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Meine Schreibmaschinen


Anfang

Ich schreibe schon mindestens seit meinem ... Lebensjahr mit Schreibmaschinen.

Jetzt habe ich gesucht, gesucht, den Hefter gefunden, aber nicht den Inhalt.

Auf dem Ordner steht:

Muttersprache

S.-A. OS / 9b

Es ist also die Mappe, in der ich meine Unterlagen zum Fach Muttersprache der Klasse 9b in der Salvador Allende Oberschule in Berlin-Köpenick sammelte.

Damals wurde auch die Form benotet. Meine Handschrift war nie leserlich, deshalb schrieb ich meine Aufzeichnungen aus dem Muttersprache-Unterricht zu Hause mit der kleinen mechanischen Reiseschreibmaschine meiner Mutter ab. Das brachte mir die Formnote "Sehr gut" und Streitigkeiten in der Klasse ein. Niemand könne verlangen, daß man sich eine Schreibmaschine kaufte, um die Form der Aufzeichnungen ... usw. Verlangte ja auch niemand ...

Wie auch immer, ich wurde im September 1966 eingeschult, war gerade 7 Jahre alt geworden. In der 9. Klasse war ich dann 16 Jahre alt.

Mir ist immer, als wenn ich schon seit meinem 13. Lebensjahr Schreibmaschine schrieb, aber das stimmt wohl nicht, ich glaube, damals hatte meine Mutter ihre mechanische Reiseschreibmaschine "Erika" noch nicht.

Auf alle Fälle hatte ich schon Übung im Maschineschreiben, bevor ich 16jährig die Aufzeichnungen des Muttersprache-Unterrichts abtippte.

Hier sehen Sie meinen ältesten erhaltenen Text, den ich mit Maschine schrieb: "Kurz-Selbsteinschätzung" vom 5. Mai 1977 (92 KB).

Kurz-Selbsteinschätzung, 70 kb

Den Text schrieb ich wohl mit der Erika-Reiseschreibmaschine meiner Mutter.


Als ich an der Offziershochschule war (1978 bis 81), hatte ich dann meine erste eigene mechanische Reiseschreibmaschine. Es war eine Robotron Comfort 125, die ich am 27.10.1980 für 870 DDR-Mark kaufte.

Die Maschine hatte einen Breitschlitten, in dem man problemlos A4-Blätter quer beschreiben konnte.

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Elektronische Schreibmaschine Erika 3004

[15.03.01]

Ende der 1980er Jahre (im Sommer 1989 zum NVA-Reservedienst in Stahnsdorf besaß ich sie bereits, im Sommer 1988 noch nicht) kaufte ich mir eine elektronische Schreibmaschine: Erika 3004. Diese sehr tolle Typenrad-Schreibmaschine kostete 2.500 DDR-Mark.

Die "Erika" konnte man auch an einen Robotron-Computer (Dresden) anschließen und als Tastatur und Drucker nutzen.

Ein Fernseher diente als Bildschirm, auf normale Kompakt-Kassetten wurde gespeichert.

Vom Band wurden die Texte in den Computer geladen, dann über ein Interface an die Schreibmaschine geschickt, die als Drucker arbeitete.

In der Zeit der Wende druckte ich so Aufrufe des Neues Forums Potsdam.


Die Erika wurden im VEB Robotron Büromaschinenwerk Sömmerda hergestellt. Das Werk gibt es noch, heute produziert es die Schreibmaschine Optima.


Leider hab ich meine Maschine verkauft, nachdem ich mir eine Bildschirmschreibmaschine gekauft hatte.

Der größte Verlust besteht darin, daß ich beim Schreiben mit der Erika 3004 sehr deutlich sehen konnte, welche Buchstaben angeschlagen worden waren, ohne mich zu verrenken oder gar das Blatt hoch schieben zu müssen.

(Diesen Verlust habe ich mit dem Kauf einer Optima 50 SP ausgeglichen.)


[04.09.2013, mi, 15:15]

Habe ich die Maschine (die ich in Norwegen kaufte) ein neues Carbon-Farbband eingelegt und wieder einmal mit ihr geschrieben.

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Bildschirmschreibmaschine - Triumph-Adler BSM 100

[25.11.12]

Anfang Juli 1990 kaufte ich eine Bildschirmschreibmaschine, eine Triumph-Adler BSM 100.

Das war eine große elektrische Schreibmaschine und ein Bildschirm, auf dem man sah, was man schrieb. Leider war der Speicher klein, und man mußte auf 3,5-Zoll-Disketten (zwischen)speichern, wenn man umfangreiche Texte bearbeitete. Das war sehr mühsam. Als ich mehr Zeit brauchte, um Texte in den Speicher zu holen bzw. wieder auszulagern, als zum Schreiben, kaufte ich mir meinen ersten PC.

Meine Bildschirmschreibmaschine verkaufte ich leider, ohne sie zu fotografieren.

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich deutlich über 1.000 D-Mark für die Bildschirmschreibmaschine bezahlt, bekam dafür aber nicht nur ein Schreibsystem bestehend aus Bildschirm, Schreibprogramm (also Software, die einen Prozessor braucht, um zu funktionieren) und Speichermöglichkeit, sondern auch, sozusagen zusätzlich, eine Schreibmaschine, die auch ohne Bildschirm funktionierte und für professionellen Einsatz ausgelegt war, das heißt A4-Blätter quer beschreiben konnte und bei täglich viele Anschläge oder mehreren Durchschlägen nicht schwächelte.

Mit einer Bildschirmschreibmaschine schreibt man im Grunde, wie man es heutzutage mit einem PC gewöhnt ist, nur ohne PC-Ärger (seit ich einen iMac habe, hält der Computer-Ärger in Grenzen): man schreibt nicht auf einem Blatt, sondern, sozusagen, auf einen Monitor, und wenn einem der Text gefällt, kann man ihn mittels einer angeschlossenen Schreibmaschine ausdrucken oder auf 3,5-Zoll-Diskette speichern; wenn nicht, korrigierte man ihn auf dem Monitor, nicht indem man die Seite tatsächlich noch einmal schreibt.

Allerdings war der Arbeitsspeicher klein. Auf einer Website lese ich: 52 KB interner Speicher. Wenn ich mich recht erinnere, reichte das nur, um rund 10 Seiten im Speicher haben und auf dem Bildschirm betrachten zu können.

Wenn ich mehrere oder umfangreiche Texte bearbeitete, mußte ich sie laufend auf Diskette (zwischen)speichern und von Diskette laden.

Leider übernahmen Personal-Computer zunehmend die Aufgaben von Schreibmaschinen, und Bildschirmschreibmaschinen wurden nicht weiterentwickelt.

Deshalb gab ich meine Widerstände auf und kaufte mir dann doch 1992 einen PC beziehungsweise meinen zweiten Computer, denn irgendwie war meine Bildschirmschreibmaschine auch ein Computer.

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Brother AX 300

[17.11.00]

Heute kaufte ich mir eine elektrische Schreibmaschine "Brother AX 300". Das Auslauf- und Vorführmodell kostete mich 100 DM.


[13.03.01]

Heute habe ich mit einem Faustschlag meine Brother AX 300 zertrümmert. Und damit sie richtig kaputt geht, habe ich sie mehrmals auf den Boden geschmissen und bin auf ihr herumgetrampelt.

Mit ihr wollte ich an meine Erlebnisse mit der Erika 3004 anknüpfen. Das ist mir nicht gelungen, weil:


Daß ich bei normaler Schreibhaltung nicht sehen kann, was ich schreibe, liegt vermutlich daran, daß die meisten Brother-Schreibmaschinen einen Display haben, auf dem man sieht, was man schreiben möchte. Allerdings nicht mein Einsteigsmodel.

Einzelne Macken lassen sich vielleicht auch damit erklären, daß ich die Maschine nicht neu gekauft habe.

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Optima SP 50

[13.03.01]

Heute habe ich mir eine elektronische Schreibmaschine Optima SP 50 gekauft (200 DM).

Als ich die Brother AX 300 kaufte, wollte ich an die Erika 3004 anknüpfen, aber auch nur wenig Geld ausgeben. Deshalb kaufte ich die Brother AX 300 für 100 DM.

Leider gelang mir das nicht, weil die Brother sich zuviel von der Erika unterscheidet. Irgendwann habe ich mich dann zu sehr und zu lange über mich und meinen billigen, aber falschen Kauf und auch über die Maschine geärgert und sie "entsorgt" (siehe Brother AX 300).

Und wieder einmal kam ich auf mein ursprüngliches Vorhaben zurück: die Optima SP 50 wurde nämlich für mich zur Ansichtnahme bestellt.


Ich bin mit der Optima SP 50 sehr zufrieden.

Optima SP 50.

Sie hat:


Ein Teil der Bedienungsanleitung:

Ein Teil der Bedienungsanleitung.

Beim Buchstaben "M" wird nicht "µ" (my) angeboten, sondern "@" (at); bei der "4" nicht "£" (Pfund), sondern "€" (Euro).


Das Schriftbild der Optima (mit Standard-Typenrad):

Das Schriftbild der Optima.


[13.04.2008]

Ich betreibe die Optima SP 50 SP mit einem endllosen, schwarzen Nylon-Farbband, das auch für die Erika 3004 paßt sowie für viele andere Schreibmaschinen.

Das zur Information, weil die "Erika 3004" auf der Verpackung als kompertibles Gerät erwähnt wird, die "Optima SP 50" nicht, nur "Optima SP 20" sowie die "Optima 3004".


[06.04.2013, mo, 16:10]

Habe wieder einmal mit der Optima SP 50 geschrieben.

Alles noch in Ordnung. Sie braucht nur ein neues Farbband. Das Nylon-Farbband, das in der Maschine ist, ist teilweise ausgetrocknet.


[04.09.2013, mi, 15:00]

Habe ein neues Carbon-Farbband eingelegt.

Nylon-Farbbänder scheint es nicht mehr für die Maschine zu geben. Ist aber nicht so schlimm, weil ich nur wenig mit der Schreibmaschine schreibe, ein Nylon-Farbband eher austrocknet als leergeschrieben würde.


[14.08.2015, fr, 19:30]

Habe meine Optima SP 50 aus Versehen entsorgt. Dachte, es wäre eine andere, die ich gebraucht gekauft hatte.

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Triumph Matura 50

[19.03.01]

Heute habe ich eine mechanische Schreibmaschine gefunden.

Es ist eine Triumph Matura 50. Sie funktioniert einwandfrei, scheint allerdings viel benutzt und wenig gepflegt worden zu sein.

Demnächst muß ich ein neue Farbband einlegen.


[18.09.01]

Habe ein neues Farbband eingebaut. Schreibt wieder deutlich.


[19.09.01]

Matura 1

Die Maschine ist rund 17 Kilo schwer. 50 cm breit, 40 tief und 25 hoch.

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Robotron 202

[14.08.01, di]

Habe heute vormittag eine elektrische Schreibmaschine vom Typ Robotron 202 gefunden.

Auf so einer Maschine schrieb ich, als ich im Büro für Neuererwesen im Geräte- und Regler-Werk Teltwo (GRW) arbeitete.

Bisher kann ich jedoch nicht mir ihr schreiben. Wenn ich sie anschalte, rutscht nach einiger Zeit einer der zwei zum Antrieb nötigen Zahnriemen vom Rad. Vermutlich ist etwas in der Mechanik blockiert.


[19.09.01]

Wahrscheinlich sind Lager ausgeschlagen und die Welle, die die Buchstaben bewegt, ist blockiert.

Daß eine Techniker-Stunde 80 DM kostet, würde ein Liebhaber verschmerzen, aber wo ich gefragt habe, hat man auch keine Teile mehr, um diese Maschine reparieren zu können.

Sehr wahrscheinlich werde ich meine Robotron nicht mehr einsatzbereit bekommen.

Zumindest kann ich hin und wieder den Motor anschalten und das kernigen Brummen hören ...


[20.04.04, di, 19:00]

Habe die Maschine entsorgt.

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Triumpf-Adler Contessa 2 de luxe

[19.09.01]

Jetzt habe ich eine sehr kleine mechanische Reiseschreibmaschine, die ich ohne Aufwand durch die Welt transportieren kann.

Die Contessa mit Plastikdeckel. Sie ist 30 cm breit, 32 breit, 9 hoch und wiegt 5 Kilo.

Hier betriebsbereit.

Contessa 3

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