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Tagebuch - Juni 2010

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Dienstag, 1. Juni 2010

[01.06.2010, di, 11:00]

Heute habe ich in einem Elektromarkt gesehen: es gibt gute Notebooks mit Windows 7, die 1.500 bis 2.000 NOK billiger als neu erschienene Mobiltelefone.

Da war für mich plötzlich klar, meine nächste Anschaffung wird ein Notebook sein.

Das muß jedoch nicht demnächst sein, denn so anstrengend ist das Arbeiten mit meinem Nokia E90 auch nicht.

Außerdem macht mich der Gedanke, nicht mehr mit dem E90 zu arbeiten - genau das wird wohl passieren, wenn ich ein Notebook habe -, traurig.

Zuerst würde ich wohl noch mit dem E90 fotografieren. Aber da ich auch gerne wieder mit normaler Brennweite Aufnahmen machen will (das E90 hat ein Weitwinkelobjektiv), werde ich mir wohl auch bald eine neue Kamera kaufen. Dann wird das E90 nur noch ... Ach, daran will ich gar nicht denken!

Also vielleicht nur einen 3G-Vertrag für das E90?

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Mittwoch, 2. Juni 2010

[02.06.2010, mi, 12:30]

Vorerst bleibt alles, wie es ist.

So richtig gefällt mir keine Variante. Jede kostet Geld, erzeugt Folgekosten und/oder bindet mich vertraglich.

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Freitag, 4. Juni 2010

[04.06.2010, fr, 22:00]

Was nach der Arbeit im Hafen und habe zugesehen, wie ein großes Segelschiff anlegte.

Das Schiff habe ich schon einmal auf einem Ausflug nach Lunde (auf Hundvåg) gesehen, als dort dort über Winter in einem Hafen lag.

Beeindruckt mich immer wieder, wenn insbesondere große Schiffe geradezu an einen Anlegeplatz einschweben.

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Sonntag, 6. Juni 2010

[06.06.2010, so, 06:00]

Eigentlich wollte ich ja mal wieder in die Berge gehen, aber so rechte Lust hab ich nicht, zumal ich am Montag um vier aufstehen muß, weil ich Frühdienst habe.

Vermutlich werde ich also in der Stadt bleiben, obwohl das Wetter - im Gegensatz zum letzten und wohl auch vorletzten Sonntag - schön ist.

Außerdem muß ich auch noch (mit der Hand) Wäsche waschen - begonnen hab ich schon.

Ich hab wieder viel Lust, an meiner Homepage zu arbeiten und meine vielen Erlebnisse sich setzen zu lassen.


[7:30]

Der Sonnenaufgang war sehr schön. Nun hat sich die Sonne hinter dunkelgrauen Wolken versteckt, und es sieht eher nach einem verregneten Sonntag aus als nach einem sonnigen.

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Donnerstag, 10. Juni 2010

[10.06.2010, do, 15:30]

Das sind die ersten Zeilen, die ich mit Dreamweaver 4 auf meinem ersten Notebook, das ich heute in Elkjøp Stavanger (Zentrum) gekauft habe (15,5 Zoll Toshiba, 4 GB Arbeitsspeicher, 640 GB Festplatte, Intel Core i3 330M, Dual Core, 2.13 GHz, Windows 7 norsk, 6.995 NOK), schreibe.

Leider kann ich keine deutschen Umlaute schreiben, sondern nur "ueber" statt "über" zum Beispiel.

Daß man jetzt "über" liest, ist der Funktion "Suchen und Ersetzen" zuverdanken, mit der ich eben den Quellcode durchsucht habe und die "ue" zu "ü" habe machen lassen.


[20:45]

Das geht aber nicht automatisch, weil zum Beispiel in "zuerst" auch "ue" enthalten ist.

Tja. Gern würde ich mich noch ausführlichst dazu auslassen, aber morgen muß ich wieder um vier Uhr aufstehen, damit ich pünktlich auf Arbeit bin.


[21:55 - Nachtrag]

Selbstverständlich kann ich auch auf einem norwegischen Windows 7 deutsche Umlaute direkt schreiben: indem ich den Treiber für die deutsche Tastatur installiere.

Daß ich die Tastaturbelegung nicht sehe, versteht sich, denn ich habe nur die Software geändert, nicht die Hardware.

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Freitag, 11. Juni 2010

[11.06.2010, fr, 2:55]

Obwohl ich nach lange nicht aufstehen müßte, bin ich aufgewacht.

Und nun?


[3:05]

Hab eine eMail geschrieben. Werde mich wieder hinlegen. Mein Aufwachen so früh kann nur ein Versehen sein.


[3:40]

Mich für so kurze Zeit noch einmal hinzulegen, macht keinen Sinn, außer eventuell den Wecker nicht zu hören und zu verschlafen.


[13:00]

Hab für mein Notebook eine optische Funk-Maus und zwei Lautsprecher gekauft.


[13:45]

An der Zeit, wann mein Bruder eMails geschrieben und gesendet hat, sehe ich, daß er zu Hause ist.


[14:00]

Wir probieren, über Skype zu kommunizieren (Sprache und Video).

Vor vielen Jahren haben wir mal ein anderes Programm genutzt für unsere Videokonferenzen, haben dann aber irgendwann lieber telefoniert.

Mit Skype könnten wir jetzt kostenlos telefonieren (wenn ich ihn auf dem deutschen Festnetz anrufe, bezahle ich ungefähr eine norwegische Krone pro Minute) und uns sogar sehen.


[15:00]

War lustig. In Berlin scheint die Sonne, in Stavanger regnet es.

Während eines Führung durch meine Wohnung sah mein Bruder sein Videobild im Spiegel. Im Videobild wiederum sah er wie er sich im Spiegel sah. Und so weiter.

Und außerdem war er das erste Mal in Stavanger, denn er sah sich im Spiegel in meiner norwegischen Wohnung.


[15:15]

Ich gucke noch bißchen Film. Hab mir gestern "Avatar" und heute "The Da Vinci Code" gekauft.


[16:10]

Ich werde mir etwas zu essen machen.


[21:50]

Gegessen hab ich erst jetzt. Vorher war ich mit meinem Notebook beschäftigt, insbesondere mit Windows 7 in der norwegischen Version.

Hab also seit heute morgen 3 Uhr noch nicht geschlafen. Werde aber gleich ins Bett gehen, denn morgen 5 Uhr 30 wird der Wecker klingeln.


[22:30]

Nun bin ich wirklich im Bett und schlafe gleich ein.

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Samstag, 12. Juni 2010

[12.06.2010, sa, 2:10]

Bin aufgewacht. Gehe aber gleich wieder ins Bett, denn ich hab noch über drei Stunden Zeit bis zum Wecken.


[3:05]

Bei Windows 7 gibt es Outlook Expreß nicht mehr, hab ich in Deutschland auf Windows XP installiert.

Mal sehn, wie ich das jetzt mache.


[5:30]

Der Wecker piept.


[6:00]

Draußen sind es 9 Grad Celsius. Es regnet.


[6:20]

Gleich gehe ich zum Bus und fahre zur Arbeit.


[6:33]

Fahre mit dem ersten Bus Linie 4, der samstags von Rosenli ins Zentrum fährt.


[6:55]

Bin in Linie 3 umgestiegen und fahre zum Bushof.


[7:10]

Weiß, welchen Bus ich heute fahre.


[7:25]

Habe den Motor angelassen, alles für den heutigen Dienst vorbereitet und fahre nach Tananger, wo ich mit der ersten Liniefahrt beginne.


[15:00]

Den ganzen Arbeitstag klingt mir ein Lied im Ohr. Etwas von Deep Purple, das ich gestern in einem alten Video gesehen habe. Keine Ahnung was es ist. Wenn ich zu Hause bin, werde ich mal nachsehen.


[15:55]

Habe den Bus abgestellt. Feierabend.


[17:30]

Bin zu Hause.

Wollte noch nach einem digitalen Digtiergerät gucken, aber das Geschäft hatte wegen Umbau geschlossen.


[17:45]

Hab nur kurz Mails gelesen, werde mich jetzt hinlegen, obwohl ich noch einkaufen müßte (hab kein Brot mehr), aber ich bin zu müde.


[19:30]

Ich gehe schnell noch einkaufen.


[20:04]

Bin zurück.

Hab sogar noch frisches Brot bekommen.

Gekostet hat der ganze Spaß (einschließlich einer DVD von Roland Emmerlich's "2012" für 159 NOK) 693,34 NOK.

Hab bei REMA 1000 das erste Mal mit Karte bezahlt. Erst in dieser Woche, als ich bei meiner Bank eine Karte, mit der ich auch im Internet bezahlen kann, bestellt habe, habe ich erfahren, daß ich mit meiner Karte nicht nur an der MiniBank Geld abheben kann, sondern auch in Geschäften bezahlen. Außerdem bekomme ich auch im Ausland Geld an Geldautomaten.

Daß meine deutsche EC-Karte nicht mehr gültig ist, ist also kein Problem, falls ich Deutschland mal einen Besuch abstatten sollte, zumal mein Hauptkonto mein norwegisches, nicht mein deutsches ist.

Obwohl ich nicht vorhabe, Deutschland demnächst zu besuchen, könnte ich es, daß ich mich zu einem Kurzbesuch entschließe, um meine Kamera zu holen. Denn jetzt, da ich ein Notebook habe, kann ich auch Fotos bearbeiten.


[20:40]

Nachdem ich Mail gelesen habe usw. räume ich die vier Plasttüten aus und verstaue alles.


[20:41]

Nein, vorher sehe ich noch schnell nach, welches Lied ich die ganze Zeit singe.


[20:50]

Es ist: Child In Time. Hab ich in einer TV-Aufzeichnung von 1970 gesehen.


[21:30]

Heute war es den ganzen Tag kühl und hat oft geregnet. Meine Wohnung ist ausgekühlt. Ich heize etwas.

Mit zwei Ölradiatoren. Stromverbrauch? Kein Problem: Strompreis ist in der Miete enthalten. Ebenso wie Wasser, kaltes und warmes.

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Sonntag, 13. Juni 2010

[13.06.2010, sa, 1:50]

Eben war ich auf lebara.no und wollte sehen, wie man eine Karte online bestellt. Plötzlich erscheint: Danke für deine Bestellung.

Kostet aber nichts, ist eine Prepaidkarte.

Jeden Monat gibt es 300 Minuten von Lebara zu Lebara. Die zusätzlichen 300 kann ich gut gebrauchen.


[3:00]

So recht Lust, ins Bett zu gehen, hab ich nicht.

Gern würde ich lieber während der Arbeit schlafen, nicht während meiner kurzen Freizeit, die ja nicht die Zeit außerhalb der Arbeit ist, sondern nachdem alle möglichen Pflichten erledigt sind wie Einkaufen, Wäschewaschen usw.


[7:30]

Draußen sind es 11 Grad Celsius. Das Wetter hat wirkt unentschieden.


[9:00]

Der Internetzugang ist gestört.

Wenn ich richtig verstehe, nicht die Verbindung zwischen Notebook und Router, sondern zwischen Router und Internet.

Leider kann ich nicht mein Mobiltelfon nicht als Modem nutzen, weil ich die nötige Sotfware nicht installiert habe, kann mit dem Nokia E90 aber surfen und Mails abrufen, allerdings nur in GPRS.

Das ist ärgerlich: ich habe frei, das Wetter verleitet nicht zum Rausgehen, aber ich habe keine richtige Internet-Verbindung.


[9:25]

Ist wohl besser, wenn ich mir doch eine mobile Breitband-Verbindung zulege.

Fast hätte ich am Mittwoch, 9. Juni 2010, einen Vertrag bei Telenor abgeschlossen, aber ich wußte noch nicht, daß ich einen Tag später ein Notebook kaufe, wollte nur vor einem Kauf erkundigen, ob ich mobilen Internetzugang bekommen würde, nachdem man mir im Elektrogeschäft sagte, dazu müsse man drei Jahre in Norge sein.

Vielleicht kannte der Herr sich nicht richtig aus, denn nachdem ich bei Telenor Aufentshaltsgenehmigung, Arbeitsvertrag und Geburtsnummer (Registrierung beim Finanzamt) vorgelegt hatte, hätte ich einen mobilen Internet-Zugang bekommen.


[10:00]

Nun gut, ich kann nichts tun, nur warten.

Dann wasche ich eben jetzt Wäsche, nicht heute nachmittag.


[11:30]

Ich höre Geräusche aus der Wohnung unter mir, wo der Router steht. Ich gehe einfach mal runter und frage, ob sie Internet habe.


[12:00]

Internet funktioniert wieder!

Das Problem war hausgemacht, allerdings ohne Absicht: heute nacht nach drei Uhr hat jemand das Kabel zum Router abgezogen und in ein Notbook gesteckt, weil er das Paßwort für Wlan nicht hatte.

Daß ich deswegen kein Internet mehr haben würde, konnte er nicht ahnen, weil er von mir nichts wußte.


[21:15]

Bin seit heute morgen auf den Beinen, obwohl ich mich mehrmals hinlegen wollte, weil ich müde war (hab in der Nacht ja nicht viel geschlafen), aber es war immer etwas zu tun, was mich zu sehr interessierte.

Die letzten Stunden habe ich mich wieder mit Fotografie und Fotoapparaten beschäftigt.

Zwischendurch habe ich mich mit meinem Bruder zweimal in Skype getroffen. Einmal haben wird uns zusammen in Googlemaps angeguckt, wo ich wohne und arbeite, in dem wir (jeder auf seinem Rechner) uns die Orte mit Googlemaps Street ansahen.

Habe sehr gestaunt, welche Qualität auch kleine digitale Spiegelreflex-Kameras liefern wie die Nachfolger von Canon EOS 300D oder Nikon D70.

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Montag, 14. Juni 2010

[14.06.2010, mo, 3:00]

Endlich sehe ich mal wieder Dunkelheit. Vermutlich aber nur, weil Regenwolken am Himmel sind.


[4:00]

Ich lege mich noch mal hin. Vielleicht schlafe ich bis 9 Uhr.


[6:30]

Ist nichts geworden, ich wohl wohl zu aufgeregt, denn vielleicht kaufe ich mir heute einen Fotoapparat.

Einen kleinen, keinen Ersatz für meine Kamera, die noch in Deutschland ist, den ich auch mit auf Wanderungen mitnehmen kann.


[7:30]

Ich lege mich noch mal hin. Vielleicht schlafe ich bin 9 uhr 30.

Wenn ich mit dem Bus 10 Uhr 3 fahre, reicht es.


[9:15]

Bin schon wieder munter. Ist aber nicht schlimm.

Ich schlafe zwar nicht lange, aber immer fest. Wenn ich aufwache, denke ich, ich hätte nur wenige Minuten geschlafen, tatsächlich sind es aber Stunden.


[9:30]

Ein Kollege kommt. Er will sich heute im Hause eine Wohnung angucken.


[10:15]

Wir fahren zusammen in die Stadt.


[10:30]

In dem Geschäft, in dem ich mein Notebook gekauft habe, haben sie nur die Nikon D5000, aber keine Nikon D3000.


[10:50]

In einem großen Fotogeschäft hat man weder Nikon D3000 noch Nikon D5000 und guckt mich mit einem Blick an, der mir sagt: Spielzeug haben wir nicht, wir sind ein Geschäft für Photographen, nicht für Kinder.

Schade, eigentlich sollte das mein Fotoladen in Stavanger werden, in dem ich eine Nikon D3x mit Objektiv kaufen wollte für Portraits von Bergen und Fjords.


[11:10]

Hab eine Nikon D3000 mit einem Objektiv 18-55 mm VR, zwei SD-Speicherkarten 4 GB und die Bildbearbeitung Capture NX 2 gekauft.

Man bot mir eine Canon-Kameras an, bei der ich für wenig mehr Geld viel mehr an Leistung erhalten würde, ich sagte aber, ich hätte in Deutschland eine Nikon D700 mit mehreren Objektitven, kann aber jetzt nicht ins Land reisen, um meine Kamera zu holen, und will nicht von Nikon zur Canon wechsel, sondern nur eine kleine Kamera kaufen, bis meine D700 in Norwegen ist.


[11:25]

Bin wieder zu Hause und packe meine Nikon D3000 mit 18-55 mm VR aus.


[11:45]

Hab ersten Fotos gemacht.


[12:00]

Ich staune, was eine solche kleine Kamera leisten kann.

Irgendwie erinnern mich die Fotos von der Qualität her an meine Nikon D200.


[13:23]


[14:50]

War kurz unterwegs und hab einige Fotos gemacht.


[15:25]

Ich gehe zur Bushaltestelle, um zur Arbeit zu fahren.


[21:30]

Habe den Bus abgestellt und bin an der Bushaltestelle, um nach Hause zu fahren.


[21:57]

Stavanger Dom.


[21:58]

Blick auf den Hafen.


[22:05]


[22:07]


[22:13]

Öl-Museum.

Im Hintergrund die Brücke nach Hundvåg.


[22:21]

Fahre mit dem Bus vom Fiskepiren nach Hause (Linie 4).


[22:35]

Bin von der Arbeit wieder zu Hause. Allerdings nicht direkt, sondern bin noch im Hafen gewesen (wie man an den nachträglich eingefügten Fotos sehen kann).

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Dienstag, 15. Juni 2010

[15.06.2010, di, 0:30]

Gehe ins Bett und lese noch bißchen in Thomas Pynchon's "Gegen den Tag".

Das Buch ist eins der wenigen, das ich aus Deutschland mitgenommen habe.


[8:00]

Habe von cirka 1 Uhr bis eben ohne Unterbrechnung geschlafen. Muß wohl ziemlich müde gewesen sein.

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Mittwoch, 16. Juni 2010

[16.06.2010, mi, 14:50]

War beim Zahnarzt. Die Behandlung hat 1.900 NOK gekostet.

Den Betrag sollte man jedoch nicht in Euro umrechnen, weil in Norwegen mehr verdient wird.

Daß man in Norge den Zahnarzt selbst bezahlt, die Kosten nicht (zum großen Teil) von der Krankenkasse übernommen werden, sehe ich nicht mehr als so großen Nachteil, weil in Deutschland teilweise Behandlung nicht oder nicht so intensiv ausgeführt wurde, vermutlich, weil die Kasse nicht bezahlt oder zu wenig verdient wird.

So gründlich wie man mir in Norwegen die Zähne reinigte, hat man das bei mir als Kassenpatienten in Deutschland noch nie getan.

Eine bestimmte Stelle an einem Zahn wünschte ich mir mehrmals behandelt. Der Zahnarzt sagte, es sei nur oberflächlich, kein Grund zur Behandlung, vermutlich meinte er, die von der Kasse bezahlt wird.

In Norge wurde es getan, ohne daß ich es mir wünschte. Als ich zu Hause nach dem Austausch einer Füllung meine Zähne ansah, fiel mir sofort die vergeblich gewünschte Korrekur auf.

Keine Größe Sache, aber unschön. Da hat man seine Zähne in Ordung bringen lassen, aber jeder sieht zuerst diesen kleinen Makel und denkt, der sollte mal zum Zahnarzt, dabei man unzählige Stunden in jüngster Zeit beim Zahnarzt verbracht.

Überlegte ich vor einigen Wochen, ob ich nach Deutschland reise, um zum Zahnarzt zu gehen, werde ich mir die Frage nicht mehr stellen, sondern weitern meinen Zahnarzt in Stavanger aufsuchen.


[15:30]

Ich kam vom Zahnarzt in der Klubbgata, bog um die Ecke der Sparebank und sah ein Schiff, das alles überragte: das Passasierschiff "Queen Mary 2"


Schon einige große Schiffe habe ich im Hafen von Stavanger liegen gesehen, aber noch kein so großes.


Vor hier bin ich gekommen: zwischen den Bäumen der Dom von Stavanger.


Hier stehe ich auf der Treppe, die vom Hafen zum Dom führt:


[17:20]

Einige Zeit später war ich auf Arbeit und fuhr mit dem Bus über die Brücke nach Hundvåg. Die Queen Mary 2 hatte abgelegt und fuhr rückwärts aus dem Hafen.

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Donnerstag, 17. Juni 2010

[17.06.2010, do, 4:00]

Warum auch nicht um vier munter werden, wenn man erst 15 Uhr 30 zur Arbeit muß.


[12:00]

War am Wasser und habe fotografiert.

Das schrieb ich oft in Deutschland. Dort war das Wasser ein Fluß.

Jetzt schreibe ich es in Stavanger. Hier ist das Wasser ein Fjord.

Außerdem sehe ich hier hinüber zu Bergen, die teilweise mit Schnee bedeckt sind.


[12:30]

Als ich am Wasser war, habe ich auch Fotos gemacht, um die unterschiedlich große Darstellung bei Weitwinkel- und Normal-Objektiv zu zeigen.


Beide Fotos sind vom selben Standort aufgenommen.

Links mit 35 mm Brennweite , rechts mit 18 mm.


Der Blickwinkel von 35 mm Brennweite an einem Sensor 24 x 16 mm entspricht ungefähr dem Blickwinkel des menschlichen Blickes. Das linke Fotos zeigt das Motiv also ungefähr so, wie wir es sehen.

Aufgrund unserer Seherfahrung schätzen wir Größe und Entfernung.

Das rechte Bild überblickt einen größeren Blickwinkel als wir, wodurch die Objekte kleiner und die Entfernung größer werden.

Jedoch nur auf dem Bild.

Darin besteht die Täuschung eines Weitwinkel-Objektives.

Entsprechend sollte man meine mit dem E90 gemachten Fotos betrachten.

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Freitag, 18. Juni 2010

[18.06.2010, fr, 11:00]

Das Wetter ist nicht sommerlich: es regnet, und teilweise weht so ein starker Wind, daß ich ihn durch die Wände spüre.

Am Wochenende habe ich frei und wollte wieder einmal in die Berge gehe. Bei dem Wetter wird mir das aber nicht viel Spaß machen.

Außerdem werden weder meine Kamera noch ich gute Aussicht haben.

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Samstag, 19. Juni 2010

[19.06.2010, sa, 8:00]

Nicht nur gestern abend war klare Sicht, auch heute morgen kann man sehr weit sehen.

Die letzten Tage war es etwas trüb: man konnte zwar die Berge bei Tau sehen, aber nicht die, die dahinter liegen.


[12:50]

Ich gehe in die Stadt, um mir ein Mobiltelefon zu kaufen.


[13:25]

In dem großen Elektrogeschäft haben sie das von mir gewünschte Modell nicht (HTC Tattoo), auch nicht eine Nummer größer (HTC Legend), und ob sie das größte (HTC HD2) haben, frage ich gar nicht.


[13:42]

Hab bei telenor ein Mobiltelefon HTC Tattoo Silver gekauft.

Es funktioniert nur mit einer Telenor-Karte. Kein Problem, kaufe ich eine Prepaid-Karte dazu.

Kann ich gleich mal ausprobieren, wie gut 3G in Stavanger funktioniert und habe ein 3G-Modem für mein Notebook, falls ich mal kein Internet über Wlan habe bzw. unterwegs bin.


[14:00]

Sitze an der Fähre, habe das Gerät ausgepackt, die SIM-Karte eingesteckt, und habe schon Netz.


[14:45]

Habe noch Lebensmittel eingekauft und bin wieder zu Hause.

Vermutlich werde ich heute nicht mehr das Haus verlasse, obwohl das Wetter sehr schön ist.


[21:00]

Hab mit meinem Bruder anderthalb Stunden geskypt.

Unter anderem habe ich mein neues Mobiltelefon vorgestellt, weil er noch kein HTC hat und sehr interessiert ist.

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Sonntag, 20. Juni 2010

[20.06.2010, so, 1:00]

Noch war ich nicht im Bett.

Fast die ganze Woche war ich so lange auf. Bin jedoch meist erst 23 Uhr 30 von der Arbeit zurück gewesen.


[1:35]

Ich gehe ins Bett.


[2:45]

Ich schlafe ein.


[8:00]

Bin munter geworden und stehe auf.


[8:15]

Das Wetter ist schön.


[8:25]

Werde heute wohl zu keinem Ausflug in die Berge aufbrechen, außer zu einem kleinen Spaziergang in der Umgebung, obwohl ich gern mal wieder in die Berge möchte.

Aber ich habe so viele schöne Erlebnisse in letzter Zeit, daß ich es nicht schaffe, alle sich in mir setzen zu lassen, damit ich wieder "Hunger" auf neue Abenteuer habe.

Schon mit dem, was ich bis jetzt in Norge erlebte, nicht nur auf meinen Exkursionen, sondern auch im Alltag, überkommt mich hin und wieder plötzlich leichte Fassungslosigkeit, und ich weine Glückstränen, auch während der Arbeit, wenn ich von einer Haltestelle zur nächsten fahre und unvermittelt denke: Norge, ich hab dich so lieb.


[9:00]

Habe gefrühstückt: lecker Yogurt mit Melone und Passionsfrucht, gemischt mit lecker Müsli.


[19:00]

War am Wasser und hab einige Fotos gemacht.

Leider war die Sicht nicht so klar wie gestern.

Sehnsüchtig hab ich zu "meinen" Bergen rüber gesehen.


[22:00]

Fast hätte ich vergessen, meine Blutdruck-Tabletten zu nehmen.

Nur durch Zufall fiel mir kurz vorm Insbettgehen ein, daß ich noch keine Tabletten genommen hatte.

Das wäre morgen kein guter Tag geworden ...

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Montag, 21. Juni 2010

[21.06.2010, mo, 14:26]

Hab mir eine externe Festplatte (1.000 GB) gekauft.

Mein Notebook hat zwei Festplatten-Partionen: C für Windows, D für Daten.

Auf D sind jedoch auch die Recover-Daten von Windows 7, die ich zum Installieren von Windows brauchen.

Meine Daten habe ich auch auf D. Das gefällt mir jedoch nicht, weil ich aus Versehen die Recover-Daten löschen könnte.

Auf der externen Festplatte sind nur meine Daten. Wenn ich da etwas zuviel lösche, sind es nur meine Daten, nichts, was das Betriebssystem gefährden kann.


[17:00]

Auf die externe Festplatte greift der Rechner sehr schnell zu. Ich kann auch große Foto-Dateien direkt auf der externen Festplatte bearbeiten.

Bei meinem PC in Deutschland ist das nicht der Fall, keine Ahnung warum. Daten werden dort so langsam übertragen, daß ich die externe Festplatte nur als Lager nutzen kann.

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Mittwoch, 23. Juni 2010

[23.06.2010, mi, 14:00]

Eigentlich wollte ich heute noch auf Tour. Weil ich morgen nicht um vier Uhr aufstehen muß, bietet sich das an. Aber nachdem ich von der Arbeit nach Hause zu Fuß unterwegs war (waren rund zwei Kilometer), war mir so heiß, daß mir der Gedanken an einen mehrere Kilometer langen Ausflug zu Fuß vergangen ist.


[16:00]

Zum Glück war es im Bus kühl und ist es auch zu Hause kühl. Kein Vergleich mit Deutschland, wo ich wohl wieder an beiden Orten gedünstet worden war.


[20:00]

Am Sonntag hab ich Geld von meinem norwegischen Konto Geld auf mein deusches überwiesen.

Irgendeinen Knopf (sind alles norwegisch beschriftet) muß ich falsch gedrückt haben, denn bis jetzt wurde kein Geld abgebucht.

Hätte ich aber schon nach wenigen Stunden sehen müssen, wie ein kleine Test-Überweisung gezeigt hat.

Muß ich noch mal überweisen, aber richtig. Hoffentlich kommt das Geld rechtzeitig für die nächsten Abbuchungen in Deutschland an.


[21:00]

Jetzt weht kühler Wind durchs Fenster. Etwas mehr, und ich muß das Fenster schließen, wenn ich nicht frieren will.


[22:15]

Ich hätte mein HTC Tattoo nicht mit Branding kaufen sollen, denn jetzt kann ich es nicht mit anderen SIM-Karten nutzen.

Nicht einmal, um andere Karten auszuprobieren.

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Donnerstag, 24. Juni 2010

[24.06.2010, do, 6:00]

Bin aufgewacht. Kurz nach Mitternacht war ich im Bett und bin gleich eingeschlafen.


[6:15]

Draußen sind es 13 Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[7:00]

Meine Wohnung ist soweit abgekühlt, daß ich gerade so in Unterwäsche und ohne Strümpfe am PC sitzen kann, ohne zu frieren.

Wenn ich nicht zwischen durch in der Küche oder im Bad wäre, also ausschließlich am PC, hätte ich mir wohl schon mehr angezogen.

Heute nacht bin ich aufgewacht, weil mir kalt war, und habe mich mit einer zweiten Decke zugedeckt.

Das ist mir lieber als wenn ich nachts schwitze und warm Wärme nicht schlafen kann.


[7:10]

Wie warm es in meiner Wohnung genau ist, ist egel. Wichtig ist mein Gefühl.

Als ich gestern von der Arbeit nach Hause kam, war es 21 Grad. Ich empfand es als angenehm kühl.

Als ich aufstand waren es 19 Grad. Die Fenster im Schlafzimmer hatte ich geschlossen, damit es über nicht nicht zu sehr abkühlt.


[10:30]

War beim Zahnarzt.

Meine Zähne sind wieder in Ordnung. Ich brauche erst in sechs Monaten wieder zum Zahnarzt, sollten ich keine Probleme mit Zähnen bekommen.

Für fünf Sitzungen habe ich 7.695 NOK bezahlt.

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Freitag, 25. Juni 2010

[25.06.2010, fr, 21:05]

Bin von der Arbeit zu Hause.


[22:30]

Hab eine alten Videos von Deep Purple gesehen.

Irgendwie dachte ich an meine Großmutter, die solche Musik und solche Auftritte nicht ertragen konnte.

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Samstag, 26. Juni 2010

[26.06.2010, sa, 0:31]

Habe ein Mobiltelefon HTC HD2 bestellt.


[5:30]

Aufstehen.


[6:03]

Fahre mit dem Bus zur Arbeit.


[15:45]

Bus ist geparkt, Arbeit beendet.


[16:00]

Habe Laufschuhe gekauft.

Meine alten, in Deutschland vor zwei oder drei Jahren gekauft, sind verschlissen: sie haben keine Dümpfung mehr und nur noch wenig Profil.

Mit ihnen bin ich in Norwegen nur zweimal gelaufen, war aber sehr oft mit ihnen in den Bergen, bevor ich mir meine ersten Bergschuhe kaufte.


[23:30]

Jetzt, da ich ein HTC HD2 bestellt habe, denke ich, war doch gar nicht nötig.

Bevor ich es bestellt, konnte ich es tagelang kaum aushalten, habe fast immer an ein HD2 gedacht, bin nachts aufgewacht, weil ich an ein HD2 dachte, und war kurz davor, wieder ein Telefon zu kaufen, das nur mit Karten eines Anbieters genutz werden können.

Ich weiß nicht, was das bedeudet. Ist dasselbe wie in Deutschland, hat also weniger mit meinen Aufenthalten irgendwo zu tun als mit mir selbst.

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Sonntag, 27. Juni 2010

[27.06.2010, so, 6:30]

Bin zwar nicht so recht munter, aber aufgewacht. Aufstehen.


[6:40]

Draußen sind es 12 Grad Celsius.

Sie aus, als würde es heute ein warmer Tag werden.


[09:00]

War unterwegs.

Gegen acht Uhr lief das Passasierschiff "Azura" im Hafen von Stafanger ein.

Eigentlich wollte ich nicht in den Hafen, sondern auf die Brücke nach Hundvåg, um Fotos von den Bergen bei Tau sowie den vorgelagerten Inseln zu machen. Dann sah ich ein großes Passagierschiff den Hafen ansteuern.


Wie es in den Hafen einläuft und festmacht, wollte ich unbedingt sehen und fotografieren, denn bisher hatte ich nur die großen Schiffe gesehen, wenn sie festgemacht hatten oder gerade ausliefen.

Auf dem Weg zum Hafen, kam mir das Schiff entgegen...


... und suchte einen "Parkplatz".


Ganz langsam drehte es und fuhr rückwärts in den Hafen.


Und wurde mit vielen starken Tauen festgemacht.


Eine imposante Erscheinung.


Und eigentlich von überall aus zu sehen.


Auch von der Straße hinter den direkt am Hafen stehenden Häusern.


[10:00]

Während meines morgentlichen Spaziergangs in Stavanger ist mir zu warm gewesen. Daß ich bei diesem Wetter in die Berge gehe, kann ich vergessen.

Wo ich hin will, gibt es keine Bäume, keinen Schatten. Dort kann ich nur sehr früh oder sehr spät hin.

Ist eigentlich kein Problem, weil es um 4 schon hell ist und um 24 Uhr noch nicht dunkel.


[12:00]

Draußen im Schatten sind es 18 Grad Celsius.

Bei weit geöffnetem Fenster und sitzen am Schreibtisch seit anderthalb Stunden ist mir sogar leicht kühl.

Das macht mir Lust auf einen weiteren Spaziergang. Aber wenn ich dann wieder in der Sonne bin und schnellen Schrittes unterwegs, wirds mir ganz schnell wieder sehr warm.


[17:45]

Die Sonne scheint noch herrlich und erwärmt die Luft auf 30 Grad Celsius.

Falls ich heute noch einmal ausrücke, dann ist es bestimmt nicht bei diesen Temperaturen.

Mir ist jetzt schon ganz warm, obwohl ich fast nicht anhabe und bei geöffneten Fenster und leichten Durchzug im Schatten am PC sitze (die Sonne wird wohl erst in ein oder zwei Stunden ins Zimmer scheinen).


[18:00]

Durch Zufall stieß ich auf die Spiegelreflex-Kamera Sony A850.

Das ist eine für meine Art der Fotografie unbedeutet abgespeckte Sony A900.

Die A850 kostet soviel wie eine Nikon D700, ihr Sensor hat aber eine Auflösung wie die Nikon D3x, die allerdings über dreimal soviel kostet.

Ich weiß, nicht nur der Sensor macht die Kamera, aber bestimmte Eigenschaften der D3x brauche ich nicht, müßte ich aber mitbezahlen.

Schon in Deutschland hatte ich den Wunsch, neben meiner D700 für alltägliche Aufnahmen eine D3x für spezielle Aufnahmen zu haben.

Nun habe ich eine Nikon D3000, die ist sehr leicht und kann auch mit in die Berge. Will ich allerdings große Bilder mit vielen Einzelheiten haben, stoße ich mit ihr schnell an Grenzen.

Jetzt kommt eine A850 ins Spiel, ergänzt durch ein Normal-Objektiv, einen Drahtauslöser und ein stabiles Stativ.


[19:00]

Eine Sony A850 muß ich jedoch nicht demnächst haben, weil die mit der Nikon D3000 ungefähr die Qualität von mit einer Nikon D200 gemachten haben, vielleicht sogar etwas besser sind.

Würde mich nicht wundern, wenn man den gleichen Sensor verbaut, die Software nur etwas erneuert hat.


[20:00]

Jetzt sind nur noch 24 Grad Celsius in der Sonne.


[21:00]

Nur noch 20 Grad Celsius in der Sonne.


[21:50]

Gleich ist die Sonne hinter den Häusern auf dem Berg verschwunden.

Es sind 15 Grad Celsius.


[22:30]

Die Sonne erreicht mich schon einige Zeit nicht mehr. Es sind 14 Grad Celsius.


[23:00]

Hab noch bißchen in Thomas Pynchon's "Gegen den Tag" gelesen.

Immer wieder lese ich Stellen, die einen Tag sehr angenehm abschließen.

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Montag, 28. Juni 2010

[28.06.2010, mo, 4:00]

Bin munter, habe das Gefühl, zur rechten Zeit aufgewacht zu sein. Es ist hell. Dann sehe ich, es ist erst vier Uhr.

Ich war doch nicht etwas wirklich bereit, sehr früh nach Tau zu fahren, um einen Berg zu besteigen und vor der Hitzes des Tages auf dem Rückweg zu sein.


[7:00]

Draußen sind es 15 Grad Celsius.


[8:15]

Eine Sony A850 gibt es ab 15.100 NOK. Ein Objektiv Sony 50 mm 1.4 ab 3.700 Nok. Macht zusammen 18.800 NOK.

Für 200 NOK weniger gibt es bereits eine Sony A850 mit 28-75 mm 2.8 (SAL-2875).


[9:30]

Lese, das sogenannte Kit-Objektiv soll nicht besonders sein. Kostet aber immerhin ab mindestens 680 Euro. Und selbstverständlich wird das Zeiss 24-70 mm 2.8 (SAL-2470Z) empfohlen, zu bekommen ab 1.600 Euro.

Kenne ich schon von Nikon, wo man unbedingt das Nikkor 24-70 mm 2.8 haben mußte, um meiner einer Nikon D700 zu fotografieren. Nachdem ich es gehabt hatte, bin ich auch mit einem Sigma 28-70 mm 2.8 zufrieden gewesen bzw. habe den Aufpreis zum Nikkor nicht gerechtfertig gesehen. Außerdem war mir das Nikkor zu groß und zu schwer; in bestimmten Situationen ließ sich das Sigma auch besser handhaben.


[10:00]

In einem Vergleichstest zwischen Sony SAL-2875, SAL-24-70Z und Minolta-Objektiven bildet das Sony bei 28 mm Brennweite und Offenblende am Rand besser ab als das Sony.

Im Nikon-Forum würde man jetzt hören: ist doch klar, ein Super-Objektiv muß abgeblendet werden, um vollen Leistung zu bekommen. Dabei verzeiht man doch eher dem weniger teuren Objektiv.


[14:03]

Fahre mit dem Bus zur Arbeit.


[21:00]

Bin wieder zu Hause.


[22:00]

Gehe ins Bett.

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Dienstag, 29. Juni 2010

[29.06.2010, di, 5:00]

Bin munter. Da ich nachher neue Linien, die morgens oder nachmittags gefahren werden, ansehen will, bleibe ich auf.


[5:10]

Draußen sind es 13 Grad Celsius.

Die Räume in meiner Wohnung sind unterschiedlich abgekühlt, weil ich die Fenster verschieden weit geöffnet hatte, durchschnittlich jedoch bei 20 Grad Celsius.

Kein Grund zur Klage nach den Temperaturen gestern. Auch, weil ich gut geschlafen habe.

Bisher habe ich weder am Tag noch in der Nacht eine Klimatisierung vermißt.


[6:33]

Fahre mit dem Bus ins Zentrum, um mit einem anderen Bus bis nach Forus zu fahren.

Dort werde ich zwei Linie abfahren, die ich nächste Woche selbst fahren werde, aber noch nie gefahren bin.


[10:00]

Bin zurück. Fuhr allerdings nur bis Zentrum, ging dann nach Hause, war aber noch in zwei Geschäften einkaufen.

In dem einen wollte ich mich an einer unbesetzten Kasse anstellen, also, da war schon jemand hinter der Kasse, aber der hatte wohl was anders zu tun. Ich hätte gerade die erste Ware abgestellt, als hinter mir eine weibliche, angenehme Stimme sagt: Komm her.

Nicht nur für meine Befehlston gewöhnten Ohren klang das sehr erotisch. Und klingt auch noch so nach, jetzt, eine Stunde später, da ich es aufschreibe.

(Wenn ich nicht falschliege, können die Norweger schon durch Wahl des Wortes unterscheiden, ob sie etwas wünschen oder fordern. "Kom" meint die Forderung, "kommer" [das r eher stumm] meint den Wunsch. Ebenso bei "warten": "vent" und "venter".)

Neulich kam eine attracktive Frau in den Bus und frage: Was willst du haben?

Ich vermutete, sie wollte einen Fahrschein und sagte den Preis, aber noch während ich sprach, dachte ich, vielleicht ist das hier eine Art, Kontakt aufzunehmen, denn die meisten Fahrgäste frage: Was kostet es nach ...

Aber norwegische Frauen können auch sehr hart sein. Als ich einmal etwas falsch fuhr, kam eine Frau nach vorn und sagte: Du fährst falsch. Ich antworte: Oh, ja, tut leid, ich fahre nächste ... Ich wollte einfach die nächste links fahren, um auf die richtige Strecke zurück zu kommen.

Nein, sagte sie, dort warten Fahrgäste. Du wendest dort im Kreisel, fährst zurück und biegst dann richtig ab.

Sie sprach nicht laut oder energisch, sondern ganz ruhig, ich möchte fast sagen, sogar leicht erotisch in meinen Ohren, eine warme Stimme. Aber mir war sofort klar, wenn ich nicht fahre, wie sie es wünscht, hab ich am nächsten Tag den ersten Sprecher beim Chef.

Also sagte ich, okay, und folgte ihrer Anweisung.

Übrigens warteten an dem nachträglich angefahrenen Halteplatz keine Fahrgäste, aber beide waren wir zufrieden.

Sie, weil es nach ihrem Wunsch ging. Ich, weil ich drohenden Ärger im letzten Augenblick vermieden habe, denn eigentlich wollte ich wegen einer Haltstelle, die dazu von mehreren anderen Linien angefahren wird, nicht wenden und war kurz davor, mich nicht unterkriegen zu lassen. Immerhin bin ich der Kapitän, oder was.


[14:03]

Fahre mit dem Bus zur Arbeit.


[21:30]

Bin zu Hause.

Habe die Möglichkeit, meine Fotosausrüstung nach Norge mitbringen zu lassen.

Aber irgendwie befürchte ich, damit auch ein alten Stück Leben, was ich nicht mag, mit nach Norge zu holen.


[22:30]

Hab mit meinem Bruder telefoniert und die Sache besprochen. Mein Gefühl ist jedoch unverändert. Vielleicht schenke ich alles meinem Bruder, der es dann verkaufen kann.

Ohnehin brauche ich ja mehr Auflösung für großer Bilder von den Bergen. Für meine Homepage reichen die Aufnahmen mit meiner Nikon D3000 mehr als genug.

Ich sehe mich schon wieder mit zwei Kameras unterwegs und dann stundenlang am PC, um die Aufnahmen zu vergleichen und ewig mit mir diskutieren, welche Kamera ich wohin mitnehme.

Dabei wird der Unterschied zwischen D3000 und D700 so groß nicht sein. Ist wirklich erstaunlich, was die kleine Kamera an Qualität liefert.


[23:30]

Eigentlich ist eine Kleinbild-Kamera (24 x 36 mm) mit 25 Megapixeln für meine Berg-Fotos auch ein Kompromiß, denn Aufnahmen mit mehr Einzelheiten würde ein digitale Mittelformat-Kamera liefern.

Habe eben einige Test mit vergleichenen Aufnahmen gesehen und habe gestaunt.

Wobei ich nicht übersehe, daß solche Kamera in Euro kosten, was ich für eine Sony A850 mit Objektiv in NOK bezahlen würde.

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Mittwoch, 30. Juni 2010

[30.06.2010, mi, 0:30]

Bin müde. Gehe ins Bett.


[6:00]

Bin munter.

Ich werde heute vor der Arbeit nicht arbeiten, jedenfalls nicht außer Haus.

Die Linien, die ich gestern mitgefahren bin, kannte ich überhaupt nicht, wußte nur, wo sie beginnen.

Die Linie, die ich heute mitfahren wollte, kenne ich nur zum Teil nicht und habe mir gestern die Unterschiede der Varianten erklären lassen. Zu Hause bin ich die Strecke dann mit Googlemaps abgefahren.

Das sollte auch in Wirklichkeit klappen.


[9:00]

So schlimm, wie von mir befüchtet, wird es wohl nicht werden, wenn meine Kamera bei mir in Norge ist, denn nicht die Kamera hat mich gestreßt, sondern ich mich.

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