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Tagebuch - Juni 2008

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Sonntag, 1. Juni 2008

[01.06.2008, so, 8:00]

Auch in diesem Monat hab nur wenig Spam bekommen (etwas über 100).

Bin wohl nicht mehr interessant.

Ich glaube, Mails von "alustig" usw., die witize V ideos schicken, sind Spammer, die eine eMail-Adresse auf "Ledendigkeit" überprüfen. Vor einigen Monaten hatte ich auf eine Mail geantwortet und mich bedankt, außerdem immer eine Empfangsbestätigung abgeschickt.

Dann habe ich lange Zeit nicht mehr auf diese Mails reagiert. Vermutlich ist das der Grund, warum ich "uninteressant" geworden bin.


[8:30]

Draußen sind es 32 Grad Celsius in der Sonne, dabei ist es erst 7 Uhr 30 Normalzeit.

Leider werde ich heute auch nicht laufen.

Ich hatte eher aufstehen müssen, aber, warum auch immer, ich konnte erst nach 4 Uhr einschlafen. Da steh ich nicht um 6 oder um 7 schon wieder auf.


[9:00]

Das große Klimagerät mußte ich wieder ans Stubenfenster stellen, weil die abgeblasene Luft im Ofenrohr oder Schornstein zu laut war, so als würde sie durch Schall oder so verstärkt.

Die Kühlung in Zimmer ist ohnehin besser, wenn das Gerät am Fenster steht und schräg nach oben in Richtung Tür kühlt.

Wenn es windstill ist, scheint auch wenig warme Luft von draußen ins Zimmer zu kommen.


[9:30]

Ja, jetzt macht in der Stube zu kühlen weniger Krach.

Leise ist es aber noch lange nicht. Aber ich habe noch keine Lösung für das Problem.

Außer das kleine Klimagerät in der Küche auch laufen zu lassen, wenn ich schlafe. Aber das wird nur gehen, wenn ich sehr müde bin.

Ich brauchte ein Split-Gerät, das nur 25-35 db laut ist (Innenteil). Allerdings weiß ich nicht, wo ich das Außengerät hinstellen soll.

Vermutlich im Bad auf einen Tisch in Fensternähe. Dann kann ich das Innenteil jedoch nicht in die Stube stellen, weil die Verbindungsschläuche meist nur 3 Meter lang sind.

In der Küche wäre aber auch in Orndung. Die kühle Luft wird dann mit einem Ventilator bei kleinster Stufe in die Stube geblasen.

So ein Gerät hab ich aber nicht. Werde ich diesen Sommer wohl auch nicht bekommen.


Am liebsten wäre mir jedoch ein Klimagerät, dessen Innenteil nur 25 db laut ist und das ich in der Stube installiere, so daß auch während meines Schlafes gekühlt werden kann.


[14:30]

Während des Mittagsschlafes hab ich das kleine Gerät in der Küche laufen lassen, ein Lüfter mit kleinster Stufe hat kühle Luft in die Stube geblasen.

Beim Aufwachen: draußen 31 Grad (im Schatten), 20 in der Küche, 22,5 in der Stube.

Das kleine Gerät hab ich auf minimale Temperatur eingestellt, der Kompressor lief die ganze Zeit.

Da mir beim Aufwachen etwas kühl war, muß ich das kleine Gerät gar nicht auf minimale Temperatur schalten.

Hatte alledings Gehörschutz eingestepselt. Ging aber. Ist vor allen Dingen besser, als Gehörschutz-Kopfhörer aufzusetzen.


[15:30]

Das kleine Gerät muß ich nicht auf minimale Temperatur einstellen, so daß immer maximale Kühle in der Kücher erzeugt wird. Wenn ich 22 oder 23 Grad einstelle, kühlt das Gerät auf 21 oder 22 Grad - was in die Stube weitergeleitet wird, ist noch so kühl, daß ich am Schreibtisch sitzend überlege, mir ein zweites Hemd anzuziehen.


[17:45]

Temeraturen: draußen 30 Grad im Schatten, Küche 22, Stube 23 (durch Lüfter auf min. von Küche nach Stube).

Als ich aufwachte, war mir etwas warm. Allerdings hatte ich vor dem Mittagsschlaf Mittag gegessen, wenn auch nicht viel.

Bei 20 Grad in der Küche kommt eine kühle Briese in die Stube. Bei 22 Grad nicht. Das wird der Unterschied sein. Der Kompressor des kleinen Gerätes lief auch nur hin und wieder, um 22 Grad zu halten. Die 20 Grad erreichte er nur, als er ständig lief.

Anmerkgung 18 Uhr 30: So ist die Wohnung Stück für Stück wärmer geworden. Jetzt läuft das große Gerät schon eine Weile in der Stube, um abzukühlen. Es braucht lange, weil während meiner Mittagsschlafes auch die Wände wieder wärmer geworden sind.

Also lieber Dauerkühlen und etwas kühler, als später einige Zeit voller Rohr kühlen zu müssen.


[18:00]

Wenn ich mit Ohrenstepsel schlafe, kann ich sie auch am Schreibtisch sitzend tragen und kann somit auch das große Klimagerät wieder in die Stube stellen und dessen Abluft durch den Schornstein abblasen.

Wenn ich schon zwei Geräte habe, sollte nicht nur immer eins laufen.


[18:30]

Großes Klimagerät am Schonstein leiser gemacht: Ofenrohr raus, Abluftschlau am Ende mit einem Tuch umwickelt und ins Schonsteinloch gesteckt. Nichts schwingt mehr außer die Abluft.


[19:00]

Allmählich normalisiert sich mein Leben wieder nach dem Schock, der meine Nähe zu einem Schreibzwang auslöste.

Gestern und heute habe ich wieder in Thomas Pynchon's "Gegen den Tag" gelesen.

An einer Geschichte habe ich noch nicht gearbeitet. Hab noch nicht einmal eine in die Hand genommen oder gar Zeilen gelesen.

Das wird noch Zeit brauchen. Aber inzwischen hab ich mich "abgefunden", meine wirkliche Welt im Schreiben zu finden, auch wenn mir selbst der Gedanke eine Annäherung noch immer Angst macht.

Aber ich habe den Geist gesehen. Nichts ist mehr wie zuvor.

Es ist, als wenn man unsterblich und groß verliebt war: danach gibt es Abenteuer, Verliebtheit, vielleicht auch Liebe, aber nicht noch einmal die große Liebe. Trotzdem jagt man ihr immer weiter hinterher, weil man sich nicht mir weniger zufrieden geben will.

Glücklicherweise hat "meine große Liebe" sich nicht von mir getrennt, sondern ich hab sie gebeten, mich ihr mit meiner, ruhigeren Geschwindigkeit zu nähern. Und da sie meine Schöpfung ist, wird sie mir meinen Wunsch erfüllen.


[19:30]

Schreiben soll kein Ersatz für Liebe sein. Mit dem Beispiel versuchte ich nur, meine Situation zu beschreiben.

Ich hätte auch vergleichen können: Wer heutzutage (2008) im Weltraum war oder auf einem fremden Planeten - welche Höhepunkte in seinem Leben soll es danach noch geben?

Das ist mir jedoch nicht eingefallen. Wären auch nicht meine Wünsche. Wollte als Kind nicht Raumflieger werden. Sondern Kameramann und Busfaher ...

Oh je, vor einem Jahr hab ich meinen Busschein bekommen. Danach hab ich den Sommer über unentgeldlich in nicht-klimatisierten Bussen Runde für Runde gedreht.

Warum war mir nicht klar, daß ich als Kind Busfahrer werden wollte - vielleicht weil ich nach einem Vater suchte -, doch keinesfalls als Erwachsener?

Die Idee war folgende: Wenn ich schon kein Auto mehr haben werde und nie wieder verreisen werde, kann ich doch Busfahrer werden und fürs Reisen auch noch Geld bekommen.

Ich sollte mir lieber wieder ein Auto kaufen, und sei es noch so alt, oder borgen, wenn ich wieder einmal in den Harz will oder in meine Heimatstadt Crimmitschau oder an die Ostsee oder nach Norwegen.

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Dienstag, 3. Juni 2008

[03.06.2008, di, 11:00]

Gestern war ich fast den ganzen Tag unterwegs. Bei Temperaturen von über 31 Grad Celsius im Schatten.

Das hat keinen Spaß gemacht. Ließ sich aber nicht verme iden.


[11:15]

Anderen "Ärger" hatte ich auch wieder beim Lesen. Na ja, warum sollten sich Bücher oder sein Leser innerhalb von wenigen Tagen Pause verändern.

Ich hab jedoch nicht vergessen, wohin mein Leserärger geführt hat und versuche gelassener zu sein.


[11:20]

Gestern bin ich auf eine sehr interessante Website gestoßen und habe viel über Klimageräte, Bedarfsberechnung, Lautstärme gelernt.

Endlich weiß ich auch, weshalb Inverter-Geräte weniger Strom verbrauchen: sie arbeiten stufenlos, schalten sich nicht aus, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist, um sich wieder anzuschalten, wenn eine bestimmte Temperatur unterschritten ist (Stopp and Go), sondern steuern feiner und laufen ständig, aber mit weniger Aufwand (Mitschwimmen).

Für mich sind diese Geräte jedoch zur Zeit uninteressant, weil meine be iden Geräte ohnehin ständig kühlen, wenn der PC läuft.

Das große Gerät (noch am abgedichteten Schornstein) kämpft, um 18 Grad zu erreichen, aber obwohl ich in der Stube die Luft durch einen kleinen Lüfter am PC besser verteile und kühle Luft von der Kuche (21-22 Grad) über einen Lüfter mit voller Drehzahl in die Stube blase, erreiche ich gerade 22 Grad.

Um es in der Stube kälter zu bekommen, müßte ich wohl in der Küche auf 20 oder weniger Grad kühlen, falls das möglich ist. Oder den PC ausschalten. Oder ein Gerät mit mehr Leistung betreiben.

Jetzt kühle ich mit rund 2 kW in der Küche und 2,6 kW in der Stube und betreibe die "Anlage" an der Grenze.

Falls ich mit ein weiters Gerät kaufe, um ein zu ersetzen, sollte 4 kW Kühlleistung haben.

Bei einer Festinstallation sollte das Gerät nicht unter 6 kW Gesamtleistung, damit es auch am Tage gemütlich arbeiten kann.


[12:00]

Die Klimageräte, die auch Heizen, arbeiten als Wärmepumpen (haben also keine elektrischen Heizspiralen verbaut) und nutzen das Kühlsystem umgekehrt.


[12:30]

Auf dem Boden unter dem Gibel sind es 35 Grad.

Im Bad sind es 28 Grad.

In der Stube (durch Zuarbeit des kleinen in der Küche mittels Lüfter) 21 Grad.


[13:00]

Seit ich wieder in der Stube bin (hab Wäsche aufgehangen und auf dem Dachboden geguckt, wie ich den Ausbau mit Balkon anlegen konnte), ist die Temperatur um ein halbes Grad gestiegen.

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Mittwoch, 4. Juni 2008

[04.06.2008, mi, 19:00]

Meine Angst vor einem Schreibzwang und dem Abgleiten in eine ferne, schöne Welt, ist eher stärker als schwächer geworden.

In meiner Vorstellung stellt sich meine Situation so dar: Jemand bietet mir ein Mittel an, nach deren Einnahme ich mich so gut wie noch nie und endlich so fühlen werde, wie ich es mir schon immer gewünscht habe. Allerdings muß ich dieses Mittel bis an mein Lebensende nehmen, ansonsten werde mich nicht nur so wie vorher, sondern sehr viel schlechter fühlen.

Derzeit versuche ich herauszufinden, ob ich mich vor der ganzen Sache nicht irgendwie drücken, nicht so tun kann, als wäre das alles nicht passiert, als hätte ich nicht am himmlischen Honig geschleckert.

Meine alte Neurose - aus Angst für dem Gutsein mich schlechter zu machen - ist meine geringste Sorge. Wie der Teufel vor dem Weihwasser fürchte ich mich vor dem Abgleiten in eine Welt, aus der es kein Zurück ohne seelischen, vielleicht auch körperlichen Schaden gibt.

Warum kann ich nicht alles so lassen, wie es ist? Ich hab doch ein schönes Leben.

Weil ich meine einzige Zeit auf Erden nicht verschwenden und sehn will, was alles noch in mir steckt? Weil ich mein Leben vollkommen auskosten will?

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Donnerstag, 5. Juni 2008

[05.06.2008, do, 18:00]

Heute hab ich diese Seite in anderer Gestalt ausprobiert: Test - Gestaltung Tagebuch.

Auf Seite 1 ist der Text wie auf der Ursprungsseite (dieser hier bis zum Eintrag vom 5. Mail 2008).

Auf Seite 2 und 3 habe ich einige Sätze ergänzt, die sich hier nicht befinden: Einmal eine spontane Anmerkung zu mir als Held, zum anderen Gedanken, die ich gestern zum Thema "Angst vorm Abgleiten in einer ferne, schöne Welt" hatte, während ich schrieb, aber nicht wußte, wie ich den Text unterbringe, da nicht der Schreiber sie hatte, sondern eine "Person" im Hintergrund.


[19:00]

Heute morgen war ich böse. Ich habe etwas getan, was ich noch nie tat: ich habe ein Buch zerrissen!

Autor und Titel werde ich nicht nennen.

Ich schlug das Buch an einer beliebigen Seite auf und las wieder ... Ich darf gar nicht daran denken. Ich las wieder - das war zuviel. Extreme Wut stieg in mich hoch. Vermutlich mehr über mich selbst als über Autor und Buch, denn niemand zwingt mich, den Text zu lesen. Wenn ich an allen Büchern immer nur meckere - so schlimm ist es zum Glück nicht -, dann soll ich doch gefälligt meine Buch schreiben. Fertig.

Vermutlich werder ich die Strafe kleinlaut akzeptieren: der Verursacher kommt für den Schaden auf!


[20:00]

Habe das Buch noch einmal bestellt (17,95 Euro).

Strafe muß sein! Ich kann wütend sein über was oder wen ich will, aber gewaltätig zu werden, geht zu weit.


[20:10]

Die Strafe ist umso härter, als schon einige Zeit kein Buch kaufte (letzte am 22.05.2008) und auch demnächst kein Buch kaufen wollte.

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Freitag, 6. Juni 2008

[06.06.2008, fr, 18:00]

Bin von Lauf 442 zurück.


[19:00]

Was sind schon 17 Euro 95 als Strafe, wenn man für das Geld nicht arbeiten muß und auch ansonsten keinen Nachteil hat, wie einen Monat nicht zu naschen oder so.

Deshalb wäre eine wirkliche Strafe, das Buch von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen. Damit das nicht eine Lebensaufgabe wird, lege ich fest: innerhalb eines Jahres. Das Buch hat rund 500 Seiten, wären als rund 2 Seiten am Tag. Das ist wohl nicht zuviel, zumal nicht alles Seiten wirklich voll geschrieben sind. Wenn Dialoge wiedergegeben werden, steht auf einer Zeile manchmal nur ein Wort. Aber steter Tropfen höhlt den Stein, und ich denke, er sollte diese Strafe nicht vergessen. Das nächste Mal wird er sich überlegen, ob er ein Buch vernichtetet, das ich noch brauche.

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Samstag, 7. Juli 2008

[07.06.2008, sa, 16:00]

Gestern hat er, der große Schriftsteller, der bedeutende Künstler, sich für mich eine härtere Strafe ausgedacht. Daß ich das Buch ersetzt habe, reicht ihm nicht. Dabei mochte er es ebensowenig wie ich. Und von wegen nicht fürs Geld arbeiten. Er arbeitet auch nicht für Geld, das für unzählige Bücher draufgeht, die er nach den ersten Sätzen angew idert zur Seite legt. Zudem muß ich zum Arbeitsamt gehen, während er ... Erst gestern hat er wieder von so einem jungen Ding geträumt, ohne Haare an der Pflaume, wahrscheinlich mußte da noch gar nichts rasiert werden, diese perverse Sau! So wie er denkt, ein unerreichter Künstler zu sein, glaubt er auch, Frauen und Mädchen würden sich nach ihm, diesen fetten, alten Kahlkopf, verzehren. Die machen es lieber mit was auch immer, als von den seinen Dreckgriffeln anfassen zu lassen, geschweige denn ... Verzeiht, Euer Gnaden.

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Sonntag, 8. Juni 2008

[08.06.2008, so, 5:15]

Draußen sind es frische 14 Grad Celsius. Hatte vergessen, wie angenehm ein früher Morgen ist.


[11:00]

Damit der Hausfrieden wiederhergestellt wird, hab ich eine neue Homepage angelegt.

Die Domain enthält nicht meinen Namen, ist auch keine Anspielung auf ihn, ist auch keine Ableitung, sondern besteht aus einem Wort, das hier (auf andreasthieme.de) noch nie gefallen ist. Der Webspace lagert nicht auf Servern der Telekom.

Das habe ich getan, schon im Vorfeld jeden Interessenskonflikt zu verme iden. Ich werde also nicht irgendwann sagen: So ein Scheiß kommt nicht auf meine Website!

Außer mit der Bezahlung hab ich nichts mit der neuen Website zu tun. Auf Anfrage (weil die Domain ja auf meinen Namen registiert ist) werde ich sagen: Ich bezahle, aber es ist die Seite meines Sohnen.


[14:00]

Was soll ich sagen: jetzt sitzen die Märtyrer vor dem PC, können alles schreiben, vor allen Dingen alles besser machen, aber nun bekommen sie kein Wort heraus, außer: Willkommen auf ...!

Für mich ist das nicht schlimm. Aber hier höre ich mir deren Schwachsinn nicht mehr an!

Wer jetzt ich ist und wer die anderen, das lasse ich offen ...


[14:10]

Die Investion ist aber nicht umsonst. Die anderen können ja jeder Zeit dort drüben machen, was sie wollen.

Außerdem ist dort viel Platz auch für meine Experimente. Die hier nicht so recht herpassen. Es ist wie mit einem Buch oder einem Film: nachdem der Höhepunkt überschritten ist, kann man das Steuer nicht mehr richtig herumreißen.

Seit zehn Jahren verfolge ich auf andreasthieme.de einen bestimmten Weg, ihn jetzt, kurz vor dem Ziel, zu verlassen, macht keinen Sinn.

Auch eine andere Seitengestaltung ändert letztendlich nichts. Mehr oder weniger ändert sich mein Stil auch nicht. So wie meine Seiten aussehen, passen sie gut zu dem, aus auf ihnen passiert.

Wenn ich also etwas stark verändern will, dann muß ich etwas neues Beginnen. Das kann auch ich auf neuen Webspace machen. Dazu brauche ich noch nicht einmal eine neue Domain, eine Subdomain reicht mir vollkommen.

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Dienstag, 10. Juni 2008

[10.06.2008, di, 14:00]

Auch wenn es nachts über 20 Grad Celsius sind, ist es besser, die kleine Klimaanlage laufen zu lassen, weil sonst die noch warmen Wände abstrahlen und ich im aufgeheizten Zimmer nicht gut schlafe.

Wie war es morgens auf dem Boden ist, hab ich noch nicht gemessen. Aber eben sind es 35 Grad auf dem Spitzboden, also direkt über Stube und Küche gewesen.

Daß ein weiteres Absenken der Temperatur weniger auswendig ist, wenn ich auch während meines Schlafes kühle, versteht sich.

Heute vormittag mußte ich be ide Geräte über drei Stunden arbeiten lassen, damit es in der Wohnung wieder angenehm ist. Hätte ich nicht 23 Uhr ausgeschaltet und darauf vertraut, daß die um 20 Grad Außentemperatur und fallend reichen, um die Wohnung abzukühlen, hätte ich ab PC-Betrieb gegen 9 Uhr einfach das andere Gerät gestartet und leicht mitlaufen lassen.


[18:00]

War in der Stadt-Bibliothek (bei meiner Rückkehr waren es 28 Grad Celsius im Schatten). Hab einige Bücher angelesen.


[20:00]

Von Harry Thürk hab ich auch wieder Bücher gelesen, habe ich heute erinnert, als ich auf seinen Roman "Der Gaukler" stieß.

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Mittwoch, 11. Juni 2008

[11.06.2008, mi, 8:00]

Bin von Lauf 443 zurück.


[12:30]

Wir ist tatsächlich kühler geworden: nur noch 28 Grad - in der Sonne! Gestern war es wärmer im Schatten.


[15:00]

Jetzt sind es 22 Grad im Schatten.

Da kann man endlich schon wieder am Tage das Fenstern öffnen, nicht erst spät am Abend.

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Donnerstag, 12. Juni 2008

[12.06.2008, do, 19:00]

Nachdem ich heute meine Eltern in Berlin besuchte, fuhr ich auf dem Rückweg nicht durch Berlin zurück, sondern erst nach Schönefeld und dann außen herum über Genshagener He ide, Saarmund, Michendorf, Seddin, Ferch, Caputh nach Potsdam, alles mit meinem Fahrschein "Tageskarte Berlin ABC" für 6 Euro 50, den ich morgens vor meiner Haustür in der Straßenbahn am Automaten gelöst hatte.

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Freitag, 13. Juni 2008

[13.06.2008, fr, 8:00]

Weil mir meine kleine Reise von gestern so viel Spaß gemacht hat, wollte ich heute nach Brandenburg fahren, nach rund zwei Jahren wieder einmal, aber es regnet, keine Sonne ist zu sehen.

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Samstag, 14. Juni 2008

[14.06.2008, sa, 16:00]

Heute bin ich nach vielen Jahren wieder Mitglied Stadtbibliothek Potsdam geworden.

Habe mir ausgeliehen:

Be ide Exemplare gibt es zurzeit nicht neu (Gulag) bzw. nur als gebundene Ausgabe (Wind) zu kaufen.

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Montag, 16. Juni 2008

[16.06.2008, mo, 8:30]

Ich bin sehr unruhig, kann nicht länger auf schönes Wetter warten, fahre heute nach Brandenburg.


[9:05]

Bin gerade noch pünktlich auf dem Bahnhof Potsdam Charlottenhof angekommen.

Hätte ich auf die Straßenbahn gewartet, hätte ich es nicht geschafft.


[9:09]

Zug fährt ab nach Brandenburg.


[9:36]

Zug kommt an in Brandenburg.

Es sieht als, als würde es gleich regnen. Sehe ich in Richtung Magdeburg, da scheint die Sonne.

Soll ich nach Magdeburg fahren?


[9:56]

Zug fährt nach Mageburg und nimmt mich mit, nachdem ich schon vom Bahnhof gegangen, aber wieder zurückgekommen bin.


[10:49]

Zug kommt an in Magdeburg. Wo ist jetzt die Sonne?


[11:40]

Ich war im Dom, war an der Elbe, bin umhergelaufen, fand das alles nicht sehr interessant, hab nicht mal meinen Fotoapparat ausgepackt.

Ich gehe zum Bahnhof, fahre nach Brandenburg und werde dort fotografieren.


[11:50]

Es regnet, als würde die Sintflut vorbereitet. Als ich am Bahnhof bin, könnte ich viel nasser nicht sein.


[12:06]

Zug fährt ab aus Magdeburg.


[12:58]

Zug kommt an in Brandenburg. Die Sonne scheint. Was an meiner Kle idung und mir noch feucht vom Regen ist, wird schnell trocknen.


[16:51]

Weil der Zug nicht in Potsdam Charlottenhof hält, nehm ich den nächsten.


[16:59]

Zug fährt ab nach Potsdam.


[17:18]

Hauptbahnhof.

Der Zug hat also auch nicht in Charlottenhof gehalten. Hätte ja auch besser in Brandenburg fragen können.


[19:00]

Die mit meiner Nikon hohen ISO-Werten gemachten Aufnahmen, kann ich vergessen, weil sie zu sehr rauschen.

Ich rede nicht von den zwei Aufnahmen bei ISO 3200, die goldene Schrift auf schwarzen Grund zeigen, sondern von den Aufnahmen ab ISO 400, die helle Gegenstände vor hellem Grund zeigen.

Jetzt scheint mir klar, warum Nikon eine so tolle ISO-Automatik verbaut hat: damit der Fotograf immer den möglichst niedrigen ISO-Wert nutzen kann.

Bei meiner ersten Canon (EOS 300D) hab ich nicht selten vergessen, den ISO-Wert von maximalen 1600 auf normale 100 oder 200 zu stellen - auf den Fotos hat man das aber kaum gesehen. Das sollte man auch bei teuren Nikons (vor den Modellen ab D300 und D3) nicht machen, ansonten hat man wenig Freude, es sei denn, man mag rauschende Fotos, die nicht besser werden, wenn man sie bereits von der Kamera oder später von einem Programm auf dem PC entrauschen läßt, weil Einzelheiten des Bildes verwaschen werden.

Bis ISO 400, vielleicht 500 muß man sich keine Sorgen wegen Rauschen machen. Danach muß man aber sehr aufpassen. Manche Fotos rauschen auch bei ISO 1000 wenig, aber man darf nicht damit rechnen.

Die Fotos, jedenfalls, für die ich nach zwei Jahren mit einer besseren Nikon gekommen bin, kann ich vergessen. Das ärgert mich sehr.

Zumal ich meine Canon mithatte, allerdings nur mit einem Superweitwinkel-Objektiv, weil ich glaubte ... Dabei es hat sich mit meiner Nikon so toll fotografiert, kaum Aufnahmen mit meiner Canon hab ich gemacht, fragte mich sogar, warum ich sie mitgenommen hatte, weil in Kirchen Fotos in extremen Weitwinkel zu machen, gelingt meist nicht, ohne stürzende Linien zu erzeugen, überlegte die Canon zu verkaufen, nur noch mit der Nikon zu fotografieren, mir vielleicht mir ein weniger extemes Weitwinkel zu zulegen. Kann ich alles vergessen.

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Dienstag, 17. Juni 2008

[17.06.2008, di, 10:00]

Gestern hab ich noch das "Strafe-Buch" (das Buch, das ich noch einmal kaufte, weil ich in einem Wutausbruch zerrissen hatte) abgeholt.

Kann gut verstehen, warum ich es nicht lesen wollte. Hab noch einmal angefangen zu lesen. Dabei wird es wohl auch bleiben, so sehr mich das Thema auch interessiert.

Mein mir selbst verhängte Strafe war übertrieben. Das Geld hätte ich besser investieren können.

Die Strafe war auch unnötig: was ich von meinem Geld kaufe, kann ich auch wieder verkaufen - oder vernichten, wenn ich mag.

Meine Bestrafung richtete sich weniger gegen das Zerreißen des Buches, sondern sollte ein Machtwort gegen meine innere Unruhe, "Aufruhr" sprechen.

So bin ich dann am Montag vom "Theoretiker" zum "Praktiker" geworden und hab endlich mal wieder Potsdam und Berlin verlassen.

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Mittwoch, 18. Juni 2008

[18.06.2008, mi, 8:30]

Kann gut sein, wie ich eben auf Fotos mit Nikon D300 und D3 entnehme, daß selbst eine D3 nicht rauscharm genug ist, um wirklich besser Fotos als eine Canon 30D oder 5D zu machen.

Deutlich besser als eine alls Nikon-Digitale zuvor ist die Nikon D3 auf jeden Fall. Aber das besagt nicht viel, weil diese Kameras schon bei niedrigen ISO-Werten nicht selten verrauschte Fotos produzieren. Ist kein angenehmes Arbeiten, wenn man sich immer fragt: na, sollte ich nicht höher als ISO 400 gehen, oder wird das Fotos auch bei ISO 1000 noch rauscharm.


[12:00]

Ich kann Objektive und Kamera so oft vergleichen, wie ich mag, entsche idend ist, wie sich die Fotos untersche iden, die ich draußen in der wirklichen Welt mache.

Ich werde also noch einmal nach Brandenburg fahren.


[13:00]

Heute hatte ich mehr Zeit, um zum Bahnhof Potsdam Charlottenhof (ehemals Potsdam West) zu kommen.


[13:09]

Der Zug fährt ein und mit mir los. Beim Zugpersonal kaufe ich eine Fahrkarte.


[13:36]

Der Zug fährt in Brandenburg ein. Ich gehe zur Stankt Katharinenkirche.


[15:00]

Habe alle Fotos, die ich machen wollte, gemacht. Nach Hause will ich aber noch nicht fahren.

Schon oft wollte ich auf den Turm an der Stadtschleuse, den fast 30 Meter hohen Stein-Tor-Turm, aber nie fand ich das dortige Museum offen vor.


[15:15]

Heute habe ich Glück! Nachdem ich eine Eintrittskarte gekauft habe, besteige ich das Museum im Frey-Haus, das sich im Turm befindet.


[15:45]

War ein grandioses Erlebnis. War ganz allein im und auf dem Turm, konnte mich fühlen, als würde ich vor Jahrhunderten Wache stehen. Oft rief ich aus: "Ich werd irre."

Ich habe noch immer keine Lust, nach Hause zu fahren. Das Wetter ist auch sehr schön. Ich mache mich auf die Suche nach dem Roland, der vor dem Rathaus steht. Be ides hab ich noch nicht gesehen.


[16:05]

Bin am Roland. Granz schön groß, wenn man liest, 5 Meter hoch und dann davor steht.

Ob ich noch zum Dom gehe?


[16:13]

Bin an der Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie "Sonnensegel". Dem Verein gab ich im März 2000 meine Domain sonnensegel.de.


[16:16]

Betrete die Stankt Gotthardtkirche. Mir scheint, hier war ich noch nie.


[17:05]

Hab die Kirche verlassen. War ein grandioses Erlebnis. Wieder rief ich aus "Ich werd irre", so begeistert bin ich vom Inneren der Kirche.

Obwohl draußen die Sonne sich hinter keiner Wolke verstecken kann, ist es in der Kirche so dunkel, daß ich alle Fotos mit maximalen ISO-Wert aufgenommen habe. Obwohl mit gerade noch verwacklungsfrei zu haltender langer Belichtungszeit aufgenommen, sind einige zu dunkel geworden.


[17:15]

Bin schon auf dem Weg zum Bahnhof, habe für heute das letzte Foto gemacht.


[18:01]

Der Zug fährt ab.


[18:20]

Der Zug kommt Potsdam Hauptbahnhof an.


[19:10]

Hab mich gewaschen. Bin bereit, meine heutige Ausbeute zu inspizieren.


[20:00]

Endlich sehe ich auf meinen Fotos die Einzelheiten, die ich auf allen meinen vorherigen Fotos vermißt habe! Auch bei ISO 3200!

Das ändert alles. So gern ich mit Nikon-Kameras fotografiere, aber sie nur für Aufnahmen bei viel Licht benutzen zu können, da ich meist in der Dämmerung oder nachts oder in schummrigen Kirchen unterwegs bin, macht sie zu Geräten für die Vitrine.

Und da selbst die Nikon D3, nachdem was ich bisher gesehen habe, nicht wirklich besser als andere Nikons ist, auch wenn ein maximaler ISO-Wert von 25.600 etwas andere suggeriert, werde ich mir wohl keine Nikon mehr kaufen können.

Dabei hatte ich mir das so schön vorgestellt: jetzt hast du ISO max 3200 - später 25.600. Unvorstellbar! Aber meine Canon rauscht - wenn ich auf meinen Vergleiche vertrauen kann, die keine direkten sind, weil ich nicht dasselbe Objekt mit meiner Canon und einer D3 aufgenommen habe - bei ISO 3200 weniger als die D3 bei ISO 6400, die, und das ist das entsche idende, wiederum etwas weniger und deutlich angenehmer rauscht wie die D200 bei ISO 1600, wo sie meistens indiskutabel stark ist.

Auch bei ISO 12.000 sieht das Rauschen der D3 nicht unangenehm aus, allerdings verschwinden doch schon deutlich Einzelheiten.

Die D200 bekommt auch verrauschte, nicht unbedingt unansehliche, aber eben geglättete Bilder hin, wodurch die jedoch Einzelheiten verlorengehen. Eben deshalb bin ich noch einmal mit der 30D nach Brandenburg gefahren.

Ich hätte mit der Nikon D3 also ein Foto in der Stankt Gotthardkirche bei ISO 6400 oder 12.800 gemacht, wurde auf dem Bild genug sehen, würde mich aber gleichzeitig über das Rauschen ärgern, wie heute über die mit der D200 gemachten Fotos, die ich letztendlich nicht gern anschaue, weil die mich interessierenden Einzelheiten beim Entrauschen verschwunden sind.

Warum sollte ich für viel, viel Geld einen neue Kamera kaufen, wenn mit der alten fast so gut arbeiten kann und die Verbesserung nur extreme Bereiche betrifft, die sich vielleicht mit einem lichtstärkeren Objektiv erreichen läßt?

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Donnerstag, 19. Juni 2008

[19.06.2008, do, 8:30]

Die letzten Tagen waren aufregend und anstrengend, aber auch sehr schön.

Ich muß ich mich erholen - die vielen Kilometer zu Fuß mit Gepäck, die häufigen Wechsel zwischen heißem und kaltem Wetter, die nervenaufreibenden Test haben meinen Körper gezeichnet - und brauche auch Zeit, damit sich die vielen Eindrücke setzen können.


[21:15]

Ich lasse mir von keinem Test - auch nicht den eigenen - meine Lust an einer Nikon D3 verderben!

Sie ist auf jeden Fall besser als jeder anderen Nikon-Kamera. Und wenn eine D3 nur mit einer Canon 30D bei wenig Licht in der Bildqualität gleichzieht, habe ich gewonnen, weil ich dann nicht mehr zwei Kameras schleppen muß.

Sind Fotos über ISO 3200 weniger gut, so bilden sie trotzem etwas ab, was bei ISO 3200 schlecht zu erkennen wäre. Und bei meiner am meisten benutzten Auflösung (Bildschirm, entspricht 20-25 Prozent der maximalen Fotoauslösung) sehen auch die Fotos der D200 bei ISO 3200 nicht so schlecht aus.

Klar, es geht immer besser. Aber ich sollte nicht übertreiben. Jetzt ein Objektiv für die 30D zu kaufen, das mir rund 500 ISO bringt, aber über 1000 Euro kostet, ist keine gute Lösung, weil ich nun mal lieber mit der D200 als mit der 30D fotografiere, und wohl auch lieber mit der D3 fotografieren werde als mit der 30D.

Also: locker bleiben, sparen und abwarten, wie sich die Preise für D3 entwickeln.

Übrigens brauche ich zuerst gar kein neues Objektiv: mein 18-200 VR DX kann ich verwenden. Bringt immer noch eine Auflösung von 2784 x 1848 Pixel (D200 max: 3872 x 2592) und deutlich kleiner NEF-Dateien ungefähr wie von einer D70.

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Freitag, 20. Juni 2008

[20.06.2008, fr, 9:30]

Allmählich lande ich wieder in Potsdam, bin wirklich wieder zurück von meinen Reisen vorige Woche.

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Sonntag, 22. Juni 2008

[22.06.2008, so, 9:35]

Hab OpenOffice.org 2.4.1 installiert.

Nachdem ich OpenOffice.org 3.0 Beta einige Zeit ausprobierte und sehr zufrieden bin, hab ich den Test (siehe Tagebuch vom 23. April 2008, 17 Uhr 30) von Microsoft Office 2007 vorzeitig abgebrochen.


[9:45]

Während ich allmählich von meinen Reisen zurück in Potsdam anzukommen versuchte, hab ich mir nicht mit Lesen von Romanen die Zeit vertrieben, weil Belletristik nur ein Ersatz für eine Reise oder ein Abenteuer sein kann.

Auf Ersatz hab ich keine Lust mehr. Le ider läßt er sich nicht immer verme iden. Aber als eigene Le idenschaft wird er sich bei mir wohl nicht entwickeln.

Ich befürchte, Lesen wird sich bei mir immer mehr auf technische und informative Lektüre beschränken, zumal es sehr wenig Belletristik gibt, die mich zufriedenstellt.

Davon abgesehen, bin ich schon lange keine Leseratte mehr, sondern versuche schon lange herauszufinden, wie man etwas tut: das, worum es in Büchern geht, und Bücher zu schreiben an sich. Um die in Büchern erzählte Geschichte geht es mir beim Lesen meist nicht.

Da ich aber zurzeit immer noch viel Angst habe, ein eigenes Buch zu schreiben, hab ich noch weniger Gründe, um Belletristik zu lesen.

Einen Roman zu lesen, ist meist weniger spannend, als einen zu schreiben oder einen zu erleben.

So wie es befriedigender ist, ein Foto zu schießen als ein Foto anzuschauen, selbst wenn das eigene nicht so schön ist.

Aber daran kann man arbeiten. Das macht mir Spaß.

In Kirchen scheine ich immer auf der Suche nach Gott zu sein und ihn auf ein Foto bringen zu wollen. Vielleicht gelingt es mir einmal.

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Donnerstag, 26. Juni 2008

[26.06.2008, do, 10:40]

Bin von Lauf 444 zurück.

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Samstag, 28. Juni 2008

[28.06.2008, sa, 19:00]

Die letzten Tag habe ich sehr wenig geschrieben, obwohl es viel zu erzählen gäbe.

Nicht nur über meine Reisen vorige Woche, sondern auch über meine nächste Reise, auf die ich mich schon durch Test meiner Technik unter den zu erwartenden Situationen vorbereite.

Aber irgendwie will ich nichts preisgeben. Noch nicht einmal eins der vielen, bereits vor fast zwei Wochen gemachten Fotos zeigen. Alles soll nur meins bleiben.

Könnten die Störenfriede sich ja wieder ausführlich zu Wort melden, aber seit sie ihre eigenen Domain mit Webspace haben, möchte sie nicht mehr mitteilen.

Über meine Idee zu einer neuen Geschichte, dessen Thema ich auf meiner Homepage noch nicht angesprochen habe, was mich aber sehr bewegt, obwohl die Geschehnisse rund 35 Jahre zurückliegen, möchte ich schon gar nichts schreiben.

Also noch wenige als nichts? Geht denn das? Ja, denn nicht einmal eine Andeutung wird es geben. Punkt.

Dabei würde ich mich selbst am meisten freuen, wenn ich wieder etwas über mein Leben schriebe. Etwas lustig über meine sture Verschwiegenheit kann ich mich immerhin schon machen.


[20:15]

Vermutlich wird demnächst die Nikon D700 erscheinen: Gehäuse wie die D300, Sensor wie die D3 - einschließlich der hohen ISO-Fähigkeit.

Eigentlich sollte ich mich freuen, weil ich, was ich durch die D3 teuer kaufen wollte, billiger durch die D700 bekommen könnte, aber auf die D3 hab ich mich so "eingeschossen", daß mich mit einer D3 bereits fotografieren sehe, während ich mir mich und einem D300-Nachfolger nicht vorstellen kann.

Ist ja nicht schlimm: wenn mir eine D700, weiterhin nicht gefällt, obwohl sie alles, was ich als Verbessung meiner D200 brauche, kaufe ich mir trotzdem eine D3. Denn: Es ist mein Geld!


[20:30]

Die Geschichte, über die ich im öffentlichen Tagebuch nicht erzählen wollte: wie Assi durch unsere Spaziergänge während meines letzten Urlaubs bei Oma in Crimmitschau allmählich von einer hinterlauflahmen und traurige zu eine fröhlichen und uneingeschränkt laufenden Hündin wurde, um dann trotzdem getötet zu werden.

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Sonntag, 29. Juni 2008

[29.06.2008, so, 7:30]

Allein die Vorstellung, den Knopf zum Aufrufen des ISO-Menüs auf der Kamerarückseite, nicht mehr auf der Kameraoberseite zu haben, erfreute mich sehr. Wenn ich die Nikon D200 vor dem Auge habe und ISO-Werte verändern will, muß ich mir den Finger "verbiegen", um den ISO-Knopf zu drücken, während man bei der Nikon D3 mit dem Daumen auf der Rückseite nach unten ruscht und so "bequem" erreicht wie die Knöpfe für "Menü" oder "Enter".

Außerdem hab ich noch nie eine Profikamera besessen, will aber eine haben, seit ich vor Jahren einmal eine Canon 1 in den Händen gehalten habe. Deshalb hätte ich fast eine gebrauchte 1er gekauft, obwohl ich gar nicht mehr beabsichtige, Filme zu belichten.

An die D3 kommt dann ein Objektiv mit Festbrennweite (50 oder 35 mm), und schon bin ich "klassisch" (Kleinbild-Format, Standard-Objektiv bzw. leichtes Weitwinkel) und gleichzeitig zeigemäß (digital) ausgerüstet und fotografisch unterwegs.

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Montag, 30. Juni 2008

[30.06.2008, mo, 12:30]

Heute hatte ich meinen Nähtag.

Hab meine kleine Nähmaschine hervorgeholt und Bettzeug und Hosen repariert. Nichts Großes, nur aufgetrennte Nähte neu gezogen bzw. leicht durchgescheuerte Stellen "abgedichtet".

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