich am Abend gewundert, warum meine Füße so wenig angeschwollen waren.

Fast den ganzen Tag war ich aber "ziemlich aufgeregt" und fühlte mich nicht gut. Wurde erst abends besser, vielleicht wegen der Einnahme der Abendtablette.

 

[10:45]

Jetzt hab ich leichtes Drücken im Kopf. Ich sollte wohl lieber nicht auf die Morgentablette verzichten.

 

[13:00]

Drücken im Kopf ist weg.

Hat mir wohl die Medizin gefehlt.

 

[17:00]

Mit wieder einmal mit der Nahmaschine genäht.

Hab ein Handtuch "repariert".

 

[18:00]

Es regnet.

Hat fast die ganze Zeit geregnet.

Die Pausen waren so kurz, daß die Straßen nicht getrocknet sind.

Kein schönes Wetter am Nationalfeiertag.

 

[18:30]

Habe das letzte Stück von der leckeren Schokoladen-Torte gegessen.

Am 8. April war die Verpackung noch verschlossen. Am 22. April hatte ich zwei Stück gegessen.

Also hab ich mir für 12 Stück entweder knapp einen oder mehr als einen Monat Zeit gelassen.

 

[18:50]

Jetzt regnet es wieder heftig, teilweise bei starkem Wind.

 

[19:00]

Die Aufnahmen, die ich heute nacht mit der Sony CX700 gemacht habe, sind besser geworden als die, die letztens mit der Sony CX360 machte.

Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, daß man bei so wenig Licht bessere Aufnahme hinbekommt.

Aber wenn ich vergleichende Aufnahmen von Sony CX700 und Canon HF G10 sehe, sollte das möglich sein.

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Freitag, 18. Mai 2012

[18.05.2012, fr, 1:25]

Gehe ans Wasser.

 

[2:55]

Bin zurück.

Leider hat es hin und wieder geregnet, so daß ich immer nur kurze Zeit filmen konnte.

 

[8:30]

Draußen sind es sieben Grad Celsius. Die Sonne scheint.

 

[10:15]

Heute morgen habe ich eine eMail-Weiterleitung von einem Herren erhalten, den ich nicht kenne, der aber meine Website kennt.

In der Weiterleitung wird die Allioli-Bibel als Nachdruck der Ausgabe 1916-20 angeboten.

Da der Druck "kleine Schönheitsfehler" hat, kostet die dreibändige Ausgabe (4.095 Seiten) statt 249 Euro nur 99.

Ich antwortete:

herzlichen dank für die weiterleitung!

habe eben bestellt :-))

zwar besitze ich zwei antiquarische ausgaben (deutsch mit erläuteren und latein-deutsch), aber die sind in deutschland, während ich in norwegen bin.

ich hatte überlegt, über zvab.com noch einmal eine deutsche ausgabe mit erläuterungen zu kaufen, aber die angebote haben mir nicht zugesagt. außerdem hätte ich dann schon wieder bücher doppelt.

der nachdruck enthält, wie ich auf dem foto sehe, (meine) beide ausgaben in einer. das ist dann keine buch-dopplung, sondern eine neue ausgabe.

und dazu (druck)frisch. meine ausgaben sind schon über 150 jahre alt und haben teilweise sehr gelitten.

die allioli-bibel hab ich am liebsten und freue mich sehr, bald wieder in ihr lesen zu können ...

danke nochmals für die weiterleitung!

 

[10:50]

An einigen langen Winterabenden hab ich meine Allioli-Bibel vermißt.

Gern hätte ich in ihr gelesen und auch meine Allioli-Bibel-Seiten ergänzt.

 

[11:00]

Da es nun einen Nachdruck der Allioli-Bibel gibt, brauche ich mir die Arbeit nicht mehr zu machen.

Irgendwie ist das aber schade. Meine Allioli-Bibel-Seiten waren in gewisser Weise mein Dank an Gott.

 

[13:20]

Mir fällt ein, ich habe mehr als zwei Ausgaben der Allioli-Bibel: zwei vollständige (deutsch mit Erläuterungen, latein-deutsch) und ein oder zwei Bände, die jedoch nicht die komplette Heilige Schrift enthalten.

 

[17:30]

Als ich aus dem Fenster schaue, traue ich meinen Augen nicht: heute morgen war der "neue Kran" noch nicht da, denke ich.

Nachdem ich meine Fern-Brille aufgesetzt habe, sehe ich, daß der "neue Kran" hinter den alten Kränen steht, nicht zwischen ihnen.

 

[17:55]

Das muß ich mir genauer angucken.

 

[19:30]

Bin wieder zurück.

Es ist ein Teil einer Öl-Plattform.

 

[23:45]

Macht auch abends einen guten Eindruck.

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Samstag, 19. Mai 2012

[19.05.2012, sa, 1:00]

Ich überlege, ob ich noch einmal zum Hafen gehe, aber mir sind zu viele Leute unterwegs.

 

[2:20]

Werde nicht mehr losgehen. Ist mir einfach zu unruhig.

 

[10:00]

Draßen sind es acht Grad Celsisus.

 

[10:50]

Hab gestern Mineralwasser gekauft. Sehr hab ich mich auf das Sprudel gefreut, das meine Leibensgeister immer von innen aus dem Dämmerschlaf kitzelt.

Aber aus Versehen hab ich Wasser ohne Kohlensäure gekauft.

Das Wasser aus der Leitung schmeckt besser, wenn ich es einige Zeit ablaufen lasse.

Das langweilige Wasser hab ich kurzerhand in den Ausguß gekippt, damit ich die Pfandflasche noch zu Lebzeiten abgeben kann, denn trinken werde ich es nicht mehr.

 

[20:50]

Hab mir eine leckere Schokoladen-Torte gekauft.

Seit gestern hab ich Appetit. Eigentlich wollte ich heute nicht mehr einkaufen gehen, aber der Appetit ist zum Heißhunger geworden.

Damit ich nicht wieder etwas esse, was diesen Heißhunger nicht befriedigt, weswegen das dann sinnlos war, hab ich die Schokoladen-Torte gekauft: da esse ich ein Stück (von zwölf), dann ist die Sache erledigt.

Allerdings hatte ich vor dem Einkaufen Hunger und hab eine Stulle gegessen. Jetzt hab ich keinen Hunger mehr, und bin auch nicht mehr heiß auf die Schokoladen-Torte.

Dann bleibt die Verpackung eben geschlossen.

Aber wenn ich wieder Appetit habe, esse ich ein Stück.

Die Schokoladen-Torte kommt übrigens aus Deutschland (ist keine Kaufabsicht) und kostet 119,90 NOK.

Das sind 15,75 Euro oder 1,31 pro Stück.

Die letzte Schokoladen-Torte hat ungefähr einen Monat gereicht.

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Sonntag, 20. Mai 2012

[20.05.2012, so, 3:00]

Habe einige Filme von Erich von Däniken gesehen.

Insbesondere "Götterdämmerung" hat mich fasziniert.

 

[8:00]

Bin aufgewacht mit dem Gedanken: Ja, Außerirdische gibt es!

Bei der unvorstellbaren Größe des Universium ist es geradezu unwahrscheinlich, daß die Erde der einzige Ort von intelligentem Leben ist.

Bevor ich aufwachte, träumte ich, auf einem Raumschiff Außerirdischer zu sein.

 

[9:30]

Ob es eine tatsächlich Begegnung mit Außerirdischen angenehm wird, wage ich jedoch zu bezweifeln.

Vermutlich wird sie so ablaufen wie die zwischen Spaniern und südamerikanischen Ureinwohnern.

Daß intelligente Lebewesen Jahrhunderte unterwegs sind, um ihren Nachbar einen angenehmen Tag zu wünsche, glaube ich nicht.

Eher sind sie auf der Suche nach neuem Lebensraum.

 

[11:00]

Draußen sind es 12 Grad Celsius.

 

[19:00]

Habe gelesen, daß einige Pyramiden zum Teil nicht aus Naturstein-Blöcken, sondern aus gegossenen errichtet wurden.

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Montag, 21. Mai 2012

[21.05.2012, mo, 9:30]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.

 

[14:50]

Draußen sind es 19 Grad Celsius, obwohl die Sonne sich hinter Wolken versteht.

 

[14:55]

Gehe zur Post. Ist eine Filiale in ICA.

 

[15:30]

Bin zurück.

Hatte einen Schein für eine Sendung, hab aber zwei erhalten.

 

[16:15]

Endlich hab ich wieder normale Körpertemperatur.

Obwohl es an sich nicht zu warm war, bin ich aber diese Temperaturen nicht mehr gewöhnt.

Wegen mir braucht es nicht wärmer als zwanzig Grad in Sonne zu werden.

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Dienstag, 22. Mai 2012

[22.05.2012, di, 0:10]

Hab viele Seiten in "Die Geheimnisse von Paris" (Eugene Sue) sowie in "Der Graf von Monte Christo" (Alexandre Dumas) gelesen.

 

[4:30]

Wollte eigentlich schon lange im Bett sein, konnte aber nicht mit dem Lesen aufhören.

Nun sind meine Augen erschöpft. Ich muß aufhören.

 

[9:45]

Draußen sind es 18 Grad Celsius. Dabei versteckt sich die Sonne meist hinter Wolken.

 

[11:15]

Hab die Firmware meiner Nikon D700 akutalisiert (1.0.3).

 

[13:15]

Draußen sind es 25 Grad Celsius.

 

[17:00]

In der Stube sind es 26 Grad Celsius.

 

[17:20]

In der Sonne sind es 31 Grad Celsius.

 

[23:30]

Habe den Film "Der Graf von Monte Christo" mit Gerard Depardieu gesehen (über sechs Stunden).

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Mittwoch, 23. Mai 2012

[23.05.2012, mi, 1:00]

Gehe ans Wasser.

 

[3:15]

Die Luft ist kaum abgekühlt.

Auch vom Fjord kommt kaum kühlere Luft.

 

[4:00]

Sehe einen Film über Neu-Schwabenland und die Flugscheibe.

 

[11:15]

Draußen sind es 23 Grad Celsius.

 

[14:00]

Sehe einen Film über Victor Schauberger.

 

[19:10]

Draußen sind es (offiziell) 21 Grad Celsius, in der Sonne 29, in der Stube 27.

 

[22:00]

War einkaufen.

Heute ist es draußen nicht so unangenehm wie gestern, weil kühler Wind vom Wasser kommt.

 

[22:10]

Als ich gestern am Wasser war, lagen viele Pfandflaschen aus Plast und Glas sowie viele Getränkedosen an überfüllten Abfallbehältern.

Eigentlich bin ich kein Flaschensammler, aber da ich das "Geld" nur in Tüten stecken mußte, hab ich es eingesammelt.

Auf fünf Flaschen war kein Pfand. Für die anderen hab ich 66 NOK (8,75 Euro) bekommen.

Um sich vorstellen zu können, was 66 NOK sind, eine List, was ich gekauft habe:

 

[22:30]

Draußen sind es 18 Grad Celsius, in der Stube 25.

Vom Wasser kommt zwar Wind, aber nicht in meine Wohnung.

 

[22:50]

Als wenn man meinen Wunsch vernommen hätte: kühler Wind weht durch die Wohnung.

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Donnerstag, 24. Mai 2012

[24.05.2012, do, 4:30]

Draußen sind es 14 Grad Celsius.

 

[11:15]

Draußen sind es 21 Grad Celsius.

 

[12:10]

Gehe in die Stadt.

 

[16:35]

Bin zurück.

Dafür, daß es immer all sehr warm war, hab ich die Zeit gut überstanden.

Auf dem Rückweg dachte ich: gut, daß du nicht mehr so fett bist.

 

[20:40]

Draußen sind es 19 Grad Celsius.

Heute nachmittag hatte ich Manfrotto Modosteady und Sony HDR ausprobiert.

Modosteady und ich werden keine Freunde. Habe das Gerät bereits zurück gegeben.

Einhandbedienung funktioniert nicht wie erhofft. Damit könnte ich Modosteady auf kurzen Strecken in der Stadt oder in der Kirche nutzen, nicht aber auf Tour in den Bergen.

Ansonsten (bei Zweihandbedienung) hat Modosteady gut funktioniert. Die Einstellung war kein Problem.

Die Sony CX730 scheint schärfer aufzunehmen, der neue Stabilisator arbeitet besser bei maximalen Zoom im Vergleich zur CX700.

Im Gehen jedoch scheint er nicht besser zu wirken. Die "Schläge" bei harten Auftreten übertragen sich deutlicher (erinnert mich an die Panasonic SD900). Tritt man vorsichtiger, sanfter auf, entsteht ein "schwebendes" Bild. Aber mit etwas Mühe erreicht man das auch mit der CX700.

Ich will mich aber nicht festlegen, denn ich habe die CX730 nur kurz getestet.

Nachdem ich das Filmmaterial beider mit Final Cut Pro X bearbeitet habe, sieht man nicht mehr wirklich, welche Kamera besser (Farbwiedergabe, Licht) oder schärfer aufnimmt.

Im Grunde bleibt der bessere Stabilisator bei maximalen Zoom (die 730 scheint etwas mehr Brennweite zu haben als die CX700), aber die Panasonic SD900 kann beides besser (besserer Stabilisator bei mehr Brennweite).

Unterm Strich gibt es kein Kaufargument für mich.

Auch die CX700 durch die CX730 zu ersetzten, bringt nicht wirklich was, weil die CX730 keinen internen Speicher hat.

Aber die CX730 zusätzlich zur CX700 zu kaufen, bringt noch weniger.

Hätte ich noch die CX360, würde das anders aussehen. Die CX360 und die CX730 würden sich besser ergänzen als die CX700 und die CX730.

Die größere Brennweite der CX360 vermissen ich, auf das größere Weitwinkel der CX700 könnte ich hingegen verzichten. Allerdings wurde die CX360 verkauft. Ich kann die CX700 also nicht gegen die CX360 tauschen, um dann die CX730 zu kaufen.

Insgesamt hätte ich von einer Canon HF G10 wohl mehr als von einer Sony CX730 zusätzlich zur vorhandenen Sony CX700.

 

[22:20]

Draußen sind es 18 Grad Celsius. Es weht leichter Wind.

Ich kann die Wohnungstür wieder schließen, weil die Wohnung genug abgekühlt ist.

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Freitag, 25. Mai 2012

[25.05.2012, fr, 3:00]

Hab eben ein sogenanntes Igel-Karussell bestaunt: ein Igelmann umrundet eine Ideldame, bis sie zur Paarung bereit ist. Dabei gibt die Igeldame schnaufende, grunsende Laute von sich und wendet dem Jgelherren die stachliche Schulter zu, während er mit angelegten Stacheln Runde für Runde dreht.

Dieses Vorspiel soll oft Stunden dauern. So lange hab ich nicht zugesehen, aber ich stand lange neben den beiden, weil ich nicht wußte, was dort passiert und warten wollte, bis es passiert.

Zwischenzeitlich kam ein dritter Igel vorbei, war aber wohl auf der Suche nach Nahrung.

Drei ausgewachsene Igel auf einmal hab ich nie gesehen.

 

[8:45]

Draußen sind es 15 Grad Celsius.

 

[16:30]

Draußen sind es 20 Grad Celsius, in der meiner Stube 24.

 

[19:00]

Daß meine Videos so schwanken oder zappeltn, wenn ich während des Gehens aufnehme, gefällt mir nicht.

Ein Steadycam könnte das zwar abstellen, aber nicht, wenn das Gerät mit einer Hand benutzt wird: mit einer Hand hält man die Steadycam, mit der anderen führt man sie, das heißt, dreht sie in der Längs- oder Querachse.

Auch Modosteady von Manfrotto läßt sich nicht mit einer Hand bedienen, will man die Möglichkeiten des Gerätes nutzen, obwohl eine Art Daumenhebel angebracht ist.

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Samstag, 26. Mai 2012 - Pfingsten

[26.05.2012, sa, 4:00]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.

 

[5:00]

Habe noch einmal und sehr konzentriert versucht, durch Anpassen meiner Gangart Aufnahmen mit einer Videokamera weniger verwackeln zu lassen.

Wirklich gelungen ist mir das nicht.

Zwar konnte ich die Erschütterungen beim Aufsetzten eines Fußes verringen bzw. ausschalten, aber nicht das Schwanken des Bildes von links nach rechts nach links.

 

[10:30]

Draußen sind es 20 Grad Celsius.

 

[16:50]

Habe die Akkus der Tastatur gewechselt.

Ihr Batteriestatus war zwar noch 14 Prozent, aber die Verbindung war ausgemelden und die Meldung "Batteriestatur zu niedrig" gefolgt.

Batteriestatur der Tastatur jetzt 100 Prozent.

Batteriestatur der Maus jetzt 10 Prozent.

Vermutlich werde ich die Wechsel der Akkus nicht mehr registrieren, denn wie lange ihre Ladung hält, ist eigentlich egal, da ich finanziell weder Vor- nach Nachteile habe.

 

[18:15]

Habe meinem Bruder unter anderem folgendes gemailt:

Nach Auswertung des mit der Sony CX730 aufgenommenen Materials (sind über zehn Minuten) und einem nochmaligen Test der CX700, wie weit ich die Bildqualität verbessern kann, wenn ich meinen Gehstil verändere ("angestrengtes Gehen"), ist die Entscheidung gefallen: meine nächste Videokamera wird nicht eine Canon HF G10 sein, sondern die Sony HDR-CX730.

Zwar wäre die Verwendung einer Steadycam besser, aber diese Gerärte kann man nicht mit einer Hand zu voller Leistung führen. Zwei Hände habe ich jedoch nicht dafür, wenn ich in den Bergen unterwegs bin.

Außerdem wird Filmen mit einer Steadycam noch schwerer, weil sich das Gewicht erhöht. Nicht umsonst gibt es Westen mit Armen, an denen eine Steadycam befestigt wird.

Bereits das Filmen mit kleinen Steadycam von Manfrotto (Modosteady) wird nach kurzer Zeit schon zu schwer. Dabei war ich ausgeruht, nicht schon Kilometer in den Bergen unterwegs.

Also werde ich ausprobieren, ob ich durch Anpassung meiner Gehweise mit der CX730 mit dem zur Zeit besten Stabilisator die Bildqualität meiner im Gehen aufzunehmenden Videos verbessern kann.

 

[23:45]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.

Obwohl Sonnenuntergang 22 Uhr 25 war, ist es immer noch nicht dunkel.

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Sonntag, 27. Mai 2012 - Pfingsten

[27.05.2012, so, 2:00]

Eben war in der Stadt ein Feuerwerk.

Keine Ahnung, was gefeiert wurde.

 

[4:30]

Draußen sind es 11 Grad Celsius.

 

[10:30]

Draußen sind es 20 Grad Celsius.

Auch heute ist wieder schönes Wetter bei angenehmen Temperaturen.

 

[11:20]

Auch die nächsten Tag soll das Wetter schön, aber nicht zu warm werden.

Gelegenheit, wieder einmal auf Tour zu gehen.

Jedoch gibt es zwei Gründe, die dagegen sprechen:

  1. ich weiß nicht wirklich, wohin ich sollte, ohne mich zu wiederholen;
  2. ich habe Angst vor dem Streß, wenn ich wieder "ewig" nur in den Bergen sein will.

Meine Befürchtungen wegen der Schwierigkeiten beim Zurückkommen in den Alltag werden immer kleiner, sind inzwischen mehr Gedanke als Gefühl.

Meine Ratlosigkeit über Ziele der nächsten Tour ist jedoch größer geworden: weil ich schon so viele sehr schöne Erlebnisse hatte, wird es immer schwerer, mich nicht zu wiederholen.

 

[22:00]

Habe Filme zur Bilderberger gesehen.

Wirklich überrascht hat mich nicht, was ich über diese Gruppe von mächtigen Personen (zum ersten Mal) erfahren habe.

Daß ein Staatsoberhaupt oder eine Regierung entscheidet, was im Stadt geschieht, glaube ich schon lange nicht mehr.

Auch die Macht eines Diktators ist eingeschränkt. Paßt sein Tun den "unsichtbaren" Mächtigen nicht mehr, wird er aus dem Weg geräumt.

Die Art und Weise hat sich nicht geändert. Man kennt sie seit Jahrtausenden. Nur in der jeweiligen Gegenwart ist alles besser als früher.

Immer noch unfaßbar ist für mich dagegen, was sich am 11. September 2001 abgespielt hat. Daß eine Regierung oder die mächtigen eines Landes so weit gehen und ihr Heiligstes selbst zerstören und dermaßen viele eigene Opfer in Kauf zu nehmen, um das Volk für ihre Ziel einzuschwören, kann ich mit noch nicht recht vorstellen.

Nicht nur einmal wird man Feuer im "Tempel" gelegt und es auf alte oder neue Feinde geschoben haben, um das Volk "zu motivieren". Aber doch nicht heute, sondern nur in "bösen" Vorzeiten. Dachte ich.

Vermutlich ist solch Tun normal für intelligente Wesen: Frauen werden auch heute noch als Hexen verunglimpft, Männer als Vergewaltiger oder Kinderschänder, wenn man sie loswerden will, Kollegen als Saboteure oder Diebe, Politiker als Kommunisten oder Faschisten.

Bestimme dein Schicksal selbst, heißt es immer wieder in Aufrufen: ist dein "Gott" gegen dich, hast du keine Chance; selbst wenn sich alle Vorwürfe als erfunden herausstellen, kann man nie wieder dort anknüpfen, wo man sich wohlgefühlt hat, aber zum Aufhören gezwungen wurde.

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Montag, 28. Mai 2012

[28.05.2012, mo, 5:30]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.

 

[11:30]

Draußen sind es 14 Grad Celsius.

Das warme Wetter macht eine Pause. Ich heize leicht in der Wohnung, weil mir beim Sitzen zu kalt ist.

 

[13:20]

Im Vergleich zu gestern ist es nicht nur kalt in der Wohnung, sondern auch dunkel: ich habe eben Licht angeschaltet.

 

[18:10]

Hab wieder meine Morgen-Tablette vergessen.

Heute stand ich um vier auf, die letzten Tage ging ich um diese Zeit ins Bett.

Als ich 5 Uhr 30 von einem Spaziergang zurück war, dachte ich an meine Morgen-Tablette. Da ich sie aber die letzten nach 10 Uhr nahm, sagte ich mir: warte noch bißchen. Hab sie dann aber einfach vergessen, weil ich sie eigentlich nach dem Aufstehen nehme, nicht Stunden danach.

 

[19:15]

Hab eine halbe Morgen-Tablette genommen.

Da ich irgendwie ein "unruhriges" Herz habe, wollte ich mit der Einnahme der nächsten Morgen-Tablette nicht bis morgen früh warten und habe eine Morgen-Tablette an der vorhandenen Bruchstelle geteilt und eine halbe Tablette eingenommen.

 

[21:00]

Draußen sind es zehn Grad Celsius. Es ist sehr windig.

Es ist kalt in der Wohnung. Ich werde etwas stärker heizen.

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Dienstag, 29. Mai 2012

[29.05.2012, di, 3:00]

Draußen sind es acht Grad Celsius.

 

[9:30]

Draußen sind es elf Grad Celsius.

 

[10:30]

Gehe in die Stadt.

 

[12:15]

Bin zurück.

Habe eine Sony HDR-CX730 gekauft.

 

[12:30]

Wollte im Stavanger Dom filmen, aber heute muß man den Eintritt bezahlen: 20 NOK bzw. 3 Euro, wobei 20 NOK beim heutigen Kurs nur 2,66 Euro sind.

Sehe zum ersten Mal, daß für die Besichtigung des Domes bezahlt werden muß.

 

[21:30]

Ich war mir nicht sicher, ob die Verbesserungen der CX730 gegenüber der CX700 einen Kauf rechtfertigen und habe mich vor dem Bezahlen erkundigt, in welcher Zeit in die Kamera zurückgeben könne.

Bisher hat die CX730 mich jedoch in allen Punkten überzeugt. Ich glaube nicht, daß ich sie zurückgeben werde.

Daß ihr Stabilisator nicht perfekt ist, ändert nichts daran, weil er der beste ist. Teilweise glaubt man, die Kamera auf einer Steadycam montiert zu haben.

 

[22:20]

Gehe ans Wasser.

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Mittwoch, 30. Mai 2012

[30.05.2012, mi, 0:15]

Bin zurück.

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es ist windig.

 

[1:00]

Was die CX730 im Dunkeln leistet, ist beeindruckend.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine Canon HF G10 "mehr sieht".

 

[2:10]

Bevor ich einschlafe lese ich noch in "Gegen den Tag" von Thomas Pynchon die Passage, in der die lebende Engerie in der Arktis gefangen genommen und in Richtung Süden transportiert wird und sich später an den Menschen rächt.

 

[6:00]

Draußen sind es acht Grad Celsius.

 

[8:00]

Selbst wenn ich nur im Schlafzimmer das Fenster etwas geöffnet habe, zieht kalte Luft in die gesamte Wohnung.

 

[16:00]

Einige Tage, bevor meine Testzeit von Adobe Premiere CS6 abläuft, habe ich die Videobearbeitung intensiv genutzt, um herauszufinden, ob Premiere etwas bietet, auf das nicht auf keinen Fall verzichten kann.

Da ich meine Videos ähnlich "einfallslos" gestalte wie meine Website, hat Premiere gegenüber Final Cut Pro X für mich im Grunde nur den Vorteil, Videodateien direkt lesen zu können, nicht, wenn sie dem ursprünglichen Verzeichnis entrissen worden sind, in MOV-Dateien umgewandelt werden zu müssen.

Ansonsten hat sich meine Meinung zu Premiere nicht geändert (siehe Tagebuch vom 16. Mai 2012, mi, 8 Uhr 30).

Hier zwei Bilder der "Kontrahenten".

Apple Final Cut Pro X.

 

Adobe Premiere CS6.

 

[22:20]

Gehe einkaufen, danach ans Wasser.

 

[23:45]

Bin zurück.

Es war kalt und windig.

Obwohl ich wärmer als gestern angezogen war, habe ich mich wohl verkühlt, denn plötzlich bekam ich Durchfall.

Zwei Stunden zuvor noch festen, quälenden Stuhlgang, nun drückte Wasser und wollte nach außen.

War aber weniger als einen Kilometer von zu Hause entfernt und habe es mir nicht angetan, mich draußen zu erleichtern.

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Donnerstag, 31. Mai 2012

[31.05.2012, fr, 1:30]

Draußen sind es acht Grad Celsius.

 

[11:10]

Draußen sind es zehn Grad Celsius.

Die Sonne scheint kaum. Das Wetter fühlt sich an, als würde der Herbst kommen.

Kein Wunder, daß meine Verdauung verrücktspielt.

 

[11:50]

Gehe ans Wasser.

 

[13:00]

Bin zurück.

Obwohl die Sonne nur hin und wieder geschienen hat, war es sehr warm.

Oder kann ich mich nur nicht schnell genug von kalt auf warm umstellen, denn Leute, die ich unterwegs waren, trugen Jacken, die sie geschlossen hatten, während ich Stickjacke und ein Hemd auszog und nur in T-Shirt und (einem weiteren) Hemd unterwegs war.

 

[14:15]

Aber um herauszufinden, wie warm es draußen ist, war ich nicht unterwegs.

Ich habe die Sony CX730 noch einmal im Gelände ausprobiert.

Der Stabilisator arbeitet besser als der der CX700, aber nicht makellos.

 

[21:00]

Gehe ans Wasser.

 

[21:55]

Als ich in den Briefkasten guckte, fand ich eine Paket-Benachrichtigung: meine Allioli-Bibel wartet auf der Post auf mich.

 

[23:40]

Was als Allioli-Bibel verkauft wird, ist keine.

Alliolis Übersetzung und Anmerkungen wurden so stark überarbeitet, daß ich ihre Eigenheiten, die ich so sehr schätze, nicht mehr sehe.

Ansonsten ist die Ausgabe des Sarto Verlages sehr schön.

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