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Tagebuch - April 2003

01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 29, 30, 31


[01.04.03, di, 3:49]

Draußen sind es 0 Grad.

 

[6:19]

Jetzt sind es sogar minus 2 Grad.

Die Scheiben der Autos mußte vorhin freigekratzt werden.

 

[10:17]

Heute bin ich deutlich eher aufgewacht ;-)).

 

[10:59]

Ich habe die Domain AndreasThieme1.de frühstmöglich gekündigt.

 

[17:59]

Ich bin sehr wütend!

 

[18:48]

Ich habe Thieme-Net.de gekündigt!

Ich habe die Schnauze voll von diesem beschissenen Kindergarten!

Heute hätte ich nicht in die Stadt gehen können (um Geld zu holen, einzukaufen und meinen neuen Semester-Fahrschein zu lösen), wenn ich nicht laufend zu mir selbst gesagt hätte: Hab keine Angst, ich passe auf euch auf...

Meine Seelenteile, die ich die Kleinen nenne, habe verrücktgespielt. Kam hatte ich mich entschlossen, in die Stadt zu gehen, wurde mir schlecht, stieg meine Magensäure so hoch, daß ich die auf der Zunge schmeckte.

Ich konnte mich nicht entspannen, bekam auch nicht heraus, was mich so aufregte. Ich sah nur eine Möglichkeiten, mich zu entspannen: ich legte mich wieder ins Bett.

Obwohl ich gerade erst aufgestanden war. Nein, dachte ich, so kann das nicht weitergehen.

Dann hörte ich eine Stimme in mir. Sie sagte: wir haben Angst, wie wollen nicht rausgehen.

Es waren die Kleinen. Gut, sagte ich mir, dann werde ich eben an die Hand nehmen und beschützen.

So ging ich die ersten hundert Meter bis zur Sparkasse und redete immerzu in mich hin.

Völlig grundlos, wie ich fand.

 

[20:36]

Und als dann der Organisator in mir meinte, ich sollte mich doch auch um die Kleinen so kümmern, damit ich endlich den Nachtest ExPrak2 zu Ende bekomme, bin ich sehr, sehr wüntend geworden.

Ich, der ich diese ganze Scheiße immer machen muß. Die anderen denken sich was aus oder wollen etwas nicht tun, und an mit bleibt das dann hängen.

Dabei habe ich alles getan, damit die Kleinen sich wohl fühlen, damit die Chefs zufrieden sind. Aber einmal ist Schluß.

Wenn ich nicht mehr ich sein kann, weil ich alle meine Zeit Babysitter und Sklave bin, sollen die blöden Kleinen endlich mal erwachsen werden. Deshalb habe ich Thieme-Net.de gekündigt. Das haben die Biester davon!

Aber so richtig ärgern die sich nicht. Denen ist es lieber, wenn ich immer schön den Vati für sie spiele.

Das hat mir gerade noch gefehlt!

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[02.04.03, mi, 3:36]

Draußen sind es 7 Grad.

In der Nacht scheint es geregnet zu haben: die Dächer sind noch naß.

 

[5:33]

Ich werde die Kündigung von Thieme-Net.de stornieren, sie war eine wütende und unüberlegte Reaktion, die zudem keinen Nutzen hat, außer Wut abzulassen.

Jetzt bin ich nicht mehr wütend und bedaure meine Reaktion. Meine Kleinen haben genug gelitten, deshalb sind sie immer noch nicht erwachsen.

 

[5:39]

Thieme-Net.de wird weiterhin eine meiner Domains sein.

Auch wenn derzeit dort nichts passiert, ist es doch ein Ort für meine Kleinen. Es ist nur fair, wenn die Großen sich austoben dürfen, daß auch die Kleinen dieses Recht nutzen.

 

[5:46]

Ich bin sehr müde. Ich werde mich sofort hinlegen.

 

[9:09]

Ich bin auch sofort eingeschlafen. So sehr müde, erinnerte ich mich noch, war ich bei der Armee, wenn wir von einer Übung gekommen sind.

 

[9:30]

Richtig munter war ich wohl noch nicht, hatte wohl nur Hunger.

Außerdem summt es in meinem Kopf: meine inneren Kämpfe haben meinen Blutdruck hochgetrieben wie lange nicht mehr.

 

[12:25]

Ich werde gleich in die Stadt gehen. Ich brauche Zahncreme und sowas.

Eben wurde mir klar, daß heute erst der 2. Tag im Monat ist und bis zum Geldtag noch lange hin. Ich hätte wetten können, daß es bald wieder Geld gibt.

 

[13:39]

Draußen sind es 12 Grad.

 

[14:39]

Ich hätte nicht in meinen Briefkasten gucken sollen.

Dort lag Post von Puretec mit Software drin. Die wollte ich gern mal ausprobieren. Nun regnet es.

Was ich ausprobierte hat mir nicht gefallen. Die neuen Versionen bekomme ich nur freigeschaltet, wenn ich mein Star-Paket 3.0 auf 4.0 aktualisiere. Das ist zur Zeit aber nicht nötig.

Man wollte mich verführen... Warum sollst sollte man mir die Software-CD schicken, für die sonst 6 Euro Versandkosten berechnet werden?

 

[21:49]

Heute habe ich mich sehr gut entspannt.

Ich habe wieder einmal nach sehr langer Zeit an meinem PC Software installiert und getestet. Wenn ich sowas nicht machen muß, sondern darf, vertreibt es die Zeit und entspannt herrlich.

Unter anderem habe ich noch einmal Dreamweaver MX ausprobiert.

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[03.04.03, do, 3:47]

Draußen sind es 3 Grad.

 

[5:53]

Ich werde mich wieder gleich hinlegen.

 

[13:16]

Konnte nicht ausschlafen. Im Haus wurde wieder gebohrt und gehämmert.

Da bin ich aufgestanden und habe meinen PC weiter eingerichtet. War Zeit, daß ich wieder einmal neu installiere: jetzt läuft der Rechner wieder viel schneller.

Außerdem hat mich die Aktion herrlich abgelenkt und entspannt.

Heute kann ich wieder sagen: das Leben macht Spaß!

Gestern konnte ich das nicht sagen. Im Gegenteil!

Meine Sorgen sind zwar nicht weniger geworden, aber ich sehe sie nicht mehr so lebensfeindlich.

 

[16:45]

Habe noch etwas Dreamweaver MX getestet.

Endlich startet eine neue HTML-Datei mit der Endung *.html!

 

[16:52]

Draußen ist es 10 Grad und sehr ungemütlich. Teilweise wird der Himmel sehr dunkel, fast schwarz, und es regnet und stürmt.

Während in mir langsam wieder die Sonne scheint, läßt sie sich draußen nicht blicken.

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[04.04.03, fr, 4:14]

Draußen sind es minus 2 Grad.

 

[6:18]

Jetzt sind es sogar minus 3 Grad.

Allerdings ist es eine trockene Kälte bei sternenklarem Himmel.

 

[10:04]

Heute, wo im Haus weder gebohrt noch gehämmert wird, bin ich aufgewacht, weil mir kalt war und weil ich Hunger hatte. Das war unangenehm.

 

[12:30]

Bin wieder aufgetaucht und habe sein Tagen wieder Mails geschrieben.

 

[16:50]

Mein Bruder hat sich einen Arbeitsspeicher-Chip in der Größe von 512 MB gekauft. Nun hat sein PC insgesamt 768 MB.

Da sind meine 384 MB ja bescheiden. Allerdings mache ich ja nur "einfache" Büroarbeit, während mein Bruder seinen Rechner für tolle Spiele-Performanz immer hochrüchtet.

Der AMD mit 1100 MHz und 256 MB Arbeitsspeicher waren ihm zu langsam. Da bin ich froh, daß ich mit dem PC (und auch ohne) nur FreeCell spiele - ich kann mit meinem Pentium 300 noch lange Freude haben. Bei meinen "normalen" Aktivitäten reichen mir 384 MB Arbeitspeichen.

 

[22:45]

Ich werde mich hinlegen, damit ich morgen früh aus den Federn komme.

Hatte einen guten Tag, schien mir fast, als wäre schon Samstag.

Hab heute mein Homepage mit Dreamweaver 4 auf den Server geladen (bisher machte ich das immer mit einem FTP-Programm).

Außerdem hab ich ins Hauptverzeichnis von AndreasThieme.de eine rund 500 HTML-Seiten starke Fassung vom 14.02.03 mit FTP geladen.

Durch das Hochladen der anderen, aktuellen Homepage in Unterverzeichnisse mit Dreamweaver 4 macht die Homepage im Hauptverzeichnis deutlich weniger Probleme als wenn ich beide mit FTP hochladen würde.

Außerdem vollzieht sich der Datentransfer (in beide Richtungen) sehr komfortabel mit Dreamweaver 4. Hatte ich nicht gedacht. Ich brauche nur die Datei, an der ich eben gearbeitet habe, in Dreamweaver 4 zu markieren und kann sie auf den Server schicken, ohne großartig erst das entsprechende Verzeichnis zu suchen. Mit FTP ist das Übertragen einzelner Dateien aufwendiger.

Außerdem übertragt FTP, wenn ich ganze Verzeichnisse übertrage, immer die Konfigurations-Datein Dreamweavers, was Dreamweaver selbst (selbstverständlich) nicht tut.

Jetzt habe ich eine Lösung, die in den Suchmaschinen erfaßte Version zu behalten, ohne bei der neuen (noch immer nicht von Suchmaschinen erfaßte) Version gestört zu werden.

Die Fassung vom 16.02.03 erreicht man nur, wenn man von Suchmaschinen kommt, es sei denn, man kennt eine Dateinamen und kann ihn eingeben. Von meinen aktuellen Homepages gibt es keinen Link zur alten Fassung.

Wie im wirklichen Leben: es gibt kein Zurück mehr, außer in der Erinnerung.

Die alte und die neue Version sind den Suchmaschinen vollkommen zugänglich, außer den Seiten, die unter andreasthieme.de/03 lagern: diese haben ihren Platz und ihre Struktur noch nicht gefunden.

Dann baue ich die große neue Version (/01) um, so daß nicht mehr alle JPG-Dateien (769 Stück mit einer Größe von 11,3 MB) in einem Verzeichnis lagern, sondern in mehreren, am besten den entsprechenden HTML-Dateien untergeordnet.

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[05.04.03, sa, 0:45]

Ich kann nicht mehr schlafen.

Was solls, werde ich heute sehr zeitig zur Zeitungstour starten. Und sehr früh wieder zu Hause sein.

 

[2:38]

Jetzt, wo ich mich langsam für die Zeitungstour fertig machen könnte, bin ich müde.

Ich könnte aber auch bis halb fünf schlafen und dann die Zeitungen austragen. Nee, ich gehe lieber jetzt los und bin halb fünf schon wieder zu Hause.

Hoffentlich komme die Zeitungen heute nicht später. Nicht selten hab ich erlebt, daß die Zeitungen später als normal kamen, wenn ich mal sehr zeitig die Tour begonnen habe.

 

[2:55]

Ich bin so müde, daß ich schon gar nicht mehr richtig sehen kann.

Ich werde mich anziehen und zur Zeitungstour gehen. Jetzt werden die Zeitungen auf jeden Fall dasein.

 

[3:10]

Draußen sind es 5 Grad.

 

[5:06]

Ich bin zurück und starte ins Wochenende.

 

[5:30]

Ich lege mich hin. Gute Nacht!

 

[10:18]

Gleich werde ich einkaufen. Mache ich nicht unbedingt gern, aber manchmal muß ich einfach.

 

[10:48]

Habe auf 04.04.03 Eintragen hinzugefügt, zu denen ich gestern nicht gekommen bin.

Langsam muß ich aber aus dem Haus, sonst schließt Lidl, wo ich heute einkaufen muß. Wenn es nicht zu Lidl schaffe, kann ich auch zu Hause bleiben.

Kann ich wirklich? Was ich auf alle Fälle brauche, könnte ich auch bei Rewe (ist gleich um die Ecke, kann ich in Hausschuhen erledigen, während es zu Lidl ein kleiner Marsch ist, rund 2,5 Kilometer hin und zurück): Rama und etwas Wursch.

Aber ich muß noch in die Nasenstrße, um Geld zu holen. Von da ist es jedoch nicht weit zu Lidl.

Nun gut, Einkaufen muß ich also gehen (es sei denn, ich essen am Wochenende Brot ohne Aufstrich). Zur Sparkasse muß ich aber auf jeden Fall. Dann kann ich auch zu Lidl, wo ich spätestens die nächsten Tage hin muß - bestimmte Dinge, die ich gern nutze oder verbrauche, gibt es nur dort.

 

[10:56]

Dann sollte ich mich aber langsam anziehen (sitze noch im Schlafanzug), sonst läßt sich mein "toller" Plan nicht umsetzen.

 

[11:09]

Jetzt hab ich doch mal schnell meine keine Homepage vom Verzeichnis /03 nach /2003 umgelagert.

 

[11:20]

Jetzt muß ich aber los.

Oder hat Lidl nicht ohnehin nur bis 12 Uhr auf?

Ach, Scheiße, ich habe keine Lust, einkaufen zu gehen.

 

[11:25]

Ich werde heute nicht zu Lidl gehen.

Irgendwie ist mir auch wie nach der Zeitungstour, weil ich doch heute nicht vor der Tour geschlafen habe.

Außerdem hasse ich folgendes: ich gehe nur mal schnell zu Lidl, um Zahncreme, Haarwäsche und Grill-Gewürz zu kaufen, dann sehe ich aber noch das und das und schön sind wieder 20 Euro ausgegeben.

Nicht, daß ich oft Kaufsucht treibt, aber am meisten spare eben auch ich, wenn ich nicht einkaufe.

Klar ist es blöd, keine Reserven zu Hause zu haben oder zwischen Brot und Wurst mal keine Rama zu streichen, aber das wird mich nicht umbringen. Und verhungern werde ich erst recht nicht.

 

[14:12]

Nun habe ich alles auch meine 900-HTML-Seiten große Fassung (16.03.03) wieder im Hauptverzeichnis.

Wegen mit können die "alten" Fassungen dort liegenbleiben, wo sie schon "ewig" liegen, solange ich beim Arbeiten in meiner "neuen" nicht gestört werde.

Durch das Hochladen der Seiten mit Dreamweaver 4 werden ich nicht gestört, soviel auch im Hauptverzeichnis lagert. Zur Zeit immerhin über 1.400 HTML-Seiten.

 

[19:13]

Heute hab ich meinen Schlafanzug noch nicht ausgezogen. Nun kann ich ihn auch anlassen.

 

[20:02]

Draußen ist es ungemütlich: windig und kalt.

Trotzdem, dachte ich vorhin, könnte ich morgen früh zu einem Lauf starten. An der entsprechenden Kleidung fehlt es mir ja nicht.

Mal wieder richtig durchbluten und aufheißen lasse, wäre nicht schlecht.

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[06.04.03, so, 7:08]

Draußen sind es 0 Grad.

Sieht aus, als wenn heute schönes Wetter wird.

Um zu laufen, bin ich leider zu müde. Durch die Nacht, in der ich nicht ins Bett ging, ist für mich jetzt mitten in der Nacht.

 

[10:50]

Kaum zu glauben, aber es schneit!

Zwar nicht start, aber immerhin.

 

[11:22]

Heute werde ich wohl nicht mehr laufen.

Ich bin erst nach Mitternacht eingeschlafen. Außerdem noch "durcheinander" von der durchgemachten Nacht von Freitag zu Samstag.

Werde ich morgen vielleicht zu einem Lauf starten.

 

[11:25]

Beim Übertragen von ganzen Homepages ist FTP unübertroffen, weil Dreamweaver 4 immer gleich überprüft, ob abhängige Dateien auch übertragen werden müssen oder die aktuelle Version auf dem Server ist.

Will ich aber mal nur schnell eine Datei in der Tiefe meiner Homepage übertragen, dann ist Dreamweaver unübertroffen, weil ich einfach nur die Datei in Dreamweaver selbst anklicke (nachdem ich die Verbindung zum Server hergestellt habe), auf "Übertragen" drücke - fertig.

Bei FTP muß ich schon das entspechende Verzeichnis auf dem Server öffnen, sonst landet meine zu übertragende Datei in dem Verzeichnis, das gerade geöffnet ist.

So gibt es also wieder einmal nicht DAS Programm, sondern das eine für das, das andere für jenes.

Es gibt schlimmes ;-)).

 

[21:34]

Habe mein Desktop "fotografiert" und zeige einige Bilder. Nun sehen Sie einige Teile der Welt, in der ich mich beim Entspannen aufhalte: Desktop.

 

[21:47]

Ich lager die Bilder nicht in einem eigenen Verzeichnis, sondern auch dort, wo die HTML-Datei liegt.

So erspare ich Dreamweaver 4 beim Hochladen der Dateien, in ein andere Verzeichnis wechseln zu müssen.

 

[22:09]

Hat mir viel Spaß gemacht, Fotos meines Desktops zu veröffentlichen.

Erst recht, da die Fotos sehr gut geworden sind. Die schlechte Qualität meiner Webcam nervt mich.

 

[22:10]

Ich lege mich jetzt hin.

Morgen beginnt das neue Semester. Ich möchte ausgeschlafen sein.

Auch wenn ich noch nicht weiß, was ich machen werde. Durch den Streß mit dem Nachtest ExPrak2 habe ich mich auf neue Semester nicht wie von mir geschwüncht vorbereiten können.

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[07.04.03, mo, 1:38]

Draußen sind es minus 5 Grad.

Ich kann nicht mehr schlafen. Aber nicht, weil es so kalt ist. Das sage ich nur, damit kein falscher Eindruck entsteht.

 

[2:07]

Habe Handschrift, 07.04.03 erstellt.

 

[6:17]

Während der Tour hat es leicht geschneit.

 

[20:50]

Nach der Zeitungstour habe ich mich gleich hingelegt.

Kurz vor 11 Uhr bin ich aufgestanden. Kurz nach 11 Uhr hat ein Freund angerufen, ob er vorbeikommen kann - wir wollte schon lange was an seinen Pc machen.

Halb 12 war er bei mir. Wir haben gebaut. Kurz nach 14 Uhr , sind nach Berlin gefahren, um ein Teil günstig bei meinem Bruder zu kaufen.

In Potsdam wir wieder in Potsdam gegen 18 Uhr 30. Eine Stunde später haben wir die Aktion beendet.

So hat also mein erster Tag im neuen Semester ausgesehen. ;-))

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[08.04.03, di, 3:29]

Draußen sind es minus 4 Grad.

 

[23:27]

Heute ist viel passiert, ich bin nur nicht dazugekommen, es aufzuschreiben.

Ebenso gestern.

Vielleicht komme ich morgen dazu...

 

[23:30]

Zum Beispiel konnte ich heute morgen nach der Zeitungstour sehr schlecht schlafen, weil ich, kaum war ich eingeschlafen, im Traum lachte, wovon ich dann aufwachte.

Im Halbschlaf amüsierte ich mich weiter, schlief dann wieder ein, aber kurze Zeit später wachte ich wieder von meinem Lachen auf.

Ich weiß nicht mehr, was ich träumte, was mich so amusierte, aber ich hab viel Spaß gehabt. Konnte nur leider nicht schlafen.

Nachdem ich dann mehrmals eingeschlafen und aufgewacht war, war ich genervt und bin aufgestanden.

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[09.04.03, mi, 4:17]

Draußen sind es 0 Grad.

 

[6:20]

Als ich gestern die kleine Festplatte meines PC ausgebaut habe, wieder eingebaut, ein CD-Laufwerk mal dort angeschlossen, mal hier angeschlossen habe, wie das eben so geht, wenn man was ausprobiert, habe ich, während der PC lief, einmal etwas falsch gesteckt - der PC ging aus.

Seit dem bekomme ich hin und wieder einen schweren Ausnahmefehler. Weiß aber noch nicht, warum, wann er genau austritt.

Hoffentlich habe ich meinen nicht mehr jungen PC nicht den Rest gegeben.

Will er sich vielleicht von mir verabschieden?

 

[8:07]

Zum Glück nicht der PC, sondern "nur" ein Arbeitspeicher-Modul 128 MB.

Test haben eine Fehlermeldung immer an der gleichen Adresse ergeben.

Es kann jedoch auch sein, daß sie dieser Fehler mit einem anderen überlagert hat.

Als ich den Chip zum Testen eingebaut hatte, meldete Windows ja auch keinen Fehler.

Ich werden der Speicher noch mal einbauen und sehen, ob Windows wieder abstürzt.

Vielleicht war doch zusätzlich ein Kabel lose oder so.

Falls nicht, kann ich den Schaden verschmerzen: für das, was ich meist auf dem PC machen, sollte 256 MB so schlecht nicht sein.

 

[8:20]

Ich habe den Chip wieder eingebaut.

Mal sehn, ob der Rechner abstürtz.

Vielleicht wurde der Ausnahmefehler nicht vom Arbeitsspeicher hervorgerufen.

 

[8:30]

Ich lege mich hin.

Hoffentlich kann ich schlafen. Im Haus gegenüber arbeitet man mit elektrischen Meißeln.

 

[11:36]

Bin erst nach 9 Uhr eingeschlafen. Noch fühle ich mich sehr zerknautscht.

 

[16:10]

Ich fasse es nicht: hier gibts Schneeregen! Als wenn eins von beidem nicht reichen würde.

 

[18:10]

Es hat nichts geholfen: ich MUSSTE raus, sonst hätte ich morgen kein Frühstück gehabt.

Bei dem Hunger, den ich jetzt habe, hätte es nicht mal fürs Abendbrot gereicht.

 

[20:35]

Bis jetzt funktioniert mein PC ohne Probleme. Sieht so aus, als wenn die Ausnahmefehler nicht durch den defekten Arbeitsspeicher hervorgerufen wurden.

Ich kann mir vorstellen, daß der Arbeitsspeicher diesen Defekt schon vorher hatte. Jedenfalls habe ich die Arbeitsspeicher vorher noch nicht überprüft.

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[11.04.03, fr, 3:42]

Draußen sind es minus 5 Grad.

Gestern waren es nur minus 3 Grad. Wird es noch mal Winter?

 

[14:10]

Heute vormittag habe ich die Domains AndreasThieme.net auf meinen Namen registrieren lassen.

Nicht, um mal wieder ein andere sein zu können, sondern weil sich AndreasThieme.de von mir nicht bändigen läßt.

Was ich auch anstelle, ein Vorteil erzeugt immer wieder einen Nachteil.

Meine Versuche aufzuzählen, schenke ich mir... AndreasThieme.de hat einfach zu viele Seite - meine Vorhaben mußte scheitern.

 

Außerdem habe ich genug "experimentiert". Nun gilt es wieder, einige Erkenntisse umzusetzen bzw. an der Wirklichkeit zu überprüfen.

Ich habe nicht aus meinen Augen verloren, daß meine Homepage als mein virtueller Psychotherapeut die Aufgaben hat, mich gesund und im Studium erfolgreichen zu machen.

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[12.04.03, sa, 4:15]

Draußen sind es minus 3 Grad.

Gestern waren es nur minus 5 Grad. Jetzt wird es aber Frühling! ;-))

 

[5:55]

War aber viel wärmer als gestern. Die zwei Grad können so einen großen Unterschied nicht bewirken.

Auf den Autoscheiben war zwar Eis, aber irgendwie fühlte sich das Wetter warm an.

 

[9:10]

Das hätte ich mir denken können: Wenn ich frisches, noch warmes Vollkornbrot und frische Landliebe-Milch kaufen, kann ich mich nicht beherrschen.

Eine Hälfte des 1 Kilo Brotes hab ich aufgegessen. Vom dem Liter Milch ist nur noch ein Viertel übrig.

Jetzt tun mein Bauch etwas weh...

Hat aber sooooo lecker geschmeckt!

 

[15:11]

Oh, hab ich lange geschlafen!

Nicht ganz von 9 Uhr bis jetzt, denn ich hab noch Zeitung gelesen. Aber von 10 bis 15 Uhr hab ich bestimmt geschlafen.

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[13.04.03, so, 7:44]

Draußen sind es im Schatten (Seite Arbeitszimmer) 3 Grad, in der Sonne (Küchenfenster) 12 Grad.

 

[8:02]

Ich werde gleich laufen.

 

[9:09]

Ich bin von Lauf 149 zurück.

Inzwischen sind es in der Sonne 21 Grad, im Schatten 4.

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[14.04.03, mo, 3:34]

Draußen sind es 5 Grad.

 

[9:45]

Vor 15 Minuten, als ich noch schlief, hat meine Mutter angerufen und auf den Anrufbeantworter gesprochen.

Sie fragt, warum ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe.

Ich sagte, mein Nichtmelden hat nichts mit ihr zu tun, sondern damit, daß ich den Nachtest noch nicht bestanden hätte.

In gewisser Weise, so dachte ich, schäme ich mich, diese an sich einfache Aufgabe noch nicht abgeschlossen zu haben.

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[15.04.03, di, 4:36]

Draußen sind es 7 Grad.

 

[20:30]

Seit gestern beschäftige ich mich sehr intensiv mit den Widerständen in mir, den Nachtest abzuschließen.

Inzwischen ist mir klargeworden, daß nicht der Dozent mich zur Weißglut bringt, sondern meine Erinnerungen, die er auslöst.

Leider kann ich noch nicht ausführlicher schreiben, weil ich meine aggressiven Gefühle nicht wieder aufkochen möchte.

Ich bin zuversichtlich, auch dieses Problem zu lösen. Ich finde, ich gehe mit der Situation besser um als 1995/96, wo mich ein ähnlicher Konflikt zwang mein Studium zu unterbrechen.

Damals erinnerte mit ihrem Verhalten eine Dozentin an einige Erlebnisse mit meiner Mutter.

 

[20:39]

Ich möchte jetzt nicht weiter darüber schreiben.

Seit letzter Woche wird an Nachbarhäusern gebaut: die alten Balkone und Schornsteine werden abgerissen (Einsatz von Elekto-Meißeln). Die Arbeiten beginnen gegen 7 Uhr. Heute wurden sie erst gegen 18 Uhr beendet.

Ganz klar, daß ich am Tage kaum schlafen kann. Es ist einfach zu laut.

Deshalb lege ich mich jetzt hin.

Und werde wohl gleich einschlafen, weil ich sehr müde bin.

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[16.04.03, mi, 4:00]

Draußen sind es 8 Grad.

 

[6:30]

Obwohl ich von 21 bis 3 Uhr 30 geschlafen habe, bin ich noch müde. Ich werde mich gleich wieder hinlegen.

 

[10:00]

Bei dem Lärm ringsherum ist es wie ein Wunde, daß jetzt erst munter geworden bin.

Ich werde gleich laufen.

 

[12:30]

Bin von Lauf 150 zurück.

 

[12:57]

Während des Laufes hatte ich plötzlich Appetit auf Schweinefleisch in der Dose.

Das habe ich mir nach dem Lauf bei Rewe gekauft.

Und (leider) selbstverständlich habe ich wieder mal zuviel gegessen.

Heute wog ich vor dem Lauf 103 Kilo. Darüber brauche ich mich aber nicht zu wundern.

 

[13:15]

Die Portion zum Mittag war nicht nur zuviel, wenn ich abnehmen möchte, sondern auch so: mein Bauch ist sehr voll und mir ist etwas schlecht.

Aber es hat auch so lecker geschmeckt!

Ich spürte sehr zeitig, daß ich satt bin (eigenlich schon nach einem Viertel Baguette, war ein großes, bestimmt einen halben Meter lang), ignorierte das aber. Ich aß den Rest, dann noch eine Stulle und zwei Spiegeleier.

War das die Suche nach einem Ersatzrausch, weil ich beim Laufen so "brav" war und mich bremste, langsamer lief, bevor ich einen Rausch bekam?

Plötzlich habe ich auch noch "Riesenappetit" auf Schokolade!

Oh Mann, was is denn heute hier wieder los...

 

[13:20]

Ich bin ein Suchmensch. Wenn ich die Grenze überschreite, kann ich mich nicht oder nur sehr schwer zusammenreißen.

Die Grenze war heute sehr schnell erreicht. Eigentlich habe ich daraufhingearbeitet. Und freute mich auch, daß ich spürte, so früh satt zu sein. Doch plötzlich sagte etwas in mir: ach Scheiße, du warst viele Tage "unten", laß es mal wieder richtig sausen.

Wenn ich noch trinken würde, wäre ich jetzt schon wieder betrunken. In fast einer Stunde hätte ich schon einige Bierchen gezischt.

Dann würde ich jetzt ganz verrückte Sachen schreiben und mächtig "auf die Kacke" hauen. Oder vielleicht S. anrufen. Oder ein Treffen mit der Frau verabreden, in die ich mich neulich verliebt habe. Auch wenn das wohl nur geschehen ist, weil sie mich an S. erinnert.

 

[13:26]

Wie ging das alles eigentlich los?

Heute morgen traf ich die Frau, die ich schon seit Jahren hin und wieder während der Zeitungstour traf, in die ich mich auch schon einige Male verlieb habe.

Ich sagte: Schon mal schöne Ostern, wenn wir uns nicht mehr sehen.

Sie lachte und ging weiter. Sie muß zur Straßenbahn.

Ich entnahm meinem Zeitungswagen die Zeitungen für nächste Haus und hörte sie etwas sagen.

Sie war stehengeblieben und hatte sich umgedreht (das hat sie noch nie gemacht) und sagte: Wie sehen uns am Samstag noch.

Ist nicht raus, sagte ich, ich komme mal früher, mal später.

Dann hoben wir fast gleichzeitig einen Arm (sie den rechten, ich den linken) und grüßten.

Das war so niedlich!

Wenn ich sie nicht einer Beziehung wüßte, hätte ich mich schon längst mal mit ihr verabredet.

Sie ist eine von den Frauen, denen ich mich immer sehr nahefühle. Und dann schon, wie gesagt, seit Jahren.

 

[17:30]

Ich habe einen kleinen Nachmittagsschlaf gemacht, bin aber mit schlechter Laune aufgewacht.

Hab keine Ahnung, warum.

Am Baulärm kann es eigentlich nicht liegen, an den sollte ich mich allmählich gewöhnt haben.

Vielleicht bin ich einfach nur vom Höhenflug meiner Gefühle wieder runter.

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[17.04.03, do, 3:23]

Draußen sind es 6 Grad.

 

[12:30]

Meine Stimmung lief gestern sehr stark ab, weil mir bewußt wurde, daß die Frau mit dem Hund schon wieder eine "Initiative" gegen mich gestartete hatte.

Gestern vormittag erzählte mir jemand, die Frau mit dem Hund hätte im Haus Unterschriften gegen mich gesammelt. So richtig habe ich das aber erst nach meinem Nachmittagsschlaf begriffen.

Nun gut, nicht Beachtung der Frau bringt also auch nichts. Dann kann ich sie ja auch wieder grüßen und so. Vielleicht enthärtet sich ihre Front.

Auf alle Fälle möchte ich nicht die nächste Runde einläuten.

 

[17:20]

Durch Internet-Werbung habe ich wieder Lust auf DSL bekommen.

1&1 bietet einen Volumen-Tarif an, der mir gefällt: pro Monat 2 GB Traffic, jedes weiter MB 1,2 Cent, unbegrenzte Zeit für 9,90 Euro,. (Die Telekom bietet 1 GB für 9,95 Euro.)

DSL plus T-Net 100 (diesen Telekom-Tarif habe ich) kostet 36,98 Euro, also rund 20 Euro mehr als T-Net 100.

Insgesamt würde ich also "meine" DSL-Tarif für 30 Euro bekommen.

 

[17:35]

Damals, Herbst 2001, hätte ich mehr bezahlt.

Für 40 DM für den DSL-Anschluß und 29 DM für die Flat mit 1 GB Traffic, jedes weiter MB Traffic 0,09 DM.

Diesen Tarif hatte ich jedoch nicht, sondern die DSL-Flat der Telekom, 49 DM, plus 30 DM für DSL, weil mir ein GB Traffic zu wenig war. Außerdem waren 9 Pfennige für jedes weitere MB teuer.

 

[18:08]

Insgesamt 30 Euro für eine 2 GB Flat sind okay.

Letzten Monat surfte ich für 35 Euro. Diesen sind es schon 20.

Diese hohen Kosten sind mehr durch mein Homepage-Basteln als durch Surfen an sich entstanden. Wobei ich auch gern wieder mehr Surfen würde.

Mal sehn, was wird. Zur Zeit habe ich 30 Euro eigentlich werde für das eine noch für das andere.

 

[19:25]

Ist ja eigenartig: letztes Jahr war Karfreitag am 29. März, also über 14 Tage früher als dieses Jahr.

Und Pfingstmontag war am 20. Mai und ist dieses Jahr am 9. Juni.

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[18.04.03, fr, 7:22 - Karfreitag]

Draußen sind es 5 Grad.

Es ist kälter geworden - gestern wares es in der Nacht bereits 6 Grad.

Jetzt ist es trübe und feucht, und es sieht nicht so aus, als wenn die Sonne heute richtig durchkommt.

 

[8:34]

Jetzt sind es erst 6 Grad.

Die Sonne versteckt noch immer noch hinter dunklen Wolken.

 

[10:15]

Als ich überprüfte, ob Suchmaschinen auch die Seiten von AndreasThieme.de/01 erfassen, stieß ich auf einen Link, der auf AndreasThieme.de weist, der mich sehr überraschte.

Mein Homepage wird als "echt häßlich" eingestuft.

Eingestuft hat mich neben vielen anderen n4cer. Das ist Markus Zeller aus Dortmund, Jahrgang 1975.

Auf den ersten Blick sieht es aus, als wenn n4cer die Gelegenheit der Homepage Echt-Haesslich.de nutzt, um an der Abstimmung einfach mal teilzunehmen.

Tatsächlich ist n4cer nicht nur Eigentümer und Betreiber der Domain n4cer.de, sondern auch von echt-haesslich.de.

Coole Idee: ich gründe ein Portal, um öffentliche Meinung einzufangen und nutze es selbst am meisten.

Jedenfalls habe ich nach kurzem Reinsehen den Eindruck, daß der Melder von echt häßlichen Seiten sehr oft n4cer ist.

 

Ich war so frei, mich ins Gästebuch von n4cer.de wie folgt einzutragen:

hallo markus!

wenn ich deine homepages so sehe und lesen (n4cer.de und echt-haesslich.de), dann frage ich mich, warum du neben meine Page und vielen anderen nicht auch deine eigenen Sites als ECHT HÄSSLICH einstufst.

ich freue mich, mal wieder jemand getroffen zu haben, der offensichtlich noch mehr "probleme" mit sich hat als ich.

schönes ostern und weiterhin viel spaß bei deiner häme!

gruß

andreas

 

[10:39]

Ich bin ja gespannt, ob mein Eintrag im Gästebuch auftaucht. Scheint ein moderiertes Gästebuch zu sein, bei dem jeder Eintrag erst nach dem Okay des Moderator im Web erscheint.

Hab mich lange nicht mehr so amüsiert... Wobei ich mich erst geärgert habe. Aber nachdem ich etwas nachforschte, tut mir n4cer irgendwie leid: stammelt nur einige Seiten vor sich hin und braucht andere Homepages und die eigene Gehässigkeit um sich zu profilieren.

So kann es mit Deutschland nicht aufwärtsgehen!

Schönen Karfreitag alles zusammen ...

 

[10:54]

Das Wetter ich noch immer beschissen. Gerade mal 8 Grad sind es draußen. Ich werde heute nicht mehr das Haus verlassen, obwohl ich das geplant hatte.

 

[14:28]

n4cer hat meinen Gästebucheintrag aufgenommen und mir folgende Mail geschrieben:

Hallo Andreas,

selbstverständlich ist das nicht persönlich gemeint und jeder hat einen anderen Geschmack. Wenn du dich beleidigt fühlst, entschuldige ich mich natürlich.

Echt-Haesslich.de ist eine Community an der du dich auch beteiligen kannst ;-)) Jeder kann dort einen URL als "hässlich" klassifizieren. Wenn du möchtest nehme deine URL aus der Linksammlung raus.

Bitte gib mir ein kurzes Feedback.

 

Ich habe geantwortet:

hallo markus!

du brauchst meinen url nicht aus der linksammlung zu streichen.

ich habe deine pages ja auch in meine aufgenommen, und die, einschließlich meines kommentar, bleiben da für alle zeit.

weiterhin viel spaß!

and

 

[15:00]

Ich habe mir Dieters Gästebucheintrag zu Herzen genommen.

Dieter ist schon lange Leser meiner Homepage. Auch wenn er wohl beim Eintrag müde war, hat er doch Recht. Deshalb habe ich die Links von AndreasThieme.de zu AndreasThieme.de/01 gelöscht.

Viele Seiten, die ich nicht mehr wollte, hatte ich aus dem Hauptverzeichnis gelöscht, in den Links, die nun unbelegt waren, verwiese ich auf eine alte Fassung.

Schon war man unbemerkt an einem Ort, an dem man nie hinwollte. Und zurück kam man nicht nur durch einen harten Schnitt.

Unübersichtlichkeit entstand, weil man eben noch auf domains.html etwas las, was man jetzt nicht mehr fand.

Wer achtet schon darauf, daß eine verschiedene domains.html gibt.

Nun gut, jetzt sind die Fassungen getrennt. Aus Versehen gerät man nicht mehr in eine andere.

Die Bereinung hat mich den ganzen Vormittag gekostet. Nun habe ich vom Homepagebasteln wieder eine Weile genug.

 

[15:10]

Eigentlich wollte ich noch die Tagseiten ins die Seiten des Hauptverzeichnisses übernehmen, indem ich die Daten und Beschreibung der Läufe in die Laufseiten übernehme. Auch die Tagebucheintragungen wollte ich ins Haupttagebuch übernehmen, um doppelte Einträge zu vermeiden.

Ich hatte auch schon mit der Arbeit angefangen, habe dann aber abgebrochen, weil mir die Eingliederung zu viel Aufwand war.

Irgendwann habe ich mal wieder Langeweile oder so, dann werde ich an die Aufgabe bestimmt noch mal rangehen. Aber nicht heute. Und nicht zu Ostern.

 

[15:15]

Wie schön ist es, jetzt hier auf AndreasThieme.NET nur einige Seiten zu haben!

 

[16:54]

Draußen sind es 8 Grad.

Heute wird es auch nicht mehr wärmer.

 

[17:07]

Wenn ich schon einmal beim Umbauen bin, sagte ich mir vorhin, kann ich auch Tagseiten in AndreasThieme.de bzw. ins Projekt 2003 eingliedern.

[nach oben]


[19.04.03, sa, 0:43 - Ostersamstag]

Draußen sind es 5 Grad.

 

[4:00]

Jetzt sind es nur 4 Grad.

 

[6:07]

Ich hatte Glück.

Bevor ich zur Zeitungstour ging, regnete es. Als ich mit ihr fertig war, begann es zu regnen.

 

[11:06]

Heute scheint die Sonne wenigstens etwas.

 

[17:25]

Ich wiege 105 Kilo.

Zwar habe ich heute viel gegessen und bin abgefüllt, aber auch mit leerem Magen wiege ich deutlich mehr als 101,5 Kilo, die ich am 27.02.03 wog.

Erschreckt hat mich heute eine Traum, in dem ich einen Kühlschrank, gefüllt mir cremigen Torten, leerfraß, obwohl ich keinen Hunger hatte.

 

[17:30]

Aus meinem Nachmittagsschlaf bin ich durch einen Traum erwacht.

Während des Traumes fühlte ich mich sehr wohl. Jetzt finde ich, es war ein Albtraum, der mich ängstigt.

Im Traum fraß ich einen Kühlschrank leer, der mit vielen cremigen Torten gefüllt war.

Ich war so gierig, daß ich teilweise Torten herausriß, während ich schnell wie möglich so viele Torten wie möglich greifen und in meinen Mund stecken wollte.

Hmm, das hat so lecker geschmeckt!

 

[19:10]

Es erschreckt mich jedoch, daß ich selbst ohne Hunger zu haben, immerzu essen muß.

Als ich aufgestanden war, hatte ich 105 Kilo und keinen Hunger.

Und obwohl ich seit dem Aufstehen noch nichts gegessen habe, habe ich noch keinen Hunger, könnte aber schon wieder etwas essen.

 

[19:44]

Ist zwar verrückt, Ostersamstag vor 20 Uhr ins Bett zu gehen, aber ich bin so müde, daß mir gleich die Augen zufallen.

Was solls, ich weiß auch nicht, warum ich wachbleiben soll. Alles, was ich jetzt machen könnte, kann ich auch später tun.

 

[21:28]

Ich kann nicht einschlafen. Irgendwie ist mir zu warm, obwohl es im Zimmer nicht wärer als sonst ist.

 

[22:20]

Ich hab gelüftet. Der pfeifende Wind brachte kalte Luft in die Wohnung.

Weit mehr abgekühlt hat mich jedoch, daß ich AndreasThieme.de umbaute.

Alles, was im Hauptverzeichnis lagerte, habe ich nach AndreasThieme.de/1 verschoben.

Ich will einfach, daß das Hauptverzeichnis frei ist!

 

[22:40]

Jetzt lade ich die Veränderungen nur noch auf den Server. Dann ist AndreasThieme.de so, wie ich es schon lange haben wollte, aber bisher auf AndreasThieme.net probierte.

 

[23:07]

Hat alles geklappt.

Ich gehe jetzt ins Bett. Bestimmt kann ich gleich einschlafen.

[nach oben]


[20.04.03, so, 3:54 - Ostersonntag]

Draußen sind es 8 Grad.

Sofort bin ich nicht eingeschlafen, dazu habe ich mich zu sehr gefreut. Aber ich schlief sehr tief, so daß ich, als ich aufwachte dachte, ich sei kurz nach eins.

Daß ich kurz vor 4 aufwachte, ist nicht unnormal, weil ich außer sonntags ja um diese Zeit aufstehe.

Im Grunde habe ich heute sogar länger geschlafen als normal, denn mein Wecker piept meinst gegen viertel vier.

 

[4:35]

Ich habe einige Tagebuch integriert, so daß vom selben Tag nicht mehr mehrere Tagebücher gibt.

 

[5:00]

Auf AndreasThieme.net habe ich eben geschrieben:

AndreasThieme.de wurde so umgestaltet, daß AndreasThieme.net in der bisherigen Form nicht mehr nötig ist.

Besuchen Sie AndreasThieme.de.

Ich will einfach auf AndreasThieme.net das tun, was ich eigentlich auf AndreasThieme.de tun will, mich aber, warum auch immer, nicht traue.

Ist ja immer das gleiche: ich nehme zuviel Rücksicht auf "alte Zeiten".

Aber wenn ich alles erhalte, an was ich und andere sich gewöhnt haben, kann ich nie Neues schaffen.

Deswegen muß ich das alte ja nicht verdamme. Aber ich muß ihm eben einen anderen Platz zuweisen, wenn ich auf diesem Platz etwas Neues schaffen will.

Ich kann eben nicht gleichzeitig 100 Kilo wiegen und auch 80. Ich habe nur einen Körper.

Und nur ein Leben.

 

[5:04]

Für Ostersonntag in aller Frühe habe ich genug getan.

Ich werde mich wieder hinlegen.

 

[5:13]

Ich werde wieder "nach oben"-Links anbringen.

Außerdem Links, damit man von einer Tagebuchseite auf die vorherige und die nächste kommt, ohne über die Tagebuchhauptseite zu müssen.

Beides macht einige Arbeit, verbessert aber die Nutzung.

 

[5:17]

Dann danke ich noch an andere Umgestaltungen, die aber noch nicht spruchreif sind.

 

[6:07]

Ich hatte mich noch nicht hingelegt, sondern so getan, als würde ich von der Zeitungstour kommen.

Damit habe ich nicht "zwei Samstage" und komme nicht wieder mit meinem Rhythmus durcheinander.

Jetzt ist für mich also Samstag nach der Zeitungstour. Mann, bin ich aber müde ... *gähn*.

Ich lege mich sofort in Bettchen.

 

[6:15]

So, hab schnell noch die veränderten Dateien übertragen. Jetzt lege ich mich hin.

 

[8:58]

Ich war gerade mal auf dem Boden.

Dort liegen noch viele Sachen von mir, die weg sollen, so der Vermieter.

Ich habe mir eben einen Überblick verschafft, was wirklich weg kann und was ich vom Boden in meine Wohnung räumen bzw. auf dem Boden weiterhin verstauen muß.

Für meine Küchenmöbel ist in der Wohnung kein Platz. Eigentlich wollte ich ja erst einziehen, wenn eine kleine Kammer an die Wohnung angebaut ist. Dort wollte ich mein Bett und Schränke unterbringen, vielleicht auch meinen großen Schreibtisch.

Aber ich hatte und habe nicht das Geld für den Ausbau.

Die Kammer sollte übrigens so groß werden, wie ich jetzt noch Platz auf dem Boden belege.

 

[9:59]

Ich wiege 103 Kilo.

Also waren die 105 von gestern mehr abgefüllt als angesetzt. Wobei 103 Kilo immer noch mehr als genug sind.

 

[12:15]

Gibt es eigentlich noch analoge Flatrates?

 

[14:31]

Ja, einige. Aber wenn ich meine Internetverbindung noch einmal "aufrüste", werde ich bei der Telekom einen T-DSL-Anschluß bestellen und bei 1&1 den DSL-Volumen-Tarif 2 GB für 9,95 Euro pro Monat nehmen.

Insgesamt zahle ich dann rund 30 Euro im Monat - kann aber 24 Stunden am Tag surfen.

Jetzt surfe ich im Monatsdurchschnitt für 61 Cent pro Stunde. Für 30 Euro kann ich also rund 49 Stunden surfen.

Hört sich viel an. Ist es aber nicht.

Auch als ich für 35 Euro im Monat online war, habe ich mich sehr beeilt. Das heißt Seiten gesuchte, gespeichert und offline gelesen.

Wenn ich die 99 Euro Einrichtungsgebühr hätte, die die Telekom bei Selbstmontage verlangt, hätte ich vorhin die Probe-Bestellung bei 1&1 abgeschickt.

99 Euro Einrichtungsgebühr - habe ich für meinen ersten T-DSL-Zugang nicht "nur" 99 Mark bezahlt?

Ist ja eine Frechheit! Innerhalb weniger Minuten ist die Schaltung erledigt.

Na ja, was solls. Ich habe bei Arcor reingesehen. Dort würde ich unterm Strich teuer kommen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

Außer habe ich den Ärger, den mein Bruder mit Arcor hatte, noch nicht vergessen. Als die Mindestvertragszeit abgelaufen war, hat er wieder zur Telekom gewechselt.

 

[15:00]

Draußen sind es 20 Grad im Schatten.

Ist doch noch schönes Osterwetter geworden.

[nach oben]


[21.04.03, mo, 0:40 - Ostermontag]

Draußen sind es 12 Grad.

 

[2:15]

Ich lege mich hin.

 

[7:54]

Ich werde gleich laufen.

Ich bin aufgewacht und dachte, ich sollte heute laufen. Ob das mit Rolfs Worten zu tun hat, der sich nicht nur in mein Gästebuch eintrug (Gästebuch 20.04.03, Rolf), sondern mir auch mailte, unter anderem mit:

Wichtiger als das Gewicht ist sowieso die regelmäßige Bewegung.

Wie wahr, wie wahr ... Nur reicht es eben nicht, vom PC zum Kühlschrank und zurück zu "laufen".

 

[8:25]

Ich starte.

 

[11:42]

Ich bin zurück von Lauf 151.

Ich bin nicht nur gelaufen, sondern auch spaziert. Unterwegs traf ich Herrn Schnittkus. Ich unterbrach meinen Lauf und begleitete ihn bei seiner Wanderung.

 

[12:25]

MC hat mir Ostergrüße gesendet.

Wenn eine "Herrin" einem "Sklaven" alles Gute zu Ostern wünscht, liest sich das so:

wünsche dir ebenfalls ein paar ruhige tage und dicke eier, mein untergebener sklave.

Ich werde antworten:

danke für die dicken eier - wann melkst du mich wieder?

Irgendwo auf einer der vielen Seiten schreib ich von ihrer Aktion, mich, während ich koch, zu verführen, und mir super einen zu wichsen.

Als Ostergeschenk will MC mir eine kleine Geschichte mit einer Französin erzählen.

Ich wette, den beiden Frauen ist es wieder irre scharf gekommen :-)).

Vielleicht kann MC mich in die Geschichte einbauen oder mal zusehen lassen. Während MC die Französin leckt, könnte ich MC von hinter mit meiner fleißigen Zunge schleckern.

MC wird immer sehr freucht. Wenn sie steht, läuft ihr der Saft die Schenkel runter... Mann, auf sowas steh ich!

Ich war mal mit einer Frau zusammen, die auch immer sehr feucht geworden ist. Sie empfand das eher als "Klage", ich nicht. Hmm, hat das gut geschmeckt. Könnte ich wirklich mal wieder haben.

Und schon bin ich wieder bei S.

Sag mal, was ist denn jetzt los?

Ist mir der Lauf auf die Hormone gegangen?

 

[13:34]

Hab bis eben an der Mail für MC geschrieben.

Sie schreib, sie freue sich auf Antwort. Ich hoffe, meine versaute Antwort bringt ihr viel feuchte Freude!

 

[16:11]

Ich hatte mich, nachdem ich gewaschen war, etwas hingelegt. Ich habe sehr tief geschlafen. Kein Wunder, ich war heute rund 17 Kilometer unterwegs. Habe eine geile Mail bekommen und eine geschrieben.

Ich habe so tief geschlafen, daß ich nicht sagen kann, ob ich geträumt habe oder wirklich Sex hatte.

 

[17:18]

Rolfs macht Musik, seine Tochter singt. Sehr schön.

Ich schrieb Rolf, nachdem ich zwei Songs gehört hatte (sind leider nur teilweise auf MP3: http:// home.t-online.at/ home/ werner.duerr/ perenda.htm):

deine tochter singt schön, klar, rein.

sie muß sehr glücklich aufgewachsen sein, wie eine prinzessin im märchen.

 

Während ich die Songs von Sonja Pererda hörte, erinnerte ich mich an meine "alte" Freundin Christiane.

Ihr hartes Leben begann leider schon, als sie ein kleines Mädchen war. Noch nie habe ich solche schreckliche Dinge aus dem Leben eines Menschen von ihm selbst gehört. Und Sie können mir glauben, nicht zuletzt durch meine Psychologische Beratung Kopfdemokratie ist mir Haarsträubendes zu Ohren gekommen.

Ich kann nicht an Christianes Lebengeschichte denken, ohne zu weinen. Wie kann man einen Menschen nur so behandeln! Nur Gott weiß, wie Christiane das überlebt hat und wie sie die Schmerzen, die sie viele Jahre später immer noch empfindet, aushält, ohne sich umzubringen.

GOTT schütze dich, liebe Christiane! Dich und deine Familie!

 

Ich habe eine Kassette von Christiane eingelegt und höre sie jetzt.

Was soll ich Ihnen sagen: Kaum ertönte ihre rauchige Stimme, flossen wieder meine Tränen!

In einigen Songs, nicht in alle, spüre ich formlich ihre Kraft und das Leid, das sie zu dem gemacht hat, was sie heute ist.

 

Manchmal singt aber auch wie ein kleines und glückliches Mädchen - nur eben mit rauchiger Stimme.

Sie sing aber auch sehr hoch. Mein Freund F., ihr Mann, sagte einmal, sie singt in einer Breite von 5 oder 6 Oktaven.

Was das genau bedeutet, weiß ich nicht. Ich hab keine Ahnung von sowas. Aber ich habe gehört, was es bedeutet.

 

[17:48]

Ich schreibe Christiane eine Mail.

 

[18:37]

Hab die Mail an Christiane und meinen Freund F. abgeschickt.

Mein Gott, hab ich wieder geheult! So wie diese beiden, insbesondere F., erreicht niemand mein Herz.

Auch für die Frauen, für die ich sterben wollte, hatte ich nicht solche starken Gefühle wie für F.

Nachdem ich die Musik deiner Frau gehört habe, werde ich wieder mal deine Musik hören.

GOTT schütze dich, mein Freund!

[nach oben]


[22.04.03, di, 3:42]

Draußen sind es 10 Grad.

 

[10:00]

Heute beginnt wieder der Ernst des Lebens.

Ich muß den Teil des Bodens, den ich belegt habe, aufräumen, damit ich keinen Ärger mit dem Vermieter bekomme.

 

[11:59]

Ich brauche erst mal ne Pause.

 

[12:50]

Gerade habe ich ausgerechnet, ob ich bei meinem Telenonierverhalten mit dem Tarif T-Net 100, den ich jetzt habe, wirklich günstiger komme als mit dem Tarif T-Net.

In diesem Monat nicht würde ich mit dem Tarif T-Net WENIGER bezahlten, obwohl die Minutenpreise bei T-Net 100 billiger (außer in der Nacht) und die Taktung günstiger ist (immer Minutenabrechnung), weil T-Net 100 3,27 Euro mehr im Monat kostet, ich aber nur 2,46 Euro mit dem Tarif T-Net mehr bezahlen würde.

Obwohl ich teileweise über eine Stunde zu teuersten Zeit telefoniert habe.

Streiche ich die über 15 Minuten langen Gespräche, die ja eigentlich nicht nötig sind (ich telefoniere eben gern), zahle ich nur 1,04 Euro mehr im Tarif T-Net als im Tarif T-Net 100 und würde mit dem teueren und ungünstig getakteten Tarif T-Net 2,23 Euro weniger bezahlen als mit dem "besseren" Tarif T-Net 100.

 

Vielleicht sogar weniger, weil ich meine Telefonierzeit auf Minuten aufgerundet habe.

Wenn ich also mittags ein Ortsgespräch von 1 Minute 10 führe, schreibe ich, weil so abgerechnet wird, 2 Minuten auf und bezahle 6,2 Cent. Beim Tarif T-Net würde ich aber nur 6 Cent bezahlen.

 

Selbstverständlich ist das Kleinkram, aber der summiert sich auch.

Mir geht es einfach darum, daß ich eine höhere Grundgebühr bezahle als nötig ist, um beim Telefonieren günstiger zu kommen. Wenn ich nicht günstiger komme, brauche ich den Tarif nicht.

 

Daß ich die Nummern der Anrufer sehe, ist im Tarif T-Net 100 enthalten, aber leider senden immer weniger Anrufer ihre Nummer. Erst recht, wenn irgendwelche "Vertreter" anrufen.

Und da Esra oder meine Eltern auch keine Nummer senden, wenn sie mich anrufen, gehe ich also auch ans Telefon, wenn keine Nummer angezeigt wird. Und ärgere mich dann, wenn irgendwer etwas von mir will und mir auf die Eier geht.

 

Ich war entschlossen, bei der Telekom anzurufen und mich zu erkundigen, was es kostet, in den Standardtarif zu wechseln.

Zumal Ortgespräche ja bald by call sind...

 

Da klingelte das Telefon.

Eigentlich ist mein Festnetztelefon fast immer stummgeschaltet. Aber ich hatte versuche, meinen Bruder anzurufen, und da er auch T-Net 100 hat, sieht er, wenn ich angerufen habe.

Ich wollte ihn fragen, was er über einen Tarifwechsel denkst und über Ortsgespräche by call. Ich wartete auf seinen Rückruf.

Auf dem Display steht aber nicht "Bruder", sondern "S. D2".

Hohoho, S. ruft mich an. Das konnte ich nicht glauben.

 

S. war es wirklich. Als wir noch mehr "zusammen" waren, telefonierten wir oft stundenlang, manchmal habe Nacht hindurch. Dann telefonierten wir irgendwann gar nicht mehr. Irgendwo im Tagebuch habe ich ausführlich dazu geschrieben.

S. rief mich also an. Sie war an der Uni und wollte wissen, ob ich auch an der Uni bin.

Sie dachte sich, wenn sie mich zu Hause erreicht, kann ich nicht an der Uni sein.

Wir haben kurz bißchen geschnattert. Sie war sehr guter Stimmung. Über Ostern war sie verreist und hat sich sehr gut entspannt. Sie hat mehr gelacht als gesprochen.

War sehr schön mit ihr wieder mal zu sprechen, nicht nur zu mailen. Ich mag sie immer noch sehr. Sie ist eine klasse Frau. Ich mag auch sehr, wie sie erzählt (und schreibt). Wegen ihr würde ich mein Junggesellenleben aufgeben.

Meine Gefühle für sie sind noch stärker als ich dachte: während wir die wenigen Minuten sprechen, wurde mir ganz warm ums Herz und in der Hose. ;-))

 

Nun überlege ich, den Tarif doch zu lassen. Denn wenn ich keine Nummer gesehen hätte, wäre ich wohl nicht als Telefon gegangen.

Obwohl ich auf den Anruf meines Bruder gewartet hätte?

Wenn ich nicht auf ihn gewartet hätte, wäre mein Telefon ohnehin stumm.

Also hätte S. mich nicht erreicht.

Also kann ich den Tarif auch wechseln. Zumal S. vielleicht die nächsten Monate nicht mehr bei mir anruft.

 

So viel Text wengen einige Euro und der Wärme in mir.

 

Na ja, gestern hatte ich ja noch überlegt, ob ich T-DSL bestelle (siehe auch Gästebuch vom 21.04-03). Heute denke ich, daß das nicht nötig sein wird. Schiebe ich meine Homepages nicht so oft auf den Server, bin ich vielleicht nicht mehr als für 15 Euro online. Da lohnt sich weder DSL noch eine Flat.

 

[13:33]

So, Pause war ausreichend. Ich sollte den Boden weiter aufräumen, sonst werde ich heute nicht mehr fertig.

 

[13:44]

Ich könnte in den Tafrif T-Net wechseln, weil ich ihn schon langer habe, als die Mindestlaufzeit.

Der Wechsel ist kostenlos und wird innerhalb von 6 Werktagen vollzogen.

Mal sehn, ich habe mich noch nicht entschieden.

Ist ja auch nicht so eilig. Immerhin geht es in diesem Monat um 81 Cent, die ich sparen würde.

Ich sollte erst mal an meine Onlinekosten sparen, die schon wieder 23,70 Euro für diesen Monat, der noch nicht zu Ende ist, sind.

 

[13:46]

So, ich werde jetzt auf den Boden gehen und weiterarbeiten. Obwohl ich mich gern hinlegen und von S. träumen würde...

Na, hab ich mich schon wieder in sie verliebt?

 

[15:22]

Darüber nachzudenken oder in mich hineinzufühlen, habe ich nicht geschafft. War ganz schön anstrengend, "meinen" Platz auf dem Boden aufzuräumen.

Während ich vorhin drüben war, kam der Mann von der Frau mit dem Hund hoch: Es ist Mittagsruhe, du kannst nachher weitermachen, sagte er.

Über ihn und seiner Frau wohnt niemand, er ist nicht daran gewöhnt, über sich jemand zu hören.

Ich sagte: du meinst, ich darf nicht auf dem Boden gehen, weil Mittagsruhe ist?

Bei diesem Krach kann niemand Ruhe finden, sagte er.

Dann dürfte ich ja von 13 bis 15 Uhr nie in meiner Wohnung gehen, damit R. (er wohnt direkt unter mir), mittags nicht gestört wird, sagte ich und fügte an: das glaubst du ja selbst nicht. Das geht zu weit.

Er: ich hatte einen schwerer Tag und habe keine Nerven zum Diskutieren.

Ich: sag doch deiner Frau, sie kann gleich eine neue Unterschriftsaktion starten und sich beim Vermieter nochmals beschweren.

Er ist runter in seiner Wohnung gegangen.

Kurze Zeit später dröhnte von unten sehr laute Musik.

Ich dachte, aha, Mittagsruhe ist immer nur dann, wenn man selbst Ruhe braucht.

Am liebsten wäre ich runtergegangen und hätte ihm das gesagt.

Außerdem noch folgendes: weißt du, du solltest zu Hause gegenüber deiner Frau nur halb soviel Mann sein wie auf der Straße, wenn du in deinem 30 Tonner sitzt und in der Stadt bei 60 einige Meter hinter einem kleinen PKW herraste, in dem eine Frau allein sitzt, und brüllst: Weiber und Autofahren!

Aber ich blieb lieber oben. Das war richtig. Kurze Zeit später dröhnte sie Musik nicht mehr und seine Frau verließ die Wohnung und fuhr mit dem gemeinsamen Auto weg.

Die Szene mit dem Truck, der einen Kleinwagen "schiebt", habe ich mir nicht ausgedacht. Ich saß nebem ihm auf dem Beifahrersitz.

Ich weiß nicht, ob ich damals was sagte, aber damals bekam ich etwas eine Ahnung, was für ein "Held" er ist.

Mit mir haben große LKW sowas auch schon gemacht. Ich nehme dann aber immer das Bein vom Gas und warte drauf, ob der "Hled" hinter mir mich wirklich von der Straßen schieben will oder nur die große Klappe hat.

Gut habe ich mich beim Widerstand aber nicht gefühlt. Ich war immer bereit, im letzten Moment Gas zu geben.

Nicht, wenn ich etwas angepufft werden, sondern wenn der hinter mir die die Kontrolle verlieren würde. Vielleicht vor Adrenalin nichts mehr seht.

Aber ich lasse mich auch nicht drängen, schneller zu fahren, obwohl ich schon schneller als erlaubt fahre. Schon gar nicht von "stärkeren".

 

Wenn ich schon mal dabei bei.

Einmal ist mir ein großer LKW, ein Kipper mit Allradantrieb (die sind höher als die normalen Straßen-LKW) in die Fahrerscheibe gefahren.

Ich stand rechts neben ihm, allerdings nicht auf gleicher Höhe, sondern sondern so, daß er mich und ich ihn sehen konnte. Beide wollte wir links abbiegen.

Ich der Kuve blieb ich auf meiner Position, ich wußte nicht, ob er realisierte, daß ich auch links und nicht rechts abbog, und deshalb vielleicht gleich auf die rechte Seiten ziehen würde.

Nachdem wir die Kurve einige Meter hinter uns hatten, zog er plötzlich, ohne in seinen rechten Spiegel zu sehn, auf die rechte Spur.

Bremsen hätte keinen Sinn gemacht, dann hätten mich seine Hinterachse erfaßt. Außerdem war ich mehr vorn als hinten.

Ich versuchte noch durch Beschleunigen wegzukommen, während ich hupte und schrie, aber er schien mich weder zu sehen noch zu hören.

Die rechte Ecke seiner Stoßstange dückte sich durch meine Fahrerscheibe. Mein Wagen wurde nach rechts geschoben.

Scheiße, dachte ich, der Bordstein ist hier zu hoch, ich werde hängenbleiben und zerquetscht.

Zum Glück bekam der Fahrer doch noch mit, was geschah. Sofort fuhr er ein Stück nach links und löste die Verkeilung.

Er war mehr erschrocken als ich. Er war schon in Gedanken beim nächsten Auftrag oder sowas, sagte er, und hatte völlig übersehen, daß ich die ganze Zeit nebem ihm gestanden hatte und gefahren war.

Zum Glück war es nicht mein Auto, in dem ich unterwegs war.

War hatte ich den Aufwand, die Polizei zu holen, den Wagen in die Werkstatt zu bringen (trotz Abraten der Polizei fuhr ich den Wagen selbst in die Werkstatt; etwas muß es ja bringen, daß ich Kfz-Schlosser gelernt und KFZ-Technik studiert habe).

Als Leihwagen gab es einen Opel Corsa mit Automatik! Ich liebe Automatik-Autos!

Die Fahrt zusammen mit Esra an die Ostsee war der "Stunt" wert. ;-))

 

[15:40]

Ich habe Tarifwechsel beantrag von T-Net 100 auf T-Net.

Plötzlich ist die Kündigungsfrist 3 Monate. Das ist nicht lache!

Da sollte ich schriftlich kündigen. Was soll das... Die junge Frau will mich zurückrufen.

 

[16:52]

Ich habe noch mal die Nummer angerufen, bin aber wieder an die gleiche Frau geraten. Passiert ganz selten.

Sie wußte aber immer noch nicht bescheid. Konnte mich aber nicht weiterverbinden. Hat keinen erreicht oder was weiß ich.

Ich hab ihr dann die Allgemeinen Geschäftsbedingungen T-Net 100 zur Kündigung vorgetragen.

Die seien aber jetzt anders (was ich nicht glaube). Außerdem habe ich sie JETZT heruntergeladen. Stand vom 1. September 2002. T-Net 100 habe ich mindestens schon seit dieser Zeit.

Irgendwann sagte sie, ich soll bitte morgen gegen 8 Uhr nocheinmal anrufen, sie wird die Verbindung jetzt trennen.

Sie hat das sehr freundlich gesagt.

Ich habe dann eine andere Nummer angerufen, auf der Seite Tarifwechsel fand, als ich die Allgemeinen Geschäftbedingunen herunterlud.

Ein Mann meldete sich.

Ich sagte, ich möchte meinen Tarif von T-Net 100 auf T-Net wechseln. Ich telefoniere zu wenig, um von den günstigen Tarifen zu profitieren.

Er sagte: das ist klar, dann macht T-Net 100 keinen Sinn und für Sie ist der Standardtarif besser.

Ich hab meine Telefonnummer angesagt. Wir haben die Adresse verglichen. Fertig.

In 3 bis 4 Tagen wird der Wechsel vollzogen sein. Ich bekomme das noch einmal schriftlich mitgeteilt.

So muß das auch sein!

 

[17:02]

Eigentlich wollte ich mich schon kurz vor 16 Uhr hinlegen, aber daß ein einfacher Tarifwechsel so kompliziert sein soll, konnte und wollte ich nicht glauben. Das hat mich geärgert. Ich hätte gar nicht schlafen können.

 

[18:04]

Ich habe noch mal mit meinem Bruder telefoniert. Eine Stunde, damit ich auch was von Tarif T-Net 100 habe ;-))

Aber noch immer, wäre ich mit T-Net günster gekommen. Dabei habe ich in diesem Monat schon 5,5 Stunden telefoniert. Davon 3,5 Stunden mit meinem Bruder.

Er ist da cooler - er läßt sich fast immer anrufen.

Na warte mal, aber nächsten Monat wird das bei mir anderes.

 

[18:09]

Nun bin ich zwar schon im Schlafanzug, aber immer noch nicht im Bett.

Eigentlich kann ich ja auch bis 20 Uhr aufbleiben und dann ist Bett gehen. Oder?

 

[18:16]

Was solls, ich spiele Natur und lasse mich überraschen, ob ich nur ein Nickerchen mache oder bis morgen früh zur Zeitungstour schlafe.

[nach oben]


[23.04.03, mi, 3:38]

Draußen sind es 5 Grad.

 

[10:30]

Ich bin aufgewacht. Schläft sich nicht gut, wenn um einen herum gebaut wird.

 

[11:11]

B. hat angerufen.

Er hat eine digitale Kamera und will sehen, ob er sie an seinen Computer, der bei mir in der Wohnung steht anschließen kann.

Er will zwischen 13 und 14 Uhr kommen.

 

[13:45]

Ich bin müde, möchte mich gern hinlegen. Aber B. wird blad kommen.

 

[14:10]

B. hat angerufen. Er fährt zu Hause los.

 

[14:40]

B. ist eingetroffen.

Schicke kleine Digicam. Hat nur 99 Euro gekostet.

 

[19:50]

Wir haben es nicht geschafft, die Software, die Treibe so zu installieren, daß wir die Bilder aus der Kamera in den PC laden können.

B. hat 4 halbe Liter Bier getrunken. Mir ist von seiner Fahne schon ganz schwindelig.

Jetzt reicht es uns beiden!

Morgen werden wir die Kamera umtauschen.

 

[Nur den Eintragung von 3:38 habe ich am 23.05.03 geschrieben. Die anderen sind am 25.04.03 nachgetragen.]

[nach oben]


[24.04.03, do, 3:32]

Draußen sind es 8 Grad.

 

[3:39]

Was, heute ist schon wieder Donnerstag?

Klar, Montag war Ostermontag und wie Sonntag. Dann habe ich Dienstag und Mittwoch den ganzen Tag zu tun gehabt.

Heute vormittag werde ich auch losziehen.

 

[6:30]

Ich rufe B. an und sage, daß wir die Aktion verschieben müssen, weil ich in der Nacht wenig geschlafen hätte und nun nicht einschlafen kann.

Ein unausgeschlafener Andreas ist keine Hilfe, wobei auch immer.

 

[9:00]

Kaum hatte ich abgesagt, wurde ich ruhiger, laß noch etwas zur Entspannung Zeitung und schlief dann ein.

8 Uhr 50 wachte ich auf und sagte mir, ich bin kann losziehen.

 

[9:36]

Ich stehe an der Haltestelle Kastanienallee, Ecke Haeckelstraße. Ich hatte B. nicht gesagt, daß ich nun doch mitkomme. Als er mit dem Bus angefahren kommt und mich sieht, freut er sich sehr.

Wir fahren zum Hauptbahnhof, dann eine Runde Saarmund. Dann zum Bassinplatz, stellen den Bus ab und gehen, nachdem wir jeder eine Bratwurst gegessen haben, zu Wegert, um die Digicam zu tauschen.

 

[12:30]

B. legt 30 Euro drauf und hat eine neue Digicam.

Wir fahren zu mir, er parkt den Bus am Ende der Kastanienallee, auf dem Stellplatz am Wasser.

 

[13:30]

B. muß los, den Bus an den nächsten Fahrer übergeben.

 

[14:30]

Ich bekomme die Bilder immer noch nicht von der Digicam auf meinen Rechner.

Ich gehe zu einem Freund, um es bei seinem Rechner zu probieren, der nicht belastet ist duch mißlungene Installationen.

 

[15:30]

Auf dem Rechner meines Freundes Micha funktioniert es - also funktioniert die Digicam.

Nachher werde ich es auf meinen Rechner noch mal probieren.

Aber vorher fahre ich noch ins Kaufland. Mit Micha zusammen in seinem Mercedes CLK unterwegs zu sein, macht immer viel Spaß, auch wenn ich nur wenig Platz für meine langen Beine habe und beim Ein- und Aussteigen meine Schwierigkeiten. Aber mit zugeschlagenem und weggeklappten Dach bei schönem Wetter durch die Stadt zu fahren, macht immer viel Spaß.

Ich mag Mercedes ja schon im allgemeinen sehr. Und wenn er dann noch eine Automatik hat, bin ich nicht zu bremsen und sitze auch mal etwas enger, ohne zu murren.

Ach, wenn ich an meine drei Mercedese denke, die ich mein eigen nennen konnte! Und die vielen sehr schönen Reisen, die Esra und ich mit ihnen unternahmen! Das fehlt mir doch sehr. Alles drei.

 

[20:30]

Endlich kann ich die Bilder der Yakumo auch auf meinen PC einlesen!

 

[20:35]

Dazu habe ich eine neue Windowsinstalltion übertragen (Ghost).

Ich vermute, daß durch die mißglückten Installationen vom 23.04.03 Windows durcheinandergekommen ist.

Jetzt funktionierte auch die Installation so, wie es sein muß.

Außerdem wird der Speicher der Digicam als Wechsellaufwerk erkannt.

Als Webcam läßt sich die Kamera aber noch nicht benutzen. Warum auch immer. Damit kann ich aber leben.

Wichtig ist, daß ich die Bilder von der Kamera auf den Rechner bekomme.

 

[Außer die Eintragungen von 3:32 und 3:39 habe ich alle am 25.05.03 nachgetragen. Ist auch nur die Kurzfassung der Geschehnisse. Ich will mir ja nicht die Finger wundschreiben.]

[nach oben]


[25.04.03, fr, 3:30]

Draußen sind es 5 Grad.

 

[4:07]

Ich gehe heute später zur Zeitungstour, damit es hell genug ist, um während der Tour Fotos zu machen.

 

[6:30]

Ich bin zurück.

Hab viele Fotos gemacht.

Gut, daß B. ein 64 MB Speicher in der Kamera hat. Ich habe 59 Fotos gemacht. Sie belegen 35,7 MB.

 

[7:28]

Der Tarif meines Festnetzanschlusses ist gewechelt von T-Net 100 zu T-Net! :-))

Ich sehe das daran, daß ich die Nummer des Anrufers nicht mehr angezeigt wird. Heute oder morgen wird wohl auch der Brief der Telekom eintreffen.

Meine Nummer wird weiterhin angezeigt. Damit habe ich kein Problem. Sie steht ja ohnehin im Telefonbuch. Außerdem ist mein Festnetztelefon meist aus. Oder besetzt, weil ich online bin. ;-)).

Jetzt wird im Display meines Siemens Gigaset 3000 Comfort nur noch "Ruf von Extern" angezeigt, nicht mehr die Rufnummer oder "kein Nummer übermittelt" oder so, ich hab den Text schon vergessen.

 

[7:49]

Das erste Ortsgespräch für 1 Cent pro Minute habe ich schon geführt!

Bei 01051 ist kostet das Ortsgespräch rund um die Uhr einen Cent pro Minute (als Einstiegspreis, wie auf der Webside hingewiesen wird.)

Doof ist nur, daß ich mehr nach Berlin anrufe, als in Potsdam.

Bei der Telekom ist Potsdam und Berlin ein Ort. Wie das bei den anderen Anbietern ist, weiß ich noch nicht. Sollten das Ferngespräche sein, profitiere ich deutlich weniger von den neuen Ortsnetzanbietern.

 

[7:59]

Tja, rufe ich meinen Bruder in Berlin an, kostet die Minute 3,6 Cent, leider nicht einen.

Aber mit T-Net bezahle ich zur Hauptzeit 6 Cent pro 1,5 Minute oder 4 Cent für eine. Also kommte ich doch nicht günstiger. Vor allen Dingen, ohne vorher eine Gebühr zu bezahlen, um billiger telefonieren zu können.

 

[9:57]

Ich liege noch nicht im Bett. Ich wollte unbedingt B.s PC fertigmachen.

Auch wenn er zwischen 11 und 12 Uhr zu mir kommen will, lege ich hin, sonst fange ich nachher wieder an zu fliegen ;-)).

 

[11:30]

Mein alter Freund B. hat angerufen.

Ich habe schön und tief geschlafen. Gut, daß ich mich trotz der wenigen bis zu seinem Besuch verbleibenden Zeit hingelegt habe.

 

[13:40]

Um nach Berlin (Ferngespräche bei by call) billig anzurufen, habe ich auch einen Anbieter gefunden:

Mit 01015 kostet die Minute 2,6 Cent. Das istbilliger als alles, mit dem ich bisher nach Berlin telefoniert habe. Und das, obwohl ich vorher immer Ortsgesräche führte!

 

[17:55]

Oh, ich war am Montag das letzte Mal Laufen!

Bis eben hatte ich keinen Tag für Lauf 152. Und jetzt ist es zu spät, um heute zu starten.

 

[17:57]

Ist immer wieder das gleiche: Tagelang kann ich allein sein, ohne etwas zu vermissen. Wenn ich dann aber mehrere Tage mit jemand etwas unternehme, mag ich nicht mehr allein sein.

B. ist eben losgezogen. Wir haben alles in Ordnung gebracht, haben uns nicht verabredet ...

Das wäre ja auch noch schöner. Die letzten Tage war er ja mehr bei mir als bei seiner Frau, wenn wir die Schlafenszeit mal abziehen. Wer weiß schon, wo B. dann aufhält. Ich meine, er ist ja nicht erst seit vorigem Monat mit ihr zusammen. Sie wissen schon, was ich meine.

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[26.04.03, sa, 3:41]

Draußen sind es 11 Grad.

 

[5:40]

Ich hätte wetten können, es ist schon halb sieben.

Nachdem Frühstück wollte ich noch schnell einkaufen, aber über eine Stunde werde ich nicht mehr munter sein.

 

[6:29]

Ich lege mich hin. War eine anstrengende Woche, in der ich mehr für andere als für mich getan habe.

Außerdem war ich zwar sehr aktiv, habe mich aber zu wenig bewegt. Eigentlich wollte ich am Donnerstag laufen, hatte aber einfach keine Zeit.

Sowas darf ich nicht zu oft machen: wie gerne ich auch mit anderen, besonders mit Freunde etwas unternehme, meine ureigenen Intressen dürfen nicht zu kurz kommen.

 

[10:52]

Habe bis halb 11 geschlafen, mit kleinen Unterbrechnungen, aber immer hin.

Es ist kühler geworden, das hat mich leicht verschnupft, und immer wenn ich einige Zeit auf dem Bauch, meiner Lieblingsschlafstellung liege, verstopft allmählich meine Nase. Bis ich irgendwann aufwache, weil ich keine Luft bekomme.

 

[10:59]

Draußen sind es 15 Grad. Die Sonne scheint nicht.

Wenn ich morgen laufen will, sollte ich heute nicht laufen. Vielleicht gehe ich nachher zum Hauptbahnhof, dort hat nicht nur Kaufland eine Filiale, sondern auch ProMarkt und Vobis.

Die digitalen Kameras haben es mir angetan. Ich fotografiere gern, allerdings habe ich mich immer wieder geärgert, wenn ich einen Film vom Entwickeln abholte und die Häfte aller Fotos waren aus verschiedenen Gründen nicht zu gebrauchen. Trotzdem habe ich volles Geld bezahlt.

Ganz scharft war, als Esra mal einen schönen Urlaubsfilm abholen wollte. Man sagte ihr, im Labor hätte es Probleme gegeben, leider ist der ganze Film nichts geworden. Man würde ihr aber einen neuen Film kostenlos geben. Na dann dankeschön!

Außerdem nervt es sehr, Fotos zu scannen. Dabei habe ich ja schon viele Stunden verbracht, in denen mir es immer öder wurde. Ich würde gern mehr Fotos auf meine Page veröffentlichen, aber der Scann-Streß hält mich ab.

Nachdem ich mir demnächst kein DSL bestellen werde, Handys keine Thema mehr für mich sind, Domains wohl auch nicht, ein neuer PC schon gar nicht, nachdem ich nur noch mit kleinen Teil-Homepages arbeite, werden einige fianzielle Kapazitäten frei. Vielleicht kann ich die nutzen, um mit eine Digicam zu kaufen.

(Erläuterungen, warum die einelnen Dinge kein Thema mehr sind:

Das waren meine Erläuterungen. Inzwischen ist es kurz nach halb 12. Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon wieder keine Lust, das Haus zu verlassen. Wobei mir aber klar ist, daß ich unbedingt Bewegung brauche. Aber einfach so draußen zu spazieren, mag ich nicht. Und zum ProMarkt zu gehen, um mit Digicams anzusehen, irgenwie auch nicht. Denn die nächste Zeit werde ich mir ja doch keine kaufen können, ohne meine finanzielle Lage komplizierter zu machen.

Schade, daß Esra nicht mehr hier wohnt. Auch als wir nicht mehr ein Paar waren, sind wir noch oft zusammen spazieren gegangen. Sie braucht den "Auslauf" ja ebenso wie ich.

 

[12:25]

Ich habe noch einige, schon lange im Postfach liegende Mails beantwortet. Wird aber noch einige Zeit dauern, bis alle beantwortet sind.

Zum ProMarkt oder so werde ich heute nicht mehr gehen. Das Wetter ist kalt (im Vergleich zu gestern), die Sonne scheint nicht.

Ich lege mich noch mal hin und mache einen Mittagsschlaf.

Wenn ich wieder solche Aktionen wie diese Woche starte, muß ich trotzdem immer noch genügend Zeit für meine Intressen lassen. Ein Entwederoder gefällt mir nicht.

Zumindest nicht, wenn ich für jemand anderes etwas tue, wie sehr ich ihn auch mag.

 

[14:47]

Ich habe wieder mal von Hause geträumt. Wie immer war es ein Albtraum, obwohl ich schon seit 1978 nicht mehr bei meinen Eltern wohne. Wobei heute nicht so schlimm. Nicht wert aufgeschrieben zu werden. Oder vielleicht später.

Außerdem wollte ich im Traum unbedingt noch zum Bäcker gehen, könnte aber meine Schuhe nicht finden. Da sagte ich mir, was solls, gehst du eben nicht zum Bäcker, bis eh fett genug. Das gefiehl mir nicht, und ich suchte die Suche weiter. Konnte sie aber immer noch nicht finden. Nun gut, ich kann ja am Montag zum Bäcker gehen. Nein, ich will heute. Aber wo sind die Schuhe...

Irgendwann meldete sich auch noch eine Stimme, die sagte, ich sei müde und wolle schlafen.

Aber ein anderer Seelenteil wollte unbedingt, daß ich noch einkaufen gehe und hat mich aus meiner tiefen Traum herausgezogen.

Nun gut, dann werde ich eben kurz vor Ladenschluß noch zu Rewe gehen.

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[27.04.03, so, 7:00]

Draußen sind es 12 Grad.

 

[7:09]

Ich werde gleich laufen.

Leider, das sage ich heute, habe ich gestern wieder einmal zuviel gegessen. Obwohl ich "nur" 103 Kilo wiege - ich hatte mit mehr gerechnet -, bin ich doch sehr abgefüllt.

Ich werde nach sehr gemütlich laufen, weil mein Körper wohl noch immer verdaut.

 

[7:32]

Mir ist übel, so als wenn ich gleich brechen muß.

Ist ja fast so wie nach einem versoffenen Abend: am nächsten Tag ist einem schlecht.

 

[7:40]

Ich starte trotzdem.

 

[10:15]

Ich bin zurück von Lauf 152.

 

[10:37]

Draußen sind es 18 Grad. Zum Glück ist es nicht wärmer geworden. Während des Laufes war mir warm genug.

 

[10:59]

Ich habe den Dateien von KopfDemokratie.de wieder ein eigenes, von AndreasThieme.de unabhängiges Verzeichnis gegeben.

KopfDemokratie dient nicht dazu, ein anderer zu sein, sondern trennt "Freizeit" und "Arbeit".

Weil ich aber kein andere mehr sein will und meine Verwandlungen, nur um die Ansprüche und Forderungen von irgendwelcher Leute zu erfüllen, gehen mir auf die Eier. Entweder ich komme mit denen und ihren Forderungen als Andreas Thieme klar oder ich muß einsehen, daß ich andere Wege gehen muß.

Das gilt nicht nur für die "Reibereinen" im Haus, sondern auch für mein Studium.

Ich werde kein andere mehr sein für irgendwelche Leute, wenn ich es nicht selbst will! Punkt!

Deshalb kann ich auch Thieme-Net.de und AndreasThieme.net kündigen, auch wenn ich AndreasThieme.net nicht vorrangig angemeldet habe, um neu geschaffenen Seelenteilen einen Ort zum Testen zu geben.

Alles, was ich tun will (außer sollte ich meine Online-Beratung wieder aktivieren), werde ich auf AndreasThieme.de als Andreas Thieme tun. Punkt.

 

[12:27]

Lauf 152 war sehr schön!

 

[11:28]

Ich werde mich jetzt waschen und dann ins Bett legen.

Immerhin ist für mich ja jetzt nach der Zeitungstour, wo ich mich immer hinlege.

 

[16:30]

Bin aufgewacht, habe allerdings nicht von 12 Uhr bis eben ohne Unterbrechung geschlafen.

Mein Nachbar unter mir spielt wieder ein PC-Spiel, wo richtig geballert wird, und da das Haus sehr hellhörig ist, bin ich einige Male munter geworden.

Ansonsten habe ich sehr schön geschlafen und sehr schön geträumt. Wobei ich aber immer nur in den Schlafpausen an die Träume erinnerte.

 

[17:25]

Bevor ich mich hinlegte, schrieb ich S. noch eine "Liebeserklärung". ;-))

Wie sich sich um ihren jetzigen Freund kümmert, rührt mich sehr. Ich schrieb ihr, daß ihn sehr beneide und gern an seiner Stelle wäre. Dafür würde ich auch seine Probleme übernehmen.

Die sind aus meiner Sicht schwerer als meine eigenen zu lösen. Aber ich würde ja meine Erfahrung mitnehmen. Ich will ja nicht er sein, sondern nur an seiner Stelle.

Oh hmmm, und eben morgens neben S. aufwachen :-)).

 

[17:35]

Ich sollte jetzt lieber das Thema wechseln. Mein heutiger Lauf und meine heutigen Entscheidungen haben mich schon sehr hoch fliegen lassen. Ich sollte es nicht übertreiben, sonst jammere ich nur wieder, wenn ich tief fallen. Was sich ja nie vermeiden läßt. Irgendwann muß der Körper einfach wieder auf Normal fallen.

 

[19:15]

Ich werde langsam wieder ins Bett gehen. Nächste Woche wird auch eine schwere Woche.

Kann sein, daß ich erst wieder am nächsten Wochenende meine Seiten aktualisiere.

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[28.04.03, mo, 4:01]

Draußen sind es 9 Grad.

Ich bin noch sehr müde, obwohl ich, als der Wecker 20 nach 3 piepte, ihn auf kurz vor 4 stellte und noch eine kleine Runde schlief.

 

[5:56]

Bin ich froh, daß meine Arbeit (Tätigkeit zum Gelderwerb) für heute beendet ist.

Anstrengend wird mein Tag heute aber weiterhin: mich bestimmten, unangenehmen Gegebenheiten zu stellen, kostet immer viel Kraft und macht keinen Spaß.

 

[12:24]

Ich hatte einen "blöden" Traum.

Ich traf in Berlin-Köpenick einen alten Freund, mit dem ich zusammen an der Offiziershochschule Löbau war (1978-81). Später besuchten ich ihn einige Mal in Dresden.

Auf meine Frage, was er in Berlin mache, sagte er, sein Vater sei gestorben. Dieses Haus (er wies auf ein Haus, das in Wirklichkeit nicht dort steht) sei der verwirklichte Traum, die Burg seines Vater gewesen, in der er vor einigen Tagen gestorben sei.

Ich wußte mit dem Traum nichts anzufangen.

Also habe ich in Berlin bei meinen Eltern angerufen. Meine Mutter sagte, mein Vater sei arbeiten und sie wäre gerade Döner essen gewesen. Also: alles in Ordnung.

 

[12:36]

Jetzt denke ich gerade an Carl Gustav Jung und seine Burg, kann aber keinen Sinn entdecken.

Na ja, vielleicht hat mich einfach wieder der laute Baulärm genervt.

Außerdem hatte ich heute morgen etwas zuviel gegessen.

 

[12:38]

Ich werde jetzt etwas spazieren gehen, ich will zur Sparkasse, um Geld einzuzahlen.

Das mache ich am liebsten: Geld einzahlen!

Geld abholen oder Rechnungen bezahlen, macht mir keinen Spaß!

 

[12:53]

Heute ist Bestätigung der Telekom zum Tarifwechsel T-Net 100 zu T-Net angekommen.

Der Auftrag wird am 25.04.03 ausgeführt, schreibt die Telekom. Richtig, wurde am 25.04.03 aufgeführt.

Außerdem im Brief ist vermerkt, wo man nachsehen kann, welche Gespräche Ortsgespräche sind.

Obwohl das Gebiet sehr groß ist, nutz mir das nichts: am Tage sind die Ferngespräche über 01015 billiger als die Ortsgespräche der Telekom, selbst im Tarif AktivPlus.

 

[14:45]

Ich habe mir weiße, dünne Baumwollhandschuhe in der Apotheke gekauft, die ich beim Schreiben mit PC trage.

Vielleicht auch beim Austragen von Zeitungen.

Seit einiger Zeit klebe ich, wenn meine Finger schwitzen, an der Tastatur und der Maus fest. Aber auch, wenn ich die Fingerkuppen aneinanderlege.

Vielleicht vertrage ich das Materiel der Tastatur und der Maus nicht. Vielleicht aber auch die Druckerschwärze nicht, die jeden Arbeitstag an meine Finger kommt.

Geholfen hat kein Waschen (Hände und Geräte), kein Eincremen. Jetzt trage ich eben beim Schreiben Handschuhe. Und ab morgen auch mal beim Austragen der Zeitungen.

 

[15:24]

Schreib sich toll mit den Handschuhen.

Anfangs war es etwas glatt auf der Tastatur und der Maus, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt.

 

[21:44]

Heute wollte ich ja eigentlich weniger essen, um einen neuen Versuch beim Abspecken zu beginnen..

Morgen ist auch noch ein Tag ;-)).

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[29.04.03, di, 3:34]

Draußen sind es 14 Grad.

 

[5:45]

Ich lege mich sofort ins Bett und werde nicht mehr lesen, sondern versuchen, gleich einzuschlafen, damit ich, bevor der Baulärm beginnt, noch tiefen Schlaf finde.

 

[8:55]

Hat gut geklappt.

Allerdings bin ich 7 Uhr 45 das erste Mal aufgeweckt worden. Aber immerhin.

 

[9:07]

Schade, eigentlich wollte ich jetzt laufen, aber es regnet.

 

[12:00]

Heute morgen während der Zeitungstour habe ich einen Igel gerettet, vielleicht das Leben.

Vor der Stormstraße 25 stand ein Igel, den Kopf in einen Becher gesteckt.

Obwohl ich mir dem Zeitungswagen an ihm vorbeipolterte, ließ er sich nicht stören. Der ist ja noch verfressener als ich, dachte ich.

Weil er auf der Straße stand, hob ich ihn samt Becher an und setzte ihn auf den Rasen.

Auch dort bliebt er mit seinem Kopf im Becher. Irgendwie wunderte mich das.

Ich sah mir das genauer an: der Becher hatte eine Öffnung, die um vieles kleiner war als sein Durchmesser. Der Igel steckte fest.

Nachdem ich den Becher vom Kopf des Igel gezogen hatte, wurde es deutlich: der Igel hatte den Kopf tief in den Becher gesteckt, und als er herauswollte, wirkten seine Stachel wie Widerhaken: je mehr er hinauswollte, desto mehr richteten sich seine Strachel auf und hielten den Becher fest - die Öffnung war einfach zu klein.

Nicht nur für mich, sondern auch für den Igel war diese Art von Becher wohl neu.

 

Obwohl ich Ober- und Unterteil des Bechers getrennt hatte und noch genügend Leckereien in ihm waren, schien der Igel keinen Appetit mehr zu haben.

Kann ich gut verstehen.

 

[12:32]

Es regnet nicht mehr. Ich mache mich fertig zum Laufen.

 

[13:02]

Ich starte.

 

[16:38]

Ich bin zurück von Lauf 153.

Allerdings war ich noch bei meinem Freund Micha.

 

[20:10]

Esra und ich haben von 17 Uhr bis jetzt telefoniert.

[nach oben]


[30.04.03, mi, 3:25]

Draußen sind es 9 Grad.

 

[3:34]

Heute ist ja schon wieder Samstag, weil morgen 1. Mai und Feiertag.

 

[5:39]

Ich werde mich wieder gleich hinlegen, um soviel wie möglichst Schlaf ohne Baulärm zu bekommen.

 

[9:29]

Baumlärm hat mich heute nicht gestört. Sind nur wenig Bauarbeiten am Werkeln.

Aber der Radiowecker des unter mit wohnenden Nachbarn hat mich geweckt und lange nicht mehr einschlafen bzw. laufend aufwachen lassen.

Das Haus ist so hellhörig, daß ich die Zeitansage so laut höre, um meine Uhren stellen zu können.

 

[9:47]

Draußen sind es 20 Grad.

 

[11:15]

Sind aber noch genug Bauarbeiter da, die genug Krach machen. Als ich aufwachte, war es nur leise.

Weil ich noch nicht ausgeschlafen hatte, legte ich mich noch mal hin, konnte aber nicht mehr einschlafen.

 

[11:18]

So schön meine Läufe immer sind, sehr gut ich mich nach ihnen fühle - wenn ich öfter und mehr laufe, brauche ich auch wieder mehr Bewegung, kann teilweise kaum stillsitzen.

Deshalb werde ich jetzt rausgehen, obwohl ich eigentlich nicht raus will. Arbeiten kann ich jedoch auch nicht richtig, weil es mir einfach zu laut ist.

Ansonsten würde ich gern aufschreiben, was ich gestern mit Esra besprochen, welcher meiner Themen zu einem Abschluß gekommen sind.

 

[13:55]

Ist ein ganz schön langer Ausgang und Einkauf geworden. ;-))

 

[14:05]

Kaum bin ich zu Hause angekommen, beginnt es zu regnen.

Wäre ich jetzt noch unterwegs gewesen, wäre ich, nur in Trainingshose, T-shirt und Hemd unterwegs, bis auf die Haut naß geworden.

 

[17:07]

Kaum war es draußen wieder wie gewohnt ruhig, habe ich wunderbar geschlafen.

 

[17:45]

Wollte meinem (Stief)Vater zum 1. Mai alles Gute wünschen, aber die Lieblings-TV-Sendung meiner Mutter kommt gleich und er hat sich ins kleine Zimmer verzogen.

Meine Eltern haben nur ein Telefon, das man nicht durch die Wohnung tragen kann.

Also nicht so ein Teil wie ich: Siemens Gigaset 3000 Comfort.

Das schalte ich auf "lautsprechen" und stelle gerade dort hin, wo ich gerade bin und spreche so, als würde ich mit jemand im Raum unterhalten.

Als Esra noch gegenüber gewohnte, hatte sie eins meiner Handgeräte. So konnten wir stundenlang kostenlos telefonieren, weil wir interne Gespräche führten.

Das Gespräch gestern abend war auch kostenlos. Zumindest für mich. ;-))

Wir haben einige wichtige Themen besprochen.

Unter anderem, warum ich mich in einen bestimmten Typ von Frau immer sehr animalisch verliebe. Aber auch, wie es mit meinem Studium aussieht.

 

Gestern war ich das erste Mal in der Lage, meine Situation abschließend zu analysieren.

Sicherlich hat auch dazu beigetragen, daß Esra und ich seit Jahren sehr gut miteinander über schwierigste Themen reden können und es auch tun.

 

Auf die Verliererseite habe ich mich bereits am 27.01.03 begeben, als ich nicht an meinen seit Semesterbeginn feststehenden, auf die Unterlagen des Dozenten basierenden Plans hielt, sondern einwilligte, eine Woche nach Ende des ExPraks noch einmal zum ExPrak zu gehen.

Nicht weniger sind an jenem Monatag nicht erschienen. Warum auch. Außerdem war der Tag bei vielen seit Wochen anders verplant.

Ich bin, diszipliniert und "brav" wie ich alle Veranstaltungen besuchte (außer als ich wegen meines verbrühten Fußes krank war), auch zum Termin nach dem letzten Termin gegangen.

Das hätte ich nicht tun sollen! Es war mein großer Fehler. Alles andere ging seinen Weg, ohne daß ich es noch beeinflussen konnte.

So etwas werde ich nicht wieder tun!

 

Am 03.01.03 erfuhr ich, daß ich die Klausur nicht bestanden hatte.

Dafür hätte ich wirklich nicht an die Uni fahren müssen.

Aber auch nicht, wenn ich sie bestanden hätte. Irgendwann im neuen Semester hätte ich mir den Schein abgeholt. (Vom ExPrak 1 habe ich den Schein bisher auch noch nicht geholt. Der wird ja beim Dozenten nicht schlecht, oder?)

 

Der Dozent sagte, ein Nachtest sollte innerhalb von 14 Tagen abgegeben werden.

Als ich nach der Sitzung zum Dozenten ging und nach einige Fragen stellte, spürte ich, daß ich ihn am liebsten in den Arsch kriechen wollte.

Jetzt war es endgültig zu spät: ich verfiel in meine Opferrollen!

Wie in alten Zeiten: mein (Stief) Vater stellte mir eine unkonkrete Aufgabe, die sich nicht abrechnen ließ und deshalb nie erfüllt werden konnte. Ich fühlte mich schuldig, wieder mal eine seiner Wünsche nicht erfüllt zu haben. Nun brauchte ich mich nicht zu wundern, wenn er mich nicht als "seinen" Sohn annahm. Es war doch nur gerecht, daß er mich "verachtete".

Genau in dieser Rolle steckte ich wieder voll drin.

 

[Der Dozent stellte auch ein unkonkrete Aufgabe. Als ich ihn während der Klausur fragte, was er genau wissen wollte, sagte er, ich solle alles schreiben, was ich für wichtig halten. Das habe ich getan. Also Klausur bestanden. Denkste! Mann is das ein Wichser!]

 

Das wäre alles nicht so schlimm gekommen, wenn ich das ganze Semester nicht mein aller bestes gegeben hatte: ich haßte den Versuch, ich geringschätze den Dozenten, ich mochte die Arbeitgruppe nicht, trotzdem brauchte ich mich voll ein.

Am 27.01.03 waren meine Kräfte aber erschöpft. Es war wie bei einem Lauf, wo man nach der Hälfte aufgeben möchte, aber die Zähne zusammenbeißt und sich mit letzter Kraft ins Ziel lebt. Aber im Ziel sagt der Schiedsrichter: hänge noch einige Kilometer ran!

Das ist die Hölle!

 

Ich erarbeitet den schriftlichen Nachtest. Brachte Dinge ein, die im ExPrak nicht besprochen wurden. Aber das war wohl auch ein Fehler.

Ich fand den ganzen Versuch so beschissen, daß ich mich nicht zum "konformen" Nachtest motivieren konnte. Jedenfalls nicht während meiner schwerverdienten Semesterferien.

Ich bestand den Nachtest nicht.

Der Dozent schrieb mir, er hätte den Eindruck, ich hätte den ganzen Versuch nicht verstanden oder so.

 

Nun gut, irgendwo hat er ja auch recht, dachte ich. Hoffentlich geht es ihm da besser...

Als ich dann aber den Nachtest einer Kommilitonin las, der aus dem abgegebenen ExPrak-Bericht zitierte und bestanden wurde, kam ich ins Grübeln: im Nachtest wurden teilweise Fragen gestellt, die im Bericht gar nicht behandelt wurden!

 

Normalerweise würde ich den Dozenten aussuchen und nachfragen. Aber ich konnte mir nicht mal vorstellen, daß ich das gelassen tun kann.

Außerdem habe ich mich mit den Dozenten dieser Fachrichtung schon vor Jahren "in den Haaren" gehabt. Die Säcke haben mich damals einfach wegtreten lassen! Das ist eine Frechheit! Ich war damals ja schon älter als die. Außerdem werden die unter anderem bezahlt, daß sie das ExPrak durchführen.

Wiedermal scheint sich zu bestätigen: Wenn der Chef ein "Arsch" ist, sind es auch seine Mitarbeiter!

 

Mit dem Chef ... nein, das erzähle ich jetzt nicht.

 

Warum eigentlich nicht? Weil ich mich heißgeschrieben habe. Weil mein Blut kocht. Weil mein Frust über diesen Saftladen mich wütend macht.

 

Klar, es sind meine Neurosen. Keine Frage. Die bestehen aber nicht darin, daß ich ein fauler Sack bin, der gelobt werden will, sondern darin, daß mich Typen, die mit ihren dicken Eiern prahlen, aber keinen hochkriegen, aufregen, wenn sie so tun, als wenn ich ihnen am Gestänge hängen würde.

 

Es hift ja nichts. Gelingt es mir nicht, mit diesen widrigen Umständen klarzukommen, werde ich nie mit dem Studium fertig werden.

Dazu muß ich aber MEINEN Weg gehen!

Und den habe ich verlassen, als ich am 27.01.03 nicht, wie vereinbart in die Semesterferien ging.

Mit meiner Entscheidung, weiterzuarbeiten, brach ich ein mir selbst gegebenes Versprechen: ich werde dafür sorgen, daß nie wieder jemand etwas mit mir tut, was mir als Kind und Jugendlicher so unendlich wehgetan hat.

Wenn man sich nicht selbst vertrauen kann, kann man keine schwierigen Missionen erfüllen.

 

Leider ist diese Sache noch nicht überstanden. Nicht, weil der Nachtest noch nicht nachgereicht wurde, sondern weil ich die Semesterferien nicht nutzen konnte, um mich aufs neue Semester vorzubereiten.

Ich bin froh, daß ich das Studium nicht abgebrochen habe.

Ich bin froh, daß ich mich nicht umgebracht habe.

Beides wollte ich tun, weil ich nicht mehr zur Ruhe kam, weil meine Gedanken und Gefühle mich jagte, mich zu zerreißen drohten und ich einfach nur Ruhe haben wollte.

 

Inzwischen habe ich mich wieder entspannt, mein Blutdruck ist wieder normal, mein Selbstwertgefühl wiederhergestellt.

Aber ich kann noch nicht zur Uni gehen. Aber ich kann noch nicht am Nachtest arbeiten. Aber ich kann mir noch nicht vorstellen, dem Dozenten gelassen gegenüberzustehen.

 

Daß ich endlich im groben Zügen über die Ereignisse schreiben konnte, ist ein Anfang.

Was sich daraus entwickelt, kann ich nicht einschätzen.

 

Esra sagte gestern, eine ihrer Freundinnen macht eine Ausbildung zum Psychotherapeuten für Erwachsene, obwohl sie nicht Pschologie studiert hat.

Nach der Ausbildung ist man Psychologe und darf Psyotherapie machen. Daß man kein Diplom hat, stört mich nicht. Ich will kein Akademiker werden, sondern ausschließlich Psychotherapeut. Also nicht Theoretiker, sondern Praktiker.

Was ich bisher zu dieser Ausbildung im Netz gefunden habe, ist aber nichts für mich: man muß Psychologie studiert haben, außerdem kostet die Ausbildung fast 15.000 Euro.

 

Mal sehn, ich weiß noch nicht, was wird. Außer, daß ich mir nicht noch jahrelang diesen Scheiß antue.

 

[19:26]

So, genug gearbeitet für heute.

Ich werde die Dateien von /neu in AndreasThieme.de eingliedern.

Schreiben werde ich heute nicht mehr. War anstrengend genug. Hab seit seit 17 Uhr geschrieben, auch auf anderen Seiten, und nun Kopfschmerzen.

Bißchen so, als wenn ich zu schnell und zu lange gelaufen bin - nun tun meine Muskeln weh.

Na ja, etwas Bewegung und richtig Durchatmen, dann wird mein Gehirn wieder ausreichend durchbluten, also nicht mehr Sauer- und Nähstoffmangel ausweisen.

 

[19:46]

Während ich das schrieb, hörte ich mehrmals Uriah Heep Live 1973. Teilweise über Kopfhörer volles Rohr. Und hüpfte, sprang auf meinem Drehstuhl hin und her, sang mit, schrie, spielte Schlagzeug, warf das Mirko über die Bühne.

Ich hätte das nicht in aller Stille, ruhig sitzend schreiben können.

Jetzt fahre ich mich langsam wieder runter, höre in sanfter Laufstärke Robbie Williams Escapology.

 

Obwohl ich morgen nicht mitten in der Nacht aufstehen muß, werde ich wohl nicht mehr lange aufbleiben.

Statt morgen zur Zeitungstour zu gehen, werde ich laufen. Hoffentlich wache ich nicht um 4 oder so auf.

 

Vielleicht schreibe ich morgen über mein Bindungsbestreben zu diesem bestimmten Typ von Frau, der mich eigentlich nicht will.

Über die Uni und mich gibt es vorerst nicht mehr zu schreiben. Ich orientiere mich, nächste Woche wieder mit der Arbeit für mein Studium zu beginnen. Was ich konkret mache, weiß ich noch nicht.

 

Ich wünsche meinen Lesern einen schönen 1. Mai und ein schönes langes Wochenende!

GOTT schütze euch!

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