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Tagebuch - März 2002

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[01.03.02, fr, 10:04]

Vor 30 Tagen schrieb S. mir das erste Mal.

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[02.03.02, sa, 6:07]

Heute ist es sehr kalt geworden.

Während der Zeitungstour froren die eben noch feuchten Klappen der Außerbriefkästen an.

 

[6:40]

Obwohl ich meine neue Homepage auf einer Seiten unterbringen wollte, habe ich einige Seiten angelegt, damit die Funktion meiner neuen Homepage gewahrt bleibt: Liste aller Seiten.

Außerdem ist ein neuer, von der alten Homepage unabhängien Counter installiert.

 

[13:05]

Mein Bruder und seine Hündin Peggy waren kurz bei mir.

Sie haben sich einige CDs geholt und meine Schreibmaschinen angesehen.

Mein Bruder raucht seit einigen Tagen nicht mehr. Cool finde ich, daß er trotz seine Leck-mich-am-Arsch-Stimmung hat, sehr schnell und schlagfertig und mit viel Humor reagiert, wenn es nötig ist.

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[03.03.02, so, 17:35]

Esra und ihr neuer Freund haben in Berlin eine neue Wohnung bezogen.

Über zwei Jahre wohnten Esra und ich gegenüber: wenn ich aus meiner Stube einige Meter geradeaus sah, blickte ich in ihre Stube.

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[04.03.02, mo, 11:10]

Habe bei KopfDemokratie die Psychologische Beratung herausgenommen. Der Inhalt blieb unverändert.

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[06.03.02, mi, 20:30]

Heute hat ein Sportler, der von Häuser, Brücken und Bergen und so springt, in Sonic Sports sinngemäß gesagt, er wolle 100 Prozent leben, wenn man zur Straßenbahnhaltestelle geht, spürt man das Leben nicht, aber beim Springen, weil es um vieles intensiver ist.

Nichts gegen Springen oder andere extreme Sportarten, aber ich spüre auch das Leben, wenn ich zur Straßenbahnhaltestelle gehe.

Ich bin zwar noch nicht gesprungen, habe auch schon "intensivere" Erlebnisse als den Gang zur Straßenbahn hinter mir. Allerdings habe ich dabei nicht das Leben intensiver gespürt, sondern mich, allerdings nur in bestimmten Teilen.

 

[21:00]

Cool, da meine Homepage nur einige Seiten umfaßt, kann ich einige Mails verschicken und mein Mailkonto (habe zur Zeit nur andreasthieme.de) abfragen und meine Homepage aktualisieren, ohne eine Minute Onlinezeit zu überschreiten.

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[07.03.02, do, 7:03]

Ab heute habe ich in meiner Haupthomepage nur noch die Seiten, die ich zur Zeit wirklich brauche.

Alles andere können meine Besucher auf agto.de besichtigen.

 

[15:00]

War auf der Wohngeldstelle, habe außerdem einen neuen Personalausweis beantragt (8 Euro und 1 Paßbild).

Mein Paß ist auch abgelaufen, aber den brauche ich zur Zeit nicht.

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[08.03.02, fr, 7:40]

Heute habe ich nach langer Zeit wieder einmal die Site von Wolfgang Schreieroeder besucht.

Seine Art, von deinen vielen Motorräder (u.a. BMW 1200 LT und Harley Davidson Road King) und sich zu erzählen, finde ich klasse!

 

[12:22]

Ich baue gerade meine Homepabe um, so daß alle Seiten erhalten bleiben, ich trotzdem direkten Zugriff auf die für mich zur Zeit wichtigen habe.

 

[15:00]

Heute ist Internationaler Frauentag.

Ein Hinweis in meinen Kalendern habe ich nicht gefunden. Den Internationalen Kindertag am 1. Juni hat man jedoch nicht verschwinden lassen.

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[10.03.02, so, 6:50]

Regen hat sich mit Sturm hat sich so verbunden und gegen das Dach geschlagen, daß ich aus dem Bett gepeitscht wurde.

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[11.03.02, mo, 11:55]

Habe den Antrag auf vollständige Zuzahlungsbefreiung bei der AOK gestellt.

Hätte ich schon bis 5. September 2001 machen müssen, hab ich aber verpaßt, kann ich aber auch jetzt machen, wie man mir am Telefon sagte.

Ich will doch demnächst zum Hautarzt, um das 3. Mal zu versuchen, meine Hautpilz loszuwerden.

Ist nicht so was wie Fußpilz, sondern sieht aus, als wenn ich an einigen Stellen meine Haut gebräunt ist, an anderen nicht. So sehr ich, besonders im Sommer, gescheckt aus.

Tut nicht weh, ist nicht ansteckende, ich merke auch sonst nicht, aber sieht blöd aus und ist bestimmt auch nicht gesund, denke ich.

Zwei Mal habe ich die Sache bereits behandelt, aber es ist im Grunde nicht mal weniger geworden.

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[18.03.02, mo, 11:31]

Eben habe ich beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes in der Gutenbergstraße 38 angerufen, um mich zu informieren, was nötig ist, damit ich Blut spenden kann.

Vielleicht gehe ich morgen schon zur Blutspende.

 

[19:25]

Der Ursprung des Vorhabens ist nicht mein Bedürfnis, anderen zu helfen, sondern mir selbst.

Seit ich Übergewicht habe, fällt mir die Anpassung auf Temperaturschwankungen schwerer. Außerdem vermute ich, leichten Bluthochdruck zu haben.

Als Naiv-Mediziner dachte ich mir, durch weniger Blut in meinem Körper würde mein Körper flexibler werden.

 

19:55

Meine ersten Maßnahme:

Morgen werde ich mir Kalium-Brause-Tabletten (oder was ähnliches) kaufen, da ich schon fettarm und wenig esse, aber keine Bock habe, noch mehr Äpfel und so zu essen. Kaliumreiche Nahrung soll den Blutdruck senken.

Ich werde öfter Spaziergänge machen, auch wenn ich das hasse, da ich mit dem Laufen zu wenig Bewegung bekommen, aber zur Zeit nicht mehr laufen kann (zu starke Belastung).

Außerdem während und nach meiner Arbeit am PC Übungen zum Entspannen meines Rückers, speziell der Schultern machen.

Und vorrangig werde ich stärker abnehmen. So schön wie es ist, daß ich endlich unter 100 Kilo gekommen bin, so ist mein Ziel, deutlich unter 90 Kilo zu wiegen.

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[19.03.02, di, 21:00]

Nachdem ich heute meinen Lohn geholt hatte, ging ich am Hauptbahnhof in die Apotheke und ließ meinen Blutdruck durch ein Gerät messen, wo man eine Manschette um den Oberarm legt bekommt, alles andere macht das Gerät allein.

1. Messung (12:15): 154/96, Plus 62;

2. Messung (12:25): 154/102, Puls 64.

Die Werte für den Puls sind in Ordnung, aber der Blutdruck ist zu hoch. Normal ist bis 140/90.

Deshalb bin ich am Nachmittag zum Arzt gegangen.

Der erste Wert lag gleich hoch, der zweite etwas niedriger. Ich glaube am linken Arm bei 95, am rechten Arm bei 90. [Anmerkung vom 20.03.02 um 19:13: die Schwester bei der Blutabnahme sagte, der gemessene Wert sei 150/85 gewesen.]

Erst heute erführ ich, daß meine Werte am 2. November 1995 bei 150/90 lagen. Damals ließ ich vor Beginn meiner Psychotherapie untersuchen.

Die Ärztin gab mir Corifeo (Wirkstoff: Lercanidipinhydrochlorid). Davon soll ich täglich eine halbe Tablette nehmen. Ich weiß noch nicht, ob ich das mache. Vorerst werde ich sehen, ob ich ihn durch Entspannung herunterbekommen.

Morgen soll ich mein Blut zur Untersuchung.

In 14 Tage soll ich wieder zur Ärztin.

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[20.03.02, mi, 19:07]

Als ich heute morgen zur Blut- und Urinabnahme war, ließ ich meinen Blutdruck messen: 120/80.

Da ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen!

Zumal ich erst nach dem Messen erfuhr, daß der gestern gemessene Wert 150/85 und nicht 154/95 war.

 

[19:27]

Habe mir ein erstes Klettband für meine Citizen Taucher Automatik Uhr gekauft (6,65 Euro).

Leider habe ich die Handhabung falsch verstanden und ein Stück schmaler geschnitten. Nun brauche ich wohl ein neues Band, weil es sich auflöst.

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[22.03.02, fr, 17:30]

Was wollte ich eigentlich schreiben? Ich habe es vergessen. Wird nichts Wichtiges gewesen sein.

Ich schreibe an der Seite "Herzinfarkt".

 

[18:11]

Ach ja, ich wollte schreiben, ich habe ein neues Klettband für meine Citizen Taucher Automatik. Nun trägt die Uhr sich so toll, daß ich sie auch beim Schlafen nicht ablege. Bin ich froh, daß ich das originale Stahlmetallarmband nicht gekauft habe: es wäre mir sicherlich zu schwer gewesen. Das Klettband ist herrlich leicht, paßt sich sehr gut an, kann genau auf die richtige Größe eingestellt werden und fungiert zusätzlich noch als Pulswärmer.

Fotos der CTA mit Klettband.

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[23.03.02, sa, 13:38]

Heute morgen unterhielt ich mich mit einem Kollegen, der wegen zu hohem Blutdruck seit 1961 Tabletten nimmt und deren Frau vor kurzem einen Herzinfarkt hatte.

Lieder standen wir im kalten Wind, und da ich zur Zeitungstour so angezogen bin, daß mir bei zügiger Bewegung nicht zu warm wird, bin ich ausgekühlt. Warme Füße habe ich bis eben nicht bekommen.

Jetzt habe ich mich zu einem Nachmittagsspazierung angezogen, aber plötzlich fängt es an zu regnen.

 

[14:00]

Aufgewacht bin ich durch einen Traum:

Ich gehe irgendwo in der Stadt, halte in der Hand einen viereckigen Pappteller, auf dem halbierte Bratwürste liegen (so hole ich sie immer aus meinem Tiefkühlschrank). Während ich an einem Wurststück esse, fallen andere vom Teller. Ich hebe sie auf, denn ich habe sehr viel Hunger. Dann esse ich weiter, und wieder fallen Wursthälften vom Teller, die ich wieder aufhebe. Usw. bis ich aufgewache, weil ich mich frage, ob das normals ist, daß mir immer zu was vom Teller fällt.

 

[17:00]

Ich bin dann aber doch noch losgezogen, weil die Sonne wieder schien. Als ich unterwegs war, hagelte es dann. Na ja, ich hatte wenigstens Bewegung.

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[24.03.02, so, 5:30]

Heute bin ich nicht so zeitig munter, weil mein Rhythmus es mir gebietet, sondern weil das Relais der Elektroheizung unter meinem Schreibtisch zerschmort ist. Nicht durch Überbelastung der Heizung - die lief im ersten Viertel der ersten Stufe -, sondern durch einen Defekt im Temperaturschalter.

Wenn Pastik versenkt wird, stinkt es schrecklich. Davon bin ich aufgewacht. Zum Glück. Wer weiß, ob das Teil Feuer gefängen hätte.

Dabei hätte ich den Ausfall ahnen können: das Relais knackte einige Zeit schon sehr verdächtig, so als wollte, aber konnte es nicht umschalten. Es knatterte immer erst einige Zeit, bevor es aus- oder einschaltete.

Die Heizung ist ausgetauscht, aber der Gestank wird wohl noch einige Zeit im Zimmer bleiben, hängt er doch auch in den Gardinen. Ob das eingesetzte Raumspay den Gestank überdecken kann, wird sich zeigen. Ein langes Lüften des Zimmers hat jedenfalls keine Geruchsverbesserung gebracht.

 

[11:06]

Das Wetter ist wieder beschissen: Kalt und Schneeregen.

Vielleicht laufe ich heute nicht, sondern gehe wieder etwas Spazieren.

Als ich gestern unterwegs war, um mir die Füße zu vertraten, kam mir eine Läuferin entgegen, die ihre Brille abgenommen hatte, weil sie im Schneetreiben nichts mehr sehen könnte.

Das kenne ich auch. Nun hab ich meine Brille aufgelassen, weil ich nicht wußte, wo ich sie lassen sollte. Sie in der Hand zu behalten, war mir zu blöd.

 

[14:54]

Ich hatte aber Glück mit dem Wetter. Es war zwar kalt und windig, aber trocken, und da ich genügend warm angezogen war, war ich zufrieden.

 

[18:09]

In meinem Schlaf-Arbeitszimmer stinkt es immer noch verschmockt. Richt wirklich gräßlich!

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